In neuem Licht erstrahlt ab Donnerstag, 18. Dezember, die Zeil im Abschnitt zwischen Konstablerwache und Schäfergasse. Dort wird um 16 Uhr das gerade installierte Beleuchtungssystem mit seinem ersten Bauabschnitt in Betrieb genommen - ein besonders stark ins Auge fallender Teil des Umgestaltungskonzeptes.
Die Glaszylinder hängen an einer Stahlrohrpergola, die später das gesamte Baumfeld durchziehen wird. Zukünftig wird nicht nur der Boden, sondern auch das Blätterdach erleuchtet - wie bei einem Sternenhimmel.
Rechtzeitig zu Weihnachten stiftet die Beleuchtung ein bisschen festliche Stimmung auf der abendlichen Zeil.
Frankfurts “Nachtleben” erreicht jetzt auch die “Zeil” – statt aktueller CDs werden dort aber neue Platten aufgelegt. Das Amt für Straßenbau und Erschließung beginnt damit, den gesamten Platten- und Kleinpflasterbelag der Frankfurter Einkaufsmeile auszutauschen und mit einem neuen verstärkten Unterbau zu versehen.
Damit sich die Geschäfte und Lokale auf der Zeil und ihren Seitenstraßen von den Arbeiten nicht allzu sehr gestört fühlen müssen, werden diese vor den Eingängen und Schaufenstern außerhalb der Öffnungszeiten durchgeführt – das heißt, so weit irgend möglich rücken die Bautrupps nachts und am Sonntag an.
Die Montagearbeiten hatten Anfang November begonnen; der westliche Teil der Zeil bis Liebfrauenstraße kann wegen der dort laufenden Straßenbauarbeiten frühestens im Januar in Angriff genommen werden. [...mehr]
Rene Magritte gilt neben Paul Delvaux, dessen Werke einen ähnlichen Duktus haben, als wichtigster Vertreter des belgischen Surrealismus.
René Magritte gehört nicht nur zu den bedeutendsten, sondern auch zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Viele der ebenso rätselhaften wie einprägsamen Bildfindungen des Surrealisten wurden millionenfach reproduziert und sind weit über die Kunstwelt hinaus zu bekannten Ikonen geworden.
Eine faszinierende Episode in Magrittes Werk ist jedoch nahezu unbekannt geblieben: die so genannte Période vache. 1948 schafft Magritte für seine erste Einzelausstellung in Paris eine Gruppe von Gemälden und Gouachen, die sich deutlich von seinem übrigen Werk unterscheidet.
In einem neuen, schnellen und aggressiven Malstil – inspiriert insbesondere von populären Bildquellen wie Karikaturen und Comics und durchsetzt mit Stilzitaten von Künstlern wie James Ensor oder Henri Matisse – entstehen innerhalb von wenigen Wochen etwa 30 völlig untypische Werke, die im damaligen Paris für Empörung sorgen.
André Breton meinte dazu:
“Was ist der Surrealismus? Das ist ein Kuckucksei, das unter Mitwissen von René Magritte ins Nest gelegt wird.”
Die Hauptaufgabe des Surrealismus war es, herkömmliche Erfahrungs-, Denk- und Sehgewohnheiten zu erschüttern und Wirklichkeit mit Traum zu vermischen.
Dies gelang Magritte, indem er zwar naturalistische Darstellungen von Gegenständen malte, aber diese durch deren ungewöhnliche Zusammenstellung fremd machte. Eines seiner berühmtesten Bilder ist „La trahison des images (Ceci n’est pas une pipe)“ („Der Verrat der Bilder (Dies ist keine Pfeife)“), von dem es Versionen aus verschiedenen Jahren gibt. Magritte äußerte sich so dazu:
„Ein Bild ist nicht zu verwechseln mit einer Sache, die man berühren kann. Können Sie meine Pfeife stopfen? Natürlich nicht! Sie ist nur eine Darstellung. Hätte ich auf mein Bild geschrieben, dies ist eine Pfeife, so hätte ich gelogen. Das Abbild einer Marmeladenschnitte ist ganz gewiss nichts Essbares.“ René Magritte
Es sind kleine Werke, kunterbunt, voller Ironie. Bilder, die der Belgier nach bereits einem Jahr wieder aufhörte zu malen. Seiner Frau zuliebe, wie er sagte. Trotzdem ist diese Schau viel interessanter als eine weitere gewöhnliche Ausstellung des 1898 geborenen, millionenfach reproduzierten surrealistischen „Dies-Ist-Keine-Pfeife“-Klassikers und Chirico-Bewunderers, der seine märchenhaften Bilder wie ein Hobby-Künstler in einer Ecke seiner Wohnung malte.
