» Kunst & Kultur
Das Wetter lässt uns in den letzten Wochen zwar wenig Grund zur guten Laune, doch die sollte man sich nicht verderben lassen. Vielleicht hilft es, schlechte Dinge mit Humor zu nehmen. Wer dafür Hilfe braucht, sollte sich die Ausstellung von Franziska Becker anschauen.
“Letzte Warnung” – so der Titel der Ausstellung im Caricatura Museum Frankfurt, dem Museum für komische Kunst, die am kommenden Donnerstag, dem 27. Mai, beginn.
1977 bewarb sich Franziska Becker, damals noch Kunststudentin, mit einer Kugelschreiberzeichnung als Cartoonistin bei der “Emma“, die seinerzeit gegründet wurde. Seit dieser ersten Ausgabe bis heute ist Becker Hauszeichnerin des Blattes. Aus diesem Blickwinkel heraus entstanden Cartoons, Karikaturen und Bildergeschichten: Weiblich, klug, witzig.
Ironisch und liebevoll widmete Franziska Becker sich denjenigen, die sich der Studenten-, Frauen- oder Alternativszene gegenüber dem damaligen gesellschaftlichen Konsens stellten: Wohngemeinschaften, Hausbesetzungen, dem Kampf gegen den §218 und die Startbahn West. Es entstand eine Chronik der Bundesrepublik Deutschland bis hin zu aktuellen Themen wie Viagra, Kopftuch, Arschgeweih und Hartz IV.
Erstmals wird nun im Caricatura Museum Frankfurt das eher unbekannte Werk von Franziska Becker gezeigt: Malerei, Objekte und Skizzenbücher. Die meist großformatigen Gemälden, bei denen Becker mit vielen Techniken, u.a. Tusche-, Acryl-, Aquarellfarben und Buntstiften arbeitet, überschreitet bzw. durchbricht sie durch die Integration von kleineren Objekten (Uhren, Tüchern, Schals) den vorgegebenen Bildrahmen. Ihr Blick auf unsere Welt erzeugt ein verblüffend irritierendes Bild unseres Daseins, stets schwankend zwischen Traum und Realität, detailgetreu, trotzdem überspitzt und dabei von zeitloser Aktualität.
Die Ausstellung im caricatura museum frankfurt zeigt vom 27. Mai bis zum 19. September 2010 rund 300 Exponate und gewährt erstmals einen Einblick in das gesamte künstlerische Werk und Schaffen von
Franziska Becker.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Mittwoch 10 - 21 Uhr
Montag geschlossen
Preise
5,. € / 2,50 € ermäßigt
Anschrift
caricatura museum frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17
D-60311 Frankfurt am Main
Tel +49 (0) 69 212 301 61 [...mehr]
Im Museum für angewandte Kunst können vom 22. Mai bis zum 05. September verschiedenste Design- Exponate betrachtet werden. Im Zentrum der Ausstellung „Less and More“ stehen Ausstellungsstücke des berühmten Designer Dieter Rams.
„Less and More“ - Ein besonderer Gast verweilt in Frankfurt
Nach Ausstellungsstädten wie Osaka, Tokyo und London, ist die bekannte Ausstellung „Less and More“, die sich mit der Entwicklung der Gestaltung, rund um den Designer Dieter Rams beschäftigt, nun endlich in Deutschland zu bewundern. Ausgestellt wird in der Millionenstadt Frankfurt, in dem Museum für angewandte Kunst. Insgesamt kann man über 500 Exponate, auf einer Fläche von 1.000 m², betrachten. [...mehr]
Die “literaTurm 2010″: radikal gegenwärtig – das ist das Thema des diesjährigen Literaturfestivals, das zugleich sein 5. Jubiläum feiert. Romans des Hier und Jetzt stehen im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung.
Vom 25. bis zum 30. Mai findet die literaTurm 2010 in diesem Jahr statt. Im Zentrum der insgesamt 27 Veranstaltungen stehen Romane, die das Hier und Jetzt neu entdecken lassen: Sie reflektieren die in den Medien omnipräsenten Themen wie die Finanzkrise, die neuen Medien, aber auch soziale Umbrüche und Migration.
