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Edvard Munch, der Laien wohl für sein berühmtes Bild “Der Schrei” bekannt sein dürfte, gastiert ab Februar in Frankfurt am Main in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Im Zentrum der Ausstellung “Der moderne Blick” steht allerdings das filmische und fotografische Schaffen des Künstlers.
Wie bereits berichtet, beschäftigt sich die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 09. Februar bis zum 13. Mai 2012 mit Edvard Munch und seinem filmischen und fotografischen Schaffen. Unter dem Titel “Der moderne Blick” ist in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou in Paris eine außergewöhnliche Ausstellung entstanden, die eine ganz neue Sicht auf das Werk Munchs bietet.
130 Werke sind zu sehen, wobei besonders das Spätwerk bis 1944 im Fokus steht. Im Zentrum steht Munchs Auseinandersetzung mit modernen Aufnahmetechniken wie Fotografie und Film – dabei wird erkennbar, inwieweit die spezifischen Kompositionsformen Einfluss auf seine Malerei hatten. Zu sehen sind auch fotografische Arbeiten des Künstlers, sowie vier Filme. [...mehr]
Charlie Chaplin – wer kennt ihn nicht, diese komische Figur mit den großen Schuhen und dem Bärtchen? Auch wer keinen seiner Filme kennt, kennt wenigstens dieses Bild von ihm. Ab Februar 2012 widmet das wieder eröffnete Deutsche Filmmuseum in Frankfurt ihm eine Ausstellung.
Die Figur des Tramp wurde nachhaltig von Charlie Chaplin geprägt; er selbst ist noch immer eine der bekanntesten Persönlichkeiten und Schauspieler der Welt. Die Warenwelt und Gebrauchskunst reproduziert die Ikone Chaplin seit fast 100 Jahren massenhaft. Grund genug für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main dem Phänomen eine Sonderausstellung zu widmen: “Charlie, the Bestseller. Chaplins Tramp – Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz”.
Die Ausstellung zeigt allerdings keine Werk- oder Lebensschau Chaplins. Im Zentrum des Interesses steht die Frage, wie die einzigartige Figur, die der Künstler geschaffen hat, Eingang in unsere Alltagskultur gefunden hat und unabhängig von seinen Filmen ein eigenständiges Leben führt. Die Ausstellung beginnt am 22. Februar 2012 und läuft bis zum 13. Mai 2012. [...mehr]
Im Städel in Frankfurt wird ab dem 15. Dezember ein bislang unbekanntes Bild von Papst Julius II. ausgestellt, welches lange Zeit als Kopie von Raffaels Renaissancegemälde galt.

Das Städel nimmt das Papst-Gemälde von Raffael in seine wiedereröffnete Sammlung „Alte Meister” auf, nachdem es aufwändig untersucht und auf die Echtheit geprüft wurde. Bislang galt das 1511/12 entstandene Bild offiziell als Kopie, wobei das Frankfurter Museum überzeugt war, dass es sich dabei um ein Original handelt, weswegen das Städel das Papstporträt vor einem Jahr von einem Privatsammler kaufte, der es 2007 als Werk eines Nachahmers Raffaels ersteigert hatte. Nach unterschiedlichen Untersuchungen und Durchleuchtungsverfahren wird nun jedoch eine Kopie ausgeschlossen, da die Ergebnisse dafür sprechen, dass es sich bei dem Bildnis um einen echten Raffael handelt. [...mehr]
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich noch bis September 2011 einem Thema, das viele nur aus Verschwörungstheorien kennen: In einer einzigartigen Ausstellung über Geheimgesellschaften wandelt der Besucher auf den Pfaden des Verborgenen und Verbotenen…
Schon seit dem 23. Juni 2011 läuft die Ausstellung “Geheimgesellschaften. Wissen Wagen Wollen Schweigen” in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Noch bis zum 25. September 2011 wird sie zu sehen sein.
Die Faszination für Geheimgesellschaften mit ihren verborgenen und rätselhaften Riten, ihrem Geheimwissen und ihren exklusiven Mitgliedern ist alt. Ob geheime Bruderschaften, Logen oder sonstige Verbände: Immer wieder kursieren Gerüchte über die mächtigen Drahtzieher im schattigen Hintergrund der Gesellschaft, und immer wieder laden sie zu Spekulationen und Verschwörungstheorien ein.
Schweinepriester! Das caricatura in Frankfurt eröffnete im Februar eine Ausstellung zum Werk des französischen Karikaturisten Jean-Marc Reiser, der in Deutschland zu Lebzeiten mit seinen satirischen und sozialkritischen Zeichnungen auf weit mehr Ablehnung als Akzeptanz traf.
Das caricatura Frankfurt hat eine neue Attraktion. Neben seinen beliebten Dauerausstellungen macht das Museum für Komische Kunst nun auch das Werk des französischen Satirikers, Karikaturisten und Comic-Zeichners Jean-Marc Reiser (1941-1983) dem Publikum in einer repräsentativen Ausstellung zugänglich. Die Präsentation von rund 240 Einzelwerken reiht sich damit in eine lange Tradition von Ausstellungen, in welcher das caricatura dem interessierten Laien ebenso wie dem erfahrenen Kenner immer wieder Kunst der etwas anderen Art näher bringt. [...mehr]
Sie ist eins der bekanntesten und beliebtesten Ziele der kulturinteressierten Frankfurter und Frankfurt-Touristen: Die Schirn Kunsthalle Frankfurt. Jetzt wird sie ein Vierteljahrhundert alt und feiert ihren 25sten Geburtstag. Wir gratulieren!
