Kunst Archive » Page 2 of 3 » Frankfurter Rundblick

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich noch bis September 2011 einem Thema, das viele nur aus Verschwörungstheorien kennen: In einer einzigartigen Ausstellung über Geheimgesellschaften wandelt der Besucher auf den Pfaden des Verborgenen und Verbotenen…

Schon seit dem 23. Juni 2011 läuft die Ausstellung “Geheimgesellschaften. Wissen Wagen Wollen Schweigen” in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Noch bis zum 25. September 2011 wird sie zu sehen sein.

Die Faszination für Geheimgesellschaften mit ihren verborgenen und rätselhaften Riten, ihrem Geheimwissen und ihren exklusiven Mitgliedern ist alt. Ob geheime Bruderschaften, Logen oder sonstige Verbände: Immer wieder kursieren Gerüchte über die mächtigen Drahtzieher im schattigen Hintergrund der Gesellschaft, und immer wieder laden sie zu Spekulationen und Verschwörungstheorien ein.



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Schweinepriester! Das caricatura in Frankfurt eröffnete im Februar eine Ausstellung zum Werk des französischen Karikaturisten Jean-Marc Reiser, der in Deutschland zu Lebzeiten mit seinen satirischen und sozialkritischen Zeichnungen auf weit mehr Ablehnung als Akzeptanz traf.

Das caricatura Frankfurt hat eine neue Attraktion. Neben seinen beliebten Dauerausstellungen macht das Museum für Komische Kunst nun auch das Werk des französischen Satirikers, Karikaturisten und Comic-Zeichners Jean-Marc Reiser (1941-1983) dem Publikum in einer repräsentativen Ausstellung zugänglich. Die Präsentation von rund 240 Einzelwerken reiht sich damit in eine lange Tradition von Ausstellungen, in welcher das caricatura dem interessierten Laien ebenso wie dem erfahrenen Kenner immer wieder Kunst der etwas anderen Art näher bringt.    [...mehr]


Sie ist eins der bekanntesten und beliebtesten Ziele der kulturinteressierten Frankfurter und Frankfurt-Touristen: Die Schirn Kunsthalle Frankfurt. Jetzt wird sie ein Vierteljahrhundert alt und feiert ihren 25sten Geburtstag. Wir gratulieren!

Zum 25-jährigen Jubiläum präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt am 10. Februar 2011 nach der Eröffnung der Ausstellung “Surreale Dinge” ein siebenminütiges “Kunstfeuerwerk”. Künstlerin Sandra Kranich wird unter dem Titel “Time Tower” auf und unter dem hochbeinigen Tisch vor dem Gebäude selbigen mit einem farbigen Feuerzauber wie einen geschlossenen Würfel erscheinen lassen.    [...mehr]


Der gekreuzigte Jesus, dargestellt aus einer Unzahl weiblicher Brustwarzen – anders: “NippleJesus” – steht im Mittelpunkt der gleichnamigen Kurzgeschichte von Nick Hornby, die nun vom Schauspiel Frankfurt im Museum für Moderne Kunst inszeniert wird.

Zum ersten Mal wird im Februar 2011 eine Produktion des Schauspiel Frankfurt im Museum für Moderne Kunst zu sehen sein. In dem Stück geht es denn auch um moderne Kunst, nämlich um den beschriebenen “NippleJesus”, der von dem ehemaligen Nachtclub-Rausschmeißer Dave bewacht werden soll.

Die Kurzgeschichte von “High Fidelity”-Autor Nick Hornby wird als Monolog von der jungen Regisseurin Barbara Wolf mit Ensemblemitglied Mathis Reinhardt inszeniert. Augenzwinkernd wird in dem Stück vom zeitgenössischen Kunstbetrieb und unserem subjektiven Blick auf die Kunst erzählt – die Kulisse im Museum für Moderne Kunst sorgt für das richtige Ambiente und zeigt, dass nicht nur das Caricatura Museum Frankfurt zu Humor und Selbstironie fähig ist.

Die Premiere findet am 19. Februar 2011 um 20h statt, weitere Vorstellungen sind am 20. und 27. Februar, sowie am 04. und 05. März 2011.

Zur Website des Museum für Moderne Kunst geht es hier, zur Website vom Schauspiel Frankfurt und den Eintrittskarten geht es hier entlang.    [...mehr]


Die Frankfurter Buchmesse 2011 findet vom 12. bis zum 16. Oktober statt und darf einen ganz besonderen Ehrengast begrüßen. Unter dem Titel „Sagenhaftes Island“ wird der Inselstaat seine Geschichte, Kultur und Literatur präsentieren.

