Beiträge vom: Februar, 2012
Am 03. März 2012 lädt die Schirn Kunsthalle Frankfurt zu “Edvard Munchs längste Nacht” ein – die Veranstaltung gehört zu der Reihe “Schirn at Night” und richtet sich vor allem an jüngeres Publikum und Nachtschwärmer.
Zwischen 20 Uhr und 24 Uhr am 03. März 2012 heißt es diesen Samstag wieder “Schirn at Night”, diesmal unter dem Titel “Edvard Munchs längste Nacht”. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt steht dann ganz im Lichte norwegischer Winternächte mit skandinavischen Cocktails und Tunnbröd-Variationen. Das Design-Label saasfee aus Frankfurt wird in der Rotunde der Schirn außerdem ein Nordlicht installieren, und die norwegische Sängerin Sandra Kolstad, die als neuer Stern am Elektropop-Himmel gefeiert wird, sorgt für Live Musik. [...mehr]
Noch bis zu diesem Sonntag haben Besucher die Chance sich auf eine “Reise in die Unsterblichkeit” zu begeben. Danach endet die gleichnamige Ausstellung des Archäologischen Museum in Frankfurt am Main.
Vielen Religionen ist eine Jenseitsvorstellung bekannt; doch einzigartig bleibt seit jeher die Kunst der Einbalsamierung und Mumifizierung der alten Ägypter. Noch heute fesselt und fasziniert uns die Technik, mit der die Leichname konserviert wurden. Die Ausstellung “Reise in die Unsterblichkeit” über Ägyptische Mumien und das ewige Leben läuft noch bis Sonntag, 26. Februar 2012 im Refektorium des Karmeliterklosters in Frankfurt.
Den Besucher erwarten Originale aus drei Jahrtausenden ägyptischer Kulturgeschichte. Schwerpunkte der Ausstellung sind das religiöse Konzept des Jenseits, die Praktiken der Mumifizierung und Einbalsamierung, sowei die Rolle des Sarkophags im Totenkult. Außerdem werden Ritualobjekte der Begräbnisausstattung sowie Alltagsgegenstände in den Grabbeigaben gezeigt.
Die letzten Führungen sind am Mittwoch, 22. Februar, um 18 Uhr, und am Sonntag, 26. Februar, um 12.30, 14 und 15:30 Uhr. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Audioguides sind in deutscher und englischer Sprache erhältlich. [...mehr]
Sie wird erst im Juni stattfinden, aber zu tun und zu planen gibt es bereits genug: Für die Parade der Kulturen am 23. Juni 2012 beginnt nun die heiße Planungsphase.
An diesem Mittwoch, den 22. Februar 2012 findet ab 19 Uhr im Jugend- und Sozialamt, Eschersheimer Landstraße 241-249, das erste Teilnehmertreffen für die Parade der Kulturen am 23. Juni 2012 statt, bei der die erste Planung vorgestellt werden und Teilnehmer die erste Möglichkeit bekommen sich anzumelden.
Die Parade der Kulturen findet im zweijährigen Turnus in Frankfurt am Main statt und steht für ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Kulturen. Im Juni 2010 fand die letzte Parade der Kulturen mit über 1.500 Teilnehmern und 75.000 Besuchern in Frankfurt am Main statt.
Bei der Parade der Kulturen wird es ein bis zwei Bühnen der Kulturen mit Live-Musik und Dance-Performances geben, außerdem den Markt der Kulturen mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt und Informationen über das Engagement von Frankfurts gemeinnützigen Vereinen im Bereich Kultur, Migration, Kinder und Jugend, einen Entertain- und Sportbereich für Jugendliche und Kinder sowie eine Activitybühne mit Tanz-Schnupperangeboten.
In diesem Jahr lautet das Motto der Parade der Kulturen „Respekt! Jetzt erst recht! Gegen Rassismus und Ausgrenzung!“ [...mehr]
Nun lassen sich die verbleibenden Tage bis zur Eröffnung des räumlich und inhaltlich erweiterten Städel Museum an einer Hand abzählen: Am 22. Februar 2012 ist es endlich soweit!
