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Noch bis 18. März 2012 läuft im komischsten Museum Frankfurts, dem Caricatura Museum, die Ausstellung “Tomi Ungerer – Satiricon”.

Anlässlich des 80. Geburtstag des Künstlers zeigte das Caricatura Museum Frankfurt die Ausstellung “Tomi Ungerer – Satiricon” in Zusammenarbeit mit dem Musée Tomi Ungerer, Straßburg, die am 18. März 2012 enden wird. Zu sehen sind mehr als 170 Werke, darunter auch eine Reihe bislang unveröffentlichte und fragmentarische Arbeiten. Bisher ließen sich etwa 11.000 Besucher von Ungerers komischem Blick auf die Welt begeistern.

Besonders berühren seine Zeichnungen aus der Nazizeit, die er als Kind anfertigte. Aber auch seine satirische Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft, dem Militarismus und Nationalismus des 20. Jahrhunderts werden als erschreckend aktuell empfunden. Bei der Eröffnung der Ausstellung beeindruckte Ungerer durch Vitalität und Präsenz; er ist ein einzigartiger Chronist unserer Zeit, in dessen Wer deutlich wird, dass die Komische Kunst häufig das einzige Sprachrohr für das Grauen ist.    [...mehr]


Das neue Jahr im Städel Museum beginnt nach der Neueröffnung des Mainflügels im Dezember 2011 mit der neuen Sammlung “Alte Meister” (1300 bis 1800). Aber auch darüber hinaus ist das Städel Museum im Frühjahr 2012 einen Besuch wert.

Das Städel Museum ist wieder da: Mit der von Sammlungsleiter Prof. Dr. Jochen Sander neu konzipierten Hängung der “Alten Meister” präsentiert sich das Städel Museum in neuem Licht. Zu sehen sind Meisterwerke von Dürer, Grünewald, Holbein, Elsheimer, Rembrandt, Vermeer, Brueghel und Rubens in der östlichen Gebäudeseite, und Werke der romanischen Schulen, darunter Botticelli, Tiepolo, Batoni, Poussin und Chardin in den westlich an den Kuppelsaal anschließenden Galerieräume.

Wie bereits berichtet, zeigt das Städel Museum auch einige Neuzugänge, darunter das angekaufte Bildnis von Papst Julius II. von Raffael. Außerdem konnte durch einen Ankauf des Städelschen Museums-Vereins ein Bildnis Martin Luthers von Lucas Cranach d. J. für das Museum gesichert werden. Durch eine Schenkung des Ehepaares Barbara und Eduard Beaucamp kam die um 1621/22 entstandene „Madonna mit Kind“ von Guercino in die Sammlung.

Nach der im Januar abgelaufenen Beckmann-Ausstellung beginnt außerdem am 03. Februar “Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft”, die bis zum 06. Mai 2012 laufen wird. Ab 08. März bis 28. Mai 2012 läuft ferner in der Graphischen Sammlung die Ausstellung “Freiheit des Sehens – Zeichenkunst von Kobell bis Corinth”.    [...mehr]


Das Jahr 2012 hat gerade erst begonnen, und schon ranken sich Mythen und Mysterien rund um dieses Jahr, mit dem der berühmte Kalender der Mayas endet. Ganz mit dem Thema Zeitrechnung und Kalendarien beschäftigt sich am kommenden Sonntag ein Kinderworkshop des Jüdischen Museum.

Im September feiern die Juden Neujahr, und die Muslime schreiben das Jahr 1433, aber gerade erst haben wir den Jahreswechsel 2011/2012 gefeiert. Wie das sein kann, erörtert nun der Workshop “Jahr und Tag” des Jüdischen Museums am Sonntag, den 08. Januar 2012. Der Workshop ist Teil des neuen Kinderprogramms.

Die Kinder lösen Rätsel rund um die jüdische, christliche und muslimische Zeitrechnung. Am Nachmittag wird ein Wandkalender mit den wichtigsten Feiertagen der drei Religionen gestaltet. Beginn des Workshops ist um 14 Uhr; er dauert bis 16:30h, und er richtet sich an Mädchen und Jungen ab acht Jahren. Einschließlich Material und Eintritt betragen die Kosten für die Teilnahme 4€. Erwachsene Begleitpersonen können zeitgleich an einer kostenlosen öffentlichen Führung teilnehmen.

