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Auch 2011 gibt es ihn wieder, den familienfreundlichen Satourday. Immer am letzten Samstag des Monats laden viele Frankfurter Museen mit kostenlosem Eintritt und einem besonderen Angebot für Kinder zum Museumsbesuch ein.

Das Programm für das erste Halbjahr Satourday 2011 ist raus. Der erste Termin Ende Januar ist bereits verstrichen, aber die Frankfurter Museenlandschaft hält noch viele Highlights bis zur Jahresmitte bereit.

Im Februar ist das Thema “schwarz-weiß-bunt”. Das Kindermuseum Frankfurt lädt am 26. Februar 2011 zum Beispiel von 15h-17h Kinder ab 8 Jahren in seine Druckwerkstatt und sein Mal-Atelier ein. Hier werden passend zur Ausstellung “Licht und Schatten” Schattenrisse auf buntem Untergrund gestaltet.

Am 26. März 2011 heißt das Satourday-Motto “Nur Bahnhof verstehen”. Das Deutsche Architekturmuseum widmet sich von 11h an dem Thema unter dem Aspekt der “Momentaufnahme”. In Zeiten der ständigen Fortbewegung , fließenden Wohn- und Arbeitswelten wird gefragt, wie moderne Ruheinseln aussehen. Kinder ab 8 Jahren sind willkommen Menschen in Posen des Innehaltens zu fotografieren. Anmelden kann man sich unter bildung.dam@stadt-frankfurt.de    [...mehr]


Ein Hauch von Glamour huscht durch Frankfurt: Das Ikonenmuseum Frankfurt zeigt noch bis Ende Februar 2011 eine Ausstellung über Marilyn Monroe.

Marilyn Monroe war schon zu Lebzeiten ein Mythos und ein Phänomen, an dem sich noch heute die Nacheiferinnen im internationalen Showbusiness die Zähne ausbeißen. Denn sie ist und bleibt unerreicht – eine Ikone eben. Die Sonderausstellung “MM – Die Ikone Marilyn Monroe” im Ikonenmuseum Frankfurt beschäftigt sich nun anlässlich ihres 85. Geburtstags mit dem Phänomen und dem Menschen Marilyn Monroe, die bis heute tausende Fans und Bewunderer hat.

Sie ist einer der beliebtesten Stars des 20. Jahrhunderts und setzte neue Maßstäbe. So war sie der Grund für die Neudefinierung des Begriffs “Ikone” als “Mediengottheit”. Über 300 Exponate sind zu sehen - davon noch nie zuvor gezeigte Gegenstände aus dem Monroe-Nachlass. Ausgehend von Gottesmutterikonen, die neben Andy Warhol-Porträts von Marilyn Monroe gezeigt werden, präsentiert die Ausstellung private Gebrauchsgegenstände von Marilyn Monroe, zum Beispiel ihren Terminplaner aus dem Jahr 1961, Drehbücher, Briefe, Rechnungen, aber auch Kleidungsstücke, Lockenwickler und Make-Up-Utensilien, die die Privatperson dem Betrachter näher bringen.    [...mehr]


Schlechtes Wetter, Kälte, Matsch – es gibt genug Gründe drinnen zu bleiben und ebensoviele, die Kinderaugen schattig werden lassen, wenn sie nicht hinaus können. Das Kindermuseum Frankfurt verspricht nun Abhilfe und bietet von Januar bis März 2011 interessante Exkursionen für Familien an.

Begleitend zur aktuellen Ausstellung “Schatten & Licht” unternimmt das Kindermuseum Frankfurt im ersten Quartal 2011 mehrere Ausflüge zu besonderen Orten in Frankfurt. Diverse Kooperationspartner bieten dort zusätzliche, spannende Perspektiven auf das Thema der Ausstellung.

Den Auftakt zu der Aktion machte bereits das Deutsche Filmmuseum. Es zeigte eine Zusammenstellung von Filmen, in denen “Schatten einen großen Auftritt” hat. In einem anschließenden abendlichen Spaziergang lenkte eine Architektin den Blick auf die Beleuchtung von Fassaden, Straßen und Plätzen der Innenstadt.

Im Februar 2011 wird im Goethe-Schülerlabor der Fachbereiche Chemie und Physik auf dem Uni-Campus Riedberg unter professioneller Anleitung mit Licht und Schatten experimentiert. Im März 2011 endet die Reihe im Theater: Mitarbeiter des Jungen Schauspiels Frankfurt demonstrieren, welche Bedeutung Rampenlicht und Schatten für eine effektvolle Aufführung haben.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Familien mit Kindern ab 8 Jahren und ist kostenlos.    [...mehr]


Der gekreuzigte Jesus, dargestellt aus einer Unzahl weiblicher Brustwarzen – anders: “NippleJesus” – steht im Mittelpunkt der gleichnamigen Kurzgeschichte von Nick Hornby, die nun vom Schauspiel Frankfurt im Museum für Moderne Kunst inszeniert wird.

