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Als weltweit tätige Unternehmensgruppe konzentriert sich Merck auf Arzneimittel und Chemikalien. Der Fokus liegt auf Innovationen in den Bereichen Pharma und Chemie. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern leidet unter dem starken Euro. Der Gewinn stieg weniger stark als erwartet. Während das Geschäft mit Flüssigkristallen enttäuschte, lief das Pharma-Biotech-Geschäft gut.

Das operative Ergebnis kletterte im zweiten Quartal um 15,5 Prozent auf 320,5 Millionen Euro. Analysten hatten sich etwas mehr versprochen, die Prognosen lagen bei 326 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

Der starke Euro bremste das Wachstum. Vor allem im lukrativen Geschäft mit Flüssigkristallen waren die Währungseffekte zu spüren. In Euro legte die Sparte um lediglich sieben Prozent zu. In Landeswährungen hätte das Umsatzplus bei über 20 Prozent gelegen. Merck produziert Flüssigkristalle am Standort Darmstadt, die Endmischung erfolgt in Asien.

Quelle: boerse.ard.de    [...mehr]


Skyline Frankfurt flickr ©loop_oh

Auf der Suche nach einem Eigenheim in Frankfurt am Main sind viele. Aber es soll so günstig wie möglich sein, da kommt bei einigen Interessenten der Gedanke an den Erwerb aus einer Zwangsversteigerung auf. Denn leider werden zurzeit sehr viele Immobilien gerade auch in Frankfurt am Main zwangsversteigert.

Dabei kann man auch in Frankfurt am Main günstige Schnäppchen machen. Voraussetzung dafür ist Geduld. Die Termine der Zwangsversteigerungen findet man immer in den amtlichen Bekanntmachungen der Tageszeitungen in Frankfurt. Aufgrund der dortigen Beschreibungen kann man sich schon ein Bild davon machen, ob das Objekt interessant ist. Die Versteigerungen finden im Amtsgericht Frankfurt am Main statt. Bei der Versteigerung sollte man wissen, dass es bis zu drei Termine geben kann. Im ersten Termin wird der Mindestpreis der Immobilie noch relativ hoch angesetzt, im zweiten deutlich darunter und im dritten nur noch mit 30% des geschätzten Verkehrswertes. Aber es ist möglich, dass jemand anderer mehr bietet. Das Risiko besteht immer.. Außerdem sollte man wissen, dass man beim Erwerb der Immobilie im Rahmen einer Zwangsversteigerung 10% des Betrages sofort zahlen muss. Ebenso verhält es sich bei Grundstücken.

Auch über dieses Procedere sollte man sich vorher genau erkundigen, damit nicht durch einen Formfehler unnütze Kosten entstehen. Dann kommen noch die Gebühren des Gerichts dazu. Gerade in Großstädten wie Frankfurt am Main ist die Auswahl unter den Objekten groß und man kann eine passende Immobilie auch in Frankfurt am Main günstig erwerben.    [...mehr]


In Zukunft wird das bequeme Heimfahren nach der Party um sieben Prozent teurer. Aufgrund der hohen Treibstoffkosten hat das Ordnungsdezernat einen erhöhten Grundfahrpreis und einen höheren Preis pro Kilometer als bisher angesetzt.

Konkret steigt der Grundpreis auf 2,75 Euro tagsüber und 3,25 Euro in der Nacht. Die Preise pro Kilometer werden bei 1,65 Euro und 1,75 Euro nachts liegen. Fährt man weiter als 11 Kilometer, bleiben allerdings die alten Preise von 1,38 Euro (nachts 1,53 Euro) die gleichen.

Schlechte Nachrichten für alle, die aufs Taxi angewiesen sind. Das sind, gerade in Frankfurt, nicht wenige. Egal ob morgens zum Flughafen oder nachts nach Hause - in Zukunft wird das alles teurer.

Quelle: FAZ

Taxis im Regen © flickr / emdees

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Credit Mutel legt 4,9 Milliarden Euro in bar auf den Tisch, wie die Citigroup mitteilte. Hinzu komme der bis zum Abschluss des Deals aufgelaufene Gewinn des auf Konsumentenkredite spezialisierten Instituts mit seinen fast 3,3 Millionen Kunden. Die Citibank erzielte im vergangenen Jahr einen Gewinn von 365 Millionen Euro.

Die US-Großbank Citigroup verkauft ihr deutsches Privatkundengeschäft für rund fünf Milliarden Euro an die französische Genossenschaftsbank Credit Mutuel. Damit sticht das in Deutschland bislang weitgehend unbekannte Institut in dem monatelangen Bieterkampf um die Citibank die Deutsche Bank aus.

Arbeitnehmervertreter der Citibank reagierten erfreut. „Das ist eine gute Entscheidung“, sagte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Rolf Dahmen, der Nachrichtenagentur AP. Sie werde vom Betriebsrat ausdrücklich begrüßt.


