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Das Jüdische Museum in Frankfurt zeigt in vier Ausstellungsbereichen die Geschichte sowie das religiöse und soziale Leben der Juden in Frankfurt zwischen dem 12. und 20. Jahrhundert.
Das Museum befindet sich in dem denkmalgeschützten ehemaligen Rothschild-Palais, welches sich am Untermainkai befindet. Die Dauerausstellung befasst sich mit dem Wechselverhältnis zwischen Juden und ihrer Umwelt, welches an lokalen Beispielen dargestellt wird.
Die Dauerausstellung im Jüdischen Museum
Die Dauerausstellung widmet sich neben den historischen Fakten auch den jüdischen Traditionen und den damit verbundenen Festen. Jüdische Kultgegenstände dienen der Darstellung der religiösen Praxis im Alltag sowie an Feiertagen. [...mehr]
Jemandem etwas abschwatzen – das geht jetzt wirklich, und zwar bei der Tauschbörse im MMK Zollamt an diesem Wochenende. Frankfurter Fashionvictims können jetzt echte Designerstücke für gute Argumente eintauschen.
Im Begleitprogramm zur Ausstellung “Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre” gehen die Veranstalter aus dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt auf vielfältigen Wegen auf die Frankfurter und Frankfurterinnen zu. An diesem Samstag, den 30. Oktober 2010, findet von 16-20h eine außergewöhnliche Tauschbörse statt, bei der man sich Designerstücke tatsächlich erquatschen kann.
Eigentlich sitzt das Designerinnen-Duo BLESS (Ines Kaag und Désirée Heiss) in den Modemetropolen Berlin und Paris. Für die Tauschbörse des MMK kommen sie extra nach Frankfurt. Und so funktioniert’s: Nicht gegen Geld kann man diesen Samstag die Produkte erstehen, sondern nur gegen gute Argumente! Das BLESS-Duo hat acht Outfits mit diversen Accessoires mitgebracht, und jedes kann im Zwiegespräch durch gute Argumente erworben werden. Wer also überzeugend begründen kann, warum er oder sie das Stück unbedingt haben muss, bekommt es am Ende auch!
Hinter der Tauschbörse der anderen Art steht die Philosophie, dass es leicht ist, etwas zu kaufen, aber weitaus schwieriger sich eine Sache wirklich zu Eigen zu machen. [...mehr]
Das Museum für Moderne Kunst bringt uns in diesem Winter Mode näher. Anlässlich der Ausstellung “Not in Fashion” finden außerdem Kooperationen mit Frankfurter Designerläden statt.
Die Ausstellung “Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre” im Museum für Moderne Kunst Frankfurt, auch bekannt als MMK, hat bereits am 25. September 2010 begonnen und wird noch bis zum 09. Januar 2011 andauern. Wie der Titel bereits vermuten lässt widmet sich die Ausstellung der Antibewegung, die sich in den 90ern bewusst gegen die Bilder des Prêt-à-porter, der Haute Couture und der Mainstream-Modemagazine richtete. Damals engagierten sich