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Er hat sich schon seit Jahren bewährt und ist natürlich auch 2012 fester Bestandteil des Frankfurter Kulturprogramms: Der Satourday, aka freier Samstag in den Frankfurter Museen – das besondere Angebot für Familien und Kinder.

Viele haben ihn schon fest in ihrem Kalender vermerkt: Immer am letzten Samstag im Monat geht es in Frankfurt mit dem Satourday bis auf wenige Ausnahmen kostenlos ins Museum. Und nicht nur das! Die Museen lassen sich besonders für Kinder viele interessante Workshops und Aktionen unter verschiedenen Mottos einfallen, sodass keine Langeweile aufkommen kann. Einige Highlights aus dem Programm von Januar und Februar 2012 seien hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt.

Der 28. Januar 2012 beschäftigt sich mit dem Thema “Kosmetik”. Das Deutsche Architekturmuseum nimmt dies zum Anlass sich mit dem Künstler Hundertwasser zu befassen. Ganz im Sinne seines “Fensterrecht” werden monotone Fassaden neu gestaltet. Anmelden kann man sich für den Workshop, der zwischen 11h und 15h läuft, unter dieser Emailadresse: bildung.dam@stadt-frankfurt.de.

Am 25. Februar 2012 heißt der Titel des Satourdays “Tierhelden” – hier kann man z. B. dem “schlauen Fuchs” im Weltkulturen Museum begegnen oder im Struwwelpeter Museum den Spuren von Bambi bis zum Grüffelo folgen.

Das vollständige Programm steht auf dieser Seite als pdf zum Download bereit; Interessierte sollten daran denken sich rechtzeitig bei den jeweiligen Ansprechpartnern anzumelden, da die Plätze oftmals begrenzt sind.    [...mehr]


Das neue Jahr im Städel Museum beginnt nach der Neueröffnung des Mainflügels im Dezember 2011 mit der neuen Sammlung “Alte Meister” (1300 bis 1800). Aber auch darüber hinaus ist das Städel Museum im Frühjahr 2012 einen Besuch wert.

Das Städel Museum ist wieder da: Mit der von Sammlungsleiter Prof. Dr. Jochen Sander neu konzipierten Hängung der “Alten Meister” präsentiert sich das Städel Museum in neuem Licht. Zu sehen sind Meisterwerke von Dürer, Grünewald, Holbein, Elsheimer, Rembrandt, Vermeer, Brueghel und Rubens in der östlichen Gebäudeseite, und Werke der romanischen Schulen, darunter Botticelli, Tiepolo, Batoni, Poussin und Chardin in den westlich an den Kuppelsaal anschließenden Galerieräume.

Wie bereits berichtet, zeigt das Städel Museum auch einige Neuzugänge, darunter das angekaufte Bildnis von Papst Julius II. von Raffael. Außerdem konnte durch einen Ankauf des Städelschen Museums-Vereins ein Bildnis Martin Luthers von Lucas Cranach d. J. für das Museum gesichert werden. Durch eine Schenkung des Ehepaares Barbara und Eduard Beaucamp kam die um 1621/22 entstandene „Madonna mit Kind“ von Guercino in die Sammlung.

Nach der im Januar abgelaufenen Beckmann-Ausstellung beginnt außerdem am 03. Februar “Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft”, die bis zum 06. Mai 2012 laufen wird. Ab 08. März bis 28. Mai 2012 läuft ferner in der Graphischen Sammlung die Ausstellung “Freiheit des Sehens - Zeichenkunst von Kobell bis Corinth”.    [...mehr]


Die kulturellen Einrichtungen in Frankfurt am Main haben viel vor im Jahr 2012. Hier gibt es einen ersten Überblick über die Highlights im ersten Halbjahr 2012.

Am 22. Februar steht in Frankfurts Kulturlandschaft zunächst die Eröffnung des Erweiterungsbaus für das Städel Frankfurt an, inklusive der Neupräsentation der Sammlung “Gegenwartskunst”. Der Neubau erweitert die Ausstellungsfläche des Städel um 3000 qm, die nun unter dem Städelgarten liegt und sich durch riesige runde Oberlichter auszeichnet, durch die das Licht einfällt.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich vom 09. Februar bis zum 13. Mai dem Expressionisten Edvard Munch. Erstmals zeigt eine Schau die Auseinandersetzung des Künstlers mit Film und Foto.

Im Frühjahr 2012 – ab April/Mai - wird das Historische Museum nach einem Jahr Schließung wieder geöffnet, und seine Besucher können wieder der Stadtgeschichte nachspüren. Das “caricatura Museum” zeigt vom 29. März bis 29. Juli satirische Zeichnungen von Nikolaus Hadelbach zeigen. Bis zum 18. März ist dort noch die Ausstellung “Satiricon” von Tomi Ungerer zu sehen.

