» Kunst & Kultur

Das Museum für Moderne Kunst bringt uns in diesem Winter Mode näher. Anlässlich der Ausstellung “Not in Fashion” finden außerdem Kooperationen mit Frankfurter Designerläden statt.

Die Ausstellung “Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre” im Museum für Moderne Kunst Frankfurt, auch bekannt als MMK, hat bereits am 25. September 2010 begonnen und wird noch bis zum 09. Januar 2011 andauern. Wie der Titel bereits vermuten lässt widmet sich die Ausstellung der Antibewegung, die sich in den 90ern bewusst gegen die Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der Mainstream-Modemagazine richtete. Damals engagierten sich Designer, Stylisten und Fotografen dafür Mode und Gesellschaft als künstlerische Ausdrucksform und “Körperpolitik” zu verankern statt als bloße Industrie mit einem Gefühl für Zeitgeist.

Hinter den Laufstegen

Die Ausstellung im Museum für Moderne Kunst Frankfurt zeigen die Welt hinter den Laufstegen und erzählen von dem Lebensgefühl in der Dynamik zwischen Identitätsfindung, Individualismus und einem selbstdefinierten Stil einerseits und den Schattenseiten der Industrie andererseits. Zehn Fotografen stehen im Zentrum der Ausstellung, darunter Corinne Day, die Entdeckerin von Kate Moss, Wolfgang Tillmans, Anders Edström, Jürgen Teller oder Nigel Shafran. In ihren Bildern wird die Modewelt dekonstruiert oder das Absurde in ihr entlarvt; ferner gewähren einige Bilder Einblick in das Leben der Models außerhalb der Scheinwerfer.    [...mehr]


Bereits zum 6. Mal findet im Nachbarschaftszentrum Ginnheim die Interkulturelle Frauenfilmreihe statt. Die Veranstaltung erstreckt sich über vier Abende, an denen Filme gezeigt werden, die sich mit Frauen in unterschiedlichen Kulturkreisen beschäftigen. Den Anfang macht die Comicverfilmung “Persepolis”.

Die Interkulturelle Frauenfilmreihe, die im Rahmen der Interkulturellen Wochen in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, beginnt am Dienstag, den 26. Oktober 2010 im Ginnheimer Nachbarschaftszentrum mit dem Film “Persepolis” von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud. Der Film ist ein unkonventioneller Zeichentrickfilm für Erwachsene und basiert auf dem gleichnamigen, kultverdächtigen Comicroman. Humorvoll und kritisch betrachtet “Persepolis” die jüngste Geschichte Persiens.



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Das Museum für Angewandte Kunst am Frankfurter Museumsufer hat seinen Herbstputz durch und präsentiert jetzt die neu konzipierte Barock-Abteilung.

Monate hat es gedauert, in denen kostbare Objekte aus den Depots geholt und mit ihnen die Vitrinen des Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt neu bestückt wurden. Die Barockabteilung wurde vollkommen überarbeitet und neu konzipiert. Am 17. Oktober 2010 wird Kuratorin Dr. Heidrun Zinnkann interessierten Besuchern die Ausstellung in einer Führung vorstellen.

Die Barockausstellung widmet sich – wie man sich anhand des Namens leicht denken kann – der Epoche des Barock in Europa, die zwischen 1600 und 1770 datiert und als Epoche des Luxus und glanzvollen Festtagskultur gilt. Das Kunstgewerbe verzeichnete in diesem Zeitraum eine Blütezeit, und noch heute steht Barock für Pomp und Prunk; der Bedarf an Repräsentationsobjekten war extrem hoch.

Geographisch orientiert sich die Barockausstellung vor allem an Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die Auswahl der Objekte lässt außerdem Rückschlüsse auf Neuerungen im Kunsthandwerk der Zeit zu: Trinkgefäße aus unterschiedlichen Materialien verweisen beispielsweise auf die Einführung von Kaffee, Tee und Schokolade im abendländischen Europa.    [...mehr]


Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich in ihrem Winterprogramm 2010/2011 einer Kunstform, die zu Unrecht aus dem Blickfeld geraten ist. Mit der Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” macht sie auf die mannigfaltigen Darstellungsformen der Kunstform und ihre Inhalte aufmerksam.

Die Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” begann bereits am 24. September 2010, und sie wird noch bis zum 09. Januar 2011 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zu besichtigen sein. Die dargestellten Künstler enthüllen in ihren Werken Unerwartetes und lassen fantastische Werke entstehen. Sie beleuchten Grenzen und Widersprüche des menschlichen Daseins und vermitteln eine tiefe Unruhe über die Beziehungen zwischen Wirklichkeit und Fantasie.

