Beiträge vom: April, 2010

Schon seit einigen Tagen beschert uns die Sonne prächtige Temperaturen und bringt uns den Frühling näher. Und wenn wir am Freitag in den Mai tanzen, ist der Winter endgültig und offiziell vorbei.

Der “Tanz in den Mai” basiert auf uralter Tradition – das keltische Fest “Beltane” wird traditionell in der Nacht auf den 01. Mai gefeiert, die auch als “Walpurgisnacht” bekannt ist: Die Nacht, in der die Hexen zum Blocksberg reiten und dort Freudenfeuer zu entzünden.
Der Brauch der Feuer findet teils noch heute statt – besonders innerhalb neuheidnischer (Jugend-)kulturen, die sich an “magischen” Orten wie Stonehenge oder in Deutschland den Externsteinen treffen um dort die Nacht zum Tag zu machen.

Ein anderer Brauch ist der so genannte “Maibaum“, bei dem es sich ursprünglich um eine Birke handelte, die den Weltenbaum der germanischen Mythologie symbolisiert – überhaupt drehen sich alle Bräuche in Zusammenhang mit der Walpurgisnacht in irgendeiner Form um Fruchtbarkeit und das Erwachen der Natur.

In der modernen Welt ist vor allem noch der Begriff “Tanz in den Mai” bekannt, und es wird auch in diesem Jahr wieder kräftig das Tanzbein im Frankfurter Nightlife geschwungen. Unten sind eine Auswahl an Terminen und Lokalitäten zu finden, die am 30. April 2010 zum Tanz in den Mai einladen.

Party, 30.04.2010

Ü 30 tanzt in den Mai
Volkshaus Enkheim
19.00 Uhr

Freaky Friday feat. Tanz in den Mai
Plastic Room
23.00 Uhr
DJs Cut r Tist und Riccardo la Roccia

Ladys get Wild – Tanz in den Mai Special
live: Tasty Boys, DJs Doc Tone, Kitsune, Audio Treats, Sebastian Serrano und Bodin Stojanoski
Union Halle
22.00 Uhr

Walpurgisnacht – Tanz in den Mai
The Cave
21.00 Uhr

Romantik
Tanz in den Mai
inkl. 2-Gänge-Menü und Live-Musik
Eintritt: 36,–
Primus-Linie
20.00 Uhr    [...mehr]


Umfrage zum Grüngürtel Frankfurt am Main ist jetzt freigeschaltet: Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit über weitere Freizeitangebote und Gestaltung des Grüngürtels mitzubestimmen.

1991 stellte die Stadt den Grüngürtel Frankfurt am Main unter ihren Schutz. Es entstanden Rad- und Wanderwege und neue Ausflugsziele. Jedes Jahr werden Mitmachprogramme für Schulen und Familien angeboten, und Vertreter der “Neuen Frankfurter Schule” stellten Komische Kunst im Grüngürtel Frankfurt am Main aus, etwa das Ich-Denkmal, oder den Pinkelbaum.

Der Grüngürtel Frankfurt am Main bedeckt knapp ein Drittel der Stadtfläche von Frankfurt am Main. Das sind etwa 80 Quadratkilometer, davon sind rund die Hälfte Wald.

In der Umfrage, die noch bis zum 25. Mai geschaltet ist, werden den Bürgerinnen und Bürgern nun verschiedene Fragen zum Angebot gestellt: “Haben Sie im GrünGürtel Ihren persönlichen Lieblingsort? Kennen Sie die Objekte der Komischen Kunst? Was gefällt Ihnen im GrünGürtel, was stört Sie? Machen Sie Ausflüge eher mit Bus und Bahn, mit Fahrrad oder Auto?”

Im kommenden Jahr wird der GrünGürtel zwanzig Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums möchte die Projektgruppe GrünGürtel erfahren, wie die bisherigen Initiativen ankommen und welche Wünsche die Bürgerinnen und Bürger für die nächsten 20 Jahre haben. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Freie Antwortfelder ermöglichen kreative Antworten.

