» Stadtgespräch

Autor: Thanh Van

Palmengarten chinesisch!

Frankfurts Vorzeigegarten stellt sich vom morgigen Samstag an für eine Woche - bis Sonntag, 26. Oktober - ganz auf Fernost ein:

Chrysanthemen, eine der vier “edlen Pflanzen” des alten Chinas und dort als “Chu” bekannt, stellt der Palmengarten aus und organisiert dazu auch Teezeremonien und Vorführungen der kalligraphischen Kunst.Chrysanthemen sind überwiegend “Kurztagspflanzen” und blühen erst bei Unterschreitung einer bestimmten Tageslänge. In China symbolisieren Chrysanthemen den Herbst, den neuen Monat sowie langes Leben. Aufgrund ihrer Blütezeit im schon kühlen Herbst gelten sie dort als Symbol des Mutes.

Zusammen mit dem Bambus, der Pflaume und der Orchidee wurde die Chrysantheme (chinesisch: Chu) von den Gelehrten zu den “vier Edlen” gezählt und soll am neunten Tag des neunten Mondmonats gepflückt werden.

In der Palmengarten-Gärtnerei werden jedes Jahr für die Ausstellung ca. 50 Chrysanthemen-Sorten gezogen, neben 20 Schnitt- auch 30 Topfsorten. Insgesamt blühen über 10.000 Blütenköpfe in der Ausstellung. Die Chrysanthemen werden mit dem sog. Herbstzauber umpflanzt. Auf der Terrasse des Palmengartens gibt es außerdem Chinesische Massage. Jeden Tag von neun bis 18 Uhr.    [...mehr]


Autor: Thanh Van

Der Frankfurter Opernturm, er ist noch nicht einmal fertig gebaut, da steckt er schon in der Krise.

Kanam verliert die Lust am Opernturm!

Die Frankfurter Immobilienfondsgesellschaft Kanam wollte das Schmuckstück vom Immobilienentwickler Tishman Speyer kaufen.Ursprünglich wollte der Kanam-Fonds das Gebäude für geschätzte 500 Mill. Euro erwerben, ohne dafür Fremdkapital aufzunehmen. Der Opernturm, den US-Entwickler Tishman Speyer im Jahr 2010 fertigstellen will, verfügt über rund 60 000 Quadratmeter (qm) Bürofläche, wovon bisher nur die Hälfte an die Schweizer Großbank UBS vermietet sind.

Das nachlassende Vertrauen und der andauernden Finanzkrise in den deutschen Immobilienmarkt sei beunruhigend, kommentierte Marcus Lemli, Leiter Capital Markets beim Immobiliendienstleister Jones Lang Lasalle, so die Absage von Kanam. Der Anteil an Gebäuden der Finanzbranche solle bis auf Weiteres nicht ausgebaut werden. Den 168 Meter hohen Turm an der Alten Oper möchte die Schweizer Bank UBS weiter nutzen, er soll Anfang 2009 fertiggestellt sein.    [...mehr]


Wenn alle guten Dinge drei sind, kann am morgigen Freitag in Frankfurt Garnichts schief gehen. Die Drei Mitglieder des Paul Kuhn-Trios (Paul Kuhn am Piano, Gery Todd am Bass und Gregor Beck an den Drums) treten beim Bürgerfest „Jazz zum Dritten“ am 3.10.08 in der Jazzhochburg auf.

