Blau ist ihre Markenfarbe und blau sehen sie auch aus. Auch wenn sie manchmal blau wirken, sind ihre Auftritte durch und durch geplant und erfordern hohe Konzentration. Schaut es Euch  am 08. November selbst an.

Bei dieser Performance sollte man möglichst keine feine Kleidung tragen, da es durchaus sein kann, dass diese schmutzig wird. Denn hier wird auch viel mit Farben gearbeitet, wie man an der blauen Farbe der Akteure durchaus erkennen kann.

Blue-Man-Group © Flickr /minds-eye
Ein wirklich farbenfrohes Spektakel

Die Blue Man Group ist ein Ensemble von Schauspielern und Musikanten, die jedoch nichts sagen und auch nicht singen. Ein Teil des Konzepts ist abgepasste Musik zu deren Kunststücken. Dabei versuchen die drei das Publikum mit einzubinden - eine Art interaktive Kunst.    [...mehr]


Am Montagabend erhielt Uwe Tellkamp den Buchpreis 2008 für die beste Deutschsprachige Neuerscheinung dieses Jahres. Das Buch “Der Turm” wurde zum Roman des Jahres erklärt.

Der gebürtige Dresdner studierte nach seinem Abitur zunächst Medizin, gab seinen Beruf im Jahre 2004 jedoch auf, um sich ganz der Schriftstellerei widmen zu können. Seine ersten Werke zählten waren allerdings nicht so populäre Bücher.

In diesem Jahr gelang Uwe Tellkamp mit dem DDR-Epos “Der Turm” allerdings der große Durchbruch.

Die Handlung

Eine Dresdner Familie erlebt das DDR-Regime und Tellkamp erzählt in seinem Buch, wie der Konflikt zwischen Aufstand und Anpassung innerhalb der Familie geführt wird. Der Sohn der Familie, Strafgefangener der NVA, bekommt die ganze Härte des damaligen Staates zu spüren und droht im Ofen eines Chemiewerkes zu enden.

In einer gefühlvollen, aber auch dramatischen Weise beschreibt er den Niedergang der DDR in der drei Generationen einer Familie teils handelnd und teils ohnmächtig dem Widerstand von 1989 entgegensehen, der den Turm zum Einstürzen bringen wird.

Die Rezension des Buches durch die Jury war durchweg positiv und so war es auch nur die logische Folge, dass Uwe Tellkampf in diesem Jahr der Gewinner der Buchmesse war.    [...mehr]


Auch dieses Jahr ist er wieder in der Stadt: der Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon. Er startet wieder mitten in der City unter der Skyline der Börsenmetropole und ihren extravaganten Hochhäusern. 

Ungefähr 300.000 Zuschauer säumen die Strecke, auf der sich die rund 18.000 Läufer präsentieren. Enden wird das Ganze in der glanzvollen “Gud Stubb”, die man als Läufer über einen roten Teppich betritt. Und wenn man noch genug Atem hat, kann man noch die Sehenswürdigkeiten der Stadt neben dem Laufen genießen.

Das ganze Wochenende über gibt es Läufe verschiedenster Art. So gibt es den Mini-Marathon mit einer Länge von 4,2 Kilometer, einen Brezellauf mit einer Länge von fünf Kilometer. Außerdem selbstredend der Staffelmarathon und der  Struwwelpeterlauf mit 420 Metern.

Frankfurt © Flickr /loop_oh
Auch wenn sie tagsüber nicht so eindrucksvoll ist, während des Marathons kann man sie bewundern: Die Skyline.

Es ist die drittflachste Strecke in ganz Deutschland und damit auch die drittschnellste, nach Hamburg und Berlin. Der Rekord liegt momentan bei zwei Stunden, sieben Minuten und 58 Sekunden. Dieser wurde letztes Jahr von dem Kenianer Wilfred Kigen aufgestellt. Bei den Frauen liegt der Rekord bei zwei Stunden, 25 Minuten und 12 Sekunden. Aufgestellt von der Russin Alevtina Biktimirova 2005. Die Ergebnisse des diesjährigen Marathon kann man online einsehen.

