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Der Oktober 2010 hat gute Chancen das kulturelle Highlight des Jahres zu werden. Auch nach der Buchmesse 2010 bieten die Frankfurter Museen und kulturellen Institutionen ein breites Programm. So auch das Museum für Kommunikation, das sich ab dem 14. Oktober mit nonverbaler Kommunikation beschäftigt.

“Dialog im Stillen” heißt die Ausstellung vom Museum für Kommunikation, die vom 14. Oktober 2010 bis zum 28. Februar 2011 laufen wird und sich mit nonverbaler Kommunikation beschäftigt. Sprachlos – das ist das Motto dieser außergewöhnlichen Ausstellung, denn während des Besuchs wird kein Wort gesprochen, und auch zu hören ist nichts. Die Besucher werden zum Teil der Stille und nehmen gleichzeitig an diesem Experiment der nonverbalen Kommunikation teil. Während der Besucher im Dialogmuseum Frankfurt seines Sehsinns beraubt wird, wird er hier im Museum für Kommunikation gehörlose Mitarbeiter durch schallisolierte Räume geführt.    [...mehr]


Eine bisher nie dagewesene Ausstellung zeigt Bilder der expressionistischen Künstlerin und Autodidaktin Else Lasker-Schüler im Jüdischen Museum in Frankfurt.

Bekannt ist die vielseitige Künstlerin Else Lasker-Schüler heute vor allem durch ihr literarisches Werk. Die Kulturgeschichte hat immer wieder versucht sie auf (diese) eine Facette ihres künstlerischen Schaffens zu beschränken, dabei ist sie immer soviel mehr gewesen, viel mehr als nur Dichterin oder Expressionistin. Erstmals würdigt nun eine Ausstellung ihre Malerei. Das Jüdische Museum rückt nun im Rahmen des Kulturfonds Rhein Main-Projekts “eX Phänomen Expressionismus” ihr bildkünstlerisches Werk ins Zentrum.

Die Bilder Lasker-Schülers, die eng mit dem Begründer der Künstlergruppe “Der Blaue Reiter”, Franz Marc, befreundet war, zeigen in ihrer Zweidimensionalität, ihrer Farbigkeit und ihrer Perspektive die Zugehörigkeit zum Expressionismus, dem sich die bereits erwähnte Reihe “eX Phänomen Expressionismus” widmet. Das Projekt läuft seit 2009 und wird sich noch bis 2012 in Werkschauen, Retrospektiven, Konzerten, Filmen und Aufführungen mit dieser Epoche beschäftigen. Lasker-Schülers bildnerisches Werk ist aber auch von Jugendstil, Futurismus und Dada beeinflusst. Die aktuelle Ausstellung stellt diese und weitere Zusammenhänge heraus.    [...mehr]


Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu und verabschiedet sich mit dem Museumsuferfest von Frankfurt. Auch das komischste Museum der Rhein-Main-Metropole ist dabei und bietet ein unterhaltsames, witziges Programm auf dem Weckmarkt an.

Im Rahmen des diesjährigen Museumsuferfest Frankfurt nimmt das Caricatura Museum Frankfurt, wo noch bis 19. September die Ausstellung “Letzte Warnung” von Franziska Becker zu sehen ist, den Weckmarkt für sich in Beschlag: Mit Bühnen und Bänken lockt die Titanic-Zentrale mit einem bunten Programm Besucher zu sich. Vom 27. bis 29. August finden vor allem Lesungen beim “Festival der Komik II” statt.    [...mehr]


Seit dem 22.05.2010 zeigt das Museum für Angewandte Kunst die Ausstellung „Less and More. Das Designethos von Dieter Rams“. An diesem Sonntag lädt es anlässlich der Ausstellung zu einer Jazz-Matinee ein.

Dieter Rams, der für die Firma Braun HiFi-Anlagen gestaltet hat und dessen Werke derzeit in der Ausstellung “Less and More. Das Designethos von Dieter Rams” gezeigt werden, war und ist ein großer Jazzfan. Nach der Arbeit ging der Designer in den 50er und 60er Jahren gern in den Frankfurter Jazzkeller in der Bockenheimer Straße. Schon damals prägte sich ihm ein Musiker ein: Der Saxophonist Emil Mangelsdorff.

