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Die strenge Trennung von Natur und Technik, der ewige Widersatz von Natur versus Kultur wird im beginnenden 21. Jahrhundert wohl endlich versöhnt: Die GPS-Führung im Palmengarten am 31. August läutet das neue Zeitalter ein, die Technik scheint endgültig eine Brücke gebaut zu haben.

Die Zeiten von Botanisiertrommeln und Bestimmungsbüchern scheinen abzulaufen. Die Frankfurter Umweltdezernentin Manuela Rottmann lädt am Dienstag, 31. August 2010 ab 18h zu der GPS-Führung “GPS und Adonisröschen” im Palmengarten ein. Vorbei scheinen die Zeiten von den etwas wunderlichen, hornbebrillten Schmetterlingsliebhabern und Insektensammlern. “Neue Wege in(s) Grün” nehmen heutzutage auch mal den Weg über die digitale Datenautobahn und nutzen satellitengesteuerte Navigation.

Auf die GPS-Führung können Besucher nun die beiden Frankfurter Biologinnen Jennifer Gatzke und Dr. Indra Starke-Ottrich begleiten. Wer ein GPS-Handy hat, sollte das bei der Führung im Palmengarten mitnehmen, aber auch ohne verspricht die Führung interessant zu werden. Jennifer Gatzke wird zunächst in ihrem Vortrag “GPS-gestützte Naturerfahrungspfade” referieren und die Funktion der Systeme erläutern. Außerdem erklärt sie, welche Möglichkeiten sich daraus für die Umweltpädagogik ergeben.

Frau Dr. Starke-Ottrich ist Botanikerin und Wissenschaftlerin der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft und vertraut mit der Flora der Rhein-Main-Region, also dem Bestand der Pflanzenarten. Bei der Erfassung von Pflanzen wird bereits seit Dezember 2009 ein neuer Weg beschritten, seit nämlich ein neues Pflanzen-Online-Portal online ging (wir berichteten darüber).
Nach den beiden Vorträgen können Besucherinnen und Besucher mit Frau Gatzke auf die satellitenunterstützte Schatzsuche gehen.    [...mehr]


Natur- und Tierinteressierte sind heute, am 13. August 2010, herzlich eingeladen an einer kostenlosen Vampirjagd teilzunehmen um das Paarungsverhalten der Fledermausarten Kleiner und Großer Abendsegler zu beobachten.

Dass eine Stadt wie Frankfurt zuweilen ein wahrer Großstadtdschungel ist, haben wir bereits berichtet. Heute, am 13. August 2010, laden nun das Umweltamt der Stadt Frankfurt und das Institut für Tierökologie und Naturbildung zu einem besonderen Rundgang ein. Im Riederwald kann man in der Abenddämmerung derzeit gut Fledermäuse bei ihrem Paarungsverhalten beobachten und belauschen.

Die diesjährigen Jungen der Kleinen und Großen Abendsegler, die man typischerweise in Frankfurt antrifft, sind inzwischen flügge geworden, und die Paarungszeit für sie sowie für ihre Eltern hat begonnen. Die männlichen Exemplare locken die weiblichen durch Balzrufe in Baumhöhlen, in denen sie sich dann paaren werden. Diese Rufe sind auch für das menschliche Ohr hörbar, was die abendliche Expedition heute also zum Erlebnis macht.

Die Exkursion richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Wer teilnehmen möchte, sollte nur auf festes Schuhwerk und Regenschutzkleidung achten. Eine Taschenlampe für den Heimweg wird ebenfalls empfohlen mitzubringen. Treffpunkt ist der Eingang zum Riederwald am Evangelischen Gemeindezentrum in der Kirschenallee um 20:30h. Die Expedition ist kostenlos und wird ca. zwei Stunden dauern; um telefonische Anmeldung wird allerdings gebeten (s. Telefonnummer unten).

Zur Webseite des Umweltamt Frankfurt gelangen Sie hier, das Institut für Tierökologie und Naturbildung finden Sie hier.

