Beiträge vom: Februar, 2010
Die Innenstadt Frankfurts, die von der Dynamik zwischen Börse, Museumsufer, Zeil und Römer geprägt ist, soll jetzt noch schöner werden. Alle Bürger sind jetzt aufgerufen mitzumachen.
Die Innenstadt soll bei dem Programm für alle noch attraktiver werden. Das Innenstadtprogramm von Planungsdezernent Edwin Schwarz verbindet dabei bereits vorhandene Areale und geplante Vorhaben mit zukünftigen Projekten. Dabei ist den Projektleitern wichtig, dass es in einem möglichst offenen Austausch weiterentwickelt wird. Dazu sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Frankfurt am Main herzlich eingeladen.
Am 18. Februar begann bereits das Veranstaltungsprogramm für den offenen Planungsprozess; am 01. März wird um 18:30h in der Kantine des Planungsdezernates selbiges mit einem Vortrag fortgesetzt. Im Anschluss daran sind Interessierte herzlich eingeladen sich in verschiedenen Workshops einzubringen und mit Experten zu diskutieren wie die Innenstadt sich entwickeln soll.
Ideen, Empfehlungen und Meinungen der Teilnehmer werden protokolliert und sollen in einen Entwurf des Innenstadtkonzepts einfließen. Themen sind unter anderem Einzelhandel und Gastronomie, Wohnen, Kultur, Touristik und Hotels, sowie Büros. Die einzelnen Termine sind unten angegeben. [...mehr]
Ungeachtet der eisigen Temperaturen draußen finden auch in diesem Jahr wieder die Flohmärkte statt, die sich allwetterseits großer Beliebtheit erfreuen.
Samstags laden sie zum Bummeln und Entdecken ein, und ihre Warenvielfalt erinnert zuweilen an ein Kuriositätenkabinett: Die Flöhmärkte Frankfurts.
Es ist der Deutschen und der Frankfurter Volkssport auf Floh- und Trödelmärkten oder Versteigerungen durch das Fundbüro alte Schätze zu verkaufen oder dort zu finden. Nachdem ebay inzwischen zur kommerziellen Plattform professioneller Anbieter geworden ist, üben Flohmärkte nun ungebrochen ihren Reiz auf die Besucher aus. Die Möglichkeit die Gegenstände anzufassen und begutachten zu können, schlägt das Internet; und die Hoffnung auf ein echtes Schätzchen zieht jede Woche viel Volk an.
Abwechselnd am Museumsufer Schaumainkai Frankfurt und Lindleystraße finden die größten Flohmärkte statt. Der samstägliche Bummel lässt sich also – zumindest alle 14 Tage - gut mit einem Besuch im Museum verbinden. Wer lieber den Flohmarkt Lindleystraße besucht, hat die triste, aber authentische Kulisse des Osthafens als Hintergrund und kann sich vor, nach oder während der Schnäppchen- oder Schätzchenjagd bei einem der vielen gastronomischen Anbieter vor Ort stärken.
Die Flohmärkte sind beide jeweils von 9:00h bis 14:00h geöffnet. Wer selbst verkaufen will, muss früh aufstehen: Ab 06:00h beginnt die Aufbauzeit!
Die Termine 2010 sind vorläufig:
27.02.2010 Lindleystraße
06.03.2010 Schaumainkai
13.03.2010 Lindleystraße
20.03.2010 Schaumainkai
27.03.2010 Lindleystraße
03.04.2010 Schaumainkai
10.04.2010 Lindleystraße
17.04.2010 Schaumainkai
24.04.2010 Lindleystraße
Alle wichtigen Infos sind hier zusammengefasst, und hier geht es zum Anbieter:
Flohmarktbüro
Lindleystraße 14
60314 Frankfurt am Main
Telefon: 069-212 48562
Bürozeiten:
Dienstag bis Donnerstag 08.00 - 16.00 Uhr
Freitag 08.00 - 13.00 Uhr
Standmieten für Flohmarktanbieter:
Grundgebühr EUR 4,– je Veranstaltung
Reinigungskaution EUR 10,– je Veranstaltung
Standmiete 1. bis 3. lfd. Meter jeweils EUR 7,–
jeder weitere Meter EUR 10,–
Strompauschale EUR 10,– [...mehr]
Noch bis Ende des Monats stellt das Liebieghaus Skulpturensammlung Werke von Jean-Antoine Houdon unter dem Titel “Die sinnliche Skulptur” aus. Kunst- und Kulturinteressierte sollten sich diese auf keinen Fall entgehen lassen.