Jazzfestival ©flickr / fabbio

Morgen um 13:00 Uhr ist es soweit, Frankfurt feiert die deutsche Wiedervereinigung mit einem Aufgebot an Jazzkünstlern. Prominenteste Künstler sind das Paul Kuhn-Trio mit Unterstützung des Saxophonisten Tony Lakatos. Weitere Artists kommen von der Big Band der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Diese wird angeleitet von dem renommierten Posaunisten und Sängers Allen Jacobson. Sie ist gerade erst wieder zurück von ihrer erfolgreichen Tournee aus den USA. Die Stilrichtung ist sehr passend für die Veranstaltung und ihre Stadt, denn neben dem ältesten Jazzfestival und dem ältesten Jazzclub ist Frankfurt auch für internationale Jazzkünstler immer wieder interessant.
Das Bürgerfest unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Petra Roth findet in diesem Jahr schon zum siebenten Mal auf dem Römerberg statt.
Als Jazzliebhaber sollten sie die Gelegenheit nutzen so renommierten Künstlern zu zuhören, denn der gesamte Abend ist zudem noch eintrittsfrei.    [...mehr]


 Ab dem 1. Oktober wird in Frankfurt die Umweltzone eingeführt.

Die Umweltzone Frankfurt gilt ab dann für jeden Autofahrer, der sich in die Innenstadt begeben möchte. Die Autobahnen A5, A3 und A661 begrenzen den kreisförmigen Bereich, in dem man fürs straffreie Autofahren eine Feinstaubplakette benötigt.

Die kostet im günstigsten Fall 5 Euro. Ist das Auto älter als Baujahr ‘94, ist zu prüfen, ob das Auto nachrüstbar ist. Für Leute, die sich keinen neuen Wagen leisten können, stellt der TÜV auch Ausnahmebescheinigungen aus, mit denen ihr dann trotzdem fahren könnt. Sehr praktisch, wenn gerade das Geld knapp ist…

Mal sehen, ob das wirklich spürbare Auswirkungen auf die Umwelt hat - mich betrifft es gottseidank sowieso nicht.

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Dampflok © flickr / m.prinke

Neulich im Fernsehen gesehen: Der Verein Historische Eisenbahn Frankfurt veranstaltet in diesem Jahr Fahrten mit Sonderzügen.

Seit 30 Jahren fahren keine Dampflokomotiven mehr auf deutschen Bahngleisen. Das mag vom umweltfreundlichen Standpunkt her gut und schön sein - es scheint eine Menge Dampflok-Fans zu geben, die das anders sehen.

Wer sich also schon immer gefragt hat, wie man in diese coolen alten Züge kommt, die ab und zu auf den Gleisen von Frankfurt auftauchen: Hier ist die Antwort!

Wünsche viel Spaß beim Schnuppern von klassischem Eisenbahn-Flair.    [...mehr]


Am gestrigen Morgen wurde eine Radfahrerin von einem betrunkenen und vermutlich unter Drogen stehenden Autofahrer erfasst und ist über die Motorhaube auf die Windschutzscheibe geschleudert worden. Mit schweren Verletzungen fiel die 27jährige dann auf die Straße.

Der Fahrer und sein Bruder, die beide nur spärlich bis gar nicht bekleidet waren, flüchteten sofort vom Unfallort. Zeugen hatten jedoch die Polizei verständigt, die die Verfolgung aufnahm. Doch statt die Flucht aufzugeben, steuerten die zwei Dänen durch Frankfurt und versuchten der Polizei zu entkommen.

Die Beamten bekamen kurz darauf auch Unterstützung von anderen Einsatzkräften, die ebenfalls die Verfolgung aufnahmen. Die Flüchtenden rammten auf ihrer Strecke mehrere Wagen und verursachten finanzielle Schäden im fünfstelligen Bereich.

Die Polizei wurde den Beschuldigten letztlich habhaft, als diese in einen Stau fuhren. Anfangs weigerten sie sich aus dem Auto auszusteigen, bis die Polizei die Scheibe auf der Fahrerseite einschlug und die mutmaßlichen Täter aus dem Auto herausholten.

Einige Stunden später erlag die Radfahrerin in der Klinik ihren Verletzungen.    [...mehr]


Die Einschreibungsphase ist überstanden, das BaföG gesichert - endlich hinein ins Studentenleben! Damit Euch nicht das gleiche Schicksal widerfährt wie mir, möchte ich mal meine Erstsemester-Erfahrungen bezüglich der Unterkunft mit euch teilen. Oder anders gesagt:

Mein Appell gegen die Studenten WG!

