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Die Comic-Kultur ist untrennbar mit jüdischen Künstlern, ihren Einblicken, Erlebnissen und Erinnerungen verbunden. Das Jüdische Museum zeigt in seiner Ausstellung das vielfältige Schaffen einiger der Besten von ihnen.
Superman, der erste Superheld, wurde von Joe Shuster und Jerry Siegel in den 30ern erfunden und in seiner Entstehungsgeschichte finden sich für den aufmerksamen Beobachter viele Anleihen des jüdischen Glaubens seiner Erschaffer. In den 80ern zeichnete Art Spiegelman nach den Erinnerungen seines Vaters in Nazi-Deutschland die beiden Bände der Holocaust-Erzählung “Maus” und gewann damit den Pulitzer-Preis. Kurz vor seinem Tod ersann Will Eisner, kongenialer Erfinder des “Spirit” und Comic-Gelehrter, seine Story “Das Komplott”, die sich mit der wahren Geschichte der “Protokolle der Weisen von Zion” beschäftigt. In seinem, ebenfalls mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten, Roman “Die Abenteuer von Kavalier & Clay” beschreibt Michael Chabon nicht nur eine quasi-Biographie der Superman-Erfinder, er zeichnet auch die wichtige Einwirkung jüdischer Einwanderer auf die Comic-Kunst nach. Und er bringt, natürlich in Form einer Comicfigur, einen weiteren, jüdisch tradierten Retter ins Spiel - den Golem.
Unter dem Titel “Superman und Golem - Der Comic als Medium jüdischer Erinnerung” zeigt das Jüdische Museum Frankfurt vom 18. Dezember 2008 bis zum 22. März 2009 eine Ausstellung, die zuvor bereits in Paris und Amsterdam für Begeisterung sorgte. Über 40 Comickünstler werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Dabei reichen die Exponate von Comicstrips der 30er bis hin zu aktuellen Werken. In einem begleitenden Programm finden Lesungen und Vorträge statt.
Die faszinierende Welt der Comics wäre ohne das Talent und die Eindrücke der jüdischen Zeichner, Autoren und Künstler nicht denkbar. Diese langerwartete Ausstellung bringt ihre Werke dem Besucher nahe und zeigt gleichzeitig die Vielfältigkeit des Mediums.
Öffnungszeiten:
- Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
- Mittwoch 10 – 20 Uhr
- Montag geschlossen
- 24. - 26.12.08 sowie 31.12.08/01.01.09 geschlossen
Eintritt:
- Erwachsene 4,00 Euro
- Ermäßigt 2,00 Euro
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Am 19. Dezember 2008 ist es endlich soweit: Die neue Ausstellungshalle des Naturmuseums Senckenberg wird eröffnet! Und mit ihr werden die Pforten für die spektakuläre Sonderaustellung „Tiefsee – entdecken – erforschen – erleben“ geöffnet.
Erst im September 2008 war der erste Spartenstich für die neue Halle und Mitte Dezember ist bereits Eröffnung! Spannende Ausstellungen aus der bunten Themenwelt des bekannten Museums Senckenberg werden dort künftig zu bestaunen sein. Umfassendere und attraktivere Präsentationen macht die neue Halle möglich.
Den Anfang macht am 19. Dezember 2008 die Ausstellung „ Tiefsee – entdecken – erforschen – erleben“! Wie sieht eigentlich ein Laternenfisch aus? Die Antwort auf diese und viele weitere spannende Fragen kann bei einem Besuch der 1000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche gefunden werden. [...mehr]
Das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main zeigt die bisher umfangreichste Retrospektive der Arbeiten von Takashi Murakami.
Dagegen war die Pop-Art ein Kinderspiel: Takashi Murakami lässt Kunst und Kommerz verschmelzen.Popkultur und Mode wie kein Zweiter. Er designt Taschen für Vuitton, dreht Video für Kanye West. In Frankfurt verwandelt der selbsternannte Marketingkünstler” nun ein komplettes Museum in eine schrill-bunte Parallelwelt.
Es flutscht, spritzt und das in einer Buntheit, die jedem Museumsbesucher eine Entscheidung abringt: Entweder man richtet sich gemütlich in Takashi Murakamis selbst kreierten Comicwelt ein und läuft staunend wie Alice im Wunderland durch dessen kommende Ausstellung im Museum für Moderne Kunst (MMK) oder man wird entsetzt sein, in Anbetracht seiner zelebrierten Oberflächen.
Im MOCA in Los Angeles, der ersten Station der „©Murakami“-Retrospektive, ließ Japans Superstar hunderte grinsende Blumengköpfe wie Smilies über eine Ausstellungswand wuchern, kaum zu toppen, stelle er eine knallige Blumenskulptur gleich davor. Es macht Murakami Spaß, der Jugendkultur ihre eigenen Ikonen vorzuhalten – zuerst der Japanischen, aber auch Amerikas Blumenkinder reduziert er in L.A.