Die Umfrage selbst ist anonym, und als kleine Belohnung fürs Mitmachen verlost die Projektgruppe GrünGürtel drei große und fünfzig kleine GrünGürtel-Tiere. Im Anschluss an die letzte Frage erhält man ein Codewort, das man per Mail einschicken kann.

Die GrünGürtel-Umfrage ist vom 24. April bis zum 25. Mai, dem Wäldchestag, unter anderem hier und hier geschaltet.
Am 2. Juni möchte Umweltdezernentin Rottmann mit der Projektgruppe GrünGürtel auf einer Pressekonferenz erste Ergebnisse vorstellen.    [...mehr]


Wie auch schon in den letzten Jahren, wird der Kulturfrühling Frankfurt auch 2010 durch die lange Nacht der Museen eingeleitet. Das Publikum kann sich schon jetzt auf ein imposantes Sortiment geballter Kultur freuen!

Frankfurt von Moe © Flickr

Im letzten Jahr haben mehr als 40.000 Besucher der Museumsnacht Frankfurt, zusammen den Kulturfrühling begonnen. Und auch 2010 können sich die Besucher Frankfurts freuen, denn die Museumsnacht bildet den gebührenden Auftakt einer langen, abwechslungsreichen Kultur Saison.

Der Kulturfrühling 2010 birgt einige Überraschungen in sich!
In der langen Nacht der Museen wird dem Frankfurter Publikum ein gebührender Einblick in das Kulturgeschehen 2010 gewährt. Von 19 Uhr bis 2 Uhr morgens, stehen die Türen der bekanntesten Kulturhäuser Frankfurts, dem Publikum offen. Musik, Lesungen, Perfomences, Theater, Workshops, Videoinstallationen und verschiedenste Partys, sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was der Kulturfrühling 2010 verspricht! Die Karte für die Frankfurter Museumsnacht kostet lohnenswerte 12 Euro, die jeder  Kulturliebhaber investieren sollte.

Frankfurt zeigt durch die Museumsnacht abermals, was es für ein großes Angebot an Kultur besitzt.
Allen Kulturliebhabern sein ein Besuch in der Millionenstadt ans Herz gelegt.

Einen Überblick über die verschiedenen Kulturhäuser Frankfurts, sowie die anlaufenden Vorstellungen gibt es hier.    [...mehr]


Am Sonntag begab ich mich auf eine ganz besondere Reise: Trotz Flugverbot verschlug es uns nach Australien, Neuseeland, Fiji, Argentinien und Chile.

Der Offenbacher Steffen Hoppe war Reiseleiter auf dieser Reise: Durch die Linse seiner Kamera bekamen wir die Chance diese Reisziele zu besuchen. Im Wiener Hof in Offenbach lud der Weltenbummler und Dia-Referent zu dieser Reise ein: In Kombination mit einem sonntäglichen Brunch folgten wir ihm auf seiner abenteuerlichen Tour.

13 Monate war der gelernte Kaufmannsgehilfe mit seiner Frau und seiner 15 Monate alten Tochter Sandrine unterwegs. Sie begonnen ihre Reise in Melbourne und fuhren dann über Adelaide und Uluru, Australiens berühmtestes Wahrzeichen, nach Darwin, von wo aus sie in Richtung Cairns und der Regenwälder der nördlichen Ostküste aufbrachen. Ab dort ging es wieder in südlicher Richtung nach Sydney.

Im Anschluss daran flog die Abenteurer-Familie nach Neuseeland und zu den Fiji-Inseln. Doch noch immer hatten sie nicht genug von der Reiserei: Weiter ging es zu den sagenumwobenen Osterinseln bis nach Argentinien und Chile.

Steffen Hoppe und seine Frau entdeckten schon lange vor der Geburt ihrer Tochter die Reiselust: Mit dem Fahrrad fuhren sie anlässlich ihrer Hochzeitsreise von Offenbach zum Kilimanjaro; einige Jahre zuvor waren sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch den asiatischen Kontinent unterwegs.
Fleißig dokumentieren sie ihre Reisen mit Bildern und zeigen diese wie am vergangenen Sonntag. In einer gelungenen Mischung aus leiblichem Wohl, Diavortrag, Hintergrund-Reisebericht und sphärischen, mit Musik untermalten Fotoserien, sowie einer ordentlichen Portion Humor und persönlichem Erlebnisbericht wurde der Reisetrip mit phantastischen Bildern zu einem wunderschönen Erlebnis.