Begleitet von Thilo Wagner am Klavier gibt letzterer nun ein Konzert im Foyer des Museum für Angewandte Kunst. Mangelsdorff feierte erst kürzlich seinen 85. Geburtstag. Er gilt als Gründervater des deutschen Jazz. Zusammen mit seinem 2005 verstorbenen Bruder, dem Jazz-Posaunist Albert Mangelsdorff, zählte er zu den jungen Musikern, die Frankfurt am Main den inoffiziellen Titel der deutschen „Jazz-Hauptstadt“ einbrachten. 1995 wurde er mit der Frankfurter Goethe-Plakette geehrt.

Regelmäßig kann man Mangelsdorff jeden ersten Montag im Monat im Frankfurter Holzhausenschlösschen erleben; die Karten sind meist lange im Voraus ausgebucht.
Das Konzert im Museum für Angewandte Kunst am 08. August 2010 beginnt um 11:00h. Anschließend führt Kurator Professor Klaus Klemp durch die Ausstellung. Auch der Künstler Dieter Rams wird da sein und Kataloge zur Ausstellung „Less and More“, die noch bis zum 05. September 2010 zu sehen sein wird, signieren. Es gilt der übliche Eintritt für das Museum für die Matinee.

Zur Website des Museum für Angewandte Kunst geht es hier.

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Öffnungszeiten & Preise
Montag: geschlossen
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10-17 Uhr
Mittwoch: 10-21 Uhr

Eintritt: 8,00€ (4,00€ ermäßigt)    [...mehr]


Das Museumsuferfest in Mainhatten, wie Frankfurt am Main von vielen genannt wird, findet jedes Jahr am letzten Augustwochenende mit einer sehr großen Anziehungskraft statt. Mit diesem Volksfest wird das deutschlandweit einzige Museumsufer gefeiert.

Museumsuferfest martinkrolikowski ©Flickr

Seit 1988 wird das Museumsuferfest in Frankfurt am Main unter einem ständig wechselnden Motto durchgeführt. In diesem Jahr ist Argentinien das Schwerpunktthema der Veranstaltung. Viele verbinden Argentinien mit Tango, Fußball und gutem Essen. Aber Argentinien hat mehr zu bieten. Vor allem die Kulturszene ist sehr lebendig. Auf dem Museumsuferfest in Frankfurt am Main können sie diesen Südamerikanische Staat kennen lernen.    [...mehr]


Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal geschummelt? Der kleine Zettel im Etui oder im Ärmel – fast jeder Schüler kennt diese Situation: Es ist Mathe und man kann sich die Formeln einfach nicht merken. Das Museum für Kommunikation zeigt jetzt die Geschichte der Spickzettel in einer Ausstellung.

„Spickzettel. Bloß nicht erwischen lassen“ - so heißt die Spickzettel-Ausstellung, die das Museum für Kommunikation jetzt in Frankfurt am Main zeigt. Vom 03. Juni bis 05. September werden 1000 Spickzettel aus fast 100 Jahren Schulgeschichte zu sehen sein.

Highlight für Fußball-Fans ist der Spicker, der der Deutschen Nationalelf bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 den Einzug ins Halbfinale sicherte: Lange rätselten Medien und Fans, was auf dem Zettel stand, den Jens Lehmann beim Viertelfinale gegen Argentinien aus dem Stutzen zog – die Besucher des Museum für Kommunikation werden nun das Geheimnis über die gegnerischen Elfmeterschützen erfahren.

Aber natürlich stehen vor allem Schul-Spickzettel im Vordergrund: Vom klassischen Spicker aus Papier bis hin zum Hightech-Spicker in Form von umgebauten Armbanduhren, präparierter Schokolade, Hightech-Brillen und weiteren kuriosen Basteleien dürfen die Besucher der Ausstellung über den Einfallsreichtum und die Kreativität der erwischten Schüler staunen. Interaktive Stationen bieten außerdem die Gelegenheit zum Raten und Mitmachen.

Zentrale Frage der Ausstellung des Museum für Kommunikation ist die Funktion und Bedeutung des Spickzettels im Kosmos Schule. Ungewohnte Einblicke in die Lernwelt werden eröffnet: Effekte des Spickens für die Leistungsmessung und die Lernstrategien von Schülern. Außerdem werden historische Entwicklungslinien aufgezeigt und persönliche Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern von 1900 bis heute dargestellt. Abgerundet wird die Spickzettel-Ausstellung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Motiven, Methoden und zur Verbreitung des Spickens.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Museum für Kommunikation.