Fledermaus-Exkursion am 13. August 2010, 20:30h
Führung: Dr. Markus Dietz, Katharina Schieber
Treffpunkt Eingang Riederwald (Ev. Gemeindezentrum, Kirschenallee)
Eintritt: kostenlos
Anmeldung bei Frau Christa Mehl-Rouschal unter 069 – 212 -39162    [...mehr]


Auch wenn die Sonne noch nicht ganz vom Frühling überzeugt ist: Er ist schon fast da, und mit ihm kommt der Drang wieder hinaus zu gehen, an der Luft zu sein und sich zu bewegen. Ideal lässt sich all dies im Hochseil- oder Waldseilgarten des Sportpark Kelkheim kombinieren.

Kletterparks oder Hochseilgärten sind eine ideale Gelegenheit eingefahrene Wege zu verlassen und eigene Grenzen zu überwinden. Das Angebot der meisten Kletterparks richtet sich an Familien und Urlauber, aber auch an Firmen - vielfach werden Teambuilding-Kurse angeboten. Gerade jetzt im Frühling ist die Zeit gekommen, einmal etwas Neues auszuprobieren.

Der Sportpark Kelkheim bietet insgesamt viel mehr als “nur” die Hochseilgarten: Von Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz, Königstein und dem Taunus aus sehr gut zu erreichen ist der Sportpark Kelkheim die Adresse für Indoor- und Outdoor-Sportarten. Das Angebot erstreckt sich von diversen Schlägersportarten (Tennis, Squash, Badminton, etc) über Fitness, Wellness und Bogenschießen bis hin zu verschiedenen Kletterangeboten.

Der Hochseilgarten Kelkheim besteht aus künstlichen Hindernissen und Übungen aus Balken und Seilen, die in unterschiedlicher Höhe installiert sind. Zwischen den verschiedenen Aufgaben befinden sich kleine Plattformen, auf denen man sich vor dem nächsten Schritt kurz erholen kann. Bevor es aber an die nächste Übung geht, darf man aber ruhig einen Blick auf die Hochhäuser von Frankfurt und die hügelige Landschaft des Taunus riskieren.

Abseits, nicht mehr auf dem Gelände des Sportpark Kelkheim, liegt der Waldseilgarten, der sich idyllisch in die Bäume des Waldes einnistet. Über 150 Stationen locken den Freizeit-Tarzan in luftige Höhen bis zu 13 Metern. Highlight ist die Seilrutsche von ca. 100m Länge.

Wer wir ein Profi klettern möchte, kann dies auch im Sportpark Kelkheim lernen: Er verfügt über eine der größten Indoor-Kletterhallen im Rhein-Main-Gebiet. Auch Anfänger können hier an Kletterkursen teilnehmen.

Weitere Informationen, sowie Öffnungszeiten und Preise, die je nach Sportart unterschiedlich gestaffelt sind, finden Sie hier.

Sportpark Kelkheim
Mainblick 51a
65779 Kelkheim    [...mehr]


Umfrage zum Grüngürtel Frankfurt am Main ist jetzt freigeschaltet: Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit über weitere Freizeitangebote und Gestaltung des Grüngürtels mitzubestimmen.

1991 stellte die Stadt den Grüngürtel Frankfurt am Main unter ihren Schutz. Es entstanden Rad- und Wanderwege und neue Ausflugsziele. Jedes Jahr werden Mitmachprogramme für Schulen und Familien angeboten, und Vertreter der “Neuen Frankfurter Schule” stellten Komische Kunst im Grüngürtel Frankfurt am Main aus, etwa das Ich-Denkmal, oder den Pinkelbaum.

Der Grüngürtel Frankfurt am Main bedeckt knapp ein Drittel der Stadtfläche von Frankfurt am Main. Das sind etwa 80 Quadratkilometer, davon sind rund die Hälfte Wald.

In der Umfrage, die noch bis zum 25. Mai geschaltet ist, werden den Bürgerinnen und Bürgern nun verschiedene Fragen zum Angebot gestellt: “Haben Sie im GrünGürtel Ihren persönlichen Lieblingsort? Kennen Sie die Objekte der Komischen Kunst? Was gefällt Ihnen im GrünGürtel, was stört Sie? Machen Sie Ausflüge eher mit Bus und Bahn, mit Fahrrad oder Auto?”

