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Im März 2012 rollt das Frankfurter Kulturprogramm so richtig an – hier ein paar Highlights aus der Frankfurter Kultur- und Museumsszene.
Titanic-Telegramme im Museum für Kommunikation
Gleich am 01. März 2012 startet im Museum für Kommunikation eine Ausstellung, die sich mit der vor 100 Jahren gesunkenen Titanic beschäftigt, genauer: mit insgesamt 160 Original-Telegrammen, die die Unglücksfahrt des Luxusdampfers, bei dem 1500 Menschen ums Leben kamen, dokumentieren. Schwerpunkt der Ausstellung ist das seinerzeit neue Medium Funk, mit dessen Hilfe 711 Menschen gerettet werden konnten. Die Ausstellung wird bis 22. April 2012 gehen.
Spinnen im Senckenberg Museum
Faszinierend, und für nicht wenige Menschen Grund für Angst und Panik sind Spinnen. Ab dem 09. März 2012 bis zum 03. Juni 2012 widmet sich das Senckenberg Museum Frankfurt den achtbeinigen Tieren. Obwohl sie gemeinhin ein eher schlechtes Image haben, sind Spinnen erstaunliche Tiere, die zum Beispiel hauchdünne Netze spinnen können, die extrem stark und dehnbar sind. Die Ausstellung zeigt in 40 Terrarien lebende Vogelspinnen aus Asien, Afrika und Amerika. Außerdem werden Skorpione und die berühmt-berüchtigte Schwarze Witwe gezeigt. [...mehr]
Er hat sich schon seit Jahren bewährt und ist natürlich auch 2012 fester Bestandteil des Frankfurter Kulturprogramms: Der Satourday, aka freier Samstag in den Frankfurter Museen – das besondere Angebot für Familien und Kinder.
Viele haben ihn schon fest in ihrem Kalender vermerkt: Immer am letzten Samstag im Monat geht es in Frankfurt mit dem Satourday bis auf wenige Ausnahmen kostenlos ins Museum. Und nicht nur das! Die Museen lassen sich besonders für Kinder viele interessante Workshops und Aktionen unter verschiedenen Mottos einfallen, sodass keine Langeweile aufkommen kann. Einige Highlights aus dem Programm von Januar und Februar 2012 seien hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt.
Der 28. Januar 2012 beschäftigt sich mit dem Thema “Kosmetik”. Das Deutsche Architekturmuseum nimmt dies zum Anlass sich mit dem Künstler Hundertwasser zu befassen. Ganz im Sinne seines “Fensterrecht” werden monotone Fassaden neu gestaltet. Anmelden kann man sich für den Workshop, der zwischen 11h und 15h läuft, unter dieser Emailadresse: bildung.dam@stadt-frankfurt.de.
Am 25. Februar 2012 heißt der Titel des Satourdays “Tierhelden” – hier kann man z. B. dem “schlauen Fuchs” im Weltkulturen Museum begegnen oder im Struwwelpeter Museum den Spuren von Bambi bis zum Grüffelo folgen.
Das vollständige Programm steht auf dieser Seite als pdf zum Download bereit; Interessierte sollten daran denken sich rechtzeitig bei den jeweiligen Ansprechpartnern anzumelden, da die Plätze oftmals begrenzt sind. [...mehr]
Die kulturellen Einrichtungen in Frankfurt am Main haben viel vor im Jahr 2012. Hier gibt es einen ersten Überblick über die Highlights im ersten Halbjahr 2012.
Am 22. Februar steht in Frankfurts Kulturlandschaft zunächst die Eröffnung des Erweiterungsbaus für das Städel Frankfurt an, inklusive der Neupräsentation der Sammlung “Gegenwartskunst”. Der Neubau erweitert die Ausstellungsfläche des Städel um 3000 qm, die nun unter dem Städelgarten liegt und sich durch riesige runde Oberlichter auszeichnet, durch die das Licht einfällt.
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich vom 09. Februar bis zum 13. Mai dem Expressionisten Edvard Munch. Erstmals zeigt eine Schau die Auseinandersetzung des Künstlers mit Film und Foto.
Im Frühjahr 2012 – ab April/Mai - wird das Historische Museum nach einem Jahr Schließung wieder geöffnet, und seine Besucher können wieder der Stadtgeschichte nachspüren. Das “caricatura Museum” zeigt vom 29. März bis 29. Juli satirische Zeichnungen von Nikolaus Hadelbach zeigen. Bis zum 18. März ist dort noch die Ausstellung “Satiricon” von Tomi Ungerer zu sehen.