Zum Programm zählen Lesungen und Autorengespräche, aber auch eine Podiumsdiskussion über die Authenzität in Literatur, Theater und Film. In Kooperation mit dem Fachbereich “Neuere Deutsche Literaturwissenschaft” der Goethe-Universität wird zudem eine Reihe zu Poetologien jüngerer Autorinnen und Autoren mit Monika Rinck, Thomas von Steinaecker und Matthias Göritz veranstaltet.
Mit dieser Veranstaltung kann Frankfurt am Main seinen Status als Literaturstadt, den die Stadt ja auch als Gastgeberin der Frankfurter Buchmesse innehat, weiter festigen.
Zu den Höhepunkten der literaTurm 2010 gehört die von Hubert Winkels moderierte Eröffnungsveranstaltung mit Katharina Hacker im 41. Obergeschoss des neuen Frankfurter Hochhauses OpernTurm. Sie stellt erstmals ihren neuen Roman “Die Erdbeeren von Antons Mutter” vor und spricht über Wirklichkeitsbezüge in der Literatur mit Albrecht Koschorke und Moritz Baßler, zwei der bedeutendsten Literaturwissenschaftler unserer Zeit. Zudem konnte Fabrizio Gatti, der Chefreporter von L’ESPRESSO, der undercover den Flüchtlingstreck von Dakar durch die Sahara begleitet und seine Erlebnisse in “Bilal – Als Illegaler auf dem Weg nach Europa” geschildert hat, gewonnen werden.
Erstmalig wird den Besuchern der verschiedenen Lesungen nach Abschluss der Veranstaltungen auch ein “Meet & Greet” angeboten, um sich zu unterhalten und mit den Autoren auszutauschen.
Der Abschluss der Reihe findet am 26. Mai in der Kameha Suite (Taunusanlage 20) und am 27. Mai in der Brasserie an der Alten Oper (Opernplatz 8 ) statt. Am 28. und 29. Mai ist die Panorama Bar die literaTurm-Lounge.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Auswahl Veranstaltungen:
25.Mai
19.00 OpernTurm, 41. OG
Roman-Realitäten – Eröffnung des 5. Frankfurter Literaturfestivals
Lesung und Gespräch mit Katharina Hacker, Moritz Baßler
und Albrecht Koschorke
26.Mai
11.00 Literaturhaus Frankfurt
„The Road of the Dead“ Lesung und Gespräch mit Kevin Brooks
18.00 OpernTurm, 18. OG
Junge Poetik Monika Rinck
18.00 BHF-BANK
„Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern“ Lesung und Gespräch mit Annette Pehnt
18:00 OpernTurm, 6. OG
„Paradiso“ und „Leuchtspielhaus“ Lesung und Gespräch mit Thomas Klupp und Leif Randt
20.00 BHF-BANK
„Nachricht an alle“ Lesung und Gespräch mit Michael Kumpfmüller
20.00 OpernTurm, 6. OG
„Kürzere Tage“ oder Das Unglück in glücksnahen Zeiten Wilhelm Genazino stellt Anna Katharina Hahn vor
20.00 OpernTurm, 18. OG
„Literatur beginnt jenseits dessen, was ist“ Thomas Hettche im Gespräch mit Thomas Wegmann
28.Mai
18.00 OpernTurm, 18. OG
Junge Poetik Thomas von Steinaecker
18.00 OpernTurm, 26. OG
„Das Glück in glücksfernen Zeiten“ Lesung und Gespräch mit
Wilhelm Genazino
18.00 IG Metall – Main Forum
„Das Streichelinstitut“ Lesung und Gespräch mit Clemens Berger
19.00 Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Die Rückkehr des Realen in Literatur, Theater und Film Podiumsdiskussion
20.00 OpernTurm, 26. OG
„Der letzte Mann auf dem Kontinent“ Lesung und Gespräch mit
Terézia Mora
20.00 OpernTurm, 18. OG
Fluchtpunkt Illegal Von Afrika nach Europa (und zurück) Lesung und Gespräch mit Fabrizio Gatti und Björn Bicker
20.00 IG Metall – Main Forum
„Wo wirst du sein“ Lesung und Gespräch mit Lukas Hammerstein
21.00 Schauspiel Frankfurt, Panorama Bar
POP als Realität und Roman Lesung und Gespräch mit Tobias Rapp, Christiane Rösinger, Jörg Sundermeier und Andreas Spechtl
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Geschichte versus Fiktion: Das Archäologische Museum lädt am Mittwoch, 05.05.2010, zu Lesung und Podiumsdiskussion über den Historischen Roman ein.