Spickzettel. Bloß nicht erwischen lassen!
3.Juni bis 5. September 2010

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 9 - 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 11 - 19 Uhr

Öffentliche Führungen
sonntags 16 Uhr, mittwochs 16 Uhr

Eintritt
Ab 6 Jahre 1 EUR - mit Audioguide 2,50 EUR
Ab16 Jahre 2,50 EUR - mit Audioguide 4 EUR

Freier Eintritt
Kinder unter 6 Jahren    [...mehr]


Das Wetter lässt uns in den letzten Wochen zwar wenig Grund zur guten Laune, doch die sollte man sich nicht verderben lassen. Vielleicht hilft es, schlechte Dinge mit Humor zu nehmen. Wer dafür Hilfe braucht, sollte sich die Ausstellung von Franziska Becker anschauen.

“Letzte Warnung” – so der Titel der Ausstellung im Caricatura Museum Frankfurt, dem Museum für komische Kunst, die am kommenden Donnerstag, dem 27. Mai, beginn.

1977 bewarb sich Franziska Becker, damals noch Kunststudentin, mit einer Kugelschreiberzeichnung als Cartoonistin bei der “Emma“, die seinerzeit gegründet wurde. Seit dieser ersten Ausgabe bis heute ist Becker Hauszeichnerin des Blattes. Aus diesem Blickwinkel heraus entstanden Cartoons, Karikaturen und Bildergeschichten: Weiblich, klug, witzig.

Ironisch und liebevoll widmete Franziska Becker sich denjenigen, die sich der Studenten-, Frauen- oder Alternativszene gegenüber dem damaligen gesellschaftlichen Konsens stellten: Wohngemeinschaften, Hausbesetzungen, dem Kampf gegen den §218 und die Startbahn West. Es entstand eine Chronik der Bundesrepublik Deutschland bis hin zu aktuellen Themen wie Viagra, Kopftuch, Arschgeweih und Hartz IV.

Erstmals wird nun im Caricatura Museum Frankfurt das eher unbekannte Werk von Franziska Becker gezeigt: Malerei, Objekte und Skizzenbücher. Die meist großformatigen Gemälden, bei denen Becker mit vielen Techniken, u.a. Tusche-, Acryl-, Aquarellfarben und Buntstiften arbeitet, überschreitet bzw. durchbricht sie durch die Integration von kleineren Objekten (Uhren, Tüchern, Schals) den vorgegebenen Bildrahmen. Ihr Blick auf unsere Welt erzeugt ein verblüffend irritierendes Bild unseres Daseins, stets schwankend zwischen Traum und Realität, detailgetreu, trotzdem überspitzt und dabei von zeitloser Aktualität.

Die Ausstellung im caricatura museum frankfurt zeigt vom 27. Mai bis zum 19. September 2010 rund 300 Exponate und gewährt erstmals einen Einblick in das gesamte künstlerische Werk und Schaffen von
Franziska Becker.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Mittwoch 10 - 21 Uhr
Montag geschlossen

Preise
5,. € / 2,50 € ermäßigt

Anschrift
caricatura museum frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17
D-60311 Frankfurt am Main
Tel +49 (0) 69 212 301 61    [...mehr]


Im Museum für angewandte Kunst können vom 22. Mai bis zum 05. September verschiedenste Design- Exponate betrachtet werden. Im Zentrum der Ausstellung „Less and More“ stehen Ausstellungsstücke des berühmten Designer Dieter Rams.

 Dieter Rams von JForth ©Flickr„Less and More“ - Ein besonderer Gast verweilt in Frankfurt

Nach Ausstellungsstädten wie Osaka, Tokyo und London, ist die bekannte Ausstellung „Less and More“, die sich mit der Entwicklung der Gestaltung, rund um den Designer Dieter Rams beschäftigt, nun endlich in Deutschland zu bewundern. Ausgestellt wird in der Millionenstadt Frankfurt, in dem Museum für angewandte Kunst. Insgesamt kann man über 500 Exponate, auf einer Fläche von 1.000 m², betrachten.    [...mehr]


Geschichte versus Fiktion: Das Archäologische Museum lädt am Mittwoch, 05.05.2010, zu Lesung und Podiumsdiskussion über den Historischen Roman ein.