Besuchen Sie Murakamis Austtellung bis Sonntag,den 4.01.2009.
Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt – Altstadt [...mehr]
Das Goethe-Haus in Frankfurt war bis 1795 der Lebensmittelpunkt der Goethe-Familie. Es handelt sich bei dem Goethe-Haus um eine Nachbildung kurz nach der Zerstörung im Jahre 1944.
Die Einrichtungsgegenstände sind im Original vorhanden und geben einen Einblick in die damals typische Kultur des Wohnens zur Zeit des Spätbarocks, sowie in den Lebensstil des 18. Jahrhunderts.
Das Studierzimmer des Meisters der deutschen Literatur ist originalgetreu erhalten. Goethe schuf in diesem Raum den „Götz von Berlichingen“, “Urfaust“ und „Die Leiden des jungen Werthers“. [...mehr]
Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt ist bekannt für seine Ausstellungen und Filmreihen. Daüber hinaus wird hier jede Woche ganz großes Kino präsentiert.
Drei Tage in der Woche widmet sich Frankfurts Filmmuseum den größten, bedeutendsten und auch seltesten Filmen der Kinogeschichte. Dienstags, Mittwochs und Donnerstags gehört der Reihe “Klassiker & Raritäten”. Von “Taxi Driver” über “Nosferatu” zu “Die sieben Samurai” - kein Genre, kein Regisseur, kein Land wird ausgelassen. Es finden sich im Programm heitere Komödien wie “Irma la Douce” oder “Eins, zwei, drei” ebenso wie das Publikum vordernde Filme wie “Wenn die Gondeln Trauer tragen” oder “The Shining”. Alle Nuancen des Kinos werden ausgelotet und so ist die Filmreihe nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch eine echte Bereicherung für Kunst und Kultur in Frankfurt.
Dem Publikum wird dadurch die Möglichkeit geboten, endlich einmal Filme im Kino zu sehen, die es sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Schnell erkennt man, dass sie in dem Format, für das sie ursprünglich gemacht wurden, erheblich mehr zu bieten haben, als es das beengte Format in der Wohnstube zuläßt.
Das Museum, das 2006 mit dem Deutschen Filminstitut (DIF) fusionierte, bietet auf seiner Hompage eine Übersicht, die jeden Monat über das Programm der Reihe informiert. So kann dieses Kinoerlebnis nicht nur für Kenner optimal geplant werden.
Ein Angebot, dass sich Filmfreunde auf gar keinen Fall entgehen lassen sollten! [...mehr]
Das Archäologische Museum, Frankfurt am Main zeigt in seiner Sonderausstellung “Das weiße Gold der Kelten: Das Salzbergwerk von Hallstatt in den österreichischen Alpen” spannende Funde aus dem ältesten Salzbergwerk der Welt.
Vor 7.000 Jahren wurde im oberösterreichischem Salzkammergut bereits Salz abgebaut. Damit sind die Salzwelten Hallstatt nicht nur geschichtsträchtig, sondern ist durch die im Salz gut erhaltenen Funde auch von hohem archäologischen Interesse.
In Frankfurt wird nun vom 29. November 2008 bis zum 26. April 2009 eine Vielzahl von Grabbeigaben und Werkzeuge gezeigt und es wird so ein historischer Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der Hallstätter Bergwerker geboten.
Unter schwersten Bedingungen wurde das Salz gefördert, wobei die auf den Grabfeldern gefundenen Schmuckstücke, Waffen und reich verzierten Krüge den wirtschaftlichen Einfluss der Salzförderung und den großen Reichtum der Region belegen. Die Kultur der Hallstattzeit wird dem Besucher durch die Ausstellung nahe gebracht.
Neben diesem Event werden kostenlose Führungen für Erwachsene und Familien angeboten. Diverse Vorträge und Veranstaltungen, über die man sich auf der Homepage des Museums informieren kann, runden das Angebot ab.
Öffnungszeiten:
- Dienstag - Sonntag 10 - 17 Uhr
- Mittwoch 10 - 20 Uhr
- Montag geschlossen
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Ein kurzer Sommer geht zu Ende. Bis zum 2. November im Historischen Museum am Römerberg ist die große Ausstellung über das globale Epochenereignis “1968″ nur noch zu sehen.
Bereits die Bezeichnung „68“ bildete den Ansatz für verklärende Legendenbildungen verschiedener Art (invention of tradition): 1977 wurde erstmals der Proteste der späten 60er Jahre gedacht, bis sich elf Jahre später 1968 als Gedenkjahr durchsetzte. Dieses Jahr soll eine Generation in der Revolte bezeichnen und suggeriert neben weltweiter Homogenität zugleich den Anfang und das Ende der Bewegung – ohne Vorgeschichte und ohne Echo. So besehen ist „68“ eine Chiffre, die wie ein Raumschiff ohne Bodenhaftung am Himmel schwebt.