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Autor: Thanh Van

Frankfurt/Main (dpa) - Die Lufthansa will bei der Erstattung von Tickets im Falle eines Streiks kulant sein. Zwar gebe es keinen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung, wenn ein Ticket wegen Arbeitskämpfen nicht genutzt werden könne.

“Wir versuchen aber, den Passagieren so weit wie möglich entgegenzukommen”, sagte Lufthansa- Sprecherin Claudia Lange am Freitag. Dazu zählten Umbuchungen auf andere Maschinen oder der Umtausch von innerdeutschen Tickets in Bahnfahrscheine. Im Einzelfall werde auch geprüft, ob Tickets erstattet werden könnten.

Das riecht nach Ärger bei der Urlaubsplanung: Nachdem die Tarifverhandlungen der Lufthansa mit der Gewerkschaft Ver.di für das Boden- und Kabinenpersonal gescheitert sind, droht der Airline nun ein unbefristeter Streik, der während der Hauptsaison Hunderttausende Urlauber betreffen könnte. Details sind aber derzeit noch nicht bekannt.

Die Urabstimmung für den Streik soll am Montag, 14. Juli, beginnen und rund zehn Tage dauern. Wenn alles glatt läuft, könnten die Angestellten also schon Ende Juli oder Anfang August in Streik treten – genau während der Hauptreisezeit.    [...mehr]


Die Wohnungsproblematik in Frankfurt dürfte inzwischen selbst Menschen bekannt sein, die nicht in Frankfurt leben oder arbeiten. Da die Stadtentwicklung mit der wirtschaftlichen Entwicklung nicht Schritt halten konnte und auch Frankfurt sich in seiner Breite nur schlecht entwickeln kann, herrscht quasi ein Wohnraummangel in der hessischen Metropole.

Wenn Wohnungen in Frankfurt im Innenstadtbereich frei werden, existieren dafür gleich über 100 Bewerber oder die Mieten sind mit einem normalen Gehalt kaum zu finanzieren. Also was tun, wenn man beruflich in der Bankenstadt angestellt ist? Eine Alternative sind die umliegenden Städte wie Bad Homburg, die inzwischen auch einen erheblichen Mietanstieg zu verzeichnen haben, aber sich noch lange nicht auf dem Preisniveau von Frankfurt bewegen.

In Bad Homburg selbst leben etwas mehr als 50.000 Menschen und grenzt unmittelbar an Frankfurt, so verwundert es auch nicht, dass die meisten Bewohner in der Landeshauptstadt arbeiten. Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1180 und fällt somit in eine Zeit, wo mittelalterlich Städte einen unglaublichen Zulauf erfahren haben. Das 19. Jahrhundert sollte aber erheblichen Einfluss auf die Stadtentwicklung haben, denn mit dem Aufkommen des Kurbetriebes konnte sich wie der Name schon verrät einen sehr guten Ruf erwerben. Die Entwicklung reicht sogar soweit, dass Kaiser Wilhelm II. Bad Homburg als seine Sommerresidenz erwählt.

Da die Kaufkraft der Bewohner Bad Homburgs über dem Bundesdurchschnitt liegt, wollen die hiesigen Makler immer mehr Grundstücke verkaufen, insbesondere an sogenannte Neuankömmlinge, die in Frankfurt eine neue Anstellung gefunden haben. Durch die guten Verkehrsanbindungen mit der Frankfurter S-Bahn scheint Bad Homburg für die Zuziehenden besonders attraktiv zu sein.    [...mehr]


Der Frankfurter Flughafen ist der größte Flughafen Deutschlands, sowohl was die Verkehrszahlen als auch die Fläche angeht. In der Rangliste innerhalb Deutschlands folgen der Münchner Flughafen, danach kommt Berlin.

Die Frage ist: Bleibt das so? Gerade mit dem Ausbau des BBI, der ja bekanntlich für einigen Wirbel sorgte und unter anderem das Volksbegehren Flughafen Tempelhof nach sich zog, wächst ein zukünftig starker Konkurrenzpartner des Flughafen Frankfurt heran. Auf der anderen Seite sorgt Frankfurts Status als Finanzmetropole im Gegensatz zum eher durchwachsenen Öffentlichkeitsbild der Hauptstadt natürlich dafür, dass sich der Finanzverkehr weiterhin auf die Stadt am Main konzentrieren wird.

Im Moment ist an der Vormachtstellung des Flughafens sowieso nicht zu rütteln, aber der Blick auf die emsigen Bauvorhaben in anderen großen Städten wirft die Frage auf, ob das so bleiben wird.    [...mehr]


Bis 2017 soll im Westen Frankfurts ein neuer Stadtbezirk entstanden sein: Frankfurt Riedberg.

Die Planer des Bauprojektes, welches von der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder finanziert wird, haben sich einiges vorgenommen. Parks, Wohnanlagen, sowie die komplette Infrastruktur eines Stadtteils müssen neu geschaffen werden. Dabei soll sich der Stadtteil in Kooperation mit der Frankfurter Universität präsentieren und mit einer Verbindung von Wissenschaft und Lebensqualität werben.