Im kommenden Jahr wird der GrünGürtel zwanzig Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums möchte die Projektgruppe GrünGürtel erfahren, wie die bisherigen Initiativen ankommen und welche Wünsche die Bürgerinnen und Bürger für die nächsten 20 Jahre haben. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Freie Antwortfelder ermöglichen kreative Antworten.

Die Umfrage selbst ist anonym, und als kleine Belohnung fürs Mitmachen verlost die Projektgruppe GrünGürtel drei große und fünfzig kleine GrünGürtel-Tiere. Im Anschluss an die letzte Frage erhält man ein Codewort, das man per Mail einschicken kann.

Die GrünGürtel-Umfrage ist vom 24. April bis zum 25. Mai, dem Wäldchestag, unter anderem hier und hier geschaltet.
Am 2. Juni möchte Umweltdezernentin Rottmann mit der Projektgruppe GrünGürtel auf einer Pressekonferenz erste Ergebnisse vorstellen.    [...mehr]


Die Saison des Eislaufens, Ski- und Snowboardens sowie Schlittenfahrens hat endgültig begonnen. Tief Daisy hat uns nicht nur Probleme im (öffentlichen) Nahverkehr beschert, sondern auch eine eiskalte und wunderschöne Winterlandschaft. Was den Autofahrer ärgert, freut den Wintersportler umso mehr: Jetzt müssen wir nicht mehr weit fahren, um dem ein oder anderen Sport nachzugehen.

Bis vor wenigen Tagen konnten die Frankfurter auf dem Platz vor der alten Oper noch Schlittschuhlaufen, doch nach dem Abbau der Eisbahn dort gibt es noch genug andere Möglichkeiten: Zum Schlittschuhlaufen lädt die Eissporthalle Frankfurt ein. Sie organisiert regelmäßig Events wie zum Beispiel die Eisdisco am Samstag, 16.01.10 mit aktueller Musik und dem Besten der 80er und 90er.
Auch tagsüber hat die Halle einiges zu bieten: Mehr als 9000 Quadratmeter Eisfläche innen und außen garantieren Spaß für die ganze Familie.

Wer sich nicht so gern aufs Glatteis führen lässt, sondern lieber auf den Brettern steht, die die Welt bedeuten, geht vielleicht lieber in den Taunus, der jetzt zum Skilaufen und Rodeln einlädt. Erfahrene Wintersportler nehmen den Großen Feldberg, den größten Berg des Taunusgebiets; Kinder und Anfänger sind auf dem Treisberg bei Schmitten gut aufgehoben. Hier darf auch gerodelt werden!
Ausrüstung wird von verschiedenen Sportgeschäften in Oberursel und Bad Homburg auch verliehen; in Schmitten gibt es darüber hinaus auch eine Skischule, die wochenends Alpinkurse anbietet.

Wer überhaupt keinen Spaß am Skilauf hat, kann auch zu Fuß den Taunus-Skiwanderweg entlang gehen. Er beginnt am Römerkastell Saalburg und verläuft über insgesamt 30km bis nach Weilrod/Rod an der Weil. Wer der gesamte Weg zu weit ist, kann sich die Strecke auch in Etappen einteilen, mehr dazu unten bei den Infos.

Weitere Informationen zur Eissporthalle finden Sie hier.
Am Bornheimer Hang 4
60386 Frankfurt am Main

Eisdisco am 16.01.10 ab 20:00h
6€ / 4€ ermäßigt + jew. 1€ Discozuschlag

Informationen zum Naherholungsgebiet Taunus mit Liften und weiteren Hinweisen über Pisten, Lifte, Loipen und den Skiwanderweg erhalten Sie hier.
Unter (01 78) 6 64 54 06 und (0 60 02) 75 72 ist ein Infotelefon über die Skilifte eingerichtet.