Seit Mai haben über 26.000 Besucher die Ausstellung “Kurzer Sommer – lange Wirkung” gesehen, und 230 Schulklassen und Gruppen aus ganz Deutschland werden sich bis zum Ende der Schau mit den vielfältigen Aspekten der Geschichte vor vierzig Jahren auseinandergesetzt haben. Das Thema “Achtundsechzig” polarisiert die Zeitgenossen heute so wie einst – das belegen die unzähligen Gesprächsveranstaltungen von über dreißig Kooperationspartnern.
Bis zum 2. November 2008 wird es noch mehrere öffentliche Führungen und Podiumsgespräche zum Thema geben, etwa “1968 und die Gewalt” am Freitag, 24. Oktober, im Foyer des Sendesaals des Hessischen Rundfunks, oder “Linke Läden und Cafés – Buch &: Bio” am Mittwoch, 29. Oktober, im Historischen Museum selbst. Parallel zum Film “Der Baader Meinhof Komplex” bietet das Museum zudem thematische Führungen an. [...mehr]
Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt am Main
Das MAK am Museumsufer im vollendeten Bau von Richard Meier ist ein Spezialmuseum mit einer weitreichenden Philosophie: Die angewandten Künste sollen zur Gänze repräsentiert werden - in teilweise überraschenden Gegenüberstellungen.
Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt ist eines der bedeutendsten internationalen Museen seiner Art. Es wurde 1985 in den Park der Villa Metzler gebaut, die auch Teil des Museums ist. [...mehr]
In Frankfurt blüht nicht nur die Bankenkultur, nein auch die Hochkultur ist offensichtlicht eine Besuch wert.
Voller stolz wurde verkündet, dass die kulturellen Highlights immer mehr Besucher zählen.
Im ersten Halbjahr 2008 haben über 4,8 Millionen Menschen die Metropole und ihre Museen, Büchereien und Ausstellungen besucht und das ist ein deutliches Plus. Mit den größten Erfolg konnte dabei das Städel und die Kunsthalle Schirn verbuchen. Nach offizieller Statistik hatte das Städel insgesamt 205.000 Besucherinnen und Besucher.
Auch der Zuzug erhöhte sich, so sind letztes Jahr 54.253 Menschen hin- und 50.231 Menschen weggezogen. Das ergibt ein sattes Plus von knapp 4.000 neuen Bürgern für Frankfurt.
Vielleicht hat die Abschaffung der Studiengebühren, einige Studierende bewogen, doch nicht in andere Teile Deutschlands zu ziehen, um dem zu entgehen. [...mehr]
Die 1871 von Handwerken gegründete Volksbank von Groß-Gerau hat eine lange Geschichte hinter sich. Sie war sozusagen eine der Ur-Institutionen für Dienstleistungen in Groß Gerau.
Im Haus des Gründungsvaters der Groß-Gerauer Volksbank, Johann Heinrich Schaab, wurde zu Ehren dieser Gründerzeit ein Handwerksmuseum eingerichtet, das noch heute zu besuchen ist.
Obwohl Schaab damals gelernter Handwerker war, hatte er mehr zu tun, als als Schreinermeister die Reparatur oder Herstellung von Schränken, Tischen und Stühlen zu überwachen. Seine Aufgabe als “erster Rechner” der Volksbank von Groß-Gerau verknüpft die Geschichte seines Hauses mit der der Volksbank.
Diese hat dann das Grundstück aufgekauft, auf dem Schaab seinerzeit gewohnt hat. Unter der Mithilfe von “Handwerkern und Geschäftsfreundin der Groß-Gerauer Volksbank” (O-Ton Website, lies “tatkräftige Unterstützung und Geld”) entstand also das Handwerksmuseum. Die Geschichte des Handwerkszeuges wird hier genauso dokumentiert, wie gezeigt wird, wie die Leute damals ihr Geld verdient haben.
Klingt sehr interessant und ist für mich auf jeden Fall eine Abwechslung zum Blockbuster- und Party-Alltag in Frankfurt. Mal sehen, ob ich in nächster Zeit den Weg nach Groß-Gerau finde, dann wird auf jeden Fall ein Abstecher drin sein.
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Adresse: Schulstraße 3, Groß Gerau
Öffnungszeiten: Donnerstags 14-17 Uhr. Wenn das nicht geht, kann man da auch anrufen unter 06152/714406 und einen Termin vereinbaren.
Website: http://www.gg-online.de/html/handwerksmuseum.htm
Der Eintritt ist frei. [...mehr]