Jean-Antoine Houdon (1741-1828) zählt zu den bekanntesten französischen Bildhauern des 18. Jahrhunderts. Geboren in Versailles, lernte er ab seinem 15. Lebensjahr bei Michel Ange Slodtz. 1764 gewann er ein Stipendium in Rom, wo er bis 1768 studierte. Auch mit Anatomie kam er dort in Berührung; er sezierte sogar selbst! Nach seinem Studium kehrte er nach Paris zurück, wo seine Karriere bald ins Rollen kam und seine Werke ihm viele Bewunderer einbrachte.
Zu seinen berühmtesten Portraits zählen der Dichter Voltaire, Rousseau, Diderot, Napoleon, Molière und Benjamin Franklin, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband. Er war außerdem Freimaurer und Mitglied der Philosophenloge “Neuf Soeurs”. Er starb am 15.07.1828.
Im Zentrum der Ausstellung im Museum Liebieghaus Skulpturensammlung am Museumsufer Frankfurt stehen die beiden Skulpturen “Frileuse” (die Fröstelnde) und der “Sommer”, die den Paradigmenwechsel der Kunst von der Aufklärung zum Barock beispielhaft bezeugen. Sie vereinen in ihrer Interpretation Themen wie Tod, Demut und Scham.
Neben Werken von Houdon werden auch Werke seiner Zeitgenossen ausgestellt, darunter Skulpturen von Jean Baptiste II Lemoyne, Jean-Baptiste Pigalle und Jean-Jacques Caffieri.
Die Ausstellung läuft bereits seit 29. Oktober und wird noch bis zum 28. Februar 2010 zu sehen sein.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Liebieghaus Skulpturensammlung sind hier zu finden.
Liebieghaus Skulpturensammlung
Schaumainkai 71
60596 Frankfurt am Main
Telefon 069-650049-0
Fax 069-650049-150
Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag: 10:00–18:00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag: 10:00–21:00 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt Erwachsene 8 Euro (ermäßigt 6 Euro) [...mehr]
Auch 2010 läuft sie weiter, die allseits beliebte Fahrradversteigerung vom Ordnungsamt. Luxusbikes darf man wohl nicht erwarten, aber einen günstigen fahrbaren Untersatz – und wer weiß: vielleicht findet sich ja auch das ein oder andere Schätzchen darunter?
Schon mehrfach hat der Frankfurter Rundblick über die Fahrradversteigerungen berichtet, und auch für 2010 hat das Ordnungsamt wieder Termine angesetzt. Neu in diesem Jahr: Die Auktionen beginnen erst um 9:30h, Einlass ist ab 9:00h. Dabei werden nicht immer nur Fahrräder versteigert, sondern auch allgemeine Fundgegenstände wie Uhren, Schmuck usw. Auch wer nicht auf der Suche nach etwas bestimmten ist, findet vielleicht etwas.
Doch nicht nur das Ordnungsamt versteigert Fundgegenstände, wenn sich kein Besitzer eingefunden hat. Auch der Frankfurter Flughafen Fraport verfährt mit vergessenen und herrenlosen Gepäckstücken nach Ablauf einer Frist auf diese Weise. Dabei geht es häufig sehr unterhaltsam zu, und so ist eine Gepäckauktion auch für Neugierige interessant, die gar nichts kaufen wollen. Unten findet ihr Ort und Termin der angesetzten Auktionen aufgelistet. [...mehr]
Bereits acht Jahre ist es her, dass das Frankfurter Rathaus Römer seine Türen für interessierte Besucher öffnete und einen Blick in den regen Betrieb einer Stadtverwaltung ermöglichte. Am 20. und 21. März 2010 haben alle die wollen nun wieder die Möglichkeit, sich über Gremien und Kommunalpolitik aus erster Hand schlau zu machen und wichtige Fragen zu stellen.