Zum ersten Mal wird im Februar 2011 eine Produktion des Schauspiel Frankfurt im Museum für Moderne Kunst zu sehen sein. In dem Stück geht es denn auch um moderne Kunst, nämlich um den beschriebenen “NippleJesus”, der von dem ehemaligen Nachtclub-Rausschmeißer Dave bewacht werden soll.

Die Kurzgeschichte von “High Fidelity”-Autor Nick Hornby wird als Monolog von der jungen Regisseurin Barbara Wolf mit Ensemblemitglied Mathis Reinhardt inszeniert. Augenzwinkernd wird in dem Stück vom zeitgenössischen Kunstbetrieb und unserem subjektiven Blick auf die Kunst erzählt – die Kulisse im Museum für Moderne Kunst sorgt für das richtige Ambiente und zeigt, dass nicht nur das Caricatura Museum Frankfurt zu Humor und Selbstironie fähig ist.

Die Premiere findet am 19. Februar 2011 um 20h statt, weitere Vorstellungen sind am 20. und 27. Februar, sowie am 04. und 05. März 2011.

Zur Website des Museum für Moderne Kunst geht es hier, zur Website vom Schauspiel Frankfurt und den Eintrittskarten geht es hier entlang.    [...mehr]


Das Jüdische Museum in Frankfurt zeigt in vier Ausstellungsbereichen die Geschichte sowie das religiöse und soziale Leben der Juden in Frankfurt zwischen dem 12. und 20. Jahrhundert.

Jüdisches Museum in Frankfurt am Main ©Flickr/ILoveMyPiccolo

Das Museum befindet sich in dem denkmalgeschützten ehemaligen Rothschild-Palais, welches sich am Untermainkai befindet. Die Dauerausstellung befasst sich mit dem Wechselverhältnis zwischen Juden und ihrer Umwelt, welches an lokalen Beispielen dargestellt wird.

Die Dauerausstellung im Jüdischen Museum

Die Dauerausstellung widmet sich neben den historischen Fakten auch den jüdischen Traditionen und den damit verbundenen Festen. Jüdische Kultgegenstände dienen der Darstellung der religiösen Praxis im Alltag sowie an Feiertagen.    [...mehr]


Das Museum für Moderne Kunst bringt uns in diesem Winter Mode näher. Anlässlich der Ausstellung “Not in Fashion” finden außerdem Kooperationen mit Frankfurter Designerläden statt.

Die Ausstellung “Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre” im Museum für Moderne Kunst Frankfurt, auch bekannt als MMK, hat bereits am 25. September 2010 begonnen und wird noch bis zum 09. Januar 2011 andauern. Wie der Titel bereits vermuten lässt widmet sich die Ausstellung der Antibewegung, die sich in den 90ern bewusst gegen die Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der Mainstream-Modemagazine richtete. Damals engagierten sich Designer, Stylisten und Fotografen dafür Mode und Gesellschaft als künstlerische Ausdrucksform und “Körperpolitik” zu verankern statt als bloße Industrie mit einem Gefühl für Zeitgeist.

Hinter den Laufstegen

Die Ausstellung im Museum für Moderne Kunst Frankfurt zeigen die Welt hinter den Laufstegen und erzählen von dem Lebensgefühl in der Dynamik zwischen Identitätsfindung, Individualismus und einem selbstdefinierten Stil einerseits und den Schattenseiten der Industrie andererseits. Zehn Fotografen stehen im Zentrum der Ausstellung, darunter Corinne Day, die Entdeckerin von Kate Moss, Wolfgang Tillmans, Anders Edström, Jürgen Teller oder Nigel Shafran. In ihren Bildern wird die Modewelt dekonstruiert oder das Absurde in ihr entlarvt; ferner gewähren einige Bilder Einblick in das Leben der Models außerhalb der Scheinwerfer.    [...mehr]


Der Museumswinter 2010/2011 ist unaufhaltsam in der Frankfurter Museumslandschaft. Anwohner und Touristen können sich auf ein umfangreiches Angebot entlang des Museumsufers und der weiteren Museumsszene Frankfurts freuen. Auch das Archäologische Museum ist dabei mit Objekten aus der Eisenzeit.

In der Sonderausstellung “Fürsten – Feste – Rituale”, die das Archäologische Museum Frankfurt zeigt, wird das Leben vor rund 2.500 Jahren wieder lebendig. Gezeigt wird vor allem Bankettgeschirr, sowie Gürtelbeschläge, Rüstungen, sowie die Rekonstruktion eines Prunkwagens und adeliger Tracht. Die Ausstellung , die am 29. Oktober 2010 eröffnet wird, wird großformatig illustriert; mit moderner Audio- und Videotechnik wird dem Besucher das Leben der ostalpinen Eliten näher gebracht und er begibt sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit Europas.

