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Zur Förderung der Frankfurt-Theater-Begegnung rollt nun eine vom Schauspiel Frankfurt gestaltete U-Bahn durch die Frankfurter Innenstadt.

Seit Samstag, dem 28. Januar 2012 fährt die Theater-U-Bahn durch die Innenstadt Frankfurts. Sie wurde mit Stück-Zitaten und großflächigen Schriftzügen durch das Schauspiel Frankfurt gestaltet und soll für mindestens zwei Jahre im VGF-Betrieb auf verschiedenen Strecken fahren. Der VGF stellt dem Schauspiel Frankfurt die U-Bahn kostenlos zur Verfügung.

Ziel der Aktion ist es, das Theater und seine Inhalte einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen; der VGF bekennt sich zu der vielfältigen und reichen Kulturlandschaft Frankfurts, zumal die Eintrittskarten am jeweiligen Vorstellungstag auch zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückreise gültig sind – eine Win-Win-Situation also für beide Parteien.    [...mehr]


Edvard Munch, der Laien wohl für sein berühmtes Bild “Der Schrei” bekannt sein dürfte, gastiert ab Februar in Frankfurt am Main in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Im Zentrum der Ausstellung “Der moderne Blick” steht allerdings das filmische und fotografische Schaffen des Künstlers.

Wie bereits berichtet, beschäftigt sich die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 09. Februar bis zum 13. Mai 2012 mit Edvard Munch und seinem filmischen und fotografischen Schaffen. Unter dem Titel “Der moderne Blick” ist in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou in Paris eine außergewöhnliche Ausstellung entstanden, die eine ganz neue Sicht auf das Werk Munchs bietet.

130 Werke sind zu sehen, wobei besonders das Spätwerk bis 1944 im Fokus steht. Im Zentrum steht Munchs Auseinandersetzung mit modernen Aufnahmetechniken wie Fotografie und Film – dabei wird erkennbar, inwieweit die spezifischen Kompositionsformen Einfluss auf seine Malerei hatten. Zu sehen sind auch fotografische Arbeiten des Künstlers, sowie vier Filme.    [...mehr]


Er hat sich schon seit Jahren bewährt und ist natürlich auch 2012 fester Bestandteil des Frankfurter Kulturprogramms: Der Satourday, aka freier Samstag in den Frankfurter Museen – das besondere Angebot für Familien und Kinder.

Viele haben ihn schon fest in ihrem Kalender vermerkt: Immer am letzten Samstag im Monat geht es in Frankfurt mit dem Satourday bis auf wenige Ausnahmen kostenlos ins Museum. Und nicht nur das! Die Museen lassen sich besonders für Kinder viele interessante Workshops und Aktionen unter verschiedenen Mottos einfallen, sodass keine Langeweile aufkommen kann. Einige Highlights aus dem Programm von Januar und Februar 2012 seien hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt.

Der 28. Januar 2012 beschäftigt sich mit dem Thema “Kosmetik”. Das Deutsche Architekturmuseum nimmt dies zum Anlass sich mit dem Künstler Hundertwasser zu befassen. Ganz im Sinne seines “Fensterrecht” werden monotone Fassaden neu gestaltet. Anmelden kann man sich für den Workshop, der zwischen 11h und 15h läuft, unter dieser Emailadresse: bildung.dam@stadt-frankfurt.de.

Am 25. Februar 2012 heißt der Titel des Satourdays “Tierhelden” – hier kann man z. B. dem “schlauen Fuchs” im Weltkulturen Museum begegnen oder im Struwwelpeter Museum den Spuren von Bambi bis zum Grüffelo folgen.

Das vollständige Programm steht auf dieser Seite als pdf zum Download bereit; Interessierte sollten daran denken sich rechtzeitig bei den jeweiligen Ansprechpartnern anzumelden, da die Plätze oftmals begrenzt sind.    [...mehr]


Das neue Jahr im Städel Museum beginnt nach der Neueröffnung des Mainflügels im Dezember 2011 mit der neuen Sammlung “Alte Meister” (1300 bis 1800). Aber auch darüber hinaus ist das Städel Museum im Frühjahr 2012 einen Besuch wert.

Das Städel Museum ist wieder da: Mit der von Sammlungsleiter Prof. Dr. Jochen Sander neu konzipierten Hängung der “Alten Meister” präsentiert sich das Städel Museum in neuem Licht. Zu sehen sind Meisterwerke von Dürer, Grünewald, Holbein, Elsheimer, Rembrandt, Vermeer, Brueghel und Rubens in der östlichen Gebäudeseite, und Werke der romanischen Schulen, darunter Botticelli, Tiepolo, Batoni, Poussin und Chardin in den westlich an den Kuppelsaal anschließenden Galerieräume.