Frankfurter Rathaus gewährt Besuchern EinBlick
Mit EinBlick ins Rauthaus öffnet nach einer achtjährigen Pause das Römer in diesem Frühling endlich wieder seine Türen für interessierte Bürger und Bürgerinnen der Stadt, aber natürlich auch für zugereiste Gäste, die schon immer mal wissen wollen, wie Amtsbeschlüsse fallen und Gremien tagen.
Oberbürgermeisterin Petra Roth lädt die Interessierten ganz persönlich ein. Hier wird offen gelegt und für alle nachvollziehbar erklärt, was Aufgabengebiete der Kommunalpolitik sind und wie man diese umsetzt. [...mehr]
Am 15.02.2010 ist es wieder soweit: Die fünfte Jahreszeit feiert am Rosenmontag auch in Frankfurt am Main ihren Höhepunkt!
Am 11.11.2009 haben Prinz Rainer II. und Prinzessin Sabrina I. die diesjährige Regentschaft übernommen und werden an der Spitze der Frankfurter Närrinnen und Narren am 13. Februar um 14:11h traditionell den Römer stürmen um die Amtsgeschäfte bis Aschermittwoch zu übernehmen. Das Motto der diesjährigen Narrenzeit lautet ”Ja, so hat es Frankfurt gern, Fastnacht unterm guten Stern.”
In den folgenden Tagen wird die Rhein-Main-Metropole zur Karnevalshochburg; am Sonntag, 14. Februar, zieht der große Frankfurter Fastnachtszug mit über 6500 Teilnehmern aus 96 Vereinen und Verbänden durch die Innenstadt, es werden rund 450.000 Zuschauer erwartet. Der Zug startet um 12:45h und wird dieser Route folgen: Untermainkai/Untermainbrücke - Neue Mainzer Straße - Friedensstraße - Kaiserstraße - [...mehr]
Fast 100 Jahre sind seit ihrem Untergang nunmehr vergangen, und doch fasziniert ihr Schicksal noch immer die Menschen. James Cameron, dessen aktueller Film “Avatar” an den Kinokassen auch seinen eigenen Rekord schlägt, hat ihre Geschichte 1997 zu einem der größten Leinwandepen der Filmgeschichte inspiriert: Titanic.
Sie – das größte und luxuriöseste Schiff, das je in See stach – ist auch Thema der gleichnamigen Ausstellung in Wiesbaden, die seit dem 03.12.2009 im Wiesbadener Marktkeller zu sehen ist.
Jetzt am kommenden Mittwoch, den 10.02.2010, lädt sie zu einer Museumsnacht der besonderen Art ein: Der “Titanic Nacht”.
Von 19:00 bis 24:00h gilt für die Ausstellung ein ermäßigter Eintritt von 6,- inklusive Audioguide. Außerdem haben sich fünf Wiesbadener Lokalitäten angeschlossen diese einzigartige Atmosphäre zu unterstützen: Kulinarisches und Wein standen hoch im Kurs auf der Titanic, und so soll in dieser Nacht der Geist der Titanic ein Stückchen wiederbelebt werden.
So lädt die “Villa Vinum” an diesem Abend zu einer besonderen Weinverkostung ein, das “Paulaner” bietet eine bodenständige “Titanic-Schenke” an, und die White Star Lounge des “Lumen” repräsentiert die gehobene Klasse des gesunkenen Luxusdampfers. Im “Crowne Plaza” lassen Cocktails und Live-Musik den titanischen Salon wieder aufleben, und das “Café Parisien” im “Pastis” belebt die Kaiserzeit neu.
Damit dürfte Wiesbaden dem Nachtleben Frankfurts in nichts nachstehen. [...mehr]
Kaum jemand, der mit offenen Augen durch Frankfurt geht, entkommt der groß angelegten Kampagne “Frankfurt baut das neue Städel”.
