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Das Museumsuferfest in Mainhatten, wie Frankfurt am Main von vielen genannt wird, findet jedes Jahr am letzten Augustwochenende mit einer sehr großen Anziehungskraft statt. Mit diesem Volksfest wird das deutschlandweit einzige Museumsufer gefeiert.

Museumsuferfest martinkrolikowski ©Flickr

Seit 1988 wird das Museumsuferfest in Frankfurt am Main unter einem ständig wechselnden Motto durchgeführt. In diesem Jahr ist Argentinien das Schwerpunktthema der Veranstaltung. Viele verbinden Argentinien mit Tango, Fußball und gutem Essen. Aber Argentinien hat mehr zu bieten. Vor allem die Kulturszene ist sehr lebendig. Auf dem Museumsuferfest in Frankfurt am Main können sie diesen Südamerikanische Staat kennen lernen.    [...mehr]


Aus, aus, aus – das Spiel ist aus, ebenso wie die Fifa Fußball WM 2010. Den Frankfurtern bleibt nach aufregenden vier Fußballwochen eine positive Bilanz des Sommermärchen 2010.

Auf dem Roßmarkt in Frankfurt wurde vier Wochen lang die WM gefeiert und gelebt. Das beliebte Public Viewing, das auch schon zur EM 2008 dort stattfand, lockte insgesamt 210.000 Menschen an und sorgte bei sonnigen Temperaturen und guter Stimmung für die richtige Sommermärchen-Atmosphäre.

Die Stadt präsentierte sich dabei sehr international, denn zu allen Spielen kamen auch Fans der jeweiligen Mannschaft, um ihre Elf zu unterstützen. Wegen Überfüllung musste die KIA City Arena teils sogar vorzeitig geschlossen werden. Besonders bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft war der Andrang der Besucher sehr groß. Zu Konfliktsituationen kam es aber dank der guten Zusammenarbeit mit der Polizei nicht.

Nach dieser positiven Bilanz bleibt zu hoffen, dass es auch zur EM 2012 in Polen und der Ukraine wieder ein Public Viewing in Frankfurt am Main geben wird. Vorerst muss sich „unsere“ Elf allerdings erst einmal qualifizieren. Dass sie das Zeug für mehr haben, haben sie eindrucksvoll bei der WM in Südafrika unter Beweis gestellt, auch wenn es am Ende „nur“ der dritte Platz geworden ist. Von dieser Mannschaft hat Frankfurt noch lange nicht genug!

Informationen zur kommenden EM 2012 finden Sie hier. Die Spiele zur EM-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft finden an folgenden Terminen statt:

03. September, Brüssel:
Belgien – Deutschland

07. September, Köln:
Deutschland – Aserbaidschan

08. Oktober, Berlin
Deutschland – Türkei

12. Oktober, Almaty:
Kasachstan – Deutschland

25. März 2011, Kaiserslautern:
Deutschland – Kasachstan

03. Juni 2011, Wien:
Österreich – Deutschland

07. Juni 2011, Baku
Aserbaidschan – Deutschland

02. September, Gelsenkirchen:
Deutschland – Österreich

07. Oktober 2011:
Türkei – Deutschland

11. Oktober 2011, Düsseldorf:
Deutschland – Belgien    [...mehr]


Obwohl es in der Stadt derzeit noch viel heißer ist als in der Natur, siedeln sich immer mehr Tiere in der Frankfurter Innenstadt an. Und Frankfurt entpuppt sich nicht selten als tierfreundlicher Gastgeber für Eidechsen, Turmfalken, Graureiher, Füchse und Kaninchen.

Es scheint, dass die Natur sich zurückerobert, was der Mensch ihr genommen hat. Auch andere Großstädte wie Berlin vermelden, dass sich Fuchs, Waschbär und Wildschwein hier durchaus wohlfühlen und offenbar Bedingungen vorfinden, die ihnen ihr Überleben sichern.

In Frankfurt, wo sonst nur Finanzhaie und Baulöwen ihr Unwesen treiben, tummeln sich inzwischen viele Arten, und der Mensch nimmt auf sie Rücksicht: Im Commerzbankturm zog zum Beispiel eine Falkenfamilie mit drei Jungvögeln ein. Um die Tiere nicht zu stören, wurde die geplante Montage des neuen Logos am Westturm sogar verschoben.

