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Frankfurt am Main verfügt über fast 60 größere und kleinere Museen. Beispiele sind das archäologische Museum und das Bibelhaus Museum, die mit interessanten archäologischen Fundstücken aufwarten. Das Bibelhaus verknüpft historische Informationen über die Zeit Jesu mit den Erzählungen aus der Bibel.

Bekannte Museen in Frankfurt – eine spannende Zeitreise

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Das Axel Springer Verlagsimperium ist berühmt und berüchtigt. Kaum ein Medienmogul war und ist so umstritten wie der Begründer der Bild-Zeitung. Zu seinen Lebzeiten machte er sich aber auch für eine Verbesserung des deutsch-jüdischen Verhältnisses stark. Diese Seite Springers wird in der Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt näher betrachtet.

In Israel war er der beliebteste Deutsche, in Deutschland oft mehr als umstritten. Zu viel Kontrolle über die Medienlandschaft, zu einseitige Berichterstattungen und Schlagzeilen um jeden Preis – das brachte Springer viele Kritiker ein. Doch das jüdische Volk war begeistert von dem Mann, der sich für Jerusalem stark machte.

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Auch in diesem Jahr findet sie wieder statt: Die Nacht der Museen! Bereits zum 13. Mal lädt die Frankfurter Museenlandschaft zur Langen Nacht ein.

Die Nacht der Museen 2012 steht unter dem Stern der Neugestaltung. Am 21. April 2012 lädt die Stadt Frankfurt am Main von 19h bis 2h zur 13. “Nacht der Museen” ein. Damit beginnt gleichzeitig der Kulturfrühling in der Rhein-Main-Metropole. Kulturdezernent Felix Semmelroth verspricht: “Den Besuchern werden nicht nur Kunst und Kultur in außergewöhnlicher Atmosphäre präsentiert, sondern auch vermeintlich bekannte Orte in neuem Gewand. Denn 2012 steht das Museumsufer ganz im Zeichen der Neugestaltung.”

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Noch bis 18. März 2012 läuft im komischsten Museum Frankfurts, dem Caricatura Museum, die Ausstellung “Tomi Ungerer – Satiricon”.

Anlässlich des 80. Geburtstag des Künstlers zeigte das Caricatura Museum Frankfurt die Ausstellung “Tomi Ungerer – Satiricon” in Zusammenarbeit mit dem Musée Tomi Ungerer, Straßburg, die am 18. März 2012 enden wird. Zu sehen sind mehr als 170 Werke, darunter auch eine Reihe bislang unveröffentlichte und fragmentarische Arbeiten. Bisher ließen sich etwa 11.000 Besucher von Ungerers komischem Blick auf die Welt begeistern.

Besonders berühren seine Zeichnungen aus der Nazizeit, die er als Kind anfertigte. Aber auch seine satirische Auseinandersetzung mit der Konsumgesellschaft, dem Militarismus und Nationalismus des 20. Jahrhunderts werden als erschreckend aktuell empfunden. Bei der Eröffnung der Ausstellung beeindruckte Ungerer durch Vitalität und Präsenz; er ist ein einzigartiger Chronist unserer Zeit, in dessen Wer deutlich wird, dass die Komische Kunst häufig das einzige Sprachrohr für das Grauen ist.

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Noch bis zu diesem Sonntag haben Besucher die Chance sich auf eine “Reise in die Unsterblichkeit” zu begeben. Danach endet die gleichnamige Ausstellung des Archäologischen Museum in Frankfurt am Main.

Vielen Religionen ist eine Jenseitsvorstellung bekannt; doch einzigartig bleibt seit jeher die Kunst der Einbalsamierung und Mumifizierung der alten Ägypter. Noch heute fesselt und fasziniert uns die Technik, mit der die Leichname konserviert wurden. Die Ausstellung “Reise in die Unsterblichkeit” über Ägyptische Mumien und das ewige Leben läuft noch bis Sonntag, 26. Februar 2012 im Refektorium des Karmeliterklosters in Frankfurt.

Den Besucher erwarten Originale aus drei Jahrtausenden ägyptischer Kulturgeschichte. Schwerpunkte der Ausstellung sind das religiöse Konzept des Jenseits, die Praktiken der Mumifizierung und Einbalsamierung, sowei die Rolle des Sarkophags im Totenkult. Außerdem werden Ritualobjekte der Begräbnisausstattung sowie Alltagsgegenstände in den Grabbeigaben gezeigt.