Weitere Informationen zum Weltenbummler und den Fotografien Steffen Hoppes gibt es hier.

Weitere Termine:
Am Nil - mit dem Fahrrad und zu Fuß
26.04.2010, 16h – nur Äthiopien und Uganda, 60 Minuten
Köln
Domresidenz
An den Dominikanern 6-8
50668 Köln

03.11.2010, 20h
Türkheim
Filmhaus Huber
Max-Philipp-Str.15
86842 Türkheim

23.11.2010, 19:30h
Bayreuth
Gasthof Schwenksaal
Pottensteiner Str. 12
95447 Bayreuth

25.11.2010, 20h
Coburg
Der Skandinavier Ausrüstungsladen
Kanonenweg 50 A
96450 Coburg

Asia-Special
17.05.2010, 20h - Nepal/Tibet/Yunnan/Burma/Indonesien
Heusenstamm
Haus der Stadtkirche
Eckgasse 5
63150 Heusenstamm

Eine türkische Reise
21.04.2010, 19h
Aschaffenburg
VHS
Luitpoldstr. 2
63739 Aschaffenburg

02.09.2010, 19:30h
Essen
Augustinum
Renteilichtung 8
45134 Essen

Orient - Auf den Spuren Alexanders des Großen
04.11.2010, 20h
Bad Wörishofen
Filmhaus Huber
Bahnhofstr. 5
86825 Bad Wörishofen    [...mehr]


Der Frühling ist endlich ganz ganz nah – überall erwacht die Natur um uns herum. In Frankfurt beginnen nun auch die “Frühblüher” zu blühen.

Nach einem langen und kalten Winters kommen nun im Frühling mit atemberaubender Geschwindigkeit Pflanzen zur Blüte: Es sind die sogenannten “Frühblüher“, die im Unterwuchs der noch blattlosen Wälder wachsen. Sie vollenden ihren Lebenszyklus früh im Jahr, bevor die Laubbäume nur noch Schatten spenden und kein Licht mehr durchlassen. Damit sie so früh im Jahr blühen können, haben sie im Vorjahr Energiespeicher angelegt - unterirdische Organe wie Zwiebeln oder Knollen.

In Frankfurt kann man sich jetzt an Buschwindröschen, Bärlauch und Veilchen sowie vielen anderen Arten erfreuen. Informationen, wo die Arten zu finden sind und wie man sie unterscheidet, liefert ein Internetangebot der Abteilung Botanik des Forschungsinstituts Senckenberg. Auch kann man hier mehr über die zum Teil ungewöhnlichen Pflanzennamen erfahren.

Steckbriefe zu über 400 Pflanzenarten, die im Stadtgebiet wachsen, sind dort zu finden. In diesen bebilderten Steckbriefen, die man auch herunterladen und ausdrucken kann, werden die einzelnen Arten kurz vorgestellt. Besonders interessant sind die Angaben darüber, wo die Pflanzen in Frankfurt zu finden sind. Der Hohe Lerchensporn etwa kommt nur “hibbedebach”, also auf der nördlichen Mainseite vor. Der ähnliche Gefingerte Lerchensporn hingegen wächst fast nur “dribbdebach”, also südlich des Mains.

Die Informationen werden durch Verbreitungskarten ergänzt. Die Daten dazu stammen aus den Senckenberg-Archiven. Diese reichen etwa 300 Jahre zurück und werden jetzt für dieses Internetangebot ausgewertet. Im gesamten Zeitraum wurden über 1.700 Pflanzenarten wildwachsend im Stadtgebiet dokumentiert. Heute kommen davon noch etwa 1.340 Arten vor. Im Laufe der nächsten Jahre sollen alle aus Frankfurt nachgewiesenen Arten auf der Website vorgestellt werden. Das Angebot wurde vom Umweltamt der Stadt Frankfurt finanziert.