Doch auch ganz andere Begegnungen werden immer alltäglicher und verleihen dem Wort „Großstadtdschungel“ eine neue Bedeutung: Einer Frankfurterin begegnete neulich ein Eichhörnchen auf ihrem eigenen Balkon – im neunten Stockwerk, und am Frankfurter Stadtrand gesellte sich ein Wildschwein durch die Glasscheibe zu der Frühstücksrunde eines Kindergartens.

Die Tiere verlieren mehr und mehr ihre Scheu vor dem Menschen, ebenso wie die Menschen den Tieren gegenüber immer rücksichtsvoller werden, wie im Fall der Falkenfamilie oder in dem Fall, dass Bauarbeiten aus Rücksicht auf eine neu entdeckte Fledermauskolonie in einem sanierungsbedürftigen Dachstuhl gefunden wurden.

Um Tiere und Natur in der Region kümmert sich vor allem der Naturschutzbund Main-Kinzig-Kreis.    [...mehr]


Die anhaltenden Rekordtemperaturen erhöhen das Waldbrandrisiko. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat nun die Waldbrandalarmstufe 1 ausgerufen.

Im Raum Frankfurt ist von der Alarmstufe auch der Frankfurter Stadtwald betroffen. Hier gilt nun bis zum 31. Oktober ein striktes Rauchverbot. Grillen und offenes Feuer ist grundsätzlich nur an ausgewiesenen Grillplätzen in Frankfurt erlaubt. In Frankfurt sind das die Waldspielparks Scheerwald, Schwanheim und Heinrich-Kraft-Park. An anderen Parks sind keine Grillplätze ausgewiesen und Grillen ist dort auch nicht gestattet.

Sollte das Wetter sich so halten, kann die Waldbrandalarmstufe 2 ausgerufen werden. In diesem Fall würde es eine verstärkte Luftbeobachtung geben, sowie eine Sperrung von Grillplätzen und gefährdeten Waldbeständen. Förster verstärken schon jetzt ihre Aufmerksamkeit auf die Gefahr, und auch die Bürgerinnen und Bürger werden um erhöhte Wachsamkeit gebeten. Im Notfall wird darum gebeten die 112 anzurufen.

Wer sich nun fragt, ob das Grillfest im Park ausfallen muss, kann ganz beruhigt sein. Wir haben eine Liste von öffentlichen Grillplätzen in Frankfurt zusammengestellt, auf denen man (noch) grillen darf:

Grillplatz - 1 Sindlinger Mainufer
Roter Weg
65931 Frankfurt am Main

Grillplatz - Cäcilia-Lauth-Spielpark
Carl-Sonnenschein-Straße
65936 Frankfurt am Main

Grillplatz - Froschhäuser Straße
Froschhäuser Straße
65933 Frankfurt am Main

Grillplatz - Hadrianstraße
Hadrianstraße
60439 Frankfurt am Main

Grillplatz - Lenzenbergstraße
Lenzenbergstraße
65931 Frankfurt am Main

Grillplatz - Lohrpark
Auf dem Lohr
60389 Frankfurt am Main

Grillplatz - Mainvorland
Gutleutstraße
Frankfurt am Main

Grillplatz - Nordpark
Homburger Landstraße
Frankfurt am Main

Grillplatz - Ostpark
Ostparkstraße
Frankfurt am Main

Grillplatz - Praunheimer Hohl
Praunheimer Hohl
60488 Frankfurt am Main

Grillplatz - Rebstock
Zum Rebstockbad
60486 Frankfurt am Main

Grillplatz - Waldspielpark Heinrich-Kraft-Park
Vilbeler Landstraße
Frankfurt am Main

Grillplatz - Waldspielpark Scheerwald
Sachsenhäuser Landwehrweg
Frankfurt am Main

Grillplatz - Waldspielpark Schwanheim
Schwanheimer Bahnstraße
60529 Frankfurt am Main    [...mehr]


Bald ist es wieder soweit: Nach der Public Viewing-Zeit müssen wir in Frankfurt nicht auf das öffentliche Leinwand-Starren verzichten. Im Rhein-Main-Gebiet startet die 16. Frankfurter Kinowoche mit Kino an ungewöhnlichen Orten.

Cineasten und Kinoliebhaber können Film mal anders erleben: Ob am Flughafen Frankfurt, im Senckenbergmuseum oder in der Stadtbahnzentralwerkstatt – Kino an ungewöhnlichen Orten präsentiert Filme an Orten, die architektonisch oder historisch in irgendeinem Zusammenhang mit dem gezeigten Film stehen.

