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Ein Hauch von Glamour huscht durch Frankfurt: Das Ikonenmuseum Frankfurt zeigt noch bis Ende Februar 2011 eine Ausstellung über Marilyn Monroe.
Marilyn Monroe war schon zu Lebzeiten ein Mythos und ein Phänomen, an dem sich noch heute die Nacheiferinnen im internationalen Showbusiness die Zähne ausbeißen. Denn sie ist und bleibt unerreicht – eine Ikone eben. Die Sonderausstellung “MM – Die Ikone Marilyn Monroe” im Ikonenmuseum Frankfurt beschäftigt sich nun anlässlich ihres 85. Geburtstags mit dem Phänomen und dem Menschen Marilyn Monroe, die bis heute tausende Fans und Bewunderer hat.
Sie ist einer der beliebtesten Stars des 20. Jahrhunderts und setzte neue Maßstäbe. So war sie der Grund für die Neudefinierung des Begriffs “Ikone” als “Mediengottheit”. Über 300 Exponate sind zu sehen - davon noch nie zuvor gezeigte Gegenstände aus dem Monroe-Nachlass. Ausgehend von Gottesmutterikonen, die neben Andy Warhol-Porträts von Marilyn Monroe gezeigt werden, präsentiert die Ausstellung private Gebrauchsgegenstände von Marilyn Monroe, zum Beispiel ihren Terminplaner aus dem Jahr 1961, Drehbücher, Briefe, Rechnungen, aber auch Kleidungsstücke, Lockenwickler und Make-Up-Utensilien, die die Privatperson dem Betrachter näher bringen. [...mehr]
Umwelt- und Klimathemen sind ein Dauerbrenner, im wahrsten Sinne des Wortes. Dass unsere Lebensweise besonders in den Industrienationen große Auswirkungen auf die globale Erderwärmung hat, ist mittlerweile hinreichend belegt. Eine Ausstellung zum Thema “Klimagourmet” macht nun auf den Zusammenhang von Ernährung und Treibhauseffekt aufmerksam.
Die Ausstellung “Klimagourmet” widmet sich ganz der klimabewussten Ernährung und beantwortet dabei viele Fragen, die klima- und umweltbewusste Verbraucher heutzutage haben: Wieviel CO2 produziert das Steak auf dem Teller? Lieber regionales oder importiertes Gemüse?
Das Energiereferat Frankfurt hat zur anschaulichen Beantwortung die Wanderausstellung “Klimagourmet” initiiert. Sie beginnt jetzt am kommenden Montag, 25. Oktober 2010 und läuft bis zum 10. November 2010.
Die Ausstellung ist interaktiv aufgebaut und erläutert anschaulich, wie und in welchem Umfang Treibhausgase bei der Produktion und Zubereitung von Lebensmitteln entstehen. Mehrere Stationen lassen den Besucher selbst wiegen oder entdecken, wie es um die CO2-Emission des jeweiligen Nahrungsmittels steht. Erstaunlich ist dabei zum Beispiel die Erkenntnis, dass eine Tomate aus dem heimischen, beheizten Gewächshaus mehr “CO2-Gewicht” hat als die mit dem Flieger importierte. [...mehr]
Das Museum für Moderne Kunst bringt uns in diesem Winter Mode näher. Anlässlich der Ausstellung “Not in Fashion” finden außerdem Kooperationen mit Frankfurter Designerläden statt.
Die Ausstellung “Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre” im Museum für Moderne Kunst Frankfurt, auch bekannt als MMK, hat bereits am 25. September 2010 begonnen und wird noch bis zum 09. Januar 2011 andauern. Wie der Titel bereits vermuten lässt widmet sich die Ausstellung der Antibewegung, die sich in den 90ern bewusst gegen die Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der Mainstream-Modemagazine richtete. Damals engagierten sich Designer, Stylisten und Fotografen dafür Mode und Gesellschaft als künstlerische Ausdrucksform und “Körperpolitik” zu verankern statt als bloße Industrie mit einem Gefühl für Zeitgeist.
Hinter den Laufstegen
Die Ausstellung im Museum für Moderne Kunst Frankfurt zeigen die Welt hinter den Laufstegen und erzählen von dem Lebensgefühl in der Dynamik zwischen Identitätsfindung, Individualismus und einem selbstdefinierten Stil einerseits und den Schattenseiten der Industrie andererseits. Zehn Fotografen stehen im Zentrum der Ausstellung, darunter Corinne Day, die Entdeckerin von Kate Moss, Wolfgang Tillmans, Anders Edström, Jürgen Teller oder Nigel Shafran. In ihren Bildern wird die Modewelt dekonstruiert oder das Absurde in ihr entlarvt; ferner gewähren einige Bilder Einblick in das Leben der Models außerhalb der Scheinwerfer. [...mehr]
Der Museumswinter 2010/2011 ist unaufhaltsam in der Frankfurter Museumslandschaft. Anwohner und Touristen können sich auf ein umfangreiches Angebot entlang des Museumsufers und der weiteren Museumsszene Frankfurts freuen. Auch das Archäologische Museum ist dabei mit Objekten aus der Eisenzeit.