Das Museum für Moderne Kunst (MMK) holt Andy Warhol nach Frankfurt. Die Ausstellung “Making History” beschäftigt sich mit Warhols kritischer Auseinandersetzung mit den Massenmedien vom 11. Februar bis 13. Mai 2012. Ein weiterer Star aus Amerika wird zeitgleich in Frankfurts Kulturlandschaft auftreten: Das wieder eröffnete Deutsche Filmmuseum beschäftigt sich vom 22. Februar bis 13. Mai 2012 mit Charlie Chaplin. [...mehr]
Cineasten und solche, die es werden wollen, kommen an seinen Filmen einfach nicht vorbei: Die Rede ist von Martin Scorsese. Das Deutsche Filmmuseum zeigt diesen September insgesamt acht Spiel- und Dokumentarfilme des Regisseurs.
“My whole life has been movies and religion. That’s it. Nothing else” – so der Meisterregisseur über sich selbst. Bekannt wurde er vor allem durch Filme wie “Taxi Driver” (1976), “Raging Bull” (1980) und “Goodfellas” (1990) und setzte Maßstäbe für viele Nachwuchsregisseure. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun ihm zu Ehren acht seiner Spiel- und Dokumentarfilme, die er seit 1999 gedreht hat.
Scorsese wuchs in den 1940er Jahren in Little Italy, New York, auf. Die gesellschaftlichen und religiösen Strukturen dieser Umgebung haben den späteren Regisseur stark geprägt. In seinen Filmen treten das Viertel selbst, die Geschichte Amerikas, die nächtlichen Straßen New Yorks und natürlich die Mafia immer wieder auf. [...mehr]
Sechs Monate lang lud das Museum für Weltkulturen mit verschiedenen von Clémentine Deliss initiierten Veranstaltungen – nach dem ersten halben Jahr ist es Zeit für eine Bilanz.
Mehr als 4000 Besucher kamen in das Museum für Weltkulturen und besuchten Vorträge und Veranstaltungen oder nutzten das Bildungsangebot. Dabei wird die kleine Ausstellungsfläche derzeit noch renoviert, und der größere Neubau befindet sich noch in Planung.
Bilanz des Weltkulturen Museum

Die erfreulichen Besucherzahlen sprechen für die Qualität des Programms des Weltkulturen Museum. Zu Beginn begab sich das Weltkulturen Museum gemeinsam mit dem Schauspiel Frankfurt auf “Expeditionen”: Monatlich sprachen prominente, internationale Gäste über ihre persönlichen und konzeptionellen Reisen. Beispielsweise eroberten Documenta-Teilnehmer Lothar Baumgarten und Ethnologe Michael Oppitz „den südlichen Kontinent im Dunst einer 10 Pfennig Zigarette“. Im Zentrum der Reihe stand die Frage, wie sich ein ehemaliges Völkerkundemuseum mit seiner Sammlung im 21. Jahrhundert positionieren kann. [...mehr]
Die unabhängige Tageszeitung Frankfurter Rundschau gerät unter DuMont nun doch in eine Abhängigkeit von der Verlagsschwester Berliner Zeitung. Das linksliberale Traditionsblatt tauscht sein hessisches Gesicht gegen eine schizophrene Maske: Todesurteil oder letzte Erste Hilfe?
Die Frankfurter Rundschau war einst die zweite Deutsche Tageszeitung, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde. Doch ihre Ära scheint dahinzusiechen. Nach vergangenen Rettungsmaßnahmen steht nun eine maskierte Fusion mit der Berliner Zeitung bevor.
Die Einsparungen verringern zwar die roten Zahlen der Tageszeitung auf dem Papier, jedoch wer im Zerfall der Print-Tradition sein Gesicht verliert, unterschreibt meistens auch gleich sein Todesurteil.
Verkaufsrückgang und Anzeigenschwund trotz Notfallplan
Es scheint alles nichts geholfen zu haben. Der Untergang bleibt der Frankfurter Rundschau geweiht. Trotz einsparenden Stellenabbaus, Eigentümerwechsels 2006 und der Umstellung auf das kleinere Tabloidformat, schreibt die Zeitung mit dem grünen Balken über dem schwarzen Titel immer noch rote Zahlen. [...mehr]
Der Frankfurter Kulturfrühling lädt am 07. Mai 2011 zur 12. Nacht der Museen ein – Kulturdezernent Felix Semmelroth verspricht vielfältige Programm- und kulturelle Höhepunkte.
Zum 12. Mal findet die Lange Nacht der Museen in Frankfurt statt und will auch dieses Jahr neue Maßstäbe setzen. Zahlreiche neue Teilnehmer sind in diesem Jahr dabei und wollen die Lange Nacht 2010 noch toppen.
Neu im Programm
In der Klassikstadt Fechenheim kommen Oldtimer-Fans auf ihre Kosten: Hier können sie die Fahrzeuge aus dem vergangenen Jahrhundert bestaunen und auch Restauratoren bei der Arbeit über die Schulter schauen. Das Hindemith-Kabinett im frisch sanierten Kuhhirtenturm in Sachsenhausen öffnet seine Pforten für Klatsch und Kammermusik, und die Freitagsküche kocht in ihren neuen Räumlichkeiten in der Mainzer Landstraße für Nachtschwärmer und Kulturhungrige. [...mehr]
Nur noch wenige Tage müssen wir warten, dann läuft vom 06. bis 12. April in Wiesbaden das Filmfestival “goEast 2011″. 127 Filme aus 30 Ländern versprechen Filmfreunden und Cineasten eine abwechslungsreiche Filmwoche.