Historische Romane erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit – nicht nur innerhalb der Gemeinde der Mittelalter-Fans, die sich wochenends in Mittelalterkluft werfen und ihre Zeit auf Mittelaltermärkten verbringen. Die Meister der historischen Autoren verstehen es Fiktion und Geschichte spannend und unterhaltend zu verknüpfen: Sie stellen die Welten von vor einigen Jahrhunderten lebensecht wieder her und begeistern ihre Leser durch größtmögliche historische Korrektheit, sowie interessante und spannende Geschichten und Charaktere.
Teils zerfließen auch die Grenzen zwischen Phantastik, Legende und Historie: Einige Romane nähern sich mehr dem Fantasygenre an, andere geben vor historisch nachzuerzählen.

Mit dem Boom des Historischen Romans geht auch eine Geschichtsbegeisterung einher, die sich in historischen Zeitschriften und Fernsehdokumentationen niederschlägt. Regelmäßig laufen im Fernsehen Geschichtsdokumentationen, die historische Ereignisse anschaulich darstellen.

Am Mittwoch, 5. Mai, lädt das Archäologische Museum nun zu einer Lesung und Podiumsdiskussion ein, bei der über das Genre “Historischer Roman” diskutiert wird: Robert Gordian, der Autor des historischen Romans “Die Germanin”, wird mit dem Sachbuchautor Ralf-Peter Märtin über seine Darstellung der Varusschlacht sprechen. Claudia Kauter von der Frankfurter Schillerschule, der Archäologe Carsten Wenzel und Angelika Schmidt-Herwig vom Archäologischen Museum diskutieren mit. Die Geschäftsführerin des Verlags Philipp von Zabern, Annette Nünnerich-Asmus, wird die Diskussion leiten.

Zum Webauftritt des Archäologischen Museums geht es hier.

Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
D-60311 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten

Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr
Mo geschlossen
Eintrittspreise € 6, ermäßigt € 3

“Reale Geschichte trifft Fiktion”: Lesung + Podiumsdiskussion mit Robert Gordian
05.05.2010

Beginn:18 Uhr, Eintritt frei.    [...mehr]


Kaum jemand, der mit offenen Augen durch Frankfurt geht, entkommt der groß angelegten Kampagne “Frankfurt baut das neue Städel”.

Das Städel Museum ist die älteste Museumsstiftung in Deutschland und eins der bekanntesten Museen am Frankfurter Museumsufer. Derzeit ist es vor allem wegen seiner groß angelegten und viel diskutierten Botticelli-Ausstellung im Gespräch.

Jenseits dieser spektakulären Ausstellung beherbergt es 2.800 Gemälde, 600 Skulpturen und 100.000 Zeichnungen aus 700 Jahren europäischer Kunstgeschichte. Damit gehört das Städel Museum zu den international bedeutendsten Kunstsammlungen, die 2008 aus der Sammlung Deutsche Bank um 600 Kunstgegenstände erweitert worden ist.

Neben klassischen Meisterwerken von Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Rembrandt, Claude Monet, Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Paul Cézanne zeigt das Museum auch Werke zeitgenössischer Künstler wie Joseph Beuys, Andreas Gursky, Cindy Sherman und Andy Warhol. Durch Ankäufe, Schenkungen aus Privatsammlungen und Erwerbungen aus verschiedenen Stiftungen – ganz im Sinne des Stiftungsgründers, des Kaufmanns und Bankiers Johann Friedrich Städel – wächst die Sammlung stetig an.

Die Grenzen des Räumlichen sind inzwischen erreicht, sodass ein Erweiterungsbau dringend erforderlich ist. Geplant ist ein architektonisch herausfordernder, unterirdischer Bau, der die Museumsfläche um 3000qm erweitert; die Sammlungs- und Ausstellungsfläche wird um 60% erweitert. Der Entwurf für das “neue Städel” stammt von dem Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher.

Die Kosten für den Bau sollen auf verschiedene Parteien verteilt werden; das Besondere am Bau des neuen Städels ist die groß angelegte Spendenkampagne, bei der jeder mitmachen kann. Für 10€ (zzgl. 3€ Versandkosten) sind die gelben “Spendenstiefel” als Anstecker käuflich zu erwerben, für 19,90€ bekommt man einen Benefiz-Gummistiefel. Spenden sind aber auch ohne Stiefel bereits ab dem ersten Euro möglich. Der Neubau soll 2011 eröffnet werden.

Weitere Informationen zur Spendenaktion finden Sie hier.

Adresse:

Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main
069-605098-0    [...mehr]


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