Die Dynamik im Spannungsfeld zwischen Wahnsinn und Gesellschaft steht unter anderem im Fokus der Schau. Der Outsider, der immer am Rand der Gesellschaft steht und über diese reflektiert, offenbart und entlarvt bürgerliche Ordnung, die immer weniger Platz für das Anormale hat. Besonders im Wandel der Geschichte seit dem 19. Jahrhundert und analog zur Geschichte der Psychiatrie wird dies in der Ausstellung aufgezeigt. „Outsider Art“ ist ein Begriff, den der britische Kunstkritiker Roger Cardinal Anfang der 1970er-Jahre prägt, um die Produktion von Kunst entlang und jenseits dieser Grenzen zu beschreiben. Von der „Bildnerei der Geisteskranken“ spricht noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Hans Prinzhorn, einer der theoretischen Pioniere.    [...mehr]


Fast ist die Satourday-Saison 2010 schon wieder vorbei, aber noch sind zwei Termine für das zweite Satourday 2010-Halbjahr offen: Ende Oktober und Ende November 2010 laden die Frankfurter Museen wieder besonders Kinder ein.

Der Satourday lädt in Frankfurt am letzten Samstag des jeweiligen Monats zum kostenlosen Museumsbesuch ein. Besonders Familien mit Kindern sollen sich von der Aktion angesprochen fühlen; viele Museen und Einrichtungen bieten extra Workshops und Führungen für die Satourdays an, die meist unter einem bestimmten Motto stehen.

In diesem Jahr findet der Satourday noch zwei Mal statt, am 30. Oktober und am 27. November 2010. Das Thema des Oktober Satourday passt zu Halloween: “Die Geister, die ich rief”. Der November-Satourday lockt mit dem Thema “Fantasiewelten”.

An beiden Terminen hat sich die Frankfurter Museumslandschaft wieder eine Wundertüte voll Aktionen ausgedacht, die besonders die Kinder faszinieren werden. Gruselführungen, Bedrucken von T-Shirts mit Monster-Motiven oder das Brauen von Zaubertränken im Palmengarten stehen unter anderem auf dem Satourday-Programm für den Oktober-Termin.

Magisch und voller Fantasie geht es dann Ende November weiter, wenn der Satourday zum Thema “Fantasiewelten” stattfindet. Hier begeben sich Kinder mit ihren Eltern auf Reisen in die ferne Zukunft oder auch in die magische Vergangenheit der Etrusker und Kelten. Im Museum für Angewandte Kunst wird zum Thema Frankfurt in 1000 Jahren eine Fantasiestadt aus Lego gebaut. Alte Legenden und Fabeln werden für Kinder ab 8 Jahren im Archäologischen Museum wieder lebendig, wenn Rudi Gerharz Geschichten erzählt und singt.    [...mehr]


Die Buchmesse 2010 in Frankfurt hat nun endlich begonnen; die Rhein-Main-Region wird für die Dauer zum literarischen Zentrum Europas. Nicht nur auf dem Messegelände dreht sich alles um das Buch, auch in der Stadt gibt es wieder viele Angebote rund um das Buch. Wieder dabei ist auch die “Literatur im Römer”.

In diesem Jahr findet der Lese-Abend “Literatur im Römer” am 06. und 07. Oktober 2010 im Römer anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2010 statt, Beginn ist jeweils um 20h. Die beliebte kostenlose Veranstaltung, die seit dem letzten Jahr Verstärkung durch die Reihe “Open Books” bekommen hat, bietet den Besuchern Lesungen und Gespräche zum aktuellen Herbstprogramm. Dabei werden anspruchsvolle und zum Teil auch kontrovers diskutierte Neuerscheinungen der deutschen Gegenwartsliteratur vorgestellt. Auch die Autoren sind zu Gast und werden von den Radiosendern SWR2 und hr2-kultur interviewt. Das Programm wird außerdem von einem Musikprogramm komplettiert.

SWR2 wird die Sendung am Mittwoch, den 06. Oktober 2010, live übertragen, der HR sendet die Aufzeichnungen am 02.01.2011 und am 09.01.2011 in zwei Teilen, je von 12:05h bis 13:00h auf hr2-kultur.

Literatur im Römer
06. und 07. Oktober 2010
In den Römerhallen, Römerberg 23
Einlass ab 19:15h, Beginn 20:00h
Eintritt frei.    [...mehr]


In der Frankfurter Museumslandschaft geht es in die Wintersaison 2010/2011. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt stellt ab Mitte Oktober bis Ende Januar 2011 Gustave Courbet aus.

Der Franzose Gustave Courbet (1819-1877) schuf in seinen Portraits, Landschaftsbildern, Zeichnungen und Stillleben ein Gegenbild zu der von der Industrialisierung geprägten Zeit, in der er lebte. Als einer der faszinierendsten Künstler des an faszinierenden Künstlern nicht armen Frankreich des 19. Jahrhunderts gilt er als Vorkämpfer einer sozial engagierten Malerei und als Revolutionär der Pariser Commune.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt stellt seine Werke in der Ausstellung “Ein Traum von der Moderne” vom 15. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011 aus. In ihnen zeigt er eine Welt der Versunkenheit, Nachdenklichkeit und Innenwendung. Über 100 Werke stellen insgesamt diesen Courbet vor, dessen Vision von Cézanne und Picasso, sowie in Symbolismus und Surrealismus weiterentwickelt wurden. Bis heute berufen sich viele Künstler auf Courbets traumwandlerische Sinnlichkeit und seine Versenkung in entlegene, von der Außenwelt abgeschlossene Gegenden.

