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Seit dem 22.05.2010 zeigt das Museum für Angewandte Kunst die Ausstellung „Less and More. Das Designethos von Dieter Rams“. An diesem Sonntag lädt es anlässlich der Ausstellung zu einer Jazz-Matinee ein.

Dieter Rams, der für die Firma Braun HiFi-Anlagen gestaltet hat und dessen Werke derzeit in der Ausstellung “Less and More. Das Designethos von Dieter Rams” gezeigt werden, war und ist ein großer Jazzfan. Nach der Arbeit ging der Designer in den 50er und 60er Jahren gern in den Frankfurter Jazzkeller in der Bockenheimer Straße. Schon damals prägte sich ihm ein Musiker ein: Der Saxophonist Emil Mangelsdorff.

Begleitet von Thilo Wagner am Klavier gibt letzterer nun ein Konzert im Foyer des Museum für Angewandte Kunst. Mangelsdorff feierte erst kürzlich seinen 85. Geburtstag. Er gilt als Gründervater des deutschen Jazz. Zusammen mit seinem 2005 verstorbenen Bruder, dem Jazz-Posaunist Albert Mangelsdorff, zählte er zu den jungen Musikern, die Frankfurt am Main den inoffiziellen Titel der deutschen „Jazz-Hauptstadt“ einbrachten. 1995 wurde er mit der Frankfurter Goethe-Plakette geehrt.

Regelmäßig kann man Mangelsdorff jeden ersten Montag im Monat im Frankfurter Holzhausenschlösschen erleben; die Karten sind meist lange im Voraus ausgebucht.
Das Konzert im Museum für Angewandte Kunst am 08. August 2010 beginnt um 11:00h. Anschließend führt Kurator Professor Klaus Klemp durch die Ausstellung. Auch der Künstler Dieter Rams wird da sein und Kataloge zur Ausstellung „Less and More“, die noch bis zum 05. September 2010 zu sehen sein wird, signieren. Es gilt der übliche Eintritt für das Museum für die Matinee.

Zur Website des Museum für Angewandte Kunst geht es hier.

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Öffnungszeiten & Preise
Montag: geschlossen
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10-17 Uhr
Mittwoch: 10-21 Uhr

Eintritt: 8,00€ (4,00€ ermäßigt)    [...mehr]


Auch die Zeit nach der WM wird kommen, und wir müssen dann dank der Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung nicht auf das große Kino verzichten. Sie bringt nämlich einen Klassiker der Filmgeschichte auf die Leinwand: Nosferatu.

Es wird ein Kinosommer! Neben der Kinowoche “Kino an ungewöhnlichen Orten” hat sich nun auch die Murnau-Stiftung etwas Besonderes überlegt. Das Murnau-Filmtheater begrüßt Cineasten und natürlich alle weiteren Interessierten und Besucher im klimatisierten Kinosaal in Wiesbaden. Highlights des Juli-Programms sind die beiden Murnau-Filme „Nosferatu“ (1921) und „Tabu“ (1931), die letzte Regiearbeit des Regisseurs.

Die Mutter aller Vampir-Filme gilt auch fast 100 Jahre nach Erscheinen als Klassiker der Filmgeschichte und beeinflusste das gesamte Vampir-Genre nachhaltig. So orientierte sich unter anderem auch Francis Ford Coppola bei seiner Verfilmung des „Dracula“-Stoffes eng an Murnaus Film.
Dass das Vampir-Thema wohl nie out sein wird, zeigt der ungebrochene Erfolg der Untoten auf der Leinwand: Neben Dracula eroberte Anne Rice’s Lestat das Kino, aktuell treibt Teenieschwarm „Edward“ sein Unwesen. Zeitgleich mit dem deutschen Kinostart des dritten „Twilight“-Films „Eclipse“ zeigt das Murnau-Filmtheater nun am 15. Juli den Urgroßvater der Vampire: Nosferatu!

Weitere Informationen zur Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung finden Sie hier.