Mit Spannung wird die Eröffnung des Erweiterungsbaus erwartet; mit ihr wird das Städel Museum auch die Sammlung “Gegenwartskunst” neu präsentieren. Auf 3000 qm zusätrzlicher Ausstellungsfläche erstreckt sich der Neubau unter dem Städel-Garten. Natürliches Licht fällt durch insgesamt 195 riesige runde Oberlichter mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,5m ein.
In wenigen Tagen wird der Neubau auch endlich für Besucher und Kunstliebhaber zu sehen und zu begehen sein. Am 22. Februar wird der Neubau eröffnet. Das Städel Museum nutzt den Raumgewinn vor allem für die gewachsene Sammlung der Gegenwartskunst. Ab dem 25. Februar 2012 werden Werke von Alberto Giacometti, Francis Bacon, Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Antoni Tàpies, Wolfgang Tillmans, Isa Genzken und vielen weiteren zeitgenössischen Künstlern zu bestaunen sein.
Über das weitere Frühjahrsprogramm des Städel Museum hatten wir bereits an dieser Stelle berichtet.
Der Neubau des Städel Museum wurde durch Unternehmen, Stiftungen und zahlreiche Bürger zur Hälfte aus privaten Mitteln und zur anderen Hälfte aus öffentlichen Geldern finanziert. Das gesamte Projekt kostete rund 52 Mio. Euro – 34 Mio. für die Erweiterung und 18 Mio. für die Sanierung des Altbaus. [...mehr]
Sie ist in der Frankfurter Kulturlandschaft schon jetzt DAS Ereignis des Frühjahrs 2012: Die Andy-Warhol-Ausstellung “Warhol: Headlines” des MMK Museum für Moderne Kunst.
Wir hatten bereits angekündigt, dass das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts und Mitbegrüder der Pop Art, Andy Warhol (1928-1987), eine Ausstellung widmet – genauer: seinen Werken, in denen er Schlagzeilen verwendete oder Bezug auf sie nahm. Die umfassende Ausstellung “Warhol: Headlines” beginnt am 11. Februar 2012 und wird bis zum 13. Mai 2012 im MMK Museum für Moderne Kunst zu sehen sein.
Das Interesse des Künstlers an Schlagzeilen geht auf seine Zeit als Werbegrafiker in den 1950er Jahren in New York zurück, als er Journalisten bei der Auswahl und Präsentation ihrer Nachrichten beobachtete. „Die Ausstellung führt uns zu den Wurzeln der Pop-Art-Bewegung, indem sie Andy Warhol an der Schwelle vom erfolgreichen New Yorker Grafiker zum noch renommierteren bildenden Künstler in den 1950er und 60er Jahren ins Zentrum rückt“, sagt Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK. Ausgangspunkt für die Ausstellung bildet das Gemälde „Daily News” (1962). In dem Werk untersucht Warhol auf radikale Weise die gesellschaftliche Rolle der Massenmedien. Die Diskrepanz zwischen dem „Warenwert“ und dem „wahren Wert“ eines Kunstwerks steht im Fokus. [...mehr]
Im März 2012 rollt das Frankfurter Kulturprogramm so richtig an – hier ein paar Highlights aus der Frankfurter Kultur- und Museumsszene.
Titanic-Telegramme im Museum für Kommunikation
Gleich am 01. März 2012 startet im Museum für Kommunikation eine Ausstellung, die sich mit der vor 100 Jahren gesunkenen Titanic beschäftigt, genauer: mit insgesamt 160 Original-Telegrammen, die die Unglücksfahrt des Luxusdampfers, bei dem 1500 Menschen ums Leben kamen, dokumentieren. Schwerpunkt der Ausstellung ist das seinerzeit neue Medium Funk, mit dessen Hilfe 711 Menschen gerettet werden konnten. Die Ausstellung wird bis 22. April 2012 gehen.