Seit 1988 begrüßt die Frankfurter Buchmesse jährlich einen Ehrengast, der sich, seine Kultur, Literatur und Traditionen vorstellt. In diesem Jahr konnte man Argentinien von seiner kreativen Seite kennenlernen, 2011 wird Island im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Das kleine Eiland ist damit der erste nordische Staat, das sich auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren wird.    [...mehr]


Das Museum für Angewandte Kunst am Frankfurter Museumsufer hat seinen Herbstputz durch und präsentiert jetzt die neu konzipierte Barock-Abteilung.

Monate hat es gedauert, in denen kostbare Objekte aus den Depots geholt und mit ihnen die Vitrinen des Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt neu bestückt wurden. Die Barockabteilung wurde vollkommen überarbeitet und neu konzipiert. Am 17. Oktober 2010 wird Kuratorin Dr. Heidrun Zinnkann interessierten Besuchern die Ausstellung in einer Führung vorstellen.

Die Barockausstellung widmet sich – wie man sich anhand des Namens leicht denken kann – der Epoche des Barock in Europa, die zwischen 1600 und 1770 datiert und als Epoche des Luxus und glanzvollen Festtagskultur gilt. Das Kunstgewerbe verzeichnete in diesem Zeitraum eine Blütezeit, und noch heute steht Barock für Pomp und Prunk; der Bedarf an Repräsentationsobjekten war extrem hoch.

Geographisch orientiert sich die Barockausstellung vor allem an Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die Auswahl der Objekte lässt außerdem Rückschlüsse auf Neuerungen im Kunsthandwerk der Zeit zu: Trinkgefäße aus unterschiedlichen Materialien verweisen beispielsweise auf die Einführung von Kaffee, Tee und Schokolade im abendländischen Europa.    [...mehr]


Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich in ihrem Winterprogramm 2010/2011 einer Kunstform, die zu Unrecht aus dem Blickfeld geraten ist. Mit der Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” macht sie auf die mannigfaltigen Darstellungsformen der Kunstform und ihre Inhalte aufmerksam.

Die Ausstellung “Weltenwandler. Die Kunst der Outsider” begann bereits am 24. September 2010, und sie wird noch bis zum 09. Januar 2011 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zu besichtigen sein. Die dargestellten Künstler enthüllen in ihren Werken Unerwartetes und lassen fantastische Werke entstehen. Sie beleuchten Grenzen und Widersprüche des menschlichen Daseins und vermitteln eine tiefe Unruhe über die Beziehungen zwischen Wirklichkeit und Fantasie.

Die Dynamik im Spannungsfeld zwischen Wahnsinn und Gesellschaft steht unter anderem im Fokus der Schau. Der Outsider, der immer am Rand der Gesellschaft steht und über diese reflektiert, offenbart und entlarvt bürgerliche Ordnung, die immer weniger Platz für das Anormale hat. Besonders im Wandel der Geschichte seit dem 19. Jahrhundert und analog zur Geschichte der Psychiatrie wird dies in der Ausstellung aufgezeigt. „Outsider Art“ ist ein Begriff, den der britische Kunstkritiker Roger Cardinal Anfang der 1970er-Jahre prägt, um die Produktion von Kunst entlang und jenseits dieser Grenzen zu beschreiben. Von der „Bildnerei der Geisteskranken“ spricht noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts Hans Prinzhorn, einer der theoretischen Pioniere.     [...mehr]


In der Frankfurter Museumslandschaft geht es in die Wintersaison 2010/2011. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt stellt ab Mitte Oktober bis Ende Januar 2011 Gustave Courbet aus.

Der Franzose Gustave Courbet (1819-1877) schuf in seinen Portraits, Landschaftsbildern, Zeichnungen und Stillleben ein Gegenbild zu der von der Industrialisierung geprägten Zeit, in der er lebte. Als einer der faszinierendsten Künstler des an faszinierenden Künstlern nicht armen Frankreich des 19. Jahrhunderts gilt er als Vorkämpfer einer sozial engagierten Malerei und als Revolutionär der Pariser Commune.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt stellt seine Werke in der Ausstellung “Ein Traum von der Moderne” vom 15. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011 aus. In ihnen zeigt er eine Welt der Versunkenheit, Nachdenklichkeit und Innenwendung. Über 100 Werke stellen insgesamt diesen Courbet vor, dessen Vision von Cézanne und Picasso, sowie in Symbolismus und Surrealismus weiterentwickelt wurden. Bis heute berufen sich viele Künstler auf Courbets traumwandlerische Sinnlichkeit und seine Versenkung in entlegene, von der Außenwelt abgeschlossene Gegenden.