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Deutsches Filmhaus

Murnau-Filmtheater (gegenüber Kulturzentrum
Schlachthof)
Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden,
Telefon 0611 - 97708-41 (Mo - Fr 10 - 12 Uhr)

Kinovorstellungen:

mittwochs, freitags (weitere Vorstellungen gemäß Ankündigung)
Eintritt: 5 Euro / 4 Euro ermäßigt für Kinder, Studierende, Auszubildende, Rentner und Schwerbehinderte

Das Programm im Juli 2010:
Mi 7.7. 15.30 Uhr
Amnesty International
THE VISITOR – EIN SOMMER IN NEW YORK

Mi 7.7. 20.00 Uhr
Deutscher Kurzfilmpreis unterwegs
ANDERERSEITS: BETÖREND

Fr 9.7. 18.00 Uhr
Brüche und Kontinuitäten
DER KLEINE GRENZVERKEHR

Fr 9.7. 20.00 Uhr
Brüche und Kontinuitäten
*DIE KUCKUCKS*

Mi 14.7. 15.30 Uhr
Nach der WM
DAS GROSSE SPIEL

Mi 14.7. 20.00 Uhr
Buchvorstellung + Film
BRAZIL

Fr 16.7. 18.00 Uhr
Vampir auf der Leinwand
NOSFERATU

Fr 16.7. 20.00 Uhr
Der 50. Geburtstag
GIULIAS VERSCHWINDEN

Mi 21.7. 15.30 Uhr, 20.00 Uhr
Der 50. Geburtstag
GIULIAS VERSCHWINDEN

Fr 23.7. 18.00 Uhr
Brüche und Kontinuitäten
WIE KONNTEST DU, VERONIKA!

Fr 23.7. 20.00 Uhr
Brüche und Kontinuitäten
FREIES LAND

Mi 28.7. 15.30 Uhr
Menschen im Hotel
JUNGFRAU GEGEN MÖNCH

Mi 28.7. 20.00 Uhr
Der 50. Geburtstag
MENSCH KOTSCHIE

Fr 30.7. 18.00 Uhr
100. Geburtstag Horst Budjuhn
DER FLORENTIENER HUT

Fr 30.7. 20.00 Uhr
Der 50. Geburtstag
MENSCH KOTSCHIE    [...mehr]


Heißer, sandiger Wind weht vorbei, die Sonne brennt auf der Haut und das Atmen tut in den Lungen weh vor der unbarmherzigen Hitze. Vor fast 4500 Jahren erwuchs in diesem Klima eine Architektur und erreichte eine Kultur einen Status, der uns noch heute stocken lässt. Das Ägypten der Pharaonen – genauer: die Grabanlage des Pharao Sahure aus der 5. Dynastie – wird jetzt im Liebieghaus Skulpturensammlung ausgestellt.

Einen Namen, der ihre eigene Zeit lang überdauerte, haben sich vor allem die Pharaonen Tutenchamun und Ramses gemacht. Die nun gezeigte Sonderausstellung im Liebieghaus Skulpturensammlung widmet sich jedoch dem Pharao Sahure und stellt „Leben und Tod eines großen Pharao“ vor.
Die Ausstellung beginnt am 24. Juni und dauert bis zum 08. November 2010. Präsentiert werden die eindrucksvolle Architektur, Reliefs und wertvolle Papyri.

Pharao Sahure regierte etwa von 2428 bis 1938 vor Christi Geburt. Seine Begräbnisstätte ist im Vergleich zu anderen als etwas Besonderes anzusehen. In der Pharao-Ausstellung, die sich auch mit dem Altertumsforscher Ludwig Borchardt (1863-1938) beschäftigt, ist gleich im Eingangsbereich das Modell der Pyramidenanlage zu bestaunen. Es wurde von Borchardt gebaut und macht die raffinierte Konstruktion erlebbar.

Besonders wirkungsvoll sind die bereits erwähnten Reliefs, die die Wände zieren. Sie erzählen die Geschichte des großen Königs auf rund 10.000qm und gelten als beispiellos für die ägyptische Bildhauerei. Bei der Inszenierung im Liebieghaus werden sie plastisch ausgeleuchtet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Liebieghaus: „Sahure – Leben und Tod eines großen Pharao“
25. Juni bis 28. November 2010

Schaumainkai 71
60596 Frankfurt am Main
Telefon 069-650049-0
Fax 069-650049-150

Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag: 10:00–18:00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag: 10:00–21:00 Uhr
Montag geschlossen

Regulärer Eintritt Erwachsene 5 Euro
Ermäßigungen 3 Euro    [...mehr]


Vor 230 bis 65 Millionen Jahren wurde die Erde von Dinosauriern beherrscht. Jetzt zeigt das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum die Urzeitriesen in einer einzigartigen Sonderausstellung – mitten in Frankfurt am Main.