Und vielleicht ist die bisher wenig bekannte „Kuh-Periode“ mit kruden Arbeiten wie „L’Ellipse“ (ein grünes Männchen mit einem Gewehrlauf als Nase), „Le Galet“ (ein Frauenakt im Matisse-Stil) oder „Le Mal De Mer“ (ein expressionistisch gemaltes Jackett unter bunter Sonne) auch Ausdruck einer tiefen Desillusionierung. „Ich habe nicht die blasseste Idee für ein Bild, das ich mit Interesse malen würde“, sagte er einmal. Und: „Überhaupt meine ich, dass es genug Bilder gibt“.
Sie können die Ausstellung noch bis zum 4.Januar.2009 in der Schirn,Kunsthalle Frankfurt ,bewundern.
ÖFFNUNGSZEITEN:
DIENSTAG, FREITAG BIS SONNTAG 10–19 UHR
MITTWOCH UND DONNERSTAG 10–22 UHR
EINTRITT:
5 €, ermäßigt 4 €, Familienticket 10 €, Kombiticket mit der Ausstellung „Peter Doig“ 10 €, ermäßigt 8 €. Freier Eintritt für Kinder unter 8 Jahren
NÄCHSTE FÜHRUNG: 18. DEZEMBER 2008
Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
60311 Frankfurt – Altstadt [...mehr]
Die Comic-Kultur ist untrennbar mit jüdischen Künstlern, ihren Einblicken, Erlebnissen und Erinnerungen verbunden. Das Jüdische Museum zeigt in seiner Ausstellung das vielfältige Schaffen einiger der Besten von ihnen.
Superman, der erste Superheld, wurde von Joe Shuster und Jerry Siegel in den 30ern erfunden und in seiner Entstehungsgeschichte finden sich für den aufmerksamen Beobachter viele Anleihen des jüdischen Glaubens seiner Erschaffer. In den 80ern zeichnete Art Spiegelman nach den Erinnerungen seines Vaters in Nazi-Deutschland die beiden Bände der Holocaust-Erzählung “Maus” und gewann damit den Pulitzer-Preis. Kurz vor seinem Tod ersann Will Eisner, kongenialer Erfinder des “Spirit” und Comic-Gelehrter, seine Story “Das Komplott”, die sich mit der wahren Geschichte der “Protokolle der Weisen von Zion” beschäftigt. In seinem, ebenfalls mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten, Roman “Die Abenteuer von Kavalier & Clay” beschreibt Michael Chabon nicht nur eine quasi-Biographie der Superman-Erfinder, er zeichnet auch die wichtige Einwirkung jüdischer Einwanderer auf die Comic-Kunst nach. Und er bringt, natürlich in Form einer Comicfigur, einen weiteren, jüdisch tradierten Retter ins Spiel - den Golem.
Unter dem Titel “Superman und Golem - Der Comic als Medium jüdischer Erinnerung” zeigt das Jüdische Museum Frankfurt vom 18. Dezember 2008 bis zum 22. März 2009 eine Ausstellung, die zuvor bereits in Paris und Amsterdam für Begeisterung sorgte. Über 40 Comickünstler werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Dabei reichen die Exponate von Comicstrips der 30er bis hin zu aktuellen Werken. In einem begleitenden Programm finden Lesungen und Vorträge statt.
Die faszinierende Welt der Comics wäre ohne das Talent und die Eindrücke der jüdischen Zeichner, Autoren und Künstler nicht denkbar. Diese langerwartete Ausstellung bringt ihre Werke dem Besucher nahe und zeigt gleichzeitig die Vielfältigkeit des Mediums.
Öffnungszeiten:
- Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
- Mittwoch 10 – 20 Uhr
- Montag geschlossen
- 24. - 26.12.08 sowie 31.12.08/01.01.09 geschlossen
Eintritt:
- Erwachsene 4,00 Euro
- Ermäßigt 2,00 Euro
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Am 19. Dezember 2008 ist es endlich soweit: Die neue Ausstellungshalle des Naturmuseums Senckenberg wird eröffnet! Und mit ihr werden die Pforten für die spektakuläre Sonderaustellung „Tiefsee – entdecken – erforschen – erleben“ geöffnet.
Erst im September 2008 war der erste Spartenstich für die neue Halle und Mitte Dezember ist bereits Eröffnung! Spannende Ausstellungen aus der bunten Themenwelt des bekannten Museums Senckenberg werden dort künftig zu bestaunen sein. Umfassendere und attraktivere Präsentationen macht die neue Halle möglich.