Historische Romane erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit – nicht nur innerhalb der Gemeinde der Mittelalter-Fans, die sich wochenends in Mittelalterkluft werfen und ihre Zeit auf Mittelaltermärkten verbringen. Die Meister der historischen Autoren verstehen es Fiktion und Geschichte spannend und unterhaltend zu verknüpfen: Sie stellen die Welten von vor einigen Jahrhunderten lebensecht wieder her und begeistern ihre Leser durch größtmögliche historische Korrektheit, sowie interessante und spannende Geschichten und Charaktere.
Teils zerfließen auch die Grenzen zwischen Phantastik, Legende und Historie: Einige Romane nähern sich mehr dem Fantasygenre an, andere geben vor historisch nachzuerzählen.
Mit dem Boom des Historischen Romans geht auch eine Geschichtsbegeisterung einher, die sich in historischen Zeitschriften und Fernsehdokumentationen niederschlägt. Regelmäßig laufen im Fernsehen Geschichtsdokumentationen, die historische Ereignisse anschaulich darstellen.
Am Mittwoch, 5. Mai, lädt das Archäologische Museum nun zu einer Lesung und Podiumsdiskussion ein, bei der über das Genre “Historischer Roman” diskutiert wird: Robert Gordian, der Autor des historischen Romans “Die Germanin”, wird mit dem Sachbuchautor Ralf-Peter Märtin über seine Darstellung der Varusschlacht sprechen. Claudia Kauter von der Frankfurter Schillerschule, der Archäologe Carsten Wenzel und Angelika Schmidt-Herwig vom Archäologischen Museum diskutieren mit. Die Geschäftsführerin des Verlags Philipp von Zabern, Annette Nünnerich-Asmus, wird die Diskussion leiten.
Zum Webauftritt des Archäologischen Museums geht es hier.
Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
D-60311 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten
Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr
Mo geschlossen
Eintrittspreise € 6, ermäßigt € 3
“Reale Geschichte trifft Fiktion”: Lesung + Podiumsdiskussion mit Robert Gordian
05.05.2010
Beginn:18 Uhr, Eintritt frei. [...mehr]
Wie auch schon in den letzten Jahren, wird der Kulturfrühling Frankfurt auch 2010 durch die lange Nacht der Museen eingeleitet. Das Publikum kann sich schon jetzt auf ein imposantes Sortiment geballter Kultur freuen!
Im letzten Jahr haben mehr als 40.000 Besucher der Museumsnacht Frankfurt, zusammen den Kulturfrühling begonnen. Und auch 2010 können sich die Besucher Frankfurts freuen, denn die Museumsnacht bildet den gebührenden Auftakt einer langen, abwechslungsreichen Kultur Saison.
Der Kulturfrühling 2010 birgt einige Überraschungen in sich!
In der langen Nacht der Museen wird dem Frankfurter Publikum ein gebührender Einblick in das Kulturgeschehen 2010 gewährt. Von 19 Uhr bis 2 Uhr morgens, stehen die Türen der bekanntesten Kulturhäuser Frankfurts, dem Publikum offen. Musik, Lesungen, Perfomences, Theater, Workshops, Videoinstallationen und verschiedenste Partys, sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was der Kulturfrühling 2010 verspricht! Die Karte für die Frankfurter Museumsnacht kostet lohnenswerte 12 Euro, die jeder Kulturliebhaber investieren sollte.
Frankfurt zeigt durch die Museumsnacht abermals, was es für ein großes Angebot an Kultur besitzt.