Courbet offenbart eine große emotionale Bandbreite in seinen Gemälden und Zeichnungen. Wiederkehrende Motive sind Erschrecken und Selbstzweifel, aber er fängt auch kranke und misstrauische Züge von Zeitgenossen ein. Seine Malerei errang insgesamt drei Neuerungen: Gesellschaftskritik, Abstraktion und Introspektion – er drang in die Innenwelt der Dinge ein, wie er selbst einmal sagte: “Ich bringe selbst Steine zum Denken.”    [...mehr]


Das “caricatura museum frankfurt” startet mit Rock’n'Roll Fever in die Wintersaison: Die Künstler Guido Sieber und Franz Dobler haben sich zusammengetan um einen ganz eigenen Blick auf die Popmusik zu werfen.

Die neue Ausstellung “Rock’n'Roll Fever” löst die “Letzte Warnung” von Franziska Becker im caricatura museum frankfurt nun ab und wird in Bild, Text und Ton die hunderjährige Geschichte der Popmusik nacherzählen. Dabei beschäftigen sich der Bildende Künstler und der Schriftsteller mit Entstehung und Entwicklung einzelner Musikstile und setzen sich mit Subkultur und Mainstream auseinander, auch hinsichtlich der Wechselwirkungen auf die Gesellschaft.

Themen sind außerdem die Verquickung der Mafia mit der Musikindustrie oder der fanatisc he, quasireligiöse Starkult. Viele Gemälde sind extra für die Ausstellung entstanden; Guido Sieber verzerrt in ihnen bewusst die Mechanismen und Symptome der Rockhistorie und schafft ein Antibild der Rockstars, die so gern und so fleißig an ihrem Image arbeiten und sich nicht selten narzisstisch in Szene setzen.

Der Schriftsteller Franz Dobler ergänzt den optischen Teil von “Rock’n'Roll Fever”, indem er auf seine eigene Art die Vorder- und Hintergründe der Rock- und Popgeschichte beleuchtet. Aus seinem gleichnamigen Buch hat er 26 Passagen für die Ausstellung leicht modifiziert und vertont. Passend zu den jeweiligen Bildern kann der Besucher der Ausstellung die entstandenen Musikstücke anhören.    [...mehr]


Autor: Sonja

Mit dem kommenden Oktober beginnt in Frankfurt wieder die Literatursaison, angestiftet und koordiniert durch die omnipräsente Frankfurter Buchmesse 2010. Rund um die berühmte Literaturmesse finden natürlich wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, so auch die beliebte Reihe “Open Books”.

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Zum zweiten Mal findet die Reihe “Open Books” begleitend zur Frankfurter Buchmesse 2010 statt. Ab Dienstag, 05. Oktober, bis Sonntag, 10. Oktober 2010, finden in dessen Rahmen 160 Veranstaltungen statt. Unter den über 170 Autoren sind Namen wie Martin Mosebach, Sascha Lobo, Roger Willemsen, Jutta Ditfurth, Sibyl Gräfin Schönfeldt und Tom Buhrow.    [...mehr]


Jahrelang galten Vegetarier als Wollpullitragende Ökos mit Biolatschen, als ein bisschen weltfremd und ein bisschen alternativ. Und sie hatten es nicht leicht sich ihre Nahrung zusammenzusuchen, gab es doch viele Standardzutaten vegetarischer Gerichte nur im Reformhaus. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Zu einer Lesung und Diskussion anlässlich der Veröffentlichung des neuen Veggie-Manifests “Tiere essen” lädt nun der Frankfurter Zoo ein.

Zum 1. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am 23. September 2010 findet ausgerechnet im Zoo Frankfurt die Lesung statt. Schauspieler Walter Renneisen wird im Veranstaltungssaal Borgori-Wald aus dem aktuellen Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer lesen. Das Buch beschäftigt sich auf erfrischende und neue Weise mit dem Thema Fleischkonsum und wirft einige Fragen hinsichtlich unseres Verantwortungsbewusstseins bezüglich Klimawandel und Nachhaltigkeit auf.

Nach der Lesung ist das Publikum herzlich eingeladen die Thesen des Autors und deren Alltagstauglichkeit zu diskutieren und zu hinterfragen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Vereinbarkeit von Ernährung und Nachhaltigkeit, insbesondere hinsichtlich des Klimawandels, der unmittelbar von der Massentierhaltung und Fleischproduktion in Mitleidenschaft gezogen wird. Aber nicht nur Veganer und Vegetarier sind willkommen sich hier mit ihresgleichen zu treffen: Vielmehr geht es auch um die Frage, wieviel Fleischkonsum wir uns (noch) erlauben können, und ob eine klimabewusste Ernährung zwangsläufig vegetarisch sein muss.

Die Kulisse des Abends gibt der Veranstaltung ihren letzten Schliff: Nur durch eine Glasscheibe werden die Besucher von den Menschenaffen getrennt, die also ebenfalls dem Abend folgen werden. Der Eintritt ist kostenlos.    [...mehr]


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