“goEast 2011″ zeigt Filme aus Mittel- und Osteuropa, darunter viele Welt-, Europa und Deutschlandpremieren. Das Filmfestival wird am 06. April 2011 um 19h feierlich in der Caligari FilmBühne durch den Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, die Kulturdezernentin Wiesbadens, Rita Thies und die Festivalleiterin Gaby Babic eröffnet. Auf dem Programm von “goEast 2011″ stehen vielseitige Filme – den Besucher erwarten Arbeiten von “eigensinnigen Querdenkern” wie Jan Švankmajer, aber auch Autoren-Kino und natürlich Filme politisch engagierter Regisseure.
Das Festival
Das “goEast” Filmfestival findet zum elften Mal statt und hat mittlerweile eine hohe nationale wie internationale Bedeutung erreicht, so Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstitut. Das Festival ist gleichzeitig ein Filmwettbewerb. Zehn Spiel- und sechs Dokumentarfilme konkurrieren um den ŠKODA-Preis “Die Goldene Lilie” in den Kategorien “Bester Film”, außerdem werden von der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” der Dokumentarfilmpreis “Erinnerung und Zukunft” verliehen und von der Landeshauptstadt Wiesbaden die Beste Regiearbeit ausgezeichnet. Das Auswärtige Amt stiftet einen Preis “für künstlerische Originalität, die kulturelle Vielfalt schafft”. [...mehr]
Auch 2011 gibt es ihn wieder, den familienfreundlichen Satourday. Immer am letzten Samstag des Monats laden viele Frankfurter Museen mit kostenlosem Eintritt und einem besonderen Angebot für Kinder zum Museumsbesuch ein.
Das Programm für das erste Halbjahr Satourday 2011 ist raus. Der erste Termin Ende Januar ist bereits verstrichen, aber die Frankfurter Museenlandschaft hält noch viele Highlights bis zur Jahresmitte bereit.
Im Februar ist das Thema “schwarz-weiß-bunt”. Das Kindermuseum Frankfurt lädt am 26. Februar 2011 zum Beispiel von 15h-17h Kinder ab 8 Jahren in seine Druckwerkstatt und sein Mal-Atelier ein. Hier werden passend zur Ausstellung “Licht und Schatten” Schattenrisse auf buntem Untergrund gestaltet.
Am 26. März 2011 heißt das Satourday-Motto “Nur Bahnhof verstehen”. Das Deutsche Architekturmuseum widmet sich von 11h an dem Thema unter dem Aspekt der “Momentaufnahme”. In Zeiten der ständigen Fortbewegung , fließenden Wohn- und Arbeitswelten wird gefragt, wie moderne Ruheinseln aussehen. Kinder ab 8 Jahren sind willkommen Menschen in Posen des Innehaltens zu fotografieren. Anmelden kann man sich unter bildung.dam@stadt-frankfurt.de [...mehr]
Schlechtes Wetter, Kälte, Matsch – es gibt genug Gründe drinnen zu bleiben und ebensoviele, die Kinderaugen schattig werden lassen, wenn sie nicht hinaus können. Das Kindermuseum Frankfurt verspricht nun Abhilfe und bietet von Januar bis März 2011 interessante Exkursionen für Familien an.
Begleitend zur aktuellen Ausstellung “Schatten & Licht” unternimmt das Kindermuseum Frankfurt im ersten Quartal 2011 mehrere Ausflüge zu besonderen Orten in Frankfurt. Diverse Kooperationspartner bieten dort zusätzliche, spannende Perspektiven auf das Thema der Ausstellung.
Den Auftakt zu der Aktion machte bereits das Deutsche Filmmuseum. Es zeigte eine Zusammenstellung von Filmen, in denen “Schatten einen großen Auftritt” hat. In einem anschließenden abendlichen Spaziergang lenkte eine Architektin den Blick auf die Beleuchtung von Fassaden, Straßen und Plätzen der Innenstadt.
Im Februar 2011 wird im Goethe-Schülerlabor der Fachbereiche Chemie und Physik auf dem Uni-Campus Riedberg unter professioneller Anleitung mit Licht und Schatten experimentiert. Im März 2011 endet die Reihe im Theater: Mitarbeiter des Jungen Schauspiels Frankfurt demonstrieren, welche Bedeutung Rampenlicht und Schatten für eine effektvolle Aufführung haben.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Familien mit Kindern ab 8 Jahren und ist kostenlos. [...mehr]