Es fing alles ganz harmlos an. Zugezogenes Landei mit guten Noten sucht nette Komilitonen zwecks Netzwerke knüpfen und Spaß haben. Also nichts wie rein in die WG - drei Leute, die einen Ersatz für ihren kürzlich verst… ausgezogenen Mitbewohner suchten.

Frankfurt - meine persönliche Studenten-Hölle © flickr / Moe_

Zuallererst das Vorstellungsgespräch. Die Situation erinnerte mich an einen Film, den ich mal gesehen habe. In dem Film ging es um die Stasi, und er beinhaltete eine Menge Verhörszenen, in denen sich die “Bösen”, also die Stasi-Offiziere, mit den unterschiedlichsten Taktiken und Techniken abwechselten, um den armen, unschuldigen Amerikaner (jaja… einer von diesen Filmen…) hinters Licht zu führen. So ähnlich läuft das im modernen Frankfurt noch heute ab. Meine Mitbewohner, ich nenne sie mal Fritz, Franz und Ferdinand, waren sehr wissbegierig.

“Gefällt es dir in Frankfurt?”
“Schon, ja… ich…”
“Gerade erst hierhergezogen, wie?”
“Genau. Deswegen wollte ich ja auch in eine WG, um schnell Leute zu finden…”
“Frankfurt ist die beste Stadt der Welt!”
“Hm…”
“Gefällt es dir hier?”
“Ja, das…”
“Hast du mit Verbrechern zu tun gehabt, da wo du herkommst?”
“…?”
“Fritz… also wirklich…”
“Das war ein Witz!”
“… Hehe.”
“Fritz ist immer etwas vorlaut.”
“Achso. Klar.”
“Hast du?”
“…”

Und so weiter… Hätte ich doch damals nur von der Begrüßung auf den weiteren Werdegang unserer Viererbeziehung geschlossen und mich aus dem Staub gemacht! Leider war und bin ich ein blauäugiger Gutmensch, der an die positiven Werte im Homo Sapiens Sapiens glaubte.

Was sich im Anfangsverhör abzeichnete, setzte sich in den nächsten Monaten fort. Beim Umzug wurde nicht geholfen, dafür ordentlich kritisiert. Schließlich verstellten die bösen Kisten der Umzugsfirma mindestens 40 % des gemeinsamen Flurs. Fritz und Ferdinand lagen im Dauerclinch darüber, wem die stetig vor sich hinfaulenden Bananen im Gemüsefach des Kühlschranks gehörten. Die Lautstärke dieses Streits stand natürlich in keinem Verhältnis zu dem monströsen Lärm, den meine Stereo-Anlage zu verursachen schien, wenn ich mal gewagt habe, sie nach 10 Uhr anzuschalten. Die Nachbarn und so.

Durchschnittlicher WG-Raum © flickr / shaymus022

Der von mir Franz genannte Mitbewohner, ein autistischer Schwabe mit langen schwarzen Haaren, verbuddelte sich Tag und Nacht hinter seinem Rechner und zockte irgendein Browsergame. Das wäre an sich nicht weiter schlimm gewesen, aber Franz tendierte dazu, sich Hardcore-Pornos anzuschauen. Vorzugsweise nachts um 3 Uhr. Ohne Kopfhörer. Komischerweise hörten DIESEN Lärm weder Fritz noch Ferdinand. Lag wahrscheinlich daran, dass deren Zimmer nicht genau an die dünne Wand angrenzten, hinter der Franz seine Ausflüge ins Reich der “Phantasie” unternahm…

Naja, ihr versteht schon, worauf ich hinaus will. WGs sind out. In Zeiten studentischen Zusammenhaltes und gegenseitiger Achtung waren WGs vielleicht mal ein schönes Modell, um nicht zu vereinsamen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob solche Zeiten je existiert haben. Wer mal wissen will, wie sich die Hölle anfühlt, kann das ausprobieren - allen anderen rate ich zu einem wunderschön langweiligen Einzelzimmer.