Im Zuge dessen entstand der neue Campus Riedberg der Johann Wolfgang Goethe Universität, auf dem sich bis Ende 2008 alle naturwissenschaftlichen Fakultäten befinden werden.

Für Studenten, die Immobilien in Frankfurt suchen, bietet der neue Stadtteil damit ebenso Möglichkeiten, wie für Forscher, die sich für Arbeit im neuen Wissenschaftszentrum interessieren. Im Zuge des Projektes werden außerdem bis zu 3000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Die Chancen stehen gut, dass der sogenannte „Science- Life- Cluster“ Frankfurt- Riedberg den Erwartungen gerecht wird, die sowohl von Investorenseite als auch von den Bürgern an ihn gestellt werden.

Der Standort Frankfurt bietet mit seiner hohen Dichte an Unternehmen die perfekte Voraussetzung für eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sollte die funktionieren, steht einer erfolgreichen Besiedlung der Neubauten nichts mehr im Wege.    [...mehr]


Autor: Karoline

Frankfurt Börse © flickr / barmala

Die Frankfurter Wertpapierbörse ist die bedeutendste deutsche Börse und so etwas wie das Aushängeschild der Mainmetropole. Aufgrund der hier angesiedelten Börse haben zahlreiche Geld- und Wirtschaftsinstitute ihren Hauptsitz oder zumindest eine große Filiale nach Frankfurt verlegt.

Somit ist die Börse die treibende Wirtschaftskraft und der Finanzsektor einer größten Arbeitgeber in Frankfurt. Die Stellenangebote in Frankfurt reichen vom einfachen Bankangestellten bis hin zu den lukrativen Manager-Posten bei den großen Geldhäusern. Doch nun mit der Immobilien- und Finanzkrise in USA fürchten auch viele Arbeitnehmer in Frankfurt um ihren Job, so hat unter anderem die Deutsche Bank bereits angekündigt Stellenkürzungen vorzunehmen. Auch bei der Citigroup wird es zu erheblichen Stellenverlusten kommen, schließlich musste sie erneut Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen.

Für den Skandal schlechthin sorgte aber die Immobilienbank Hypo Real Estate. Wie das Münchner Unternehmen am Dienstag bekannt gab, mussten 390 Millionen Euro im vergangenen Jahr abgeschrieben werden. Daraufhin stürzte die Aktie um 36 Prozent und sorgte für den höchsten Werteverlust eines DAX-Wertes in der Geschichte der Deutschen Börse. Nun prüfen die Anwälte der Anleger, ob eine Schadensersatzklage möglich ist, denn ist fast ausgeschlossen, dass der Vorstand von dieser Summe ebenso überrascht worden war.

Zahlreiche Geldinstitute wollen in naher Zukunft alle Positionen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Krise stehen, zur Disposition stellen. Damit dürfte auf die Headhunter in den Unternehmen wieder jede Menge Arbeit zukommen, schließlich gilt die Folgen der Krise abzufedern, denn wie viele Finanzexperten geäußert haben, ist der Gipfel bisher noch nicht erreicht.    [...mehr]


Der Frankfurter und der gesamtdeutsche Arbeitsmarkt sind etwa so vereinbar wie, sagen wir - Öl und Wasser.

Dass Frankfurt am Main fast einmal Bundeshauptstadt geworden wäre, gerät allmählich in Vergessenheit. Nicht, weil die Stadt unwichtig wäre - Das Gegenteil ist der Fall: “Mainhattan”, wie die Hessen sagen, ist längst eines der wirtschaftlichen Zentren der Bundesrepublik. Und angesichts des Einflusses, den die Stadt mit ihrer Börse und der Europäischen Zentralbank auf die europäische und die Weltwirtschaft ausübt, wirkt Berlin direkt ein bisschen kleiner… Der Arbeitsmarkt in Frankfurt am Main ist allerdings ein Kuriosum: Die vielen internationalen Unternehmen (Banken, Versicherer, Call-Center, Pharma-Unternehmen) koppeln Frankfurt vom deutschen Arbeitsmarkt ab - und binden es enger an das Wirtschaftsgeschehen in Tokyo oder New York. Mit 922 Arbeitsplätzen auf 1.000 Einwohner hat Frankfurt übrigens die höchste Arbeitsplatzdichte der Bundesrepublik - 86% der Arbeitsplätze entfallen auf den Dienstleistungssektor und hier im Speziellen auf Consulting und Beratung. Besonders Akademiker werden stets händeringend gesucht; Spezialisten in bestimmten Wirtschaftszweigen sind gefragt. Die Arbeitsmarktsituation ist eine besondere. Wer sich darauf einlässt, sollte um die besonderen Abhängigkeiten (und Un-Abhängigkeiten) Frankfurts wissen.

Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse.

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