Zur Webseite des Jüdischen Museum geht es hier.     [...mehr]


Das Archäologische Museum Frankfurt zeigt in der Ausstellung „Reise in die Unsterblichkeit“ ägyptische Mumien und andere Schätze der Vergangenheit, die sich mit dem Kult um das ewige Leben beschäftigen.

Ägyptische Mumien sind die Hauptattraktion in der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Frankfurt am 05. November eröffnet. Dann können interessierte Besucher eine Reise in längst vergangene Zeiten machen und den antiken Totenkult erkunden, der uns noch heute so fasziniert. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum 26. Februar 2012 geöffnet bleiben und kann in diesem Zeitraum im Refektorium des Karmeliterklosters besucht werden.    [...mehr]


Cineasten und solche, die es werden wollen, kommen an seinen Filmen einfach nicht vorbei: Die Rede ist von Martin Scorsese. Das Deutsche Filmmuseum zeigt diesen September insgesamt acht Spiel- und Dokumentarfilme des Regisseurs.

“My whole life has been movies and religion. That’s it. Nothing else” – so der Meisterregisseur über sich selbst. Bekannt wurde er vor allem durch Filme wie “Taxi Driver” (1976), “Raging Bull” (1980) und “Goodfellas” (1990) und setzte Maßstäbe für viele Nachwuchsregisseure. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun ihm zu Ehren acht seiner Spiel- und Dokumentarfilme, die er seit 1999 gedreht hat.

Scorsese wuchs in den 1940er Jahren in Little Italy, New York, auf. Die gesellschaftlichen und religiösen Strukturen dieser Umgebung haben den späteren Regisseur stark geprägt. In seinen Filmen treten das Viertel selbst, die Geschichte Amerikas, die nächtlichen Straßen New Yorks und natürlich die Mafia immer wieder auf.     [...mehr]


Sechs Monate lang lud das Museum für Weltkulturen mit verschiedenen von Clémentine Deliss initiierten Veranstaltungen – nach dem ersten halben Jahr ist es Zeit für eine Bilanz.

Mehr als 4000 Besucher kamen in das Museum für Weltkulturen und besuchten Vorträge und Veranstaltungen oder nutzten das Bildungsangebot. Dabei wird die kleine Ausstellungsfläche derzeit noch renoviert, und der größere Neubau befindet sich noch in Planung.

Bilanz des Weltkulturen Museum


Die erfreulichen Besucherzahlen sprechen für die Qualität des Programms des Weltkulturen Museum. Zu Beginn begab sich das Weltkulturen Museum gemeinsam mit dem Schauspiel Frankfurt auf “Expeditionen”: Monatlich sprachen prominente, internationale Gäste über ihre persönlichen und konzeptionellen Reisen. Beispielsweise eroberten Documenta-Teilnehmer Lothar Baumgarten und Ethnologe Michael Oppitz „den südlichen Kontinent im Dunst einer 10 Pfennig Zigarette“. Im Zentrum der Reihe stand die Frage, wie sich ein ehemaliges Völkerkundemuseum mit seiner Sammlung im 21. Jahrhundert positionieren kann.    [...mehr]


Das Deutsche Filmmuseum wird nach mehr als anderthalb Jahren Umbauzeit am kommenden Wochenende wieder eröffnet. Während am Freitag und Samstag nur mit geladenen Gästen gefeiert wird, öffnet das neue Filmmuseum am Sonntag seine Türen für alle interessierten Besucher.