Wer aber einfach nur die Natur liebt und ihre Nähe sucht, sollte sich – bewaffnet mit oder ohne Steckbrief – einfach auf den Weg in Frankfurts Grünanlagen machen, etwa dem Palmengarten oder der näheren Umgebung wie dem Taunus.

Zum Portal gehts hier.    [...mehr]


Kunst hinter dicken Museumsmauern? Mit der Outdoorführung, die das Museum für Angewandte Kunst nun anbietet, kann der Besucher Kunst draußen erleben.

Die Outdoorführung und ihre Ausstellung bedingen sich gegenseitig: Für „Tobias Rehberger - flach. Plakate, Plakatkonzepte und Wandmalereien“ entwarf Tobias Rehberger eigens mehrere Plakate, die frei in der Innenstadt angebracht werden und damit die Stadt zu einem Kunstraum und die Betrachter zu Teilnehmern an einem Kunstereignis werden lassen. Die Stadt wird selbst zum Museum.

Die Werbeplakate als Selbstporträt repräsentieren Tobias Rehbergers Kaufentscheidungen und seinen Lifestyle, womit er uns als Bürger, als Konsument und als Ausstellungsbesucher anspricht. So entstanden Plakate für Produkte, die er mag, schätzt oder auch selbst nutzt und die uns wissen lassen, welche Brillen er trägt, welches Auto er fährt, mit welchem Mundwasser er den Tag beginnt und in welchem Club er feiert. Diese neu entworfenen Plakate sind während des gesamten Ausstellungszeitraums in der Innenstadt plakatiert und werden in der Führung aktuell vorgestellt und besprochen.

Ab wann sind Dinge Kunst? Von dieser Frage ausgehend provoziert der Künstler mit seinen Arbeiten, um Kunst neu zu bewerten: von Plakaten zu Produkten wie „Coca Cola“, „adidas“, „Bach Rescue Cream” oder Landwirt „Bauer Mann“ aus der Frankfurter Kleinmarkthalle bis hin zu Plakatierungen im öffentlichen Raum als Bestandteil von Ausstellungen. Der Künstler als Verbraucher wird zum Designer, der sich am Erscheinungsbild beteiligt, bzw. es in eigenem Auftrag und nach eigenem Dafürhalten optimiert.
Die Plakate sind während des gesamten Ausstellungszeitraums in der Innenstadt plakatiert.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai17
60594 Frankfurt am Main
Tel.: 0049 69 212 34037
Fax: 0049 69 212 30703

Eintritt
Ausstellung inkl. Outdoorführung und Fahrkosten für den ÖPNV: 10 €,
Dauer 2 Stunden.

Termine
16. April, 11 Uhr
18. und 24. April jeweils um 15 Uhr    [...mehr]


1945 war der Zweite Weltkrieg zuende – doch er warf seinen Schatten bis über das 20. Jahrhundert hinaus: Als Mahnmal, als Erinnerung, als Schuld. Jetzt, April 2010, beginnt eine Ausstellung, die noch einmal das Thema aufgreift. Gegenstand sind private Fotographien aus dem Krieg.

Guido Knopp hat Zeitzeugen häufig vor die Kamera geholt und ließ sie ihre Erinnerungen schildern; nicht immer ohne Kritik seitens Kollegen. Doch die Erinnerung ist noch immer da, und sie ist lebendiger als je zuvor. Siebzig Jahre nach Kriegsbeginn holen Töchter, Söhne, Enkel und Urenkel alte, verstaubte Fotoalben aus Schubladen und Schränken, von Dachböden und aus Kellern ihrer Familien und stellen Fragen: Was genau ist auf den Fotos zu sehen? Wo waren die Soldaten im Einsatz? Warum sehen manche Fotos eher wie Urlaubsfotos und nicht gerade wie Kriegsfotos aus? Welche wurden aus Abenteuerlust und Neugierde, welche aufgrund von Nazi-Propaganda geknipst? Wie gehen die Nachkommen mit diesem Erbe um?