Das Museum für Moderne Kunst (MMK) holt Andy Warhol nach Frankfurt. Die Ausstellung “Making History” beschäftigt sich mit Warhols kritischer Auseinandersetzung mit den Massenmedien vom 11. Februar bis 13. Mai 2012. Ein weiterer Star aus Amerika wird zeitgleich in Frankfurts Kulturlandschaft auftreten: Das wieder eröffnete Deutsche Filmmuseum beschäftigt sich vom 22. Februar bis 13. Mai 2012 mit Charlie Chaplin.    [...mehr]


Das Jahr 2012 hat gerade erst begonnen, und schon ranken sich Mythen und Mysterien rund um dieses Jahr, mit dem der berühmte Kalender der Mayas endet. Ganz mit dem Thema Zeitrechnung und Kalendarien beschäftigt sich am kommenden Sonntag ein Kinderworkshop des Jüdischen Museum.

Im September feiern die Juden Neujahr, und die Muslime schreiben das Jahr 1433, aber gerade erst haben wir den Jahreswechsel 2011/2012 gefeiert. Wie das sein kann, erörtert nun der Workshop “Jahr und Tag” des Jüdischen Museums am Sonntag, den 08. Januar 2012. Der Workshop ist Teil des neuen Kinderprogramms.

Die Kinder lösen Rätsel rund um die jüdische, christliche und muslimische Zeitrechnung. Am Nachmittag wird ein Wandkalender mit den wichtigsten Feiertagen der drei Religionen gestaltet. Beginn des Workshops ist um 14 Uhr; er dauert bis 16:30h, und er richtet sich an Mädchen und Jungen ab acht Jahren. Einschließlich Material und Eintritt betragen die Kosten für die Teilnahme 4€. Erwachsene Begleitpersonen können zeitgleich an einer kostenlosen öffentlichen Führung teilnehmen.

Zur Webseite des Jüdischen Museum geht es hier.    [...mehr]


Das Archäologische Museum Frankfurt zeigt in der Ausstellung „Reise in die Unsterblichkeit“ ägyptische Mumien und andere Schätze der Vergangenheit, die sich mit dem Kult um das ewige Leben beschäftigen.

Ägyptische Mumien sind die Hauptattraktion in der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Frankfurt am 05. November eröffnet. Dann können interessierte Besucher eine Reise in längst vergangene Zeiten machen und den antiken Totenkult erkunden, der uns noch heute so fasziniert. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum 26. Februar 2012 geöffnet bleiben und kann in diesem Zeitraum im Refektorium des Karmeliterklosters besucht werden.    [...mehr]


Sechs Monate lang lud das Museum für Weltkulturen mit verschiedenen von Clémentine Deliss initiierten Veranstaltungen – nach dem ersten halben Jahr ist es Zeit für eine Bilanz.

Mehr als 4000 Besucher kamen in das Museum für Weltkulturen und besuchten Vorträge und Veranstaltungen oder nutzten das Bildungsangebot. Dabei wird die kleine Ausstellungsfläche derzeit noch renoviert, und der größere Neubau befindet sich noch in Planung.

Bilanz des Weltkulturen Museum


Die erfreulichen Besucherzahlen sprechen für die Qualität des Programms des Weltkulturen Museum. Zu Beginn begab sich das Weltkulturen Museum gemeinsam mit dem Schauspiel Frankfurt auf “Expeditionen”: Monatlich sprachen prominente, internationale Gäste über ihre persönlichen und konzeptionellen Reisen. Beispielsweise eroberten Documenta-Teilnehmer Lothar Baumgarten und Ethnologe Michael Oppitz „den südlichen Kontinent im Dunst einer 10 Pfennig Zigarette“. Im Zentrum der Reihe stand die Frage, wie sich ein ehemaliges Völkerkundemuseum mit seiner Sammlung im 21. Jahrhundert positionieren kann.    [...mehr]


Der Frankfurter Kulturfrühling lädt am 07. Mai 2011 zur 12. Nacht der Museen ein – Kulturdezernent Felix Semmelroth verspricht vielfältige Programm- und kulturelle Höhepunkte.

Zum 12. Mal findet die Lange Nacht der Museen in Frankfurt statt und will auch dieses Jahr neue Maßstäbe setzen. Zahlreiche neue Teilnehmer sind in diesem Jahr dabei und wollen die Lange Nacht 2010 noch toppen.