Courbet offenbart eine große emotionale Bandbreite in seinen Gemälden und Zeichnungen. Wiederkehrende Motive sind Erschrecken und Selbstzweifel, aber er fängt auch kranke und misstrauische Züge von Zeitgenossen ein. Seine Malerei errang insgesamt drei Neuerungen: Gesellschaftskritik, Abstraktion und Introspektion – er drang in die Innenwelt der Dinge ein, wie er selbst einmal sagte: “Ich bringe selbst Steine zum Denken.”    [...mehr]


Das “caricatura museum frankfurt” startet mit Rock’n'Roll Fever in die Wintersaison: Die Künstler Guido Sieber und Franz Dobler haben sich zusammengetan um einen ganz eigenen Blick auf die Popmusik zu werfen.

Die neue Ausstellung “Rock’n'Roll Fever” löst die “Letzte Warnung” von Franziska Becker im caricatura museum frankfurt nun ab und wird in Bild, Text und Ton die hunderjährige Geschichte der Popmusik nacherzählen. Dabei beschäftigen sich der Bildende Künstler und der Schriftsteller mit Entstehung und Entwicklung einzelner Musikstile und setzen sich mit Subkultur und Mainstream auseinander, auch hinsichtlich der Wechselwirkungen auf die Gesellschaft.

Themen sind außerdem die Verquickung der Mafia mit der Musikindustrie oder der fanatisc he, quasireligiöse Starkult. Viele Gemälde sind extra für die Ausstellung entstanden; Guido Sieber verzerrt in ihnen bewusst die Mechanismen und Symptome der Rockhistorie und schafft ein Antibild der Rockstars, die so gern und so fleißig an ihrem Image arbeiten und sich nicht selten narzisstisch in Szene setzen.

Der Schriftsteller Franz Dobler ergänzt den optischen Teil von “Rock’n'Roll Fever”, indem er auf seine eigene Art die Vorder- und Hintergründe der Rock- und Popgeschichte beleuchtet. Aus seinem gleichnamigen Buch hat er 26 Passagen für die Ausstellung leicht modifiziert und vertont. Passend zu den jeweiligen Bildern kann der Besucher der Ausstellung die entstandenen Musikstücke anhören.     [...mehr]


Die Botticelli-Ausstellung im Städel Museum vom 13. November 2009 bis 28. Februar 2010 ist die erste monographische Künstlerausstellung im deutschsprachigen Raum. Unter den 80 Bildern befindet sich auch eine Venus, jedoch nicht die weltbekannte Geburt der Venus, eines der schönsten Renaissance Gemälde der Welt.

Botticelli-Ausstellung im Ständl-Museum – mit Venus, ohne Geburt ©Flickr.com/snickclunk

Botticelli-Ausstellung im Städel Museum

Das Städel Museum stellt vom 13. November bis 28. Februar eine umfangreiche Gemäldesammlung aus allen Schaffensphasen des weltbekannte, italienischen Renaissance-Malers Sandro Botticelli (1445-1510) aus. Die im deutschsprachigen Raum so einzigartig stattfindende Ausstellung gliedert sich in drei Teilen, in denen man sich schematisch mit den Motiven auseinander gesetzt hat.
Den Einstieg macht die frühe Schaffensphase, bestehend aus Zeichnungen und Portraits. Der zweite Teil der Botticelli-Ausstellung setzt sich mit den Kunstwerken in der Zeit unter der Förderung Lorenzo di Pierfrancesco de’ Medicis um 1480 auseinander, in der auch die berühmten Gemälde „Die Geburt der Venus“ und „Primavera“ als Auftragsarbeiten entstanden. In diesem Zeitraum widmete sich der Maler hauptsächlich der idealistisch stilisierten und üppigen Weiblichkeit, meist im Kontext der griechischen Mythologie. Diese Merkmale findet man tugendhaft und keusch auch noch in den Madonnen und kirchlichen Motiven der späten Schaffensphase, die der dritte Teil thematisiert.

Botticellis berühmte Frauengemälde – mit Venus, ohne Geburt

Nach dem Tod Medicis blieben Schutz und politischer Spielraum in der Kunst für Botticelli aus. Unter Medicis Gegensacher Savonarola wendet er sich den streng religiösen Themen zu und soll viele seiner alten, unkeuschen und mystifizierten Frauengemälde auf einem Scheiterhaufen verbrannt haben.     [...mehr]


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