Wie bereits berichtet, zeigt das Städel Museum auch einige Neuzugänge, darunter das angekaufte Bildnis von Papst Julius II. von Raffael. Außerdem konnte durch einen Ankauf des Städelschen Museums-Vereins ein Bildnis Martin Luthers von Lucas Cranach d. J. für das Museum gesichert werden. Durch eine Schenkung des Ehepaares Barbara und Eduard Beaucamp kam die um 1621/22 entstandene „Madonna mit Kind“ von Guercino in die Sammlung.

Nach der im Januar abgelaufenen Beckmann-Ausstellung beginnt außerdem am 03. Februar “Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft”, die bis zum 06. Mai 2012 laufen wird. Ab 08. März bis 28. Mai 2012 läuft ferner in der Graphischen Sammlung die Ausstellung “Freiheit des Sehens - Zeichenkunst von Kobell bis Corinth”.    [...mehr]


Charlie Chaplin – wer kennt ihn nicht, diese komische Figur mit den großen Schuhen und dem Bärtchen? Auch wer keinen seiner Filme kennt, kennt wenigstens dieses Bild von ihm. Ab Februar 2012 widmet das wieder eröffnete Deutsche Filmmuseum in Frankfurt ihm eine Ausstellung.

Die Figur des Tramp wurde nachhaltig von Charlie Chaplin geprägt; er selbst ist noch immer eine der bekanntesten Persönlichkeiten und Schauspieler der Welt. Die Warenwelt und Gebrauchskunst reproduziert die Ikone Chaplin seit fast 100 Jahren massenhaft. Grund genug für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main dem Phänomen eine Sonderausstellung zu widmen: “Charlie, the Bestseller. Chaplins Tramp – Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz”.

Die Ausstellung zeigt allerdings keine Werk- oder Lebensschau Chaplins. Im Zentrum des Interesses steht die Frage, wie die einzigartige Figur, die der Künstler geschaffen hat, Eingang in unsere Alltagskultur gefunden hat und unabhängig von seinen Filmen ein eigenständiges Leben führt. Die Ausstellung beginnt am 22. Februar 2012 und läuft bis zum 13. Mai 2012.    [...mehr]


Die kulturellen Einrichtungen in Frankfurt am Main haben viel vor im Jahr 2012. Hier gibt es einen ersten Überblick über die Highlights im ersten Halbjahr 2012.

Am 22. Februar steht in Frankfurts Kulturlandschaft zunächst die Eröffnung des Erweiterungsbaus für das Städel Frankfurt an, inklusive der Neupräsentation der Sammlung “Gegenwartskunst”. Der Neubau erweitert die Ausstellungsfläche des Städel um 3000 qm, die nun unter dem Städelgarten liegt und sich durch riesige runde Oberlichter auszeichnet, durch die das Licht einfällt.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich vom 09. Februar bis zum 13. Mai dem Expressionisten Edvard Munch. Erstmals zeigt eine Schau die Auseinandersetzung des Künstlers mit Film und Foto.

Im Frühjahr 2012 – ab April/Mai - wird das Historische Museum nach einem Jahr Schließung wieder geöffnet, und seine Besucher können wieder der Stadtgeschichte nachspüren. Das “caricatura Museum” zeigt vom 29. März bis 29. Juli satirische Zeichnungen von Nikolaus Hadelbach zeigen. Bis zum 18. März ist dort noch die Ausstellung “Satiricon” von Tomi Ungerer zu sehen.

Das Museum für Moderne Kunst (MMK) holt Andy Warhol nach Frankfurt. Die Ausstellung “Making History” beschäftigt sich mit Warhols kritischer Auseinandersetzung mit den Massenmedien vom 11. Februar bis 13. Mai 2012. Ein weiterer Star aus Amerika wird zeitgleich in Frankfurts Kulturlandschaft auftreten: Das wieder eröffnete Deutsche Filmmuseum beschäftigt sich vom 22. Februar bis 13. Mai 2012 mit Charlie Chaplin.    [...mehr]


Das Jahr 2012 hat gerade erst begonnen, und schon ranken sich Mythen und Mysterien rund um dieses Jahr, mit dem der berühmte Kalender der Mayas endet. Ganz mit dem Thema Zeitrechnung und Kalendarien beschäftigt sich am kommenden Sonntag ein Kinderworkshop des Jüdischen Museum.