Allen Kulturliebhabern sein ein Besuch in der Millionenstadt ans Herz gelegt.
Einen Überblick über die verschiedenen Kulturhäuser Frankfurts, sowie die anlaufenden Vorstellungen gibt es hier. [...mehr]
Am Sonntag begab ich mich auf eine ganz besondere Reise: Trotz Flugverbot verschlug es uns nach Australien, Neuseeland, Fiji, Argentinien und Chile.
Der Offenbacher Steffen Hoppe war Reiseleiter auf dieser Reise: Durch die Linse seiner Kamera bekamen wir die Chance diese Reisziele zu besuchen. Im Wiener Hof in Offenbach lud der Weltenbummler und Dia-Referent zu dieser Reise ein: In Kombination mit einem sonntäglichen Brunch folgten wir ihm auf seiner abenteuerlichen Tour.
13 Monate war der gelernte Kaufmannsgehilfe mit seiner Frau und seiner 15 Monate alten Tochter Sandrine unterwegs. Sie begonnen ihre Reise in Melbourne und fuhren dann über Adelaide und Uluru, Australiens berühmtestes Wahrzeichen, nach Darwin, von wo aus sie in Richtung Cairns und der Regenwälder der nördlichen Ostküste aufbrachen. Ab dort ging es wieder in südlicher Richtung nach Sydney.
Im Anschluss daran flog die Abenteurer-Familie nach Neuseeland und zu den Fiji-Inseln. Doch noch immer hatten sie nicht genug von der Reiserei: Weiter ging es zu den sagenumwobenen Osterinseln bis nach Argentinien und Chile.
Steffen Hoppe und seine Frau entdeckten schon lange vor der Geburt ihrer Tochter die Reiselust: Mit dem Fahrrad fuhren sie anlässlich ihrer Hochzeitsreise von Offenbach zum Kilimanjaro; einige Jahre zuvor waren sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch den asiatischen Kontinent unterwegs.
Fleißig dokumentieren sie ihre Reisen mit Bildern und zeigen diese wie am vergangenen Sonntag. In einer gelungenen Mischung aus leiblichem Wohl, Diavortrag, Hintergrund-Reisebericht und sphärischen, mit Musik untermalten Fotoserien, sowie einer ordentlichen Portion Humor und persönlichem Erlebnisbericht wurde der Reisetrip mit phantastischen Bildern zu einem wunderschönen Erlebnis.
Weitere Informationen zum Weltenbummler und den Fotografien Steffen Hoppes gibt es hier.
Weitere Termine:
Am Nil - mit dem Fahrrad und zu Fuß
26.04.2010, 16h – nur Äthiopien und Uganda, 60 Minuten
Köln
Domresidenz
An den Dominikanern 6-8
50668 Köln
03.11.2010, 20h
Türkheim
Filmhaus Huber
Max-Philipp-Str.15
86842 Türkheim
23.11.2010, 19:30h
Bayreuth
Gasthof Schwenksaal
Pottensteiner Str. 12
95447 Bayreuth
25.11.2010, 20h
Coburg
Der Skandinavier Ausrüstungsladen
Kanonenweg 50 A
96450 Coburg
Asia-Special
17.05.2010, 20h - Nepal/Tibet/Yunnan/Burma/Indonesien
Heusenstamm
Haus der Stadtkirche
Eckgasse 5
63150 Heusenstamm
Eine türkische Reise
21.04.2010, 19h
Aschaffenburg
VHS
Luitpoldstr. 2
63739 Aschaffenburg
02.09.2010, 19:30h
Essen
Augustinum
Renteilichtung 8
45134 Essen
Orient - Auf den Spuren Alexanders des Großen
04.11.2010, 20h
Bad Wörishofen
Filmhaus Huber
Bahnhofstr. 5
86825 Bad Wörishofen [...mehr]
Kunst hinter dicken Museumsmauern? Mit der Outdoorführung, die das Museum für Angewandte Kunst nun anbietet, kann der Besucher Kunst draußen erleben.