Spinnen im Senckenberg Museum
Faszinierend, und für nicht wenige Menschen Grund für Angst und Panik sind Spinnen. Ab dem 09. März 2012 bis zum 03. Juni 2012 widmet sich das Senckenberg Museum Frankfurt den achtbeinigen Tieren. Obwohl sie gemeinhin ein eher schlechtes Image haben, sind Spinnen erstaunliche Tiere, die zum Beispiel hauchdünne Netze spinnen können, die extrem stark und dehnbar sind. Die Ausstellung zeigt in 40 Terrarien lebende Vogelspinnen aus Asien, Afrika und Amerika. Außerdem werden Skorpione und die berühmt-berüchtigte Schwarze Witwe gezeigt. [...mehr]
Frankfurt wird im Juni zur Kulisse für ein neues Großereignis: Das erste Lüften-Festival wird in der Jahrhunderthalle Frankfurt stattfinden und zahlreiche Künstler, Bands und Ensembles zusammenführen.
160 internationale Künstler, Bands, Ensembles und Kollektive werden sich vom 22. bis 24 Juni 2012 auf dem erstmals von dem Künstlerhaus Mousonturm präsentierten Festival “Lüften – Mouson Arts & Music Festival” ein Stelldichein geben. Das Lüften Festival verbindet die Bereich Pop, Bildende Kunst, Performance und Tanz und wird so zur interdisziplinären Veranstaltung, bei der Inhalts-, Formen- und Beziehungsreichtum zwischen den künstlerischen Sparten und Genres gefeiert wird.
Angesprochen werden mit dem Lüften Festival vor allem Fans der Kunst und Popkultur jeden Alters. An den drei Festivaltagen wird das Areal der Jahrhunderthalle in ein internationales, multiperspektivisches Kunstzentrum umgewandelt. Mit Tagespässen können die Zuschauer das gesamte Programm auf der Open Air Bühne, den Außenflächen, dem Kuppelsaal und den verschiedenen Räumen im Inneren des Gebäudes erkunden, sich inspirieren und zur Teilnahme herausfordern lassen. [...mehr]
Frankfurt und Schweden gehen einher, ob nun die kirchliche, schwedische Gemeinde, das Konsulat oder aber die Handelskammer, die Frankfurter können nicht genug von den Skandinaviern bekommen und reisen daher auch allzu gerne direkt von der Stadt nach Schweden.
Für viele ist Schweden DAS Traumurlaubsland; mit seinen Sehenswürdigkeiten, den unvergleichlichen Landschaften und der Vielfältigkeit bietet es viele Attraktionen. [...mehr]
Ungeachtet der nun doch kälter werdenden Temperaturen finden auch in diesem Jahr wieder die Frankfurter Flohmärkte statt, die sich allwetterseits großer Beliebtheit erfreuen.
Samstags laden sie zum Bummeln und Entdecken ein; ihre Warenvielfalt erinnert zuweilen an ein Kuriositätenkabinett: Die Flöhmärkte.
Es ist der Deutschen Volkssport auf Floh- und Trödelmärkten alte Schätze zu verkaufen oder dort zu finden. Nachdem ebay inzwischen zur kommerziellen Plattform professioneller Anbieter geworden ist, üben Flohmärkte nun ungebrochen ihren Reiz auf die Besucher aus. Die Möglichkeit die Gegenstände anzufassen und begutachten zu können, schlägt das Internet.
Abwechselnd am Museumsufer Schaumainkai Frankfurt und Lindleystraße finden die größten Flohmärkte Frankfurts statt. Der samstägliche Bummel lässt sich also – zumindest alle 14 Tage - gut mit einem Besuch im Museum verbinden. Wer lieber den Flohmarkt Lindleystraße besucht, hat die triste, aber authentische Kulisse des Osthafens als Hintergrund und kann sich vor, nach oder während der Schnäppchen- oder Schätzchenjagd bei einem der vielen gastronomischen Anbieter vor Ort stärken. [...mehr]