Auch wenn König Fußball uns derzeit kaum Freizeit lässt, steht das kulturelle Leben der Rhein-Main-Metropole nicht still. Am 03. Juli 2010 beginnt die Dinosaurier-Ausstellung, die sich im Besonderen den Riesen der Südhalbkugel widmet: „GigaSaurier – Die Riesen Argentiniens“ zeigt nicht nur die größten, sondern auch die ältesten Exponate und wird von Experten als einzigartig bezeichnet. Auch auf didaktische Qualität wurde großen Wert gelegt.

In der Dinosaurierforschung gilt Argentinien als Dorado. Highlight der nun vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturkundemuseum gezeigten Dinosaurier-Ausstellung ist das größte Landlebewesen aller Zeiten, der 40m lange und 80.000kg schwere Langhalssaurier „Argentinosaurier“ – übrigens ein Vegetarier. Der größte Fleischfresser, „Giganotosaurus“, ist ebenfalls zu sehen. Sein Schädel misst fast 2m Länge.
Begleitet werden diese beiden unter anderem von dem größten Raptor Argentiniens, auch bekannt als „Jäger des Südens“. Die Dinosaurier-Ausstellung führt ein in das Land der Urzeit, Gondwana, der einzigen Landmasse zu der Zeit. Außerdem wird der Großvater aller Dinos zu bestaunen sein, der „Lagosuchus“, der stolze 232 Mio. Jahre alt ist. Im Vergleich zu seinen Nachfolgern ist er verhältnismäßig klein. Besucher der Dinosaurier-Ausstellung entdecken das gesamte Dino-Zeitalter. Die Funde decken fast lückenlos die drei Stufen des Erdmittelalters, Trias-, Jura- und Kreide ab.

Die Dinosaurier-Ausstellung wird in einer Zelthalle auf 2400qm in der Nähe des Messeturms gezeigt. Sie umfasst rund 40 Exponate, darunter Skelette, Rekonstruktionen, Modelle und Originale wie zum Beispiel Hautabdrücke und wird bis zum 09. Januar 2011 andauern.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

GigaSaurier – Die Riesen Argentiniens

03. Juli 2010 bis 09. Januar 2011
Mainzer Landstr. / Ecke Güterplatz / Nähe Messeturm
Mo-Mi 9.00 bis 18.00 Uhr
Do-So 9.00 bis 20.00 Uhr    [...mehr]


Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal geschummelt? Der kleine Zettel im Etui oder im Ärmel – fast jeder Schüler kennt diese Situation: Es ist Mathe und man kann sich die Formeln einfach nicht merken. Das Museum für Kommunikation zeigt jetzt die Geschichte der Spickzettel in einer Ausstellung.

„Spickzettel. Bloß nicht erwischen lassen“ - so heißt die Spickzettel-Ausstellung, die das Museum für Kommunikation jetzt in Frankfurt am Main zeigt. Vom 03. Juni bis 05. September werden 1000 Spickzettel aus fast 100 Jahren Schulgeschichte zu sehen sein.

Highlight für Fußball-Fans ist der Spicker, der der Deutschen Nationalelf bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 den Einzug ins Halbfinale sicherte: Lange rätselten Medien und Fans, was auf dem Zettel stand, den Jens Lehmann beim Viertelfinale gegen Argentinien aus dem Stutzen zog – die Besucher des Museum für Kommunikation werden nun das Geheimnis über die gegnerischen Elfmeterschützen erfahren.

Aber natürlich stehen vor allem Schul-Spickzettel im Vordergrund: Vom klassischen Spicker aus Papier bis hin zum Hightech-Spicker in Form von umgebauten Armbanduhren, präparierter Schokolade, Hightech-Brillen und weiteren kuriosen Basteleien dürfen die Besucher der Ausstellung über den Einfallsreichtum und die Kreativität der erwischten Schüler staunen. Interaktive Stationen bieten außerdem die Gelegenheit zum Raten und Mitmachen.

Zentrale Frage der Ausstellung des Museum für Kommunikation ist die Funktion und Bedeutung des Spickzettels im Kosmos Schule. Ungewohnte Einblicke in die Lernwelt werden eröffnet: Effekte des Spickens für die Leistungsmessung und die Lernstrategien von Schülern. Außerdem werden historische Entwicklungslinien aufgezeigt und persönliche Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern von 1900 bis heute dargestellt. Abgerundet wird die Spickzettel-Ausstellung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Motiven, Methoden und zur Verbreitung des Spickens.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Museum für Kommunikation.