Feierlich wird das Deutsche Filmmuseum am Freitag, den 12. August 2011, vor geladenen Gästen offiziell eröffnet. Der ersten Rundgang durch die Ausstellung „Jim Rakete – Stand der Dinge. 100 Porträts für das Deutsche Filmmuseum“ folgt am selben Abend, anschließend wird Regisseur und Schauspieler Maximilian Schell mit seinem Film „Marlene“ das Kino im neuen Filmmuseum einweihen. Für nicht-geladene Frankfurter und Besucher der Stadt wird es am Sonntag interessant, dann sind allen Filmfans Tor und Türen geöffnet und kostenlose Führungen stellen das umgebaute Haus vor.    [...mehr]


Die Zeit des fröhlichen Ostereiersuchens rückt wieder einmal näher, und damit auch die Zeit der Osterferien und der Kinder zuhause. Nicht jeder fährt mit den Kids in den Urlaub, und ab und an stellt sich dann die Frage: Was machen wir mit der vielen Freizeit, wenn sie nicht unbedingt den ganzen Tag vor der Wii hocken sollen? Das Kindermuseum Frankfurt hilft ratlosen Eltern mit einem kreativen Ferienprogramm.

An drei Terminen lädt das Kindermuseum Frankfurt Kinder während der Osterferien zu kreativen Workshops ein. Am 20. April können Kinder zwischen 5 und 8 Jahren Papier schöpfen und damit gestalten. In der folgenden Woche, am 27. April, mischen und experimentieren 9- bis 12-jährige mit Acrylfarben. Zwei Tage später, am Freitag, den 29. April, steht der Workshop unter dem Motto der derzeitigen Ausstellung “Licht und Schatten”, zu der im Februar und März bereits einige Exkursionen stattgefunden haben. Die Workshops kosten jeweils 12€, eine Anmeldung ist unter der unten angegebenen Telefonnummer erforderlich.



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Schlechtes Wetter, Kälte, Matsch – es gibt genug Gründe drinnen zu bleiben und ebensoviele, die Kinderaugen schattig werden lassen, wenn sie nicht hinaus können. Das Kindermuseum Frankfurt verspricht nun Abhilfe und bietet von Januar bis März 2011 interessante Exkursionen für Familien an.

Begleitend zur aktuellen Ausstellung “Schatten & Licht” unternimmt das Kindermuseum Frankfurt im ersten Quartal 2011 mehrere Ausflüge zu besonderen Orten in Frankfurt. Diverse Kooperationspartner bieten dort zusätzliche, spannende Perspektiven auf das Thema der Ausstellung.

Den Auftakt zu der Aktion machte bereits das Deutsche Filmmuseum. Es zeigte eine Zusammenstellung von Filmen, in denen “Schatten einen großen Auftritt” hat. In einem anschließenden abendlichen Spaziergang lenkte eine Architektin den Blick auf die Beleuchtung von Fassaden, Straßen und Plätzen der Innenstadt.

Im Februar 2011 wird im Goethe-Schülerlabor der Fachbereiche Chemie und Physik auf dem Uni-Campus Riedberg unter professioneller Anleitung mit Licht und Schatten experimentiert. Im März 2011 endet die Reihe im Theater: Mitarbeiter des Jungen Schauspiels Frankfurt demonstrieren, welche Bedeutung Rampenlicht und Schatten für eine effektvolle Aufführung haben.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Familien mit Kindern ab 8 Jahren und ist kostenlos.     [...mehr]


Das Jüdische Museum in Frankfurt zeigt in vier Ausstellungsbereichen die Geschichte sowie das religiöse und soziale Leben der Juden in Frankfurt zwischen dem 12. und 20. Jahrhundert.

Jüdisches Museum in Frankfurt am Main ©Flickr/ILoveMyPiccolo

Das Museum befindet sich in dem denkmalgeschützten ehemaligen Rothschild-Palais, welches sich am Untermainkai befindet. Die Dauerausstellung befasst sich mit dem Wechselverhältnis zwischen Juden und ihrer Umwelt, welches an lokalen Beispielen dargestellt wird.

Die Dauerausstellung im Jüdischen Museum

Die Dauerausstellung widmet sich neben den historischen Fakten auch den jüdischen Traditionen und den damit verbundenen Festen. Jüdische Kultgegenstände dienen der Darstellung der religiösen Praxis im Alltag sowie an Feiertagen.    [...mehr]


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