Die letzten Führungen sind am Mittwoch, 22. Februar, um 18 Uhr, und am Sonntag, 26. Februar, um 12.30, 14 und 15:30 Uhr. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos, der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Audioguides sind in deutscher und englischer Sprache erhältlich.

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Nun lassen sich die verbleibenden Tage bis zur Eröffnung des räumlich und inhaltlich erweiterten Städel Museum an einer Hand abzählen: Am 22. Februar 2012 ist es endlich soweit!

Mit Spannung wird die Eröffnung des Erweiterungsbaus erwartet; mit ihr wird das Städel Museum auch die Sammlung “Gegenwartskunst” neu präsentieren. Auf 3000 qm zusätrzlicher Ausstellungsfläche erstreckt sich der Neubau unter dem Städel-Garten. Natürliches Licht fällt durch insgesamt 195 riesige runde Oberlichter mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,5m ein.

In wenigen Tagen wird der Neubau auch endlich für Besucher und Kunstliebhaber zu sehen und zu begehen sein. Am 22. Februar wird der Neubau eröffnet. Das Städel Museum nutzt den Raumgewinn vor allem für die gewachsene Sammlung der Gegenwartskunst. Ab dem 25. Februar 2012 werden Werke von Alberto Giacometti, Francis Bacon, Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Antoni Tàpies, Wolfgang Tillmans, Isa Genzken und vielen weiteren zeitgenössischen Künstlern zu bestaunen sein.

Über das weitere Frühjahrsprogramm des Städel Museum hatten wir bereits an dieser Stelle berichtet.

Der Neubau des Städel Museum wurde durch Unternehmen, Stiftungen und zahlreiche Bürger zur Hälfte aus privaten Mitteln und zur anderen Hälfte aus öffentlichen Geldern finanziert. Das gesamte Projekt kostete rund 52 Mio. Euro – 34 Mio. für die Erweiterung und 18 Mio. für die Sanierung des Altbaus.

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Sie ist in der Frankfurter Kulturlandschaft schon jetzt DAS Ereignis des Frühjahrs 2012: Die Andy-Warhol-Ausstellung “Warhol: Headlines” des MMK Museum für Moderne Kunst.

Wir hatten bereits angekündigt, dass das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts und Mitbegrüder der Pop Art, Andy Warhol (1928-1987), eine Ausstellung widmet – genauer: seinen Werken, in denen er Schlagzeilen verwendete oder Bezug auf sie nahm. Die umfassende Ausstellung “Warhol: Headlines” beginnt am 11. Februar 2012 und wird bis zum 13. Mai 2012 im MMK Museum für Moderne Kunst zu sehen sein.

Das Interesse des Künstlers an Schlagzeilen geht auf seine Zeit als Werbegrafiker in den 1950er Jahren in New York zurück, als er Journalisten bei der Auswahl und Präsentation ihrer Nachrichten beobachtete. „Die Ausstellung führt uns zu den Wurzeln der Pop-Art-Bewegung, indem sie Andy Warhol an der Schwelle vom erfolgreichen New Yorker Grafiker zum noch renommierteren bildenden Künstler in den 1950er und 60er Jahren ins Zentrum rückt“, sagt Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK. Ausgangspunkt für die Ausstellung bildet das Gemälde „Daily News” (1962). In dem Werk untersucht Warhol auf radikale Weise die gesellschaftliche Rolle der Massenmedien. Die Diskrepanz zwischen dem „Warenwert“ und dem „wahren Wert“ eines Kunstwerks steht im Fokus.

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Im März 2012 rollt das Frankfurter Kulturprogramm so richtig an – hier ein paar Highlights aus der Frankfurter Kultur- und Museumsszene.

Titanic-Telegramme im Museum für Kommunikation
Gleich am 01. März 2012 startet im Museum für Kommunikation eine Ausstellung, die sich mit der vor 100 Jahren gesunkenen Titanic beschäftigt, genauer: mit insgesamt 160 Original-Telegrammen, die die Unglücksfahrt des Luxusdampfers, bei dem 1500 Menschen ums Leben kamen, dokumentieren. Schwerpunkt der Ausstellung ist das seinerzeit neue Medium Funk, mit dessen Hilfe 711 Menschen gerettet werden konnten. Die Ausstellung wird bis 22. April 2012 gehen.

