Halloween ist mittlerweile ein fester Termin im deutschen Partykalender geworden. Der amerikanische Brauch das eigentlich keltische Fest mit gruseligen Verkleidungen, ausgehöhlten Kürbissen und Streichen zu feiern, ist in Deutschland nicht weniger beliebt. Auch Frankfurt feiert an diesem Wochenende wieder mit!

Halloween geht auf das irische “All Hallows’ Even” zurück, den Abend vor Allerheiligen. Die Iren brachten das Fest nach Amerika, und von dort kam es zurück nach Europa. Wenn man noch weiter zurückschaut, findet sich in der keltischen Kultur das “Samhain”-Fest. Gemein ist beiden Kulturursprüngen, dass in dieser Nacht die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten dünner sind und man Verstorbener gedenkt.

Heute ist Halloween zunehmend in kommerzieller Hand – schon seit Wochen können wir allerorts Halloween-Artikel und Kostüme kaufen. An diesem Wochenende ist es wieder soweit, dankbarerweise ist es durch den Feiertag am Montag sogar drei Tage lang, und Nachtschwärmer können ausgedehnt Halloween feiern. Ob man zu einer privaten Party oder zu einer öffentlichen geht: Pflicht ist natürlich das Kostüm, das traditionell schaurig sein sollte. Klassiker sind Horrorfilmunholde wie Chucky, die Mörderpuppe, Michael Myers, der “Scream”-Mörder, Frankensteins Monster, Ork oder ewig untote Legenden wie Dracula, Lestat oder Edward aus “Twilight”. Als Frau hat man vielfältige Möglichkeiten ein sexy Outfit mit dem Morbiden zu verbinden; die Mutter aller Vorlagen ist Morttisha Addams. Aber auch als Killerelfe, sexy Hexe oder als schlagkräftige Vampirin wie “Selene” aus der “Underworld”-Trilogie kann man sich auf der Halloweenparty sehen lassen.

In dem Video seht ihr eine kleine Anleitung für ein gelungenes Halloween-Design; Zubehör gibt’s unter anderem hier. Jetzt fehlt nur noch das passende Event! Wie wäre es mit einem Grusel-Dinner?    [...mehr]


Jemandem etwas abschwatzen – das geht jetzt wirklich, und zwar bei der Tauschbörse im MMK Zollamt an diesem Wochenende. Frankfurter Fashionvictims können jetzt echte Designerstücke für gute Argumente eintauschen.

Im Begleitprogramm zur Ausstellung “Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre” gehen die Veranstalter aus dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt auf vielfältigen Wegen auf die Frankfurter und Frankfurterinnen zu. An diesem Samstag, den 30. Oktober 2010, findet von 16-20h eine außergewöhnliche Tauschbörse statt, bei der man sich Designerstücke tatsächlich erquatschen kann.

Eigentlich sitzt das Designerinnen-Duo BLESS (Ines Kaag und Désirée Heiss) in den Modemetropolen Berlin und Paris. Für die Tauschbörse des MMK kommen sie extra nach Frankfurt. Und so funktioniert’s: Nicht gegen Geld kann man diesen Samstag die Produkte erstehen, sondern nur gegen gute Argumente! Das BLESS-Duo hat acht Outfits mit diversen Accessoires mitgebracht, und jedes kann im Zwiegespräch durch gute Argumente erworben werden. Wer also überzeugend begründen kann, warum er oder sie das Stück unbedingt haben muss, bekommt es am Ende auch!
Hinter der Tauschbörse der anderen Art steht die Philosophie, dass es leicht ist, etwas zu kaufen, aber weitaus schwieriger sich eine Sache wirklich zu Eigen zu machen.    [...mehr]


Kulturamt und Frankfurter Bürgerstiftung laden im Frankfurter Holzhausenschlösschenzu einer transatlantischen Vortragsreihe unter dem Titel “Transatlantischer Mittwoch” ein.

In Zusammenarbeit mit der American Academy und dem Amerikanischen Generalkonsulat Frankfurt soll der “Transatlantische Mittwoch” ab dem 27. Oktober 2010 im Holzhausenschlösschen stattfinden. Die insgesamt vier Vorträge werden von Stipendiaten der American Academy in englischer Sprache ohne Übersetzung gehalten.

Die American Academy wurde 1994 gegründet und verpflichtete sich der transnationalen Verständigung hinsichtlich kultureller, wissenschaftlicher und politischer Inhalte. Die American Academy Berlin ist heute das bedeutendste Forum im transatlantischen Austausch zwischen Wissenschaftlern, Künstlern, Publizisten und Politikern aus den USA und Deutschland.    [...mehr]


Umwelt- und Klimathemen sind ein Dauerbrenner, im wahrsten Sinne des Wortes. Dass unsere Lebensweise besonders in den Industrienationen große Auswirkungen auf die globale Erderwärmung hat, ist mittlerweile hinreichend belegt. Eine Ausstellung zum Thema “Klimagourmet” macht nun auf den Zusammenhang von Ernährung und Treibhauseffekt aufmerksam.