In der Sonderausstellung “Fürsten – Feste – Rituale”, die das Archäologische Museum Frankfurt zeigt, wird das Leben vor rund 2.500 Jahren wieder lebendig. Gezeigt wird vor allem Bankettgeschirr, sowie Gürtelbeschläge, Rüstungen, sowie die Rekonstruktion eines Prunkwagens und adeliger Tracht. Die Ausstellung , die am 29. Oktober 2010 eröffnet wird, wird großformatig illustriert; mit moderner Audio- und Videotechnik wird dem Besucher das Leben der ostalpinen Eliten näher gebracht und er begibt sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit Europas.
Die aristokratische Gesellschaft in Vorderasien und Europa im ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zeichnete sich durch Grundbesitz, Zugang zu Rohstoffen und Märkten sowie durch militärische Macht aus. Es entstand eine überregionale Adelskultur, die Homer in der “Ilias” und der “Odyssee” schilderte. Zum Lebensstil gehörten seinerzeit heroisches Kriegertum, Jagdsport, Festgelage, Wettkämpfe, exotischer Luxus, aufwändige Opferpraktiken, ein extensiver Totenkult und elitäre Prestigeobjekte.
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Das Museum für Angewandte Kunst am Frankfurter Museumsufer hat seinen Herbstputz durch und präsentiert jetzt die neu konzipierte Barock-Abteilung.
Monate hat es gedauert, in denen kostbare Objekte aus den Depots geholt und mit ihnen die Vitrinen des Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt neu bestückt wurden. Die Barockabteilung wurde vollkommen überarbeitet und neu konzipiert. Am 17. Oktober 2010 wird Kuratorin Dr. Heidrun Zinnkann interessierten Besuchern die Ausstellung in einer Führung vorstellen.
Die Barockausstellung widmet sich – wie man sich anhand des Namens leicht denken kann – der Epoche des Barock in Europa, die zwischen 1600 und 1770 datiert und als Epoche des Luxus und glanzvollen Festtagskultur gilt. Das Kunstgewerbe verzeichnete in diesem Zeitraum eine Blütezeit, und noch heute steht Barock für Pomp und Prunk; der Bedarf an Repräsentationsobjekten war extrem hoch.
Geographisch orientiert sich die Barockausstellung vor allem an Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die Auswahl der Objekte lässt außerdem Rückschlüsse auf Neuerungen im Kunsthandwerk der Zeit zu: Trinkgefäße aus unterschiedlichen Materialien verweisen beispielsweise auf die Einführung von Kaffee, Tee und Schokolade im abendländischen Europa. [...mehr]
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich in ihrem Winterprogramm 2010/2011 einer Kunstform, die zu Unrecht aus dem Blickfeld geraten ist. Mit der Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” macht sie auf die mannigfaltigen Darstellungsformen der Kunstform und ihre Inhalte aufmerksam.
Die Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” begann bereits am 24. September 2010, und sie wird noch bis zum 09. Januar 2011 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zu besichtigen sein. Die dargestellten Künstler enthüllen in ihren Werken Unerwartetes und lassen fantastische Werke entstehen. Sie beleuchten Grenzen und Widersprüche des menschlichen Daseins und vermitteln eine tiefe Unruhe über die Beziehungen zwischen Wirklichkeit und Fantasie.
Die Dynamik im Spannungsfeld zwischen Wahnsinn und Gesellschaft steht unter anderem im Fokus der Schau. Der Outsider, der immer am Rand der Gesellschaft steht und über diese reflektiert, offenbart und entlarvt bürgerliche Ordnung, die immer weniger Platz für das Anormale hat. Besonders im Wandel der Geschichte seit dem 19. Jahrhundert und analog zur Geschichte der Psychiatrie wird dies in der Ausstellung aufgezeigt. „Outsider Art“ ist ein Begriff, den der britische Kunstkritiker Roger Cardinal Anfang der 1970er-Jahre prägt, um die Produktion von Kunst entlang und jenseits dieser Grenzen zu beschreiben. Von der „Bildnerei der Geisteskranken“ spricht noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Hans Prinzhorn, einer der theoretischen Pioniere. [...mehr]
In der Frankfurter Museumslandschaft geht es in die Wintersaison 2010/2011. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt stellt ab Mitte Oktober bis Ende Januar 2011 Gustave Courbet aus.
Der Franzose Gustave Courbet (1819-1877) schuf in seinen Portraits, Landschaftsbildern, Zeichnungen und Stillleben ein Gegenbild zu der von der Industrialisierung geprägten Zeit, in der er lebte. Als einer der faszinierendsten Künstler des an faszinierenden Künstlern nicht armen Frankreich des 19. Jahrhunderts gilt er als Vorkämpfer einer sozial engagierten Malerei und als Revolutionär der Pariser Commune.