Skikurse:
Skischule
Ski-Club Taunus-Skihütte Alpin und Langlauf (nur auf Anfrage)
Geschäftsstelle
Heidetränkweg 4
61389 Schmitten
Telefon (0 61 72) 71 32 7

Alpinkurse Samstag: 14.00 bis 16.00 Uhr
und Sonntag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr.
Treffpunkt: ehemaliges Brennerhaus in Schmitten    [...mehr]


Der Kobelt-Zoo, eigentlich „Biologische Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt“, ist ein von ehrenamtlichen Helfern organisierter und bewirtschafteter Tierpark in Schwanheim, der auch finanzschwachen Familien ein schönes Ausflugsziel bietet. Finanziert wird der Zoo durch Spenden und den Verkauf von Kaffee und Kuchen, sowie diversen Sonderveranstaltungen. Am 31. Oktober laden die Betreiber zum „Halloween im Zoo“ ein.

Der Kobelt-Zoo lädt ein!   ©Flickr.com/HaPe_Gera

Der Kobelt-Zoo lädt ein!

Der Kobelt-Zoo, benannt nach dem Mediziner und Hobby-Biologen Wilhelm Kobelt, ist ein auf 1,7 Hektar bestehender Kleintierzoo am Rande des Schwanheimer Waldes. Er ist zwar nicht so groß und bekannt wie der Frankfurter Zoo, aber auch hier ist was los, z.B. die Sonderveranstaltung zu Halloween!  Es warten Ziegen, Ponys und Esel, so wie Meerschweinchen, Chinchillas und Hasen auf kleine und große Besucher und dürfen auch gestreichelt werden. Eine Waschbärenbande, Affen und niedliche Zwergmangusten halten die Mitarbeiter auf Trab. Aßerdem kann man die Reptilien in ihren Terrarien und verschiedene Vogelsorten in ihren Käfigen beobachten. Da der Kobelt-Zoo ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern betrieben wird, die unter der Woche in anderen Jobs ihre Brötchen verdienen müssen, sind die Öffnungszeiten für Besucher ausschließlich auf die Wochenenden und Feiertage zwischen dem 1. Mai und dem 30. Oktober beschränkt. Für Schulklassen und andere Gruppen wird aber auf Anfrage auch mal eine Ausnahme gemacht.    [...mehr]


Die Beziehung der Menschen zu den Pflanzen, die sie umgeben, ist vielfältig. Ihr Wissen über sie ebenfalls. Um das Verständnis über die Systematik der Gewächse zu verbessern, kann ein Besuch des botanischen Gartens durchaus nützlich sein.

Der botanische Garten Frankfurt - Natur pur © flickr/michis_0806

Der heutige botanische Garten an der Siesmeyerstraße ist der Dritte seiner Art in der Finanzmetropole. Der erste Garten öffnete im Jahr 1767 in der Nähe des Eschenheimer Tors seine Pforten, wurde durch das stete Wachstum der Stadt aber Anfang des 20. Jahrhunderts zu eng. Von 1907 bis 1958 fand der zweite Garten so seinen Platz am Palmengarten, wurde aber ebenfalls bald zu klein. Die heutige Anlage existiert seit dem Jahr 1931.

Als Einrichtung der Universität Frankfurt bietet der botanische Garten vor allem den Studenten der Biowissenschaften die Möglichkeit, ihr botanisches Wissen zu erweitern und zu vertiefen. Doch auch alle Nicht-Studenten haben vom 1. März bis 31. Oktober eines jeden Jahres die Gelegenheit zur Besichtigung der Anlage – und das kostenlos. Ein Besuch zur richtigen Zeit bietet darüber hinaus sogar die Chance an thematischen Führung teilzunehmen.

Am Samstag, den 16.05., wird es 9 bis 16 Uhr zudem eine Pflanzenbörse geben.

Adresse:

Botanischer Garten der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Siesmayerstraße 72
60323 Frankfurt

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag: 9.00-18.00 Uhr
Sonn- und Feiertag: 9.00-13.00 Uhr    [...mehr]


Auch dieses Jahr ist er wieder in der Stadt: der Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon. Er startet wieder mitten in der City unter der Skyline der Börsenmetropole und ihren extravaganten Hochhäusern. 