Neu im Programm

In der Klassikstadt Fechenheim kommen Oldtimer-Fans auf ihre Kosten: Hier können sie die Fahrzeuge aus dem vergangenen Jahrhundert bestaunen und auch Restauratoren bei der Arbeit über die Schulter schauen. Das Hindemith-Kabinett im frisch sanierten Kuhhirtenturm in Sachsenhausen öffnet seine Pforten für Klatsch und Kammermusik, und die Freitagsküche kocht in ihren neuen Räumlichkeiten in der Mainzer Landstraße für Nachtschwärmer und Kulturhungrige.    [...mehr]


Der Frühling und die ersten Ferien 2011 stehen vor der Tür, und die Frankfurter Museums- und Kulturlandschaft lässt sich einiges für die Ferienzeit und vor allem die Kinder einfallen. Auch das Museum für Angewandte Kunst (MAK) bietet Osterworkshops an.

Über die Osterworkshops des Kindermuseum Frankfurt haben wir bereits berichtet. Auch das MAK Museum für Angewandte Kunst lädt in den Osterferien zu kreativen Werkstätten ein. In insgesamt vier Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten können Kinder kreatives Gestalten lernen.

Los gehts am 19. April mit dem Entwerfen eigener Osterkarten am PC. Am 20./21. April geht es weiter mit dem Bau eines Roboters mithilfe der Lego-Mindstormtechnik. Der Roboter soll – passend zur Osterzeit – Eier transportieren, bemalen und sortieren. Im museumseigenen “Computerlabor” können Kids ab 8 Jahren in der darauf folgenden Woche, am 26./27. April, sich als Regisseure betätigen: Es gilt, die eigenen Eindrücke der i-Kosmos-Ausstellung filmisch zu verarbeiten. In der vierten Osterkinderwerkstatt im MAK Museum für Angewandte Kunst beschäftigt wird getöpfert: Kinder ab 8 Jahren gestalten mit Werkzeugen aus Holz oder Metall ihr eigenes Kunstwerk. Die Kunstwerke werden gebrannt und können im Museum abgeholt werden.    [...mehr]


Die Zeit des fröhlichen Ostereiersuchens rückt wieder einmal näher, und damit auch die Zeit der Osterferien und der Kinder zuhause. Nicht jeder fährt mit den Kids in den Urlaub, und ab und an stellt sich dann die Frage: Was machen wir mit der vielen Freizeit, wenn sie nicht unbedingt den ganzen Tag vor der Wii hocken sollen? Das Kindermuseum Frankfurt hilft ratlosen Eltern mit einem kreativen Ferienprogramm.

An drei Terminen lädt das Kindermuseum Frankfurt Kinder während der Osterferien zu kreativen Workshops ein. Am 20. April können Kinder zwischen 5 und 8 Jahren Papier schöpfen und damit gestalten. In der folgenden Woche, am 27. April, mischen und experimentieren 9- bis 12-jährige mit Acrylfarben. Zwei Tage später, am Freitag, den 29. April, steht der Workshop unter dem Motto der derzeitigen Ausstellung “Licht und Schatten”, zu der im Februar und März bereits einige Exkursionen stattgefunden haben. Die Workshops kosten jeweils 12€, eine Anmeldung ist unter der unten angegebenen Telefonnummer erforderlich.



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Wer die Muppets liebt, sollte sich diese Show nicht entgehen lassen: Der Künstler Claus Richter inszeniert ein ideales Künstlerleben im Stil der Muppet-Show.

Die bizarre Solo-Show wird mit Hundehandpuppen gespielt. HfG Offenbach-Absolvent Claus Richter widmet sich in seinen Arbeiten immer wieder der flüchtigen und faszinierenden Entertainment-Welt. Für seine Installationen, Filmproduktionen und Performances eignet er sich künstlerische Strategien an. Seine Show “The Dog, that knew too much” wird jetzt am Freitag, 04. Februar 2011 um 19h in der MA*, Ehemalige Diamantenbörse, Stephanstraße 1-3 zu sehen sein.

“The Dog that knew too much” bedient sich dabei dem Format der berühmten “Muppet Show” von Jim Henson um spielerisch und phantasievoll den Kunstbetrieb darzustellen und Problematiken aufzuzeigen. Hauptcharaktere in dem Drama zwischen Hoffnungen, Chancen, Höhenflügen, Neid und Selbsthass sind verschiedene Hunde. Gesangnummern und Spezialeffekte gehören ebenfalls zum Programm.

Das Museum für Moderne Kunst Zollamt zeigt außerdem noch bis zum 13. Februar 2011 die Installation “Great Expectations” (2010) von Richter innerhalb der Ausstellung “New Frankfurt Internationals: Stories and Stages”.    [...mehr]


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