Neben dem Sportlichen gibt es auch wieder viele Bands, Stände und noch mehr Frankfurter Allerlei. Darunter natürlich auch Essen und Trinken.

Start des großen Marathons ist am 26.10.2008 um 10 Uhr  am Messeturm.

Die Anmeldung kostet eine Gebühr von: (wenn man sich nicht schon früher angemeldet hatte, war’s billiger)

  • 75,00 EUR (Nicht EU-Angehörige: 80,00 EUR) am 24./25. Oktober 2008



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Wenn alle guten Dinge drei sind, kann am morgigen Freitag in Frankfurt Garnichts schief gehen. Die Drei Mitglieder des Paul Kuhn-Trios (Paul Kuhn am Piano, Gery Todd am Bass und Gregor Beck an den Drums) treten beim Bürgerfest „Jazz zum Dritten“ am 3.10.08 in der Jazzhochburg auf.

Jazzfestival ©flickr / fabbio

Morgen um 13:00 Uhr ist es soweit, Frankfurt feiert die deutsche Wiedervereinigung mit einem Aufgebot an Jazzkünstlern. Prominenteste Künstler sind das Paul Kuhn-Trio mit Unterstützung des Saxophonisten Tony Lakatos. Weitere Artists kommen von der Big Band der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Diese wird angeleitet von dem renommierten Posaunisten und Sängers Allen Jacobson. Sie ist gerade erst wieder zurück von ihrer erfolgreichen Tournee aus den USA. Die Stilrichtung ist sehr passend für die Veranstaltung und ihre Stadt, denn neben dem ältesten Jazzfestival und dem ältesten Jazzclub ist Frankfurt auch für internationale Jazzkünstler immer wieder interessant.
Das Bürgerfest unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Petra Roth findet in diesem Jahr schon zum siebenten Mal auf dem Römerberg statt.
Als Jazzliebhaber sollten sie die Gelegenheit nutzen so renommierten Künstlern zu zuhören, denn der gesamte Abend ist zudem noch eintrittsfrei.    [...mehr]


 Ab dem 1. Oktober wird in Frankfurt die Umweltzone eingeführt.

Die Umweltzone Frankfurt gilt ab dann für jeden Autofahrer, der sich in die Innenstadt begeben möchte. Die Autobahnen A5, A3 und A661 begrenzen den kreisförmigen Bereich, in dem man fürs straffreie Autofahren eine Feinstaubplakette benötigt.

Die kostet im günstigsten Fall 5 Euro. Ist das Auto älter als Baujahr ‘94, ist zu prüfen, ob das Auto nachrüstbar ist. Für Leute, die sich keinen neuen Wagen leisten können, stellt der TÜV auch Ausnahmebescheinigungen aus, mit denen ihr dann trotzdem fahren könnt. Sehr praktisch, wenn gerade das Geld knapp ist…

Mal sehen, ob das wirklich spürbare Auswirkungen auf die Umwelt hat - mich betrifft es gottseidank sowieso nicht.

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Dampflok © flickr / m.prinke

Neulich im Fernsehen gesehen: Der Verein Historische Eisenbahn Frankfurt veranstaltet in diesem Jahr Fahrten mit Sonderzügen.

Seit 30 Jahren fahren keine Dampflokomotiven mehr auf deutschen Bahngleisen. Das mag vom umweltfreundlichen Standpunkt her gut und schön sein - es scheint eine Menge Dampflok-Fans zu geben, die das anders sehen.

Wer sich also schon immer gefragt hat, wie man in diese coolen alten Züge kommt, die ab und zu auf den Gleisen von Frankfurt auftauchen: Hier ist die Antwort!

Wünsche viel Spaß beim Schnuppern von klassischem Eisenbahn-Flair.    [...mehr]


In Frankfurt eröffnete heute die größte Werkstatt- und Autoteilemesse der Welt “Automechanika”. Dieses Jahr öffnen sich die Pforten zu der Messe zum 20. Mal und endet am 21. September.