Das diesjährige Programm „Mehr Raum für Film“ zeigt ab Freitag, den 16.07.2010 täglich bis zum 25.07.2010 je einen Film an einem anderen Ort. Los geht’s mit „Up in the Air“ mit George Clooney, der am Flughafen Frankfurt gezeigt wird.

Mehr Informationen erhalten Sie hier. Zum Ticketshop geht es direkt hier.

16. FRANKFURTER KINOWOCHE - KINO AN UNGEWÖHNLICHEN ORTEN

Fr 16.7., 22.00 Uhr
UP IN THE AIR
Internationaler Flughafen Frankfurt
Terminal 1, Abflughalle A, 1. Stock, Empore E

Sa 17.7., 22:00 Uhr
DER MANN OHNE VERGANGENHEIT Mies vailla menneis yyttä
Weißfrauen Diakoniekirche
Weserstraße 5 / Ecke Gutleutstraße, Bahnhofsviertel

So 18.7., 22:00 Uhr
DER MÜDE TOD
Weißfrauen Diakoniekirche
Weserstraße 5 / Ecke Gutleutstraße, Bahnhofsviertel

Mo 19.7., 21.30 Uhr
NUIT NOIRE Die schwarze Nacht
Senckenberg Naturmuseum, 1. Lichthof
Senckenberganlage 25, Bockenheim

Di 20.7., 21.30 Uhr
JURASSIC PARK
Senckenberg Naturmuseum, 1. Lichthof
Senckenberganlage 25, Bockenheim

Mi 21.7., 22.00 Uhr
FARGO Fargo – Blutiger Schnee
VW Skoda-Autohaus / Volkswagencenter Frankfurt
Mainzer Landstraße 406, Gallus

Do 22.7., 22.00 Uhr
HAPPY BIRTHDAY, TÜRKE!
25 Hours Hotel, Dachterrasse
Niddastraße 58, Bahnhofsviertel

Fr 23.7., 21.30 Uhr
LA DOLCE VITA Das süße Leben
Walther-von-Cronberg-Platz, Sachsenhausen

Sa 24.7., 22.00 Uhr
KONTROLL
Stadtbahnzentralwerkstatt
Heerstraße 305, Praunheim

So 25.7., 22.00 Uhr
THE TAKING OF PELHAM 1 2 3  Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123
Stadtbahnzentralwerkstatt
Heerstraße 305, Praunheim    [...mehr]


Nachdem wir endlich den regnerischen Mai hinter uns gelassen haben und der Juni uns schon ein paar sehr schöne Sonnentage beschert hat, stellt sich abendlich oder spätestens am Wochenende die Frage, wo man die Sonne am besten genießen kann, wo man das beste Sommer-Urlaubs-Feeling erleben kann.

Die Badeseen rund um Frankfurt laden zum sonnig-nassen Freizeitvergnügen und zum Schwimm-Ausflug ein. Drei werden hier vorgestellt.

Langener Waldsee

Der größte Badesee ist mit 72.000qm Wasseroberfläche der Langener Waldsee. Er liegt an der B44 südlich von Frankfurt und ist auch sehr gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Von der Frankfurter Innenstadt aus liegt er in 13km Entfernung, südöstlich des Frankfurter Flughafens. 900m Strand bieten viel Platz für Sonnenhungrige, außerdem gibt es auch Liegewiesen und einen FKK-Bereich. Beachvolleyballfelder, ein Imbissstand, Grillstellen, ein Spielplatz und ein bewachter Fahrradparkplatz komplettieren das Angebot.

Langener Waldsee
63225 Langen

Mehr Infos gibt es unter hier.

Raunheimer Waldsee

Der Raunheimer Waldsee liegt 23km von Frankfurt entfernt und ist von einem schönen Waldgebiet umgeben. Auch er verfügt über einen kleinen Sandstrand, Liegewiesen, einen FKK-Bereich, einen Grillplatz, einen Beachvolleyballplatz und einen Imbiss. Für die Sicherheit sorgen DLRG-Schwimmer. Der See ist abgetrennt in Nichtschwimmer- und Schwimmer-, sowie einen Surferbereich, sodass der Raunheimer Waldsee vielfältige Möglichkeiten für jeden Geschmack bietet.