Im September feiern die Juden Neujahr, und die Muslime schreiben das Jahr 1433, aber gerade erst haben wir den Jahreswechsel 2011/2012 gefeiert. Wie das sein kann, erörtert nun der Workshop “Jahr und Tag” des Jüdischen Museums am Sonntag, den 08. Januar 2012. Der Workshop ist Teil des neuen Kinderprogramms.

Die Kinder lösen Rätsel rund um die jüdische, christliche und muslimische Zeitrechnung. Am Nachmittag wird ein Wandkalender mit den wichtigsten Feiertagen der drei Religionen gestaltet. Beginn des Workshops ist um 14 Uhr; er dauert bis 16:30h, und er richtet sich an Mädchen und Jungen ab acht Jahren. Einschließlich Material und Eintritt betragen die Kosten für die Teilnahme 4€. Erwachsene Begleitpersonen können zeitgleich an einer kostenlosen öffentlichen Führung teilnehmen.

Zur Webseite des Jüdischen Museum geht es hier.    [...mehr]


Cineasten und solche, die es werden wollen, kommen an seinen Filmen einfach nicht vorbei: Die Rede ist von Martin Scorsese. Das Deutsche Filmmuseum zeigt diesen September insgesamt acht Spiel- und Dokumentarfilme des Regisseurs.

“My whole life has been movies and religion. That’s it. Nothing else” – so der Meisterregisseur über sich selbst. Bekannt wurde er vor allem durch Filme wie “Taxi Driver” (1976), “Raging Bull” (1980) und “Goodfellas” (1990) und setzte Maßstäbe für viele Nachwuchsregisseure. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun ihm zu Ehren acht seiner Spiel- und Dokumentarfilme, die er seit 1999 gedreht hat.

Scorsese wuchs in den 1940er Jahren in Little Italy, New York, auf. Die gesellschaftlichen und religiösen Strukturen dieser Umgebung haben den späteren Regisseur stark geprägt. In seinen Filmen treten das Viertel selbst, die Geschichte Amerikas, die nächtlichen Straßen New Yorks und natürlich die Mafia immer wieder auf.    [...mehr]


Sechs Monate lang lud das Museum für Weltkulturen mit verschiedenen von Clémentine Deliss initiierten Veranstaltungen – nach dem ersten halben Jahr ist es Zeit für eine Bilanz.

Mehr als 4000 Besucher kamen in das Museum für Weltkulturen und besuchten Vorträge und Veranstaltungen oder nutzten das Bildungsangebot. Dabei wird die kleine Ausstellungsfläche derzeit noch renoviert, und der größere Neubau befindet sich noch in Planung.

Bilanz des Weltkulturen Museum


Die erfreulichen Besucherzahlen sprechen für die Qualität des Programms des Weltkulturen Museum. Zu Beginn begab sich das Weltkulturen Museum gemeinsam mit dem Schauspiel Frankfurt auf “Expeditionen”: Monatlich sprachen prominente, internationale Gäste über ihre persönlichen und konzeptionellen Reisen. Beispielsweise eroberten Documenta-Teilnehmer Lothar Baumgarten und Ethnologe Michael Oppitz „den südlichen Kontinent im Dunst einer 10 Pfennig Zigarette“. Im Zentrum der Reihe stand die Frage, wie sich ein ehemaliges Völkerkundemuseum mit seiner Sammlung im 21. Jahrhundert positionieren kann.    [...mehr]


Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich noch bis September 2011 einem Thema, das viele nur aus Verschwörungstheorien kennen: In einer einzigartigen Ausstellung über Geheimgesellschaften wandelt der Besucher auf den Pfaden des Verborgenen und Verbotenen…

Schon seit dem 23. Juni 2011 läuft die Ausstellung “Geheimgesellschaften. Wissen Wagen Wollen Schweigen” in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Noch bis zum 25. September 2011 wird sie zu sehen sein.

Die Faszination für Geheimgesellschaften mit ihren verborgenen und rätselhaften Riten, ihrem Geheimwissen und ihren exklusiven Mitgliedern ist alt. Ob geheime Bruderschaften, Logen oder sonstige Verbände: Immer wieder kursieren Gerüchte über die mächtigen Drahtzieher im schattigen Hintergrund der Gesellschaft, und immer wieder laden sie zu Spekulationen und Verschwörungstheorien ein.



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