Das Historische Museum Frankfurt zeigt vom 15. April bis 29. August die Sonderausstellung „Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“ und eröffnet damit neue Sichtweisen auf die privaten Kriegserinnerungen.

Auf einer Ausstellungsfläche von rund 400 Quadratmetern dokumentieren bislang unbekannte private Fotografien aus 150 Alben die Schnappschüsse der Soldaten: an der Front, als Besatzer und als Kriegsgefangene. Viele Fotosammlungen folgen dem historischen Kriegsverlauf: Überfall auf Polen 1939, „Blitzkrieg“ an der Westfront 1940 und Vernichtungskrieg im Osten ab 1941. Sie machen deutlich, wie der Krieg gesehen wurde, nicht, wie er war.

Neben den Feldpostbriefen sollten gerade auch die Knipserfotos der Soldaten den Zusammenhalt zwischen der Front und ihren Familien in der Heimat stärken. Der Aufforderung des Propagandaministeriums, die Kamera auch im Krieg nicht ruhen zu lassen, folgten viele Soldaten bereitwillig.

Die Alben sind größtenteils Leihgaben von ehemaligen Wehrmachtssoldaten und ihren Familien aus Norddeutschland sowie aus Museen und Archiven. Ein Album sowie eine Fotosammlung kommen aus Frankfurter Privatbesitz. Drei Zeitzeugen stellen ihre Alben in Videointerviews vor und geben Auskunft zu Intention und Motivation des Fotografierens. Interessierte Besucher können ihre Fotoalben jeweils am ersten und dritten Mittwoch des Monats ins Museum bringen und sie Mitarbeitern vorstellen.

Der erste Termin findet am Mittwoch, 21. April, von 16 bis 18 Uhr statt.

Historisches Museum Frankfurt
Saalgasse 19 (Römerberg)
60311 Frankfurt am Main
Tel ++49 (0)69-212-35599
Fax ++49 (0)69-212-30702

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Mittwoch 10-21 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt:
Museumseintritt 4,00 € / erm. 2,00 €
Familienticket 9,00 € (2 Erwachsene & bis zu 4 Kindern), Kinder u. 6 J. Eintritt frei, mit Kulturpass: 1,00 €
Die Ermäßigungstarife gelten für:
SchülerInnen, Studierende, Auszubildende, Behinderte ab 80 %, Wehr- und Zivildienstleistende sowie InhaberInnen von Frankfurt-Pass und Frankfurt Card.    [...mehr]


Anlässlich der diesjährigen Luminale laden das Archäologische Museum und das Institut für Stadtgeschichte in das Karmeliterkloster ein: am 09. April beginnt die Ausstellung.

Führende italienische Lichtkünstler haben vor und in dem Karmeliterkloster, das Sitz des Archäologischen Museums ist, Objekte installiert, die eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erschaffen. Dabei werden die gotische Architektur wie die Exponate in Szene gesetzt und neu interpretiert. Die Ausstellung “Luces - Lichtkunst aus Italien” steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Turin.

Hinter dem Namen Luminale verbirgt sich ein internationales Lichtkultur-Festival, das alle zwei Jahre in Frankfurt am Main und der gesamten Rhein-Main-Region stattfindet. Außerdem sind noch
Offenbach, Rüsselsheim, Mainz und Wiesbaden die Spielorte des Festivals. Entwickelt wurde das Konzept im Jahr 2000; erstmalig realisiert wurde es zwei Jahre später. Das Festival wuchs mit der Zeit; 2008 waren es insgesamt 227 Projekte und rund 180 Veranstaltungen, die rund um die Luminale veranstaltet wurden.

Inspiriert wurde es ursprünglich von dem über 150 Jahre alten „fete des lumières“ in Lyon: Eine Vielfalt von Licht-Installationen, Lichtkunst, Performances, Lichtklang-Installationen inszeniert die Möglichkeiten im Umgang mit Licht.    [...mehr]