Die Ausstellung “Klimagourmet” widmet sich ganz der klimabewussten Ernährung und beantwortet dabei viele Fragen, die klima- und umweltbewusste Verbraucher heutzutage haben: Wieviel CO2 produziert das Steak auf dem Teller? Lieber regionales oder importiertes Gemüse?
Das Energiereferat Frankfurt hat zur anschaulichen Beantwortung die Wanderausstellung “Klimagourmet” initiiert. Sie beginnt jetzt am kommenden Montag, 25. Oktober 2010 und läuft bis zum 10. November 2010.

Die Ausstellung ist interaktiv aufgebaut und erläutert anschaulich, wie und in welchem Umfang Treibhausgase bei der Produktion und Zubereitung von Lebensmitteln entstehen. Mehrere Stationen lassen den Besucher selbst wiegen oder entdecken, wie es um die CO2-Emission des jeweiligen Nahrungsmittels steht. Erstaunlich ist dabei zum Beispiel die Erkenntnis, dass eine Tomate aus dem heimischen, beheizten Gewächshaus mehr “CO2-Gewicht” hat als die mit dem Flieger importierte.    [...mehr]


Frankfurt ist wie keine andere deutsche Großstadt mit dem Jazz verbunden. Ende Oktober ist es wieder soweit, und die Rhein-Main-Metropole öffnet seine Bars und Jazzkeller für das 41. Deutsche Jazzfestival, das älteste seiner Art.

1953 fand das Deutsche Jazzfestival zum ersten Mal statt. Auch in diesem Jahr wird es sich wieder die Ehre geben: Am 28. Oktober 2010 ist es endlich soweit und Frankfurt wird einmal mehr beweisen, warum es Hauptstadt des Jazz genannt wird.

Das 41. Deutsche Jazzfestival
Vom 28. bis 31. Oktober 2010 lädt Frankfurt zum 41. Deutschen Jazzfestival, das vom hr präsentiert wird, unter dem Titel “Jazz im globalen Dorf” ein. Damit ist die Kulisse für das Musikfestival abgesteckt: Afrikanisches Balaphon-Spiel, Roma-Musik, indische Ornamentik und hawaiianische Ukulele-Klänge illustrieren den Festivalschwerpunkt.

Doch nicht nur das globale, auch das virtuelle Dorf ist dabei: Erstmals kann das Jazzfestival auch als Livestream im Internet verfolgt werden unter dieser Adresse oder auch hier. hr2-kultur wird die Konzerte der hr-Bigband ebenfalls live im Radio ab 19:05h übertragen.    [...mehr]


Das Museum für Moderne Kunst bringt uns in diesem Winter Mode näher. Anlässlich der Ausstellung “Not in Fashion” finden außerdem Kooperationen mit Frankfurter Designerläden statt.

Die Ausstellung “Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre” im Museum für Moderne Kunst Frankfurt, auch bekannt als MMK, hat bereits am 25. September 2010 begonnen und wird noch bis zum 09. Januar 2011 andauern. Wie der Titel bereits vermuten lässt widmet sich die Ausstellung der Antibewegung, die sich in den 90ern bewusst gegen die Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der Mainstream-Modemagazine richtete. Damals engagierten sich Designer, Stylisten und Fotografen dafür Mode und Gesellschaft als künstlerische Ausdrucksform und “Körperpolitik” zu verankern statt als bloße Industrie mit einem Gefühl für Zeitgeist.

Hinter den Laufstegen

Die Ausstellung im Museum für Moderne Kunst Frankfurt zeigen die Welt hinter den Laufstegen und erzählen von dem Lebensgefühl in der Dynamik zwischen Identitätsfindung, Individualismus und einem selbstdefinierten Stil einerseits und den Schattenseiten der Industrie andererseits. Zehn Fotografen stehen im Zentrum der Ausstellung, darunter Corinne Day, die Entdeckerin von Kate Moss, Wolfgang Tillmans, Anders Edström, Jürgen Teller oder Nigel Shafran. In ihren Bildern wird die Modewelt dekonstruiert oder das Absurde in ihr entlarvt; ferner gewähren einige Bilder Einblick in das Leben der Models außerhalb der Scheinwerfer.    [...mehr]


Der Museumswinter 2010/2011 ist unaufhaltsam in der Frankfurter Museumslandschaft. Anwohner und Touristen können sich auf ein umfangreiches Angebot entlang des Museumsufers und der weiteren Museumsszene Frankfurts freuen. Auch das Archäologische Museum ist dabei mit Objekten aus der Eisenzeit.

