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Frankfurt und Schweden gehen einher, ob nun die kirchliche, schwedische Gemeinde, das Konsulat oder aber die Handelskammer, die Frankfurter können nicht genug von den Skandinaviern bekommen und reisen daher auch allzu gerne direkt von der Stadt nach Schweden.
Für viele ist Schweden DAS Traumurlaubsland; mit seinen Sehenswürdigkeiten, den unvergleichlichen Landschaften und der Vielfältigkeit bietet es viele Attraktionen. [...mehr]
Mit dem Beginn des Jahres wurde nun auch für die Frankfurter Innenstadt ein neues Kapitel begonnen: Im “DomRömer-Projekt” erfolgte nun die Grundsteinlegung. Damit wird Frankfurt schon bald sein “Herz zurückerhalten”, wie Oberbürgermeisterin Roth betonte.
Nach den Abriss-, Gründungs- und Sanierungsarbeiten können bei dem Innenstadtprojekt nun endlich die Hochbauarbeiten beginnen. Anlässlich der Grundsteinlegung für die neue Frankfurter Altstadt wurde am Montag, den 23. Januar 2012, von Oberbürgermeisterin Petra Roth zusammen mit dem Planungsdezernenten Edwin Schwarz und Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH, eine mit aktuellen Frankfurter Tageszeitungen, Münzen und Projektinformationen befüllte „Zeitkapsel“ in den Grundstein eingemauert.
Roth unterstrich die historische Bedeutung des Altstadt-Neubaus: „Mit dem Dom-Römer-Projekt schreiben wir einmal mehr Frankfurter Stadtgeschichte. Nach der Zerstörung unserer Altstadt im Zweiten Weltkrieg und jahrelanger Diskussion erhält die Stadt ihr Herz zurück.“
Unter der künftigen Altstadt befinden sich die Tiefgarage Römer, die im Moment saniert wird, und die U-Bahn. Das Projekt soll die Attraktivität der Stadt für Bewohner und Besucher langfristig gewährleisten und nachhaltig zur Innenstadtbelebung beitragen. Die Hochbauarbeiten sollen im Spätsommer 2012 beginnen, nachdem im Frühjahr in den städtischen Gremien über die konkrete Gestalt der neuen Altstadt entschieden wurde. Die Tiefgarage “Römer” soll bis zum Weihnachtsmarkt 2012 wieder zur Verfügung stehen. [...mehr]
Der GrünGürtel umgibt den Frankfurter Stadtkern und ist der ideale Ort, um inmitten der Stadt einmal durchzuatmen und Abstand vom Alltag zu gewinnen. Es ist das wichtigste Naherholungsgebiet der Stadt und lockt mit Bildungsprogrammen unterschiedlichster Art.
Der Frankfurter GrünGürtel erstreckt sich über eine Gesamtfläche von etwa 80 Quadratkilometern und nimmt damit fast ein Drittel der gesamten Stadtfläche ein. Rund die Hälfte des GrünGürtels besteht aus Waldgebiet, der übrige Teil ist mit Gärten, Äckern, Wiesen, Bächen und Dünen gefüllt. Seit 1991 wird er als Naturgut geschützt, dafür wurde extra eine GrünGürtel-Verfassung angelegt. 1994 wurde er vom Land Hessen zum Naturschutzgebiet erklärt. [...mehr]
Erbaut wurde der Bolongaropalast Höchst zwischen 1772 und 1774 von den Tabakfabrikanten Josef Maria Markus und Jakob Philipp Bolongaro. Jetzt wurde eine Planungswerkstatt einberufen, die den Bürgern Frankfurts am Main die Möglichkeit gibt an der zukünftigen Gestaltung des Palasts teilzuhaben.
Oberbürgermeisterin Roth berief die Planungswerkstatt zur künftigen Nutzung des Bolongaropalast Höchst ein. Sie wird nun die Arbeit aufnehmen und am 26. April um 18 Uhr erstmalig stattfinden. Damit setzt Petra Roth ihre Ankündigung in die Tat um, die Perspektiven für den Barockpalast gemeinsam mit den Bürgern zu erarbeiten.