Auf der Ausstellung werden ungefähr 160.000 Besucher erwartet, wo 4680 Unternehmen sich ihre Neuheiten vorstellen. Im Fokus der Messe steht dieses mal die Umweltfreundlichkeit in Form von Elektro- und Hybridmotoren. Aber auch Nachrüstfilter für Kleintransporter haben ihre wahre Freude.

Automechanika © Messe Frankfurt / Pietro Sutera

Die Reparatur- und Autowerkstätten deutschlandweit beschweren sich über die “Wartungsmüdigkeit” von Autofahrern. Immer weniger Kunden lassen ihre Fahrzeuge regelmäßig überprüfen und überholen. Mit Festpreisen und mit Angeboten rund um die Umweltfreundlichkeit wird nun gelockt.    [...mehr]


Am kommenden Dienstag, den 14. Oktober ist der Auftakt der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt. Zum ersten Tag des Events finden sich dort nur geladene Gäste. Erst am Mittwoch, den 15. Oktober beginnt der Einlass für Branchenkenner und Samstag und Sonntag können auch Normal-Sterbliche dort Einlass bekommen.

Frankfurts Interesse am Buch ist schon mit der Erfindung des Buchdrucks von Gutenberg zu belegen. Die größte Buchmesse der Welt, wie wir sie heute kennen, ist seit den Nachkriegsjahren in der Mainmetropole beheimatet.

Das Angebot auf der Buchmesse ist wie immer sehr breit gefächert, wenngleich der Fokus auf dem Bereich Bildung gesetzt ist. Neben dem wachsenden Markt für Bildungsbücher ist es auch ein gesellschaftspolitischer Aspekt. In vielen Ländern gibt es noch Analphabetentum, was ebenso zum Thema gehört wie der pure Verkauf und die Vorstellung der Bücher. Darüberhinaus werden Seminare zur Weiterbildung angeboten. Relevante Themen sind hier die digitalen Rechte, Trends und Vertriebskanälen. Das Angebot richtet sich großteilig an Verlage.

Frankfurter Buchmesse 2008 © Flickr /bebal

Desweiteren sind Bereiche wie Hörspiele, Belletristik, Lesungen und Übersetzungen zu Hauf auf der Messe vertreten. Generell gilt aber, dass so gut wie alles, was lesbar ist, in den Hallen der Bücher zu finden ist.    [...mehr]


Am gestrigen Morgen wurde eine Radfahrerin von einem betrunkenen und vermutlich unter Drogen stehenden Autofahrer erfasst und ist über die Motorhaube auf die Windschutzscheibe geschleudert worden. Mit schweren Verletzungen fiel die 27jährige dann auf die Straße.

Der Fahrer und sein Bruder, die beide nur spärlich bis gar nicht bekleidet waren, flüchteten sofort vom Unfallort. Zeugen hatten jedoch die Polizei verständigt, die die Verfolgung aufnahm. Doch statt die Flucht aufzugeben, steuerten die zwei Dänen durch Frankfurt und versuchten der Polizei zu entkommen.

Die Beamten bekamen kurz darauf auch Unterstützung von anderen Einsatzkräften, die ebenfalls die Verfolgung aufnahmen. Die Flüchtenden rammten auf ihrer Strecke mehrere Wagen und verursachten finanzielle Schäden im fünfstelligen Bereich.

Die Polizei wurde den Beschuldigten letztlich habhaft, als diese in einen Stau fuhren. Anfangs weigerten sie sich aus dem Auto auszusteigen, bis die Polizei die Scheibe auf der Fahrerseite einschlug und die mutmaßlichen Täter aus dem Auto herausholten.

Einige Stunden später erlag die Radfahrerin in der Klinik ihren Verletzungen.    [...mehr]


Die Einschreibungsphase ist überstanden, das BaföG gesichert - endlich hinein ins Studentenleben! Damit Euch nicht das gleiche Schicksal widerfährt wie mir, möchte ich mal meine Erstsemester-Erfahrungen bezüglich der Unterkunft mit euch teilen. Oder anders gesagt:

Mein Appell gegen die Studenten WG!