Das Städel Museum ist die älteste Museumsstiftung in Deutschland und eins der bekanntesten Museen am Frankfurter Museumsufer. Derzeit ist es vor allem wegen seiner groß angelegten und viel diskutierten Botticelli-Ausstellung im Gespräch.
Jenseits dieser spektakulären Ausstellung beherbergt es 2.800 Gemälde, 600 Skulpturen und 100.000 Zeichnungen aus 700 Jahren europäischer Kunstgeschichte. Damit gehört das Städel Museum zu den international bedeutendsten Kunstsammlungen, die 2008 aus der Sammlung Deutsche Bank um 600 Kunstgegenstände erweitert worden ist.
Neben klassischen Meisterwerken von Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Rembrandt, Claude Monet, Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Paul Cézanne zeigt das Museum auch Werke zeitgenössischer Künstler wie Joseph Beuys, Andreas Gursky, Cindy Sherman und Andy Warhol. Durch Ankäufe, Schenkungen aus Privatsammlungen und Erwerbungen aus verschiedenen Stiftungen – ganz im Sinne des Stiftungsgründers, des Kaufmanns und Bankiers Johann Friedrich Städel – wächst die Sammlung stetig an.
Die Grenzen des Räumlichen sind inzwischen erreicht, sodass ein Erweiterungsbau dringend erforderlich ist. Geplant ist ein architektonisch herausfordernder, unterirdischer Bau, der die Museumsfläche um 3000qm erweitert; die Sammlungs- und Ausstellungsfläche wird um 60% erweitert. Der Entwurf für das “neue Städel” stammt von dem Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher.
Die Kosten für den Bau sollen auf verschiedene Parteien verteilt werden; das Besondere am Bau des neuen Städels ist die groß angelegte Spendenkampagne, bei der jeder mitmachen kann. Für 10€ (zzgl. 3€ Versandkosten) sind die gelben “Spendenstiefel” als Anstecker käuflich zu erwerben, für 19,90€ bekommt man einen Benefiz-Gummistiefel. Spenden sind aber auch ohne Stiefel bereits ab dem ersten Euro möglich. Der Neubau soll 2011 eröffnet werden.
Weitere Informationen zur Spendenaktion finden Sie hier.
Adresse:
Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main
069-605098-0 [...mehr]
Der Satourday ist inzwischen eine feste Größe innerhalb der Frankfurter Museumslandschaft. Zahlreiche Einrichtungen laden auch 2010 wieder ein.
Die Idee ist so erfolgreich wie einfach: Jeden letzten Samstag im Monat laden viele Museen Frankfurts zum “Satourday” ein. Vielfach werden kostenlose Führungen und Workshops für die ganze Familie angeboten – ein pädagogisch wertvolles Programm also, und eine kreative Alternative zum Kinobesuch.
Am vergangenen Samstag begann das neue Satourday-Jahr unter dem Motto “Tiere einmal anders”. Die kommenden Satourdays haben eigene Titel, teils machen die Museen auch eigene Aktionen. Am 20.02.2010 öffnet das Museum der Weltkulturen für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren zum Riesenpuzzle innerhalb der Ausstellung “Being Object. Being Art” seine Tore.
Der nächste Satourday lädt dann eine Woche später, am 27.02.2010 zum Thema “Stadtansichten” ein. Hier können Kinder ab 8 Jahren zum Beispiel im historischen Museum an einer Zeitreise vom 21. Jahrhundert bis ins Mittelalter teilnehmen, und im Archäologischen Museum besteht die Möglichkeit an einem Rundgang durch die Ausstellung Altstadtgrabungen und den Archäologischen Garten teilzunehmen.
Am 20.03.2010 findet ein besonderer Satourday außer der Reihe statt. Hier heißt es “Focus: Familie”, eine Woche später, am 27.03.2010, geht es um die “Weltreligionen”, und am 24.04.2010 um “Original und Fälschung”. Der vorerst letzte Satourday findet dann am 29.05.2010 statt und beschäftigt sich mit “Wanderung und Migration”. [...mehr]