Die Oberbürgermeisterin ist zuversichtlich, “dass am Ende des Diskussionsprozesses eine einvernehmliche Lösung steht, die vor allem ein optimales Ergebnis für den Stadtteil Höchst bringt”. Eingeladen sind daher alle Bürger und Bürgerinnen, ihre Ideen und Vorschläge in den Gesprächen einzubringen.
In vier- bis sechswöchigen Abständen sind insgesamt vier Treffen vorgesehen. Die Sitzungen beginnen jeweils um 18 Uhr und finden im Bolongaropalast Höchst statt.
Die Durchführung der Planungswerkstatt übernimmt das Darmstädter Planungsbüro Freischlad + Holz, das bundesweit als Experte für die Moderation städtebaulicher Diskussionen ausgewiesen ist. Neben der Moderatorin Brigitte Holz werden das mit der Sanierung beauftragte Architekturbüro schneider + schumacher sowie Vertreter der städtischen Ämter an den Planungsgesprächen teilnehmen.
Der Palast
Im ersten Stock des Bolongaropalast Höchst befinden sich - typisch für den Barock - Räume in prunkvoller Ausstattung, mit Spiegelwänden, Deckengemälden, Seidentapeten, Parkettböden, Stuckdecken und kunstvollen Porzellanöfen. Eine eindrucksvolle Kapelle und ein reich geschmückter Festsaal gehören dazu.
Außerdem befindet sich hier eine sehenswerte Porzellansammlung von Alt Höchster Reproduktionen aus Porzellan der Passauer Manufaktur. Es handelt sich um ein einzigartiges Zeugnis Höchster Porzellankunst.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Stadt Frankfurt am Main, hier.
Bolongaropalast Höchst
Bolongarostraße 109
65929 Frankfurt
Telefon: 069/21245521
Telefax: 069/21245763
Ausstellung Bolongaropalast
montags bis freitags 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Eintritt frei.
Planungswerkstatt
26.04.2010, 18h
Bolongaropalast [...mehr]
Sie ist eins der Wahrzeichen Frankfurts, auch wenn sie nicht Teil der berühmten Skyline der Rhein-Main-Metropole ist. Sie verleiht jeder Veranstaltung einen feierlichen Glanz und bietet regelmäßig kulturelle Hightlights. Ein Grund mehr, sich einmal mit der Geschichte der Alten Oper Frankfurt zu beschäftigen.
1866 hatte Frankfurt seine Stellung als Freie Reichsstadt eingebüßt und stand unter preußischer Herrschaft. Der Bau des Opernhauses war ein Zeichen gegen diese Herrschaft.
Der Berliner Architekt Richard Lucae entwarf das Frankfurter Opernhaus, das am 20. Oktober 1880 auf dem Scherbius- und Andreae’schen Platz an der Bockenheimer Landstraße (dem heutigen Opernplatz) mit Mozarts Oper “Don Juan” feierlich eröffnet wurde.
Der Bau wurde dank der Spende von 67 wohlhabenden Frankfurter Bürgern möglich, die elf Jahre zuvor 480.000 Gulden (ca. 750.000 Mark) spendeten. Sieben Jahre dauerte der Bau des 34 Meter hohen Gebäudes an, das auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern errichtet wurde.
Seit seiner Eröffnung war die Oper Gastgeberin zahlreicher Erstaufführungen, Solisten und Komponisten. Wagner, Bizet, Puccini, Smetana und Strauss wurden hier gespielt und begeisterten das Publikum.
Zwischen 1925 und 1930 stampfte er 15.000 Wohnungen aus dem Boden: Ernst May (1886-1970), Architekt und seinerzeit Siedlungsdezernent in Frankfurt am Main, hatte erkannt, dass die Großstadt ein Gegengewicht zu “Hast und Lärm” brauchte; etwas anderes als “Fabrikschlote und Stadtenge”: In der Zeitschrift “Das Neue Frankfurt” sprach er 1926 von seiner Vision, von “Luft und Sonne”, sowie “Garten und Natur”.