Ungefähr 300.000 Zuschauer säumen die Strecke, auf der sich die rund 18.000 Läufer präsentieren. Enden wird das Ganze in der glanzvollen “Gud Stubb”, die man als Läufer über einen roten Teppich betritt. Und wenn man noch genug Atem hat, kann man noch die Sehenswürdigkeiten der Stadt neben dem Laufen genießen.

Das ganze Wochenende über gibt es Läufe verschiedenster Art. So gibt es den Mini-Marathon mit einer Länge von 4,2 Kilometer, einen Brezellauf mit einer Länge von fünf Kilometer. Außerdem selbstredend der Staffelmarathon und der  Struwwelpeterlauf mit 420 Metern.

Frankfurt © Flickr /loop_oh
Auch wenn sie tagsüber nicht so eindrucksvoll ist, während des Marathons kann man sie bewundern: Die Skyline.

Es ist die drittflachste Strecke in ganz Deutschland und damit auch die drittschnellste, nach Hamburg und Berlin. Der Rekord liegt momentan bei zwei Stunden, sieben Minuten und 58 Sekunden. Dieser wurde letztes Jahr von dem Kenianer Wilfred Kigen aufgestellt. Bei den Frauen liegt der Rekord bei zwei Stunden, 25 Minuten und 12 Sekunden. Aufgestellt von der Russin Alevtina Biktimirova 2005. Die Ergebnisse des diesjährigen Marathon kann man online einsehen.

Neben dem Sportlichen gibt es auch wieder viele Bands, Stände und noch mehr Frankfurter Allerlei. Darunter natürlich auch Essen und Trinken.

Start des großen Marathons ist am 26.10.2008 um 10 Uhr  am Messeturm.

Die Anmeldung kostet eine Gebühr von: (wenn man sich nicht schon früher angemeldet hatte, war’s billiger)

  • 75,00 EUR (Nicht EU-Angehörige: 80,00 EUR) am 24./25. Oktober 2008



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Die Wohnungsproblematik in Frankfurt dürfte inzwischen selbst Menschen bekannt sein, die nicht in Frankfurt leben oder arbeiten. Da die Stadtentwicklung mit der wirtschaftlichen Entwicklung nicht Schritt halten konnte und auch Frankfurt sich in seiner Breite nur schlecht entwickeln kann, herrscht quasi ein Wohnraummangel in der hessischen Metropole.

Wenn Wohnungen in Frankfurt im Innenstadtbereich frei werden, existieren dafür gleich über 100 Bewerber oder die Mieten sind mit einem normalen Gehalt kaum zu finanzieren. Also was tun, wenn man beruflich in der Bankenstadt angestellt ist? Eine Alternative sind die umliegenden Städte wie Bad Homburg, die inzwischen auch einen erheblichen Mietanstieg zu verzeichnen haben, aber sich noch lange nicht auf dem Preisniveau von Frankfurt bewegen.

In Bad Homburg selbst leben etwas mehr als 50.000 Menschen und grenzt unmittelbar an Frankfurt, so verwundert es auch nicht, dass die meisten Bewohner in der Landeshauptstadt arbeiten. Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1180 und fällt somit in eine Zeit, wo mittelalterlich Städte einen unglaublichen Zulauf erfahren haben. Das 19. Jahrhundert sollte aber erheblichen Einfluss auf die Stadtentwicklung haben, denn mit dem Aufkommen des Kurbetriebes konnte sich wie der Name schon verrät einen sehr guten Ruf erwerben. Die Entwicklung reicht sogar soweit, dass Kaiser Wilhelm II. Bad Homburg als seine Sommerresidenz erwählt.

Da die Kaufkraft der Bewohner Bad Homburgs über dem Bundesdurchschnitt liegt, wollen die hiesigen Makler immer mehr Grundstücke verkaufen, insbesondere an sogenannte Neuankömmlinge, die in Frankfurt eine neue Anstellung gefunden haben. Durch die guten Verkehrsanbindungen mit der Frankfurter S-Bahn scheint Bad Homburg für die Zuziehenden besonders attraktiv zu sein.    [...mehr]