Die aristokratische Gesellschaft in Vorderasien und Europa im ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zeichnete sich durch Grundbesitz, Zugang zu Rohstoffen und Märkten sowie durch militärische Macht aus. Es entstand eine überregionale Adelskultur, die Homer in der “Ilias” und der “Odyssee” schilderte. Zum Lebensstil gehörten seinerzeit heroisches Kriegertum, Jagdsport, Festgelage, Wettkämpfe, exotischer Luxus, aufwändige Opferpraktiken, ein extensiver Totenkult und elitäre Prestigeobjekte.

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Das Museum für Angewandte Kunst am Frankfurter Museumsufer hat seinen Herbstputz durch und präsentiert jetzt die neu konzipierte Barock-Abteilung.

Monate hat es gedauert, in denen kostbare Objekte aus den Depots geholt und mit ihnen die Vitrinen des Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt neu bestückt wurden. Die Barockabteilung wurde vollkommen überarbeitet und neu konzipiert. Am 17. Oktober 2010 wird Kuratorin Dr. Heidrun Zinnkann interessierten Besuchern die Ausstellung in einer Führung vorstellen.

Die Barockausstellung widmet sich – wie man sich anhand des Namens leicht denken kann – der Epoche des Barock in Europa, die zwischen 1600 und 1770 datiert und als Epoche des Luxus und glanzvollen Festtagskultur gilt. Das Kunstgewerbe verzeichnete in diesem Zeitraum eine Blütezeit, und noch heute steht Barock für Pomp und Prunk; der Bedarf an Repräsentationsobjekten war extrem hoch.

Geographisch orientiert sich die Barockausstellung vor allem an Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die Auswahl der Objekte lässt außerdem Rückschlüsse auf Neuerungen im Kunsthandwerk der Zeit zu: Trinkgefäße aus unterschiedlichen Materialien verweisen beispielsweise auf die Einführung von Kaffee, Tee und Schokolade im abendländischen Europa.    [...mehr]


Das “caricatura museum frankfurt” startet mit Rock’n'Roll Fever in die Wintersaison: Die Künstler Guido Sieber und Franz Dobler haben sich zusammengetan um einen ganz eigenen Blick auf die Popmusik zu werfen.

Die neue Ausstellung “Rock’n'Roll Fever” löst die “Letzte Warnung” von Franziska Becker im caricatura museum frankfurt nun ab und wird in Bild, Text und Ton die hunderjährige Geschichte der Popmusik nacherzählen. Dabei beschäftigen sich der Bildende Künstler und der Schriftsteller mit Entstehung und Entwicklung einzelner Musikstile und setzen sich mit Subkultur und Mainstream auseinander, auch hinsichtlich der Wechselwirkungen auf die Gesellschaft.

Themen sind außerdem die Verquickung der Mafia mit der Musikindustrie oder der fanatisc he, quasireligiöse Starkult. Viele Gemälde sind extra für die Ausstellung entstanden; Guido Sieber verzerrt in ihnen bewusst die Mechanismen und Symptome der Rockhistorie und schafft ein Antibild der Rockstars, die so gern und so fleißig an ihrem Image arbeiten und sich nicht selten narzisstisch in Szene setzen.

Der Schriftsteller Franz Dobler ergänzt den optischen Teil von “Rock’n'Roll Fever”, indem er auf seine eigene Art die Vorder- und Hintergründe der Rock- und Popgeschichte beleuchtet. Aus seinem gleichnamigen Buch hat er 26 Passagen für die Ausstellung leicht modifiziert und vertont. Passend zu den jeweiligen Bildern kann der Besucher der Ausstellung die entstandenen Musikstücke anhören.    [...mehr]


Anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2010, bei der Argentinien Gastland ist, zeigt das Museum Judengasse die Ausstellung “Jüdisches Leben in Argentinien” vom 05. Oktober 2010 bis zum 09. Januar 2011.

Am 05. Oktober 2010 beginnt wieder einmal die Frankfurter Buchmesse. In diesem Jahr ist Argentinien Ehrengast, und natürlich gibt es wieder rund um die Buchmesse 2010 Veranstaltungen und Ausstellungen, die sich mit dem Buch und/oder dem Gastland beschäftigen. Das Museum Judengasse widmet sich in einer Ausstellung vom 05. Oktober bis 09. Januar 2011 dem Thema “Juden in Argentinien”.

Die jüdische Gemeinschaft in Argentinien ist die größte spanischsprechende und die sechstgrößte der Diaspora. Sie hat eine intensive und kreative Lebensweise voller kultureller, institutioneller, sozialer und geistiger Ausdrucksformen entwickelt. Die Ausstellung zeigt Aspekte der jüdischen Präsenz und Geschichte in Argentinien. Themen sind die Einwanderung in die ländlichen Regionen, aber auch der Tango und die Juden, die Entwicklung der jüdischen Kultur in Argentinien, der Holocaust und die Militärdiktatur.    [...mehr]


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