In der Sonderausstellung “Fürsten – Feste – Rituale”, die das Archäologische Museum Frankfurt zeigt, wird das Leben vor rund 2.500 Jahren wieder lebendig. Gezeigt wird vor allem Bankettgeschirr, sowie Gürtelbeschläge, Rüstungen, sowie die Rekonstruktion eines Prunkwagens und adeliger Tracht. Die Ausstellung , die am 29. Oktober 2010 eröffnet wird, wird großformatig illustriert; mit moderner Audio- und Videotechnik wird dem Besucher das Leben der ostalpinen Eliten näher gebracht und er begibt sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit Europas.

Die aristokratische Gesellschaft in Vorderasien und Europa im ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zeichnete sich durch Grundbesitz, Zugang zu Rohstoffen und Märkten sowie durch militärische Macht aus. Es entstand eine überregionale Adelskultur, die Homer in der “Ilias” und der “Odyssee” schilderte. Zum Lebensstil gehörten seinerzeit heroisches Kriegertum, Jagdsport, Festgelage, Wettkämpfe, exotischer Luxus, aufwändige Opferpraktiken, ein extensiver Totenkult und elitäre Prestigeobjekte.

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Bereits zum 6. Mal findet im Nachbarschaftszentrum Ginnheim die Interkulturelle Frauenfilmreihe statt. Die Veranstaltung erstreckt sich über vier Abende, an denen Filme gezeigt werden, die sich mit Frauen in unterschiedlichen Kulturkreisen beschäftigen. Den Anfang macht die Comicverfilmung “Persepolis”.

Die Interkulturelle Frauenfilmreihe, die im Rahmen der Interkulturellen Wochen in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, beginnt am Dienstag, den 26. Oktober 2010 im Ginnheimer Nachbarschaftszentrum mit dem Film “Persepolis” von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud. Der Film ist ein unkonventioneller Zeichentrickfilm für Erwachsene und basiert auf dem gleichnamigen, kultverdächtigen Comicroman. Humorvoll und kritisch betrachtet “Persepolis” die jüngste Geschichte Persiens.



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Das Museum für Angewandte Kunst am Frankfurter Museumsufer hat seinen Herbstputz durch und präsentiert jetzt die neu konzipierte Barock-Abteilung.

Monate hat es gedauert, in denen kostbare Objekte aus den Depots geholt und mit ihnen die Vitrinen des Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt neu bestückt wurden. Die Barockabteilung wurde vollkommen überarbeitet und neu konzipiert. Am 17. Oktober 2010 wird Kuratorin Dr. Heidrun Zinnkann interessierten Besuchern die Ausstellung in einer Führung vorstellen.

Die Barockausstellung widmet sich – wie man sich anhand des Namens leicht denken kann – der Epoche des Barock in Europa, die zwischen 1600 und 1770 datiert und als Epoche des Luxus und glanzvollen Festtagskultur gilt. Das Kunstgewerbe verzeichnete in diesem Zeitraum eine Blütezeit, und noch heute steht Barock für Pomp und Prunk; der Bedarf an Repräsentationsobjekten war extrem hoch.

Geographisch orientiert sich die Barockausstellung vor allem an Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die Auswahl der Objekte lässt außerdem Rückschlüsse auf Neuerungen im Kunsthandwerk der Zeit zu: Trinkgefäße aus unterschiedlichen Materialien verweisen beispielsweise auf die Einführung von Kaffee, Tee und Schokolade im abendländischen Europa.    [...mehr]


Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich in ihrem Winterprogramm 2010/2011 einer Kunstform, die zu Unrecht aus dem Blickfeld geraten ist. Mit der Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” macht sie auf die mannigfaltigen Darstellungsformen der Kunstform und ihre Inhalte aufmerksam.

Die Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” begann bereits am 24. September 2010, und sie wird noch bis zum 09. Januar 2011 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zu besichtigen sein. Die dargestellten Künstler enthüllen in ihren Werken Unerwartetes und lassen fantastische Werke entstehen. Sie beleuchten Grenzen und Widersprüche des menschlichen Daseins und vermitteln eine tiefe Unruhe über die Beziehungen zwischen Wirklichkeit und Fantasie.

Die Dynamik im Spannungsfeld zwischen Wahnsinn und Gesellschaft steht unter anderem im Fokus der Schau. Der Outsider, der immer am Rand der Gesellschaft steht und über diese reflektiert, offenbart und entlarvt bürgerliche Ordnung, die immer weniger Platz für das Anormale hat. Besonders im Wandel der Geschichte seit dem 19. Jahrhundert und analog zur Geschichte der Psychiatrie wird dies in der Ausstellung aufgezeigt. „Outsider Art“ ist ein Begriff, den der britische Kunstkritiker Roger Cardinal Anfang der 1970er-Jahre prägt, um die Produktion von Kunst entlang und jenseits dieser Grenzen zu beschreiben. Von der „Bildnerei der Geisteskranken“ spricht noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Hans Prinzhorn, einer der theoretischen Pioniere.    [...mehr]


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