Den Anfang macht am 19. Dezember 2008 die Ausstellung „ Tiefsee – entdecken – erforschen – erleben“! Wie sieht eigentlich ein Laternenfisch aus? Die Antwort auf diese und viele weitere spannende Fragen kann bei einem Besuch der 1000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche gefunden werden. [...mehr]
“Feiern Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker”, lautet das Motto der PharmaCity- Party im Velvet am 18.Dezember 2008.
Die Pharmazie-Studenten in Frankfurt laden kurz vor Weihnachten wieder ein zum ausgelassenen Feiern @ Velvet Club Frankfurt am Main.
Pharmacity-Party? Fragen Sie Ihren Arzt. Ihr Apotheker wartet schon vor Ort auf Sie.
Dabei: die DJs Lil K und D’Avanci. Beide werden mit feinsten House sowie R’n'B Beats die ganze Nacht euch beim Tanzen begleiten und zum Feiern bringen!
Spektakuläre Extras und Specials, die ihres gleichen suchen, machen die Party zu einem Event der besonderen Art. Neben diversen Getränkespecials, wie Bier 2€ und Longdrinks 5€ (auch Wodka Bull) all night long, erhalten die ersten 500 Gäste einen Reagenzglas-Shot zur Begrüßung. [...mehr]
Eine Kochschule. Ah, und das von Jamie Oliver. Interessant! Gesehen, gedacht, das Buch zur Hand genommen und durchgesehen. Schön bebilderte Anleitungen, viele Tipps um auch als nicht Kochbegeisterter etwas gutes auf den Teller zu bringen. Ein gelungenes Buch in dem auch Fortgeschrittenen noch was dazu lernen können.
Starkoch Jamie Oliver kam von ganz unten. Mittlerweile beschäftigt er bereits 600 Mitarbeiter und hat zahlreiche Kochbücher veröffentlicht. Seine Botschaft in der Krise: Gutes Essen ist nicht vom Einkommen abhängig!
Das JAMIE OLIVER DINNER hat innerhalb einer Woche mehr als 2.000 Gäste in die neue Location direkt am Messeturm Frankfurts gelockt. Das extra für die Show entworfene, durch Eleganz und Lounge-Charakter bestechende Doppelzelt mit Luftkissendach, begeistert das Publikum ebenso wie das von Jamies Meisterköchen zubereitete 4-Gänge-Menü.
Das Show-Programm beim “Jamie Oliver Dinner”in Frankfurt am Main hat dem Publikum nicht geschmeckt und wird eine Woche nach der Deutschlandpremiere umgestellt. Die neue Show soll zum Staunen anregen und authentischer zu Jamie Oliver passen.
Tickets, Verfügbarkeit prüfen - Online buchen!
Alle Termine:
Dezember 2008, Frankfurt.
Januar 2009, Frankfurt
Februar 2009, Frankfurt
März 2009, Frankfurt
April 2009 ,Frankfurt
Verpassen Sie die Vorstellung nicht!
Zeltplatz an der Messe
Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt – Westend [...mehr]
Eine mobile Eisbahn lockt zum Schlittschuhlaufen auf dem Opernplatz.
Die Alte Oper ist dieser Tage nicht nur eine schöne Sehenswürdigkeit: Unter dem Motto “Opernplatz on Ice” präsentiert sich eine 700 Quadratmeter große Eisbahn direkt davor. Rund um den Lucae-Brunnen kann vom 27.11.08 bis zum 04.01.09 Schlittschuh gelaufen, Pirouetten gedreht und die Winterzeit genossen werden.
Für alles ist gesorgt: Schlittschuhvermietung, Restaurants und Bars sowie eine Garderobe befinden sich vor Ort. “Opernplatz on Ice” bietet auch verschiedene Programmpunkte, die man auf der Webseite erfahren kann. Die Eisbahn ist täglich von 11 Uhr bis 22 Uhr geöffnet, einzige Ausnahmen sind Heiligabend und Silvester, wenn sie bereits um 16 Uhr schließt.
Einer der schönsten Events in der Stadt, der die kalte Jahreszeit vergnüglicher macht.