Spickzettel. Bloß nicht erwischen lassen!
3.Juni bis 5. September 2010

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 9 - 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 11 - 19 Uhr

Öffentliche Führungen
sonntags 16 Uhr, mittwochs 16 Uhr

Eintritt
Ab 6 Jahre 1 EUR - mit Audioguide 2,50 EUR
Ab16 Jahre 2,50 EUR - mit Audioguide 4 EUR

Freier Eintritt
Kinder unter 6 Jahren    [...mehr]


Märchenfreunde aufgepasst! In Hanau beginnt die 26. Spielzeit der Brüder Grimm Märchenfestspiele. Mit dabei sind Schneewittchen, ein modernes Aschenputtel und der Teufel mit den drei goldenen Haaren..

Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen… ja, da hat am 21. Mai 2010 die 26. Spielzeit der Brüder Grimm Märchenfestspiele in Hanau begonnen. Es ist ein Theater der besonderen Art: Groß und Klein sind eingeladen dort im Hanauer Märchenland Schneewittchen, Aschenputtel und den Teufel selbst zu besuchen. Abwechselnd werden diese drei Inszenierungen aufgeführt und verzaubern ihr Publikum.

Das Musical „Schneewittchen“ zieht Jung und Alt in seinen Bann, während das Stück „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ für Kinder inszeniert ist. Bei „Cendrillon oder Der gläserne Pantoffel“ handelt es sich um eine moderne Interpretation des „Aschenputtel“-Stoffes aus der Märchensammlung von Charles Perrault. Alle drei Stücke versprechen kurzweilige und beschauliche Stunden in der Grimm’schen Märchenwelt, die ja auch in Hessen zuhause ist.

Bis zum 25. Juli 2010 finden die Aufführungen vor der besonderen Kulisse des Amphitheaters, das seine Gäste und die Märchenwelt vor Regen und Sonne schützt, statt.
Für weitere Informationen zu genauen Aufführungsdaten und Uhrzeiten klicken Sie hier.

Die Aufführungen auf einen Blick:
21. Mai bis 25. Juli 2010 Schneewittchen
29. Mai bis 21. Juli 2010 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
04. Juni bis 23. Juli 2010 Cendrillon oder Der gläserne Pantoffel

Tickets (freie Platzwahl)
VVK: Erwachsene €12, Kinder €9
Abendkasse: Erwachsene €13,50, Kinder €10

Einlass ab 1 1/2 Stunden vor Vorstellungsbeginn

Vorverkaufsstellen
Freilichtmuseum Hessenpark
Taunus Tourist-Info (auf dem Marktplatz des Freilichtmuseums)
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach
Tel. 06081 – 688440
ti@taunus.info
Kartenversand nach telefonischer Reservierung möglich

Tickets gibt es auch im Festspielbüro der Brüder Grimm Märchenfestspiele!    [...mehr]


Das Wetter lässt uns in den letzten Wochen zwar wenig Grund zur guten Laune, doch die sollte man sich nicht verderben lassen. Vielleicht hilft es, schlechte Dinge mit Humor zu nehmen. Wer dafür Hilfe braucht, sollte sich die Ausstellung von Franziska Becker anschauen.

“Letzte Warnung” – so der Titel der Ausstellung im Caricatura Museum Frankfurt, dem Museum für komische Kunst, die am kommenden Donnerstag, dem 27. Mai, beginn.

1977 bewarb sich Franziska Becker, damals noch Kunststudentin, mit einer Kugelschreiberzeichnung als Cartoonistin bei der “Emma“, die seinerzeit gegründet wurde. Seit dieser ersten Ausgabe bis heute ist Becker Hauszeichnerin des Blattes. Aus diesem Blickwinkel heraus entstanden Cartoons, Karikaturen und Bildergeschichten: Weiblich, klug, witzig.

Ironisch und liebevoll widmete Franziska Becker sich denjenigen, die sich der Studenten-, Frauen- oder Alternativszene gegenüber dem damaligen gesellschaftlichen Konsens stellten: Wohngemeinschaften, Hausbesetzungen, dem Kampf gegen den §218 und die Startbahn West. Es entstand eine Chronik der Bundesrepublik Deutschland bis hin zu aktuellen Themen wie Viagra, Kopftuch, Arschgeweih und Hartz IV.

Erstmals wird nun im Caricatura Museum Frankfurt das eher unbekannte Werk von Franziska Becker gezeigt: Malerei, Objekte und Skizzenbücher. Die meist großformatigen Gemälden, bei denen Becker mit vielen Techniken, u.a. Tusche-, Acryl-, Aquarellfarben und Buntstiften arbeitet, überschreitet bzw. durchbricht sie durch die Integration von kleineren Objekten (Uhren, Tüchern, Schals) den vorgegebenen Bildrahmen. Ihr Blick auf unsere Welt erzeugt ein verblüffend irritierendes Bild unseres Daseins, stets schwankend zwischen Traum und Realität, detailgetreu, trotzdem überspitzt und dabei von zeitloser Aktualität.