Die Outdoorführung und ihre Ausstellung bedingen sich gegenseitig: Für „Tobias Rehberger - flach. Plakate, Plakatkonzepte und Wandmalereien“ entwarf Tobias Rehberger eigens mehrere Plakate, die frei in der Innenstadt angebracht werden und damit die Stadt zu einem Kunstraum und die Betrachter zu Teilnehmern an einem Kunstereignis werden lassen. Die Stadt wird selbst zum Museum.
Die Werbeplakate als Selbstporträt repräsentieren Tobias Rehbergers Kaufentscheidungen und seinen Lifestyle, womit er uns als Bürger, als Konsument und als Ausstellungsbesucher anspricht. So entstanden Plakate für Produkte, die er mag, schätzt oder auch selbst nutzt und die uns wissen lassen, welche Brillen er trägt, welches Auto er fährt, mit welchem Mundwasser er den Tag beginnt und in welchem Club er feiert. Diese neu entworfenen Plakate sind während des gesamten Ausstellungszeitraums in der Innenstadt plakatiert und werden in der Führung aktuell vorgestellt und besprochen.
Ab wann sind Dinge Kunst? Von dieser Frage ausgehend provoziert der Künstler mit seinen Arbeiten, um Kunst neu zu bewerten: von Plakaten zu Produkten wie „Coca Cola“, „adidas“, „Bach Rescue Cream” oder Landwirt „Bauer Mann“ aus der Frankfurter Kleinmarkthalle bis hin zu Plakatierungen im öffentlichen Raum als Bestandteil von Ausstellungen. Der Künstler als Verbraucher wird zum Designer, der sich am Erscheinungsbild beteiligt, bzw. es in eigenem Auftrag und nach eigenem Dafürhalten optimiert.
Die Plakate sind während des gesamten Ausstellungszeitraums in der Innenstadt plakatiert.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai17
60594 Frankfurt am Main
Tel.: 0049 69 212 34037
Fax: 0049 69 212 30703
Eintritt
Ausstellung inkl. Outdoorführung und Fahrkosten für den ÖPNV: 10 €,
Dauer 2 Stunden.
Termine
16. April, 11 Uhr
18. und 24. April jeweils um 15 Uhr [...mehr]
Anlässlich der diesjährigen Luminale laden das Archäologische Museum und das Institut für Stadtgeschichte in das Karmeliterkloster ein: am 09. April beginnt die Ausstellung.
Führende italienische Lichtkünstler haben vor und in dem Karmeliterkloster, das Sitz des Archäologischen Museums ist, Objekte installiert, die eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erschaffen. Dabei werden die gotische Architektur wie die Exponate in Szene gesetzt und neu interpretiert. Die Ausstellung “Luces - Lichtkunst aus Italien” steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Turin.
Hinter dem Namen Luminale verbirgt sich ein internationales Lichtkultur-Festival, das alle zwei Jahre in Frankfurt am Main und der gesamten Rhein-Main-Region stattfindet. Außerdem sind noch
Offenbach, Rüsselsheim, Mainz und Wiesbaden die Spielorte des Festivals. Entwickelt wurde das Konzept im Jahr 2000; erstmalig realisiert wurde es zwei Jahre später. Das Festival wuchs mit der Zeit; 2008 waren es insgesamt 227 Projekte und rund 180 Veranstaltungen, die rund um die Luminale veranstaltet wurden.
Inspiriert wurde es ursprünglich von dem über 150 Jahre alten „fete des lumières“ in Lyon: Eine Vielfalt von Licht-Installationen, Lichtkunst, Performances, Lichtklang-Installationen inszeniert die Möglichkeiten im Umgang mit Licht. [...mehr]
Der Kulturfrühling beginnt: Wieder einmal ist es Zeit für die Lange Nacht der Museen. Am 24. April ist es soweit!