Zum 25-jährigen Jubiläum präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am 10. Februar 2011 nach der Eröffnung der Ausstellung “Surreale Dinge” ein siebenminütiges “Kunstfeuerwerk”. Künstlerin Sandra Kranich wird unter dem Titel “Time Tower” auf und unter dem hochbeinigen Tisch vor dem Gebäude selbigen mit einem farbigen Feuerzauber wie einen geschlossenen Würfel erscheinen lassen. [...mehr]
Der gekreuzigte Jesus, dargestellt aus einer Unzahl weiblicher Brustwarzen – anders: “NippleJesus” – steht im Mittelpunkt der gleichnamigen Kurzgeschichte von Nick Hornby, die nun vom Schauspiel Frankfurt im Museum für Moderne Kunst inszeniert wird.
Zum ersten Mal wird im Februar 2011 eine Produktion des Schauspiel Frankfurt im Museum für Moderne Kunst zu sehen sein. In dem Stück geht es denn auch um moderne Kunst, nämlich um den beschriebenen “NippleJesus”, der von dem ehemaligen Nachtclub-Rausschmeißer Dave bewacht werden soll.
Die Kurzgeschichte von “High Fidelity”-Autor Nick Hornby wird als Monolog von der jungen Regisseurin Barbara Wolf mit Ensemblemitglied Mathis Reinhardt inszeniert. Augenzwinkernd wird in dem Stück vom zeitgenössischen Kunstbetrieb und unserem subjektiven Blick auf die Kunst erzählt – die Kulisse im Museum für Moderne Kunst sorgt für das richtige Ambiente und zeigt, dass nicht nur das Caricatura Museum Frankfurt zu Humor und Selbstironie fähig ist.
Die Premiere findet am 19. Februar 2011 um 20h statt, weitere Vorstellungen sind am 20. und 27. Februar, sowie am 04. und 05. März 2011.
Zur Website des Museum für Moderne Kunst geht es hier, zur Website vom Schauspiel Frankfurt und den Eintrittskarten geht es hier entlang. [...mehr]
Die Frankfurter Buchmesse 2011 findet vom 12. bis zum 16. Oktober statt und darf einen ganz besonderen Ehrengast begrüßen. Unter dem Titel „Sagenhaftes Island“ wird der Inselstaat seine Geschichte, Kultur und Literatur präsentieren.
Seit 1988 begrüßt die Frankfurter Buchmesse jährlich einen Ehrengast, der sich, seine Kultur, Literatur und Traditionen vorstellt. In diesem Jahr konnte man Argentinien von seiner kreativen Seite kennenlernen, 2011 wird Island im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Das kleine Eiland ist damit der erste nordische Staat, das sich auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren wird. [...mehr]
Das Museum für Angewandte Kunst am Frankfurter Museumsufer hat seinen Herbstputz durch und präsentiert jetzt die neu konzipierte Barock-Abteilung.
Monate hat es gedauert, in denen kostbare Objekte aus den Depots geholt und mit ihnen die Vitrinen des Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt neu bestückt wurden. Die Barockabteilung wurde vollkommen überarbeitet und neu konzipiert. Am 17. Oktober 2010 wird Kuratorin Dr. Heidrun Zinnkann interessierten Besuchern die Ausstellung in einer Führung vorstellen.
Die Barockausstellung widmet sich – wie man sich anhand des Namens leicht denken kann – der Epoche des Barock in Europa, die zwischen 1600 und 1770 datiert und als Epoche des Luxus und glanzvollen Festtagskultur gilt. Das Kunstgewerbe verzeichnete in diesem Zeitraum eine Blütezeit, und noch heute steht Barock für Pomp und Prunk; der Bedarf an Repräsentationsobjekten war extrem hoch.
Geographisch orientiert sich die Barockausstellung vor allem an Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die Auswahl der Objekte lässt außerdem Rückschlüsse auf Neuerungen im Kunsthandwerk der Zeit zu: Trinkgefäße aus unterschiedlichen Materialien verweisen beispielsweise auf die Einführung von Kaffee, Tee und Schokolade im abendländischen Europa. [...mehr]
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich in ihrem Winterprogramm 2010/2011 einer Kunstform, die zu Unrecht aus dem Blickfeld geraten ist. Mit der Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” macht sie auf die mannigfaltigen Darstellungsformen der Kunstform und ihre Inhalte aufmerksam.
Die Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” begann bereits am 24. September 2010, und sie wird noch bis zum 09. Januar 2011 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zu besichtigen sein. Die dargestellten Künstler enthüllen in ihren Werken Unerwartetes und lassen fantastische Werke entstehen. Sie beleuchten Grenzen und Widersprüche des menschlichen Daseins und vermitteln eine tiefe Unruhe über die Beziehungen zwischen Wirklichkeit und Fantasie.
Die Dynamik im Spannungsfeld zwischen Wahnsinn und Gesellschaft steht unter anderem im Fokus der Schau. Der Outsider, der immer am Rand der Gesellschaft steht und über diese reflektiert, offenbart und entlarvt bürgerliche Ordnung, die immer weniger Platz für das Anormale hat. Besonders im Wandel der Geschichte seit dem 19. Jahrhundert und analog zur Geschichte der Psychiatrie wird dies in der Ausstellung aufgezeigt. „Outsider Art“ ist ein Begriff, den der britische Kunstkritiker Roger Cardinal Anfang der 1970er-Jahre prägt, um die Produktion von Kunst entlang und jenseits dieser Grenzen zu beschreiben. Von der „Bildnerei der Geisteskranken“ spricht noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Hans Prinzhorn, einer der theoretischen Pioniere. [...mehr]