Die Ausstellung im caricatura museum frankfurt zeigt vom 27. Mai bis zum 19. September 2010 rund 300 Exponate und gewährt erstmals einen Einblick in das gesamte künstlerische Werk und Schaffen von
Franziska Becker.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Mittwoch 10 - 21 Uhr
Montag geschlossen

Preise
5,. € / 2,50 € ermäßigt

Anschrift
caricatura museum frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17
D-60311 Frankfurt am Main
Tel +49 (0) 69 212 301 61    [...mehr]


Im Museum für angewandte Kunst können vom 22. Mai bis zum 05. September verschiedenste Design- Exponate betrachtet werden. Im Zentrum der Ausstellung „Less and More“ stehen Ausstellungsstücke des berühmten Designer Dieter Rams.

 Dieter Rams von JForth ©Flickr„Less and More“ - Ein besonderer Gast verweilt in Frankfurt

Nach Ausstellungsstädten wie Osaka, Tokyo und London, ist die bekannte Ausstellung „Less and More“, die sich mit der Entwicklung der Gestaltung, rund um den Designer Dieter Rams beschäftigt, nun endlich in Deutschland zu bewundern. Ausgestellt wird in der Millionenstadt Frankfurt, in dem Museum für angewandte Kunst. Insgesamt kann man über 500 Exponate, auf einer Fläche von 1.000 m², betrachten.    [...mehr]


Die “literaTurm 2010″: radikal gegenwärtig – das ist das Thema des diesjährigen Literaturfestivals, das zugleich sein 5. Jubiläum feiert. Romans des Hier und Jetzt stehen im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung.

Vom 25. bis zum 30. Mai findet die literaTurm 2010 in diesem Jahr statt. Im Zentrum der insgesamt 27 Veranstaltungen stehen Romane, die das Hier und Jetzt neu entdecken lassen: Sie reflektieren die in den Medien omnipräsenten Themen wie die Finanzkrise, die neuen Medien, aber auch soziale Umbrüche und Migration.

Zum Programm zählen Lesungen und Autorengespräche, aber auch eine Podiumsdiskussion über die Authenzität in Literatur, Theater und Film. In Kooperation mit dem Fachbereich “Neuere Deutsche Literaturwissenschaft” der Goethe-Universität wird zudem eine Reihe zu Poetologien jüngerer Autorinnen und Autoren mit Monika Rinck, Thomas von Steinaecker und Matthias Göritz veranstaltet.
Mit dieser Veranstaltung kann Frankfurt am Main seinen Status als Literaturstadt, den die Stadt ja auch als Gastgeberin der Frankfurter Buchmesse innehat, weiter festigen.

Zu den Höhepunkten der literaTurm 2010 gehört die von Hubert Winkels moderierte Eröffnungsveranstaltung mit Katharina Hacker im 41. Obergeschoss des neuen Frankfurter Hochhauses OpernTurm. Sie stellt erstmals ihren neuen Roman “Die Erdbeeren von Antons Mutter” vor und spricht über Wirklichkeitsbezüge in der Literatur mit Albrecht Koschorke und Moritz Baßler, zwei der bedeutendsten Literaturwissenschaftler unserer Zeit. Zudem konnte Fabrizio Gatti, der Chefreporter von L’ESPRESSO, der undercover den Flüchtlingstreck von Dakar durch die Sahara begleitet und seine Erlebnisse in “Bilal – Als Illegaler auf dem Weg nach Europa” geschildert hat, gewonnen werden.

Erstmalig wird den Besuchern der verschiedenen Lesungen nach Abschluss der Veranstaltungen auch ein “Meet & Greet” angeboten, um sich zu unterhalten und mit den Autoren auszutauschen.