Durch rationalisierte Bauweise und dem Schwerpunkt auf Funktionalität gelang das umfangreichste Bauprogramm der Weimarer Republik, das international Maßstäbe setzte. Neu war dabei die Zeilenbauweise und die Arbeit mit vorgefertigten Bauteilen, die den Bau so vieler Wohnungen innerhalb so kurzer Zeit erst ermöglichten. Das Bauen in Serie – heute selbstverständlich – wurde in dieser Zeit geboren.
Unter dem Titel “Das Neue Frankfurt” beteiligten sich bedeutende zeitgenössische Architekten, so auch Martin Elsaesser, Walter Gropius, Ferdinand Kramer, Leberecht Migge und Mart Stam an dem Projekt. Auch die Großmutter der heutigen Einbauküche, die so genannte “Frankfurter Küche” wurde im Rahmen dieses Projekts von Margarete Schütte-Lihotzky entwickelt. Sie steht beispielhaft für das Gesamtprojekt, bei dem niedrige Kosten und größtmögliche Funktionalität auf kleinstem Raum im Vordergrund standen. Als Vorbild diente ihr ein Speisewagen. Eins der wenigen übrig gebliebenen Exemplare der Zeit steht heute noch im Musterhaus der Ernst-May-Gesellschaft e.V. und kann dort besichtigt werden.
Neben dem ästhetischen Anspruch stand auch ein sozialer hinter dem Projekt: Frankfurt brauchte dringend erschwingliche Wohnungen, und so entstanden die Siedlungen Römerstadt, Westhausen in Praunheim, Höhenblick am Ginnheimer Hang und Bruchfeldstraße in Niederrad, sowie die Siedlung Am Bornheimer Hang und die Hellerhofsiedlung im Gallus.
Die Weltwirtschaftskrise 1929 bereitete dem Projekt ein frühzeitiges Ende; May nahm einen Auftrag in der Sowjetunion an, auf den ihn viele der beteiligten Architekten begleiteten. Die Nationalsozialisten, die ab 1933 die Macht übernahmen, lehnten den neuen Baustil ab. May emigrierte nach Kenia und kehrte erst nach dem Krieg wieder nach Deutschland zurück, wo er sich dann am Wiederaufbau beteiligte. Er starb 1970 in Hamburg.
Das Ernst-May-Haus in der Römerstadt, ein zweistöckiges Reihenhaus, dokumentiert heute Leben und Werk des Architekten. Neben einer originalen Frankfurter Küche wurden hier von der Ernst-May-Gesellschaft auch ein Nutz- und Ziergarten denkmalgerecht rekonstruiert.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Ernst-May-Haus
Im Burgfeld 136
Dienstag-Donnerstag von 10 bis 16 Uhr
Führungen jeden 1. Samstag im Monat 15h-18h
Eintrittspreis 2 €, ermäßigt 1 €;
Führungen für Gruppen auf Anfrage unter post@ernst-may-gesellschaft.de oder Tel.: 069-15343883 [...mehr]
In einer hektischen Stadt wie Frankfurt möchte sich manch einer gern ins Grüne zurückziehen. Hierzu bietet der Palmengarten in Frankfurt einen herrlichen Zufluchtsort. Exotische Pflanzen, Parkatmosphäre und gute Gastronomie laden im Sommer wie im Winter zum Verweilen und Spazieren ein.