Es fing alles ganz harmlos an. Zugezogenes Landei mit guten Noten sucht nette Komilitonen zwecks Netzwerke knüpfen und Spaß haben. Also nichts wie rein in die WG - drei Leute, die einen Ersatz für ihren kürzlich verst… ausgezogenen Mitbewohner suchten.

Frankfurt - meine persönliche Studenten-Hölle © flickr / Moe_

Zuallererst das Vorstellungsgespräch. Die Situation erinnerte mich an einen Film, den ich mal gesehen habe. In dem Film ging es um die Stasi, und er beinhaltete eine Menge Verhörszenen, in denen sich die “Bösen”, also die Stasi-Offiziere, mit den unterschiedlichsten Taktiken und Techniken abwechselten, um den armen, unschuldigen Amerikaner (jaja… einer von diesen Filmen…) hinters Licht zu führen. So ähnlich läuft das im modernen Frankfurt noch heute ab. Meine Mitbewohner, ich nenne sie mal Fritz, Franz und Ferdinand, waren sehr wissbegierig.

“Gefällt es dir in Frankfurt?”
“Schon, ja… ich…”
“Gerade erst hierhergezogen, wie?”
“Genau. Deswegen wollte ich ja auch in eine WG, um schnell Leute zu finden…”
“Frankfurt ist die beste Stadt der Welt!”
“Hm…”
“Gefällt es dir hier?”
“Ja, das…”
“Hast du mit Verbrechern zu tun gehabt, da wo du herkommst?”
“…?”
“Fritz… also wirklich…”
“Das war ein Witz!”
“… Hehe.”
“Fritz ist immer etwas vorlaut.”
“Achso. Klar.”
“Hast du?”
“…”

Und so weiter… Hätte ich doch damals nur von der Begrüßung auf den weiteren Werdegang unserer Viererbeziehung geschlossen und mich aus dem Staub gemacht! Leider war und bin ich ein blauäugiger Gutmensch, der an die positiven Werte im Homo Sapiens Sapiens glaubte.

Was sich im Anfangsverhör abzeichnete, setzte sich in den nächsten Monaten fort. Beim Umzug wurde nicht geholfen, dafür ordentlich kritisiert. Schließlich verstellten die bösen Kisten der Umzugsfirma mindestens 40 % des gemeinsamen Flurs. Fritz und Ferdinand lagen im Dauerclinch darüber, wem die stetig vor sich hinfaulenden Bananen im Gemüsefach des Kühlschranks gehörten. Die Lautstärke dieses Streits stand natürlich in keinem Verhältnis zu dem monströsen Lärm, den meine Stereo-Anlage zu verursachen schien, wenn ich mal gewagt habe, sie nach 10 Uhr anzuschalten. Die Nachbarn und so.

Durchschnittlicher WG-Raum © flickr / shaymus022

Der von mir Franz genannte Mitbewohner, ein autistischer Schwabe mit langen schwarzen Haaren, verbuddelte sich Tag und Nacht hinter seinem Rechner und zockte irgendein Browsergame. Das wäre an sich nicht weiter schlimm gewesen, aber Franz tendierte dazu, sich Hardcore-Pornos anzuschauen. Vorzugsweise nachts um 3 Uhr. Ohne Kopfhörer. Komischerweise hörten DIESEN Lärm weder Fritz noch Ferdinand. Lag wahrscheinlich daran, dass deren Zimmer nicht genau an die dünne Wand angrenzten, hinter der Franz seine Ausflüge ins Reich der “Phantasie” unternahm…

Naja, ihr versteht schon, worauf ich hinaus will. WGs sind out. In Zeiten studentischen Zusammenhaltes und gegenseitiger Achtung waren WGs vielleicht mal ein schönes Modell, um nicht zu vereinsamen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob solche Zeiten je existiert haben. Wer mal wissen will, wie sich die Hölle anfühlt, kann das ausprobieren - allen anderen rate ich zu einem wunderschön langweiligen Einzelzimmer.

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