Der Abschluss der Reihe findet am 26. Mai in der Kameha Suite (Taunusanlage 20) und am 27. Mai in der Brasserie an der Alten Oper (Opernplatz 8 ) statt. Am 28. und 29. Mai ist die Panorama Bar die literaTurm-Lounge.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Auswahl Veranstaltungen:
25.Mai
19.00 OpernTurm, 41. OG
Roman-Realitäten – Eröffnung des 5. Frankfurter Literaturfestivals
Lesung und Gespräch mit Katharina Hacker, Moritz Baßler
und Albrecht Koschorke

26.Mai
11.00 Literaturhaus Frankfurt
„The Road of the Dead“ Lesung und Gespräch mit Kevin Brooks

18.00 OpernTurm, 18. OG
Junge Poetik Monika Rinck

18.00 BHF-BANK
„Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern“ Lesung und Gespräch mit Annette Pehnt

18:00 OpernTurm, 6. OG
„Paradiso“ und „Leuchtspielhaus“ Lesung und Gespräch mit Thomas Klupp und Leif Randt

20.00 BHF-BANK
„Nachricht an alle“ Lesung und Gespräch mit Michael Kumpfmüller

20.00 OpernTurm, 6. OG
„Kürzere Tage“ oder Das Unglück in glücksnahen Zeiten Wilhelm Genazino stellt Anna Katharina Hahn vor

20.00 OpernTurm, 18. OG
„Literatur beginnt jenseits dessen, was ist“ Thomas Hettche im Gespräch mit Thomas Wegmann

28.Mai
18.00 OpernTurm, 18. OG
Junge Poetik Thomas von Steinaecker

18.00 OpernTurm, 26. OG
„Das Glück in glücksfernen Zeiten“ Lesung und Gespräch mit
Wilhelm Genazino

18.00 IG Metall – Main Forum
„Das Streichelinstitut“ Lesung und Gespräch mit Clemens Berger

19.00 Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Die Rückkehr des Realen in Literatur, Theater und Film Podiumsdiskussion

20.00 OpernTurm, 26. OG
„Der letzte Mann auf dem Kontinent“ Lesung und Gespräch mit
Terézia Mora

20.00 OpernTurm, 18. OG
Fluchtpunkt Illegal Von Afrika nach Europa (und zurück) Lesung und Gespräch mit Fabrizio Gatti und Björn Bicker

20.00 IG Metall – Main Forum
„Wo wirst du sein“ Lesung und Gespräch mit Lukas Hammerstein

21.00 Schauspiel Frankfurt, Panorama Bar
POP als Realität und Roman Lesung und Gespräch mit Tobias Rapp, Christiane Rösinger, Jörg Sundermeier und Andreas Spechtl

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Geschichte versus Fiktion: Das Archäologische Museum lädt am Mittwoch, 05.05.2010, zu Lesung und Podiumsdiskussion über den Historischen Roman ein.

Historische Romane erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit – nicht nur innerhalb der Gemeinde der Mittelalter-Fans, die sich wochenends in Mittelalterkluft werfen und ihre Zeit auf Mittelaltermärkten verbringen. Die Meister der historischen Autoren verstehen es Fiktion und Geschichte spannend und unterhaltend zu verknüpfen: Sie stellen die Welten von vor einigen Jahrhunderten lebensecht wieder her und begeistern ihre Leser durch größtmögliche historische Korrektheit, sowie interessante und spannende Geschichten und Charaktere.
Teils zerfließen auch die Grenzen zwischen Phantastik, Legende und Historie: Einige Romane nähern sich mehr dem Fantasygenre an, andere geben vor historisch nachzuerzählen.

Mit dem Boom des Historischen Romans geht auch eine Geschichtsbegeisterung einher, die sich in historischen Zeitschriften und Fernsehdokumentationen niederschlägt. Regelmäßig laufen im Fernsehen Geschichtsdokumentationen, die historische Ereignisse anschaulich darstellen.

Am Mittwoch, 5. Mai, lädt das Archäologische Museum nun zu einer Lesung und Podiumsdiskussion ein, bei der über das Genre “Historischer Roman” diskutiert wird: Robert Gordian, der Autor des historischen Romans “Die Germanin”, wird mit dem Sachbuchautor Ralf-Peter Märtin über seine Darstellung der Varusschlacht sprechen. Claudia Kauter von der Frankfurter Schillerschule, der Archäologe Carsten Wenzel und Angelika Schmidt-Herwig vom Archäologischen Museum diskutieren mit. Die Geschäftsführerin des Verlags Philipp von Zabern, Annette Nünnerich-Asmus, wird die Diskussion leiten.

Zum Webauftritt des Archäologischen Museums geht es hier.

Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
D-60311 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten

Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr
Mo geschlossen
Eintrittspreise € 6, ermäßigt € 3

“Reale Geschichte trifft Fiktion”: Lesung + Podiumsdiskussion mit Robert Gordian
05.05.2010

Beginn:18 Uhr, Eintritt frei.    [...mehr]


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