Raunheimer Waldsee
Aschaffenburger Straße
65479 Raunheim

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 08:00 bis 20:00 Uhr

Eintritt
Parken 2,50€, Waldsee 2€ (ermäßigt 1€)

Strandbad Spessartblick

25km von Frankfurt entfernt, in Großkotzenburg an den Ausläufern des Spessarts, befindet sich das Standbad Spessartblick mit 150.000qm Wasserfläche. Boote und Surfbretter sind hier verboten; dem reinen Schwimmvergnügen steht hier also nichts entgegen. 300m Sandstrand, drei Badeinseln und eine 100.000qm große Liegewiese bieten dem gelungenen Familienausflug ein Zuhause. Außerdem stehen ein Steingrill, ein Abenteuerspielplatz und Möglichkeiten zum Badminton, Beachvolleyball und Minigolf zur Verfügung. Ferner gibt es Umkleidekabinen, Sanitäranlagen und sogar Wertschränke. Der See wird von Rettungsschwimmern betreut.
Mehr Informationen gibt es hier.

Strandbad Spessartblick
Freigerichtstraße
63538 Großkrotzenburg

Preise
Einzelkarte 3,50€ (ermäßigt 2€)
Kinder von 6 bis 17 Jahre 1,50€
Tageskarte Familie 7€
ab 17:00h Erwachsene 2€

Öffnungszeiten
Bis Mitte August:
Mo bis Fr 9 bis 21 Uhr
Wochenende und Feiertage 8 bis 21 Uhr
Mitte August bis Ende September:
täglich 9 bis 20 Uhr    [...mehr]


Ärztehäuser sind praktisch für den Patienten und lohnen sich für die Ärzte. Auch in Frankfurt gibt es zahlreiche Ärztehäuser, in denen sich mehrere Ärzte in einem Gebäude eingemietet haben.

Arzt @flickr/ heipei

Ein Ärztehaus besteht in der Regel aus einer Vielzahl von einzelnen Arztpraxen, die sich im gleichen Gebäude befinden. Häufig arbeiten die auf unterschiedlichen Gebieten praktizierenden Ärzte zusammen, was sich für den Patienten ebenso lohnt wie für die Ärzte.

Ärztehäuser in Frankfurt

In ganz Frankfurt am Main gibt es zahlreiche Ärztehäuser und Gesundheitszentren. Die großen Vorteile für den Patienten bestehen daran, dass sie alles was sie brauchen an einen Ort konzentriert vorfinden, dadurch ergeben sich kürzere Wege, weniger Zeit geht verloren, unnötige Doppelbehandlungen und Untersuchungen werden vermieden und Ergebnisse werden schneller kommuniziert.

Für den Arzt in Frankfurt ist das Ärztehaus und Gesundheitszentrum eine eigenständige Marke, Kosten können gespart werden durch einen gemeinsamen Empfang, flexibel einsetzbare Mitarbeiter, gemeinsame Anschaffung von Geräten, Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben und schnellere  Kommunikation.    [...mehr]


Im Museum für angewandte Kunst können vom 22. Mai bis zum 05. September verschiedenste Design- Exponate betrachtet werden. Im Zentrum der Ausstellung „Less and More“ stehen Ausstellungsstücke des berühmten Designer Dieter Rams.

 Dieter Rams von JForth ©Flickr„Less and More“ - Ein besonderer Gast verweilt in Frankfurt

Nach Ausstellungsstädten wie Osaka, Tokyo und London, ist die bekannte Ausstellung „Less and More“, die sich mit der Entwicklung der Gestaltung, rund um den Designer Dieter Rams beschäftigt, nun endlich in Deutschland zu bewundern. Ausgestellt wird in der Millionenstadt Frankfurt, in dem Museum für angewandte Kunst. Insgesamt kann man über 500 Exponate, auf einer Fläche von 1.000 m², betrachten.    [...mehr]


Die Einschreibungsphase ist überstanden, das BaföG gesichert - endlich hinein ins Studentenleben! Damit Euch nicht das gleiche Schicksal widerfährt wie mir, möchte ich mal meine Erstsemester-Erfahrungen bezüglich der Unterkunft mit euch teilen. Oder anders gesagt:

Mein Appell gegen die Studenten WG!

Es fing alles ganz harmlos an. Zugezogenes Landei mit guten Noten sucht nette Komilitonen zwecks Netzwerke knüpfen und Spaß haben. Also nichts wie rein in die WG - drei Leute, die einen Ersatz für ihren kürzlich verst… ausgezogenen Mitbewohner suchten.