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Kiffen und andere Drogen im Studium.

In Darmstadt wurden zwei 22 und 27 Jahre alte Studenten festgenommen, die seit Anfang 2007 in großem Stil mit Drogen gedealt haben sollen. Wie die Polizei am Montag,den 21.07.2008  berichtete, soll das Duo in Darmstadt mehr als 14 Kilogramm Haschisch und Marihuana, 700 Gramm Amphetamin, 50 Gramm Kokain und 2.000 Ecstasy-Tabletten verkauft haben. Die mutmaßlichen Dealer waren Nachbarn in einem Darmstädter Studentenwohnheim.

Seit Anfang Juli sitzt der 27-Jährige in U-Haft. Der 22-Jährige kam gegen strenge Auflagen und der Anordnung einer Fußfessel vorläufig frei.

Quelle: Hessischer Rundfunk    [...mehr]


Autor: Thanh Van

Frankfurt/Main (dpa) - Die Lufthansa will bei der Erstattung von Tickets im Falle eines Streiks kulant sein. Zwar gebe es keinen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung, wenn ein Ticket wegen Arbeitskämpfen nicht genutzt werden könne.

“Wir versuchen aber, den Passagieren so weit wie möglich entgegenzukommen”, sagte Lufthansa- Sprecherin Claudia Lange am Freitag. Dazu zählten Umbuchungen auf andere Maschinen oder der Umtausch von innerdeutschen Tickets in Bahnfahrscheine. Im Einzelfall werde auch geprüft, ob Tickets erstattet werden könnten.

Das riecht nach Ärger bei der Urlaubsplanung: Nachdem die Tarifverhandlungen der Lufthansa mit der Gewerkschaft Ver.di für das Boden- und Kabinenpersonal gescheitert sind, droht der Airline nun ein unbefristeter Streik, der während der Hauptsaison Hunderttausende Urlauber betreffen könnte. Details sind aber derzeit noch nicht bekannt.

Die Urabstimmung für den Streik soll am Montag, 14. Juli, beginnen und rund zehn Tage dauern. Wenn alles glatt läuft, könnten die Angestellten also schon Ende Juli oder Anfang August in Streik treten – genau während der Hauptreisezeit.    [...mehr]


Und noch was von der Börse: Laut Euro-Finanzminister vervielfachen sich “die Anzeichen einer Abschwächung” in Bezug auf das Wirtschaftswachstum. Zwar ist der Ölpreis zur Zeit etwas gesunken und stabilisiert damit den DAX weiter über die 6.200 Punkte Marke hinaus, trotzdem ist gesamteuropäisch gesehen die Gefahr für eine Inflation so hoch, dass sich das auch auf die deutsche Wirtschaft auswirken könnte.

Frankfurt, als deutsches Zentrum von Finanzdienstleistungen und Banken, dürfte also bald wieder eine Talfahrt der deutschen Aktien erleben, sollte sich die Prognose des europäischen Finanzministers bewahrheiten. Ob da wieder ein paar Stellenangebote in Frankfurt frei werden? Irgendwo müssen die Firmenbosse ja ihren Frust ablassen, wenn das mit der Börsennotierung nicht richtig hinhaut.. :P

Naja, ich weiß nicht genau, inwiefern sich diese Europäische Abschwächung wirklich auf die Börse auswirken wird. Ich denke jedoch, dass der Ölpreis nicht wirklich unten bleiben wird und sich Inflation, Wirtschaftsabschwächung und wieder erstarkter Ölpreis in spätestens einem Monat wieder auf den DAX in Frankfurt auswirken werden.    [...mehr]


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