Eintrittspreise:
- Erwachsene 4,50 Euro
- Ermäßigung für Studenten, Zivil-/Wehrdienstleistende, Rentner 3,50 Euro
- Kinder / Jugendliche 6-17 Jahre 3,00 Euro
- Kinder unter 6 Jahren frei
- mit Frankfurt-Pass 2,00 Euro
- Menschen mit Behinderung 2,00 Euro
- Gruppentarif ab 10 Personen je 10, 1x Eintritt frei
- Schulklassen (Gruppen von mind. 10 Schülern und einer Aufsichtsperson, Eintritt vor 14.00 Uhr) pro Schüler 2,- Euro
Preise für Schlittschuhverleih:
- 3 Euro, bzw. 3,50 Euro für 2 Stunden
- Verlängerung 1 Euro, bzw. 1,50 Euro pro Stunde
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Nikolaus von Myra war ein Bischof im 4.Jahrhundert, der Kern zahlreicher Legendenbildungen war. Unter anderem wird er als Schutzpatron der Kinder verehrt.
Nach verschiedenen Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patara geboren, einer Stadt in Lykien in Kleinasien.Er sei mit 19 Jahren von seinem Onkel, ebenfalls mit Namen Nikolaus und ebenfalls Bischof von Myra, zum Priester geweiht worden und sei dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra gewesen.
Während der Christenverfolgung 310 soll er gefangen genommen und gefoltert worden sein. Als Sohn reicher Eltern soll er sein ererbtes Vermögen unter den Armen verteilt haben . Im Fall von Nikolaus ranken sich darum verschiedene Legenden.
Die Tradition des Nikolaus lebt heute noch in Teilen Europas weiter.In den Niederlanden (Sinterklaas), Nordwestdeutschland und der Schweiz kommt der Nikolaus am Vorabend des 6. Dezember ins Haus, um vorweihnachtliche Leckereien zu schenken, oder diese in der Nacht in einen vor dem Fenster aufgestellten Nikolaus-Stiefel zu legen.
Vom 1. Advent bis zum Nikolaustag stellt man den Schuh vor die Türe und der Nikolaus wird was Kleines (Mandarine, oder ein paar Plätzchen) hineinlegen.
Der Nikolaus kommt auch am Samstag,den 6.12. die Bühne Römerberg auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt besuchen. Freuen Sie sich mit ihren Kindern auf den Nikolaus-Besuch! [...mehr]
Wenn die Babyshambles mal nicht wegen der Ausfälle ihres Frontmannes auffallen, machen sie sogar manchmal Musik. Die kann sich dann hören und in Frankfurt demnächst auch sehen lassen.
Gibt es eigentlich Neuigkeiten von den Babyshambles, wenn Pete Doherty clean ist? Ja, in der Tat gibt es sie, nämlich immer dann, wenn sie wie angekündigt wirklich auftreten. Und das ist in der Band-Historie eher selten, zu oft wurden Konzerte und ganze Tourneen kurzfristig abgesagt. Ein absolvierter Auftritt wird somit leicht zum einzigartigen Event. Nun sollten sie aber am elften Dezember in der Jahrhunderthalle auftreten und da sich Doherty in letzter Zeit ungewohnt gesittet benahm, hätte es doch mit dem Flaschenteufel zugehen müssen, wenn es diesmal nicht geklappt hätte.
Das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main zeigt die bisher umfangreichste Retrospektive der Arbeiten von Takashi Murakami.
Dagegen war die Pop-Art ein Kinderspiel: Takashi Murakami lässt Kunst und Kommerz verschmelzen.Popkultur und Mode wie kein Zweiter. Er designt Taschen für Vuitton, dreht Video für Kanye West. In Frankfurt verwandelt der selbsternannte Marketingkünstler” nun ein komplettes Museum in eine schrill-bunte Parallelwelt.
Es flutscht, spritzt und das in einer Buntheit, die jedem Museumsbesucher eine Entscheidung abringt: Entweder man richtet sich gemütlich in Takashi Murakamis selbst kreierten Comicwelt ein und läuft staunend wie Alice im Wunderland durch dessen kommende Ausstellung im Museum für Moderne Kunst (MMK) oder man wird entsetzt sein, in Anbetracht seiner zelebrierten Oberflächen.
Im MOCA in Los Angeles, der ersten Station der „©Murakami“-Retrospektive, ließ Japans Superstar hunderte grinsende Blumengköpfe wie Smilies über eine Ausstellungswand wuchern, kaum zu toppen, stelle er eine knallige Blumenskulptur gleich davor. Es macht Murakami Spaß, der Jugendkultur ihre eigenen Ikonen vorzuhalten – zuerst der Japanischen, aber auch Amerikas Blumenkinder reduziert er in L.A.
Besuchen Sie Murakamis Austtellung bis Sonntag,den 4.01.2009.
Museum für Moderne Kunst
Domstraße 10
60311 Frankfurt – Altstadt [...mehr]