Frankfurt - meine persönliche Studenten-Hölle © flickr / Moe_

Zuallererst das Vorstellungsgespräch. Die Situation erinnerte mich an einen Film, den ich mal gesehen habe. In dem Film ging es um die Stasi, und er beinhaltete eine Menge Verhörszenen, in denen sich die “Bösen”, also die Stasi-Offiziere, mit den unterschiedlichsten Taktiken und Techniken abwechselten, um den armen, unschuldigen Amerikaner (jaja… einer von diesen Filmen…) hinters Licht zu führen. So ähnlich läuft das im modernen Frankfurt noch heute ab. Meine Mitbewohner, ich nenne sie mal Fritz, Franz und Ferdinand, waren sehr wissbegierig.

“Gefällt es dir in Frankfurt?”
“Schon, ja… ich…”
“Gerade erst hierhergezogen, wie?”
“Genau. Deswegen wollte ich ja auch in eine WG, um schnell Leute zu finden…”
“Frankfurt ist die beste Stadt der Welt!”
“Hm…”
“Gefällt es dir hier?”
“Ja, das…”
“Hast du mit Verbrechern zu tun gehabt, da wo du herkommst?”
“…?”
“Fritz… also wirklich…”
“Das war ein Witz!”
“… Hehe.”
“Fritz ist immer etwas vorlaut.”
“Achso. Klar.”
“Hast du?”
“…”

Und so weiter… Hätte ich doch damals nur von der Begrüßung auf den weiteren Werdegang unserer Viererbeziehung geschlossen und mich aus dem Staub gemacht! Leider war und bin ich ein blauäugiger Gutmensch, der an die positiven Werte im Homo Sapiens Sapiens glaubte.

Was sich im Anfangsverhör abzeichnete, setzte sich in den nächsten Monaten fort. Beim Umzug wurde nicht geholfen, dafür ordentlich kritisiert. Schließlich verstellten die bösen Kisten der Umzugsfirma mindestens 40 % des gemeinsamen Flurs. Fritz und Ferdinand lagen im Dauerclinch darüber, wem die stetig vor sich hinfaulenden Bananen im Gemüsefach des Kühlschranks gehörten. Die Lautstärke dieses Streits stand natürlich in keinem Verhältnis zu dem monströsen Lärm, den meine Stereo-Anlage zu verursachen schien, wenn ich mal gewagt habe, sie nach 10 Uhr anzuschalten. Die Nachbarn und so.

Durchschnittlicher WG-Raum © flickr / shaymus022

Der von mir Franz genannte Mitbewohner, ein autistischer Schwabe mit langen schwarzen Haaren, verbuddelte sich Tag und Nacht hinter seinem Rechner und zockte irgendein Browsergame. Das wäre an sich nicht weiter schlimm gewesen, aber Franz tendierte dazu, sich Hardcore-Pornos anzuschauen. Vorzugsweise nachts um 3 Uhr. Ohne Kopfhörer. Komischerweise hörten DIESEN Lärm weder Fritz noch Ferdinand. Lag wahrscheinlich daran, dass deren Zimmer nicht genau an die dünne Wand angrenzten, hinter der Franz seine Ausflüge ins Reich der “Phantasie” unternahm…

Naja, ihr versteht schon, worauf ich hinaus will. WGs sind out. In Zeiten studentischen Zusammenhaltes und gegenseitiger Achtung waren WGs vielleicht mal ein schönes Modell, um nicht zu vereinsamen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob solche Zeiten je existiert haben. Wer mal wissen will, wie sich die Hölle anfühlt, kann das ausprobieren - allen anderen rate ich zu einem wunderschön langweiligen Einzelzimmer.

[...mehr]


In Frankfurt blüht nicht nur die Bankenkultur, nein auch die Hochkultur ist offensichtlicht eine Besuch wert.
Voller stolz wurde verkündet, dass die kulturellen Highlights immer mehr Besucher zählen. Städel Museum © Flickr /ireneIm ersten Halbjahr 2008 haben über 4,8 Millionen Menschen die Metropole und ihre Museen, Büchereien und Ausstellungen besucht und das ist ein deutliches Plus. Mit den größten Erfolg konnte dabei das Städel und die Kunsthalle Schirn verbuchen. Nach offizieller Statistik hatte das Städel insgesamt 205.000 Besucherinnen und Besucher.

Auch der Zuzug erhöhte sich, so sind letztes Jahr 54.253 Menschen hin- und 50.231 Menschen weggezogen. Das ergibt ein sattes Plus von knapp 4.000 neuen Bürgern für Frankfurt.
Vielleicht hat die Abschaffung der Studiengebühren, einige Studierende bewogen, doch nicht in andere Teile Deutschlands zu ziehen, um dem zu entgehen.    [...mehr]


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