Besucherinnen und Besucher haben am 24. April 2010 die Gelegenheit das Frankfurter Museumsufer bei Nacht zu erkunden: Zwischen 19h und 2h öffnen die Museumsmeile und viele weitere kulture Einrichtungen ihre Pforten für Nachtschwärmer. Dabei hat das Programm es in sich: Rund 200 Programmpunkte erwarten die Gäste, darunter Führungen, Künstlergespräche, Performances, Lesungen, Vorträge, Film- und Videoprojektionen, Livemusik aus ganz unterschiedlichen Sparten, Open-Air Veranstaltungen sowie internationale kulinarische Köstlichkeiten.
Ausklingen lassen können Besucher die Nacht zum Beispiel in der Soul Lounge im Palmengarten, bei Minimalmusik im Zollamt des MMK, mit dem berühmten DJ Koze im Museum für Angewandte Kunst, der Schnitzel- und Schnautzer Kultparty im Atelierfrankfurt oder bei der HR3 Party im Schauspiel.
In diesem Jahr ist erstmals das Bahnhofsviertel mit dem Atelierfrankfurt und seinen zahlreichen Galerien und Kultureinrichtungen dabei. Ein Poetry Slam wird in der Diakoniekirche angeboten – ein Vorgeschmack auf das Festival literaTurm, das Ende Mai in Frankfurt stattfinden wird. Außerdem ist das Museum zur Geschichte der Gehörlosen und Schwerhörigen in der Rothschildallee das erste Mal dabei, das einen Einblick in das Alltagsleben mit Hörbehinderung bietet. Zur Nacht der Museen kann man an der Museumsbar nach einer kurzen Einführung in Gebärdensprache bestellen.
Neben diesen Angeboten stehen noch viele weitere Punkte auf dem Programm – einfach vorbeischauen und Kultur bei Nacht genießen lohnt sich!
Shuttle-Service
Auch in diesem Jahr steht den Besuchern wieder ein kostenloser Shuttle-Service mit Bussen zur Verfügung, der die Institute in Frankfurt, Höchst und Offenbach miteinander verbindet und dafür sorgt, dass auch weiter entfernt liegende Museen gut zu erreichen sind. Eine Trambahn aus den 50er Jahren pendelt zwischen dem Zoo und dem Frankensteiner Platz. Zwischen Eisernem Steg und Städel lädt außerdem wieder ein Schiff zur Überfahrt ein, und entlang des Mainufers sind die Velotaxen unterwegs und bieten einen Gratisshuttleservice.
Tickets für 12 € ab sofort erhältlich
Karten und Programme für die Nacht der Museen sind ab sofort in den Museen sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Ticket für alle teilnehmenden Museen: 12€
Besitzer der Museumsufer Card: frei
(gilt auch beim Erwerb der Museumsufer Card am Abend der Veranstaltung.)
Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier. [...mehr]
Sie ist eins der Wahrzeichen Frankfurts, auch wenn sie nicht Teil der berühmten Skyline der Rhein-Main-Metropole ist. Sie verleiht jeder Veranstaltung einen feierlichen Glanz und bietet regelmäßig kulturelle Hightlights. Ein Grund mehr, sich einmal mit der Geschichte der Alten Oper Frankfurt zu beschäftigen.
1866 hatte Frankfurt seine Stellung als Freie Reichsstadt eingebüßt und stand unter preußischer Herrschaft. Der Bau des Opernhauses war ein Zeichen gegen diese Herrschaft.
Der Berliner Architekt Richard Lucae entwarf das Frankfurter Opernhaus, das am 20. Oktober 1880 auf dem Scherbius- und Andreae’schen Platz an der Bockenheimer Landstraße (dem heutigen Opernplatz) mit Mozarts Oper “Don Juan” feierlich eröffnet wurde.
Der Bau wurde dank der Spende von 67 wohlhabenden Frankfurter Bürgern möglich, die elf Jahre zuvor 480.000 Gulden (ca. 750.000 Mark) spendeten. Sieben Jahre dauerte der Bau des 34 Meter hohen Gebäudes an, das auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern errichtet wurde.
Seit seiner Eröffnung war die Oper Gastgeberin zahlreicher Erstaufführungen, Solisten und Komponisten. Wagner, Bizet, Puccini, Smetana und Strauss wurden hier gespielt und begeisterten das Publikum.