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt stellt seine Werke in der Ausstellung “Ein Traum von der Moderne” vom 15. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011 aus. In ihnen zeigt er eine Welt der Versunkenheit, Nachdenklichkeit und Innenwendung. Über 100 Werke stellen insgesamt diesen Courbet vor, dessen Vision von Cézanne und Picasso, sowie in Symbolismus und Surrealismus weiterentwickelt wurden. Bis heute berufen sich viele Künstler auf Courbets traumwandlerische Sinnlichkeit und seine Versenkung in entlegene, von der Außenwelt abgeschlossene Gegenden.
Courbet offenbart eine große emotionale Bandbreite in seinen Gemälden und Zeichnungen. Wiederkehrende Motive sind Erschrecken und Selbstzweifel, aber er fängt auch kranke und misstrauische Züge von Zeitgenossen ein. Seine Malerei errang insgesamt drei Neuerungen: Gesellschaftskritik, Abstraktion und Introspektion – er drang in die Innenwelt der Dinge ein, wie er selbst einmal sagte: “Ich bringe selbst Steine zum Denken.” [...mehr]
Das “caricatura museum frankfurt” startet mit Rock’n'Roll Fever in die Wintersaison: Die Künstler Guido Sieber und Franz Dobler haben sich zusammengetan um einen ganz eigenen Blick auf die Popmusik zu werfen.
Die neue Ausstellung “Rock’n'Roll Fever” löst die “Letzte Warnung” von Franziska Becker im caricatura museum frankfurt nun ab und wird in Bild, Text und Ton die hunderjährige Geschichte der Popmusik nacherzählen. Dabei beschäftigen sich der Bildende Künstler und der Schriftsteller mit Entstehung und Entwicklung einzelner Musikstile und setzen sich mit Subkultur und Mainstream auseinander, auch hinsichtlich der Wechselwirkungen auf die Gesellschaft.
Themen sind außerdem die Verquickung der Mafia mit der Musikindustrie oder der fanatisc he, quasireligiöse Starkult. Viele Gemälde sind extra für die Ausstellung entstanden; Guido Sieber verzerrt in ihnen bewusst die Mechanismen und Symptome der Rockhistorie und schafft ein Antibild der Rockstars, die so gern und so fleißig an ihrem Image arbeiten und sich nicht selten narzisstisch in Szene setzen.
Der Schriftsteller Franz Dobler ergänzt den optischen Teil von “Rock’n'Roll Fever”, indem er auf seine eigene Art die Vorder- und Hintergründe der Rock- und Popgeschichte beleuchtet. Aus seinem gleichnamigen Buch hat er 26 Passagen für die Ausstellung leicht modifiziert und vertont. Passend zu den jeweiligen Bildern kann der Besucher der Ausstellung die entstandenen Musikstücke anhören. [...mehr]
Anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2010, bei der Argentinien Gastland ist, zeigt das Museum Judengasse die Ausstellung “Jüdisches Leben in Argentinien” vom 05. Oktober 2010 bis zum 09. Januar 2011.
Am 05. Oktober 2010 beginnt wieder einmal die Frankfurter Buchmesse. In diesem Jahr ist Argentinien Ehrengast, und natürlich gibt es wieder rund um die Buchmesse 2010 Veranstaltungen und Ausstellungen, die sich mit dem Buch und/oder dem Gastland beschäftigen. Das Museum Judengasse widmet sich in einer Ausstellung vom 05. Oktober bis 09. Januar 2011 dem Thema “Juden in Argentinien”.
Die jüdische Gemeinschaft in Argentinien ist die größte spanischsprechende und die sechstgrößte der Diaspora. Sie hat eine intensive und kreative Lebensweise voller kultureller, institutioneller, sozialer und geistiger Ausdrucksformen entwickelt. Die Ausstellung zeigt Aspekte der jüdischen Präsenz und Geschichte in Argentinien. Themen sind die Einwanderung in die ländlichen Regionen, aber auch der Tango und die Juden, die Entwicklung der jüdischen Kultur in Argentinien, der Holocaust und die Militärdiktatur. [...mehr]
Nach der Fifa Fußball-WM in diesem Jahr steht der Ball nicht still. Während unsere Jungs derzeit mit der Qualifikation für die Fußball EM 2012 vollauf beschäftigt sind, trainieren unsere Mädels für die Frauen-Fußball-WM 2011. Eine Wanderausstellung stimmt die Frankfurter jetzt schon mal auf den Event ein.
“20 Köpfe, 11 Geschichten. Zur Historie des Frauenfußballs in Frankfurt”, so der Titel der Wanderausstellung, die auf den Frankfurter Frauenfußball zurückblickt. Die Ausstellung beschäfigt sich mit der Geschichte des Frauenfußball in Frankfurt, aber auch in ganz Deutschland. Ab dem 17. September 2010 ist sie bis Ende des Monats im Frankfurter Römer zu sehen; anschließend wandert sie durch verschiedene Orte in Frankfurt bis zur WM 2011. Im Anschluss daran soll sie im Eintracht Museum in die Dauerausstellung integriert werden. [...mehr]