Die Geschichte des Palmengartens Frankfurt
Der Frankfurter Palmengarten ist einer von zwei Botanischen Gärten der Stadt am Main. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Park im heutigen Stadtteil Westend angelegt. Heinrich Siesmayer, Gartenarchitekt, verfolgte zu dieser Zeit den Plan, ein Gesellschaftshaus für tropische Pflanzen zu errichten. Mit Unterstützung des Herzogs Adolph von Nassau, der über eine umfassende Sammlung tropischer Pflanzen verfügte, gelang schließlich die Umsetzung des Projektes. Im Jahre 1871 wurden der Palmengarten und das Palmenhaus eröffnet. [...mehr]
Die Justinuskirche ist der älteste Kirchenbau innerhalb des Stadtgebietes von Frankfurt und ist eine der ältesten Kirchen Deutschlands. Die erste religiöse Anlage im Frankfurter Stadtteil Höchst stammt aus dem 7. Jahrhundert und erhielt im 15. Jahrhundert seine heutige Gestalt mit hochgotischem Chor und drei Kapellen.
Die Justinuskirche wurde zwischen 830 und 850 erbaut und kann nach einer umfassenden Dachsanierung seit dem 12. September 2009 wieder besichtigt werden.
Justinuskirche im Frankfurter Stadtteil Höchst
Die Justinuskirche wurde im 9. Jahrhundert als dreischiffige Basilika mit T-förmigen Grundriss und Sandsteinsäulen mit Blattkapitellen errichtet. [...mehr]
Der Henninger-Turm auf dem ehemaligen Gelände der Brauerei Henninger dürfte vielen Flugreisenden aufgrund seiner eckigen Bauweise und seines flaschenförmigen Restaurant-Aufsatzes bekannt sein, die man bei der Landung auf dem Frankfurter Flughafen bereits bewundern kann.
Mit einer Höhe von insgesamt 119,5 Metern und seiner besonderen Form gilt der Henninger-Turm in der Skyline der Stadt als eines der bekanntesten Wahrzeichen.
Der im Jahre 1961 fertiggestellte Turm, der ursprünglich als Getreidesilo der Brauerei Henninger genutzt wurde, galt bis 2005 als höchster noch benutzter Siloturm der Welt.
Der Henninger-Turm, ein besonderes Stadtwahrzeichen
Im Erdgeschoss und im zylindrischen Aufsatz an der Vorderkante des quadratischen Turms befinden sich Restaurants, sowie ein Dachgarten mit Beeten und überdachter Tanzfläche auf dem letzten Deck des Silos und eine Aussichtsplattform, die über 2 Personenaufzüge zu erreichen waren.
Kurz nach dem Verkauf der Brauerei Henninger und dem Abriss des Betriebes wurde der kubistische Turm im Jahr 2002 für Besucher geschlossen. Seit dem ist das weitere Schicksal des Turmes unklar, ein Abriss ist jedoch nicht geplant.
„Rund um den Henninger-Turm“ wird „Eschborn-Frankfurt City Loop“
Bereits 1962 fand das Fahrradrennen mit dem Namen „Rund um den Henniger-Turm“ zum ersten Mal statt, welches zu einem der wichtigsten Eintagesrennen in Deutschland zählt und jährlich am 1. Mai stattfindet. Bis zum Jahr 2008 umkreisten die Radsportler dabei kurz vor dem Ziel in einer 4,5 Kilometer langen Schleife 3 mal den ehemaligen Siloturm. Seit 2009 findet das Radrennen mit einer Gesamtlänge von 200 Kilometern nun unter dem Namen „Eschborn-Frankfurt City Loop“ statt. Neben einem Profiradrennen, das bereits 3 mal von Erik Zabel als Rekordsieger gewonnen wurde, [...mehr]
Die 16. Deutschen Zootage stehen bevor. Wer gern in den Zoo geht und auch sonst viel und gern mit Tieren zu tun hat, dem kann ich dieses frankfurter Event nur empfehlen. Löwen, Tiger, Schlangen, und viele andere Exoten warten auf Euren Besuch.
Natürlich wird auch in diesem Jahr verstärkt auf das Thema Tierschutz aufmerksam gemacht. Die 16. Deutschen Zootage finden in Frankfurt am 26. und 27. 09. 2009 statt. Hunderte von Tierfreunden werden wieder erwartet. Der Frankfurter Zoo hat auch in diesem Jahr wieder viel zu bieten.