Spinnen im Senckenberg Museum
Faszinierend, und für nicht wenige Menschen Grund für Angst und Panik sind Spinnen. Ab dem 09. März 2012 bis zum 03. Juni 2012 widmet sich das Senckenberg Museum Frankfurt den achtbeinigen Tieren. Obwohl sie gemeinhin ein eher schlechtes Image haben, sind Spinnen erstaunliche Tiere, die zum Beispiel hauchdünne Netze spinnen können, die extrem stark und dehnbar sind. Die Ausstellung zeigt in 40 Terrarien lebende Vogelspinnen aus Asien, Afrika und Amerika. Außerdem werden Skorpione und die berühmt-berüchtigte Schwarze Witwe gezeigt.

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Er hat sich schon seit Jahren bewährt und ist natürlich auch 2012 fester Bestandteil des Frankfurter Kulturprogramms: Der Satourday, aka freier Samstag in den Frankfurter Museen – das besondere Angebot für Familien und Kinder.

Viele haben ihn schon fest in ihrem Kalender vermerkt: Immer am letzten Samstag im Monat geht es in Frankfurt mit dem Satourday bis auf wenige Ausnahmen kostenlos ins Museum. Und nicht nur das! Die Museen lassen sich besonders für Kinder viele interessante Workshops und Aktionen unter verschiedenen Mottos einfallen, sodass keine Langeweile aufkommen kann. Einige Highlights aus dem Programm von Januar und Februar 2012 seien hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt.

Der 28. Januar 2012 beschäftigt sich mit dem Thema “Kosmetik”. Das Deutsche Architekturmuseum nimmt dies zum Anlass sich mit dem Künstler Hundertwasser zu befassen. Ganz im Sinne seines “Fensterrecht” werden monotone Fassaden neu gestaltet. Anmelden kann man sich für den Workshop, der zwischen 11h und 15h läuft, unter dieser Emailadresse: bildung.dam@stadt-frankfurt.de.

Am 25. Februar 2012 heißt der Titel des Satourdays “Tierhelden” – hier kann man z. B. dem “schlauen Fuchs” im Weltkulturen Museum begegnen oder im Struwwelpeter Museum den Spuren von Bambi bis zum Grüffelo folgen.

Das vollständige Programm steht auf dieser Seite als pdf zum Download bereit; Interessierte sollten daran denken sich rechtzeitig bei den jeweiligen Ansprechpartnern anzumelden, da die Plätze oftmals begrenzt sind.

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Das neue Jahr im Städel Museum beginnt nach der Neueröffnung des Mainflügels im Dezember 2011 mit der neuen Sammlung “Alte Meister” (1300 bis 1800). Aber auch darüber hinaus ist das Städel Museum im Frühjahr 2012 einen Besuch wert.

Das Städel Museum ist wieder da: Mit der von Sammlungsleiter Prof. Dr. Jochen Sander neu konzipierten Hängung der “Alten Meister” präsentiert sich das Städel Museum in neuem Licht. Zu sehen sind Meisterwerke von Dürer, Grünewald, Holbein, Elsheimer, Rembrandt, Vermeer, Brueghel und Rubens in der östlichen Gebäudeseite, und Werke der romanischen Schulen, darunter Botticelli, Tiepolo, Batoni, Poussin und Chardin in den westlich an den Kuppelsaal anschließenden Galerieräume.

Wie bereits berichtet, zeigt das Städel Museum auch einige Neuzugänge, darunter das angekaufte Bildnis von Papst Julius II. von Raffael. Außerdem konnte durch einen Ankauf des Städelschen Museums-Vereins ein Bildnis Martin Luthers von Lucas Cranach d. J. für das Museum gesichert werden. Durch eine Schenkung des Ehepaares Barbara und Eduard Beaucamp kam die um 1621/22 entstandene „Madonna mit Kind“ von Guercino in die Sammlung.

Nach der im Januar abgelaufenen Beckmann-Ausstellung beginnt außerdem am 03. Februar “Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft”, die bis zum 06. Mai 2012 laufen wird. Ab 08. März bis 28. Mai 2012 läuft ferner in der Graphischen Sammlung die Ausstellung “Freiheit des Sehens – Zeichenkunst von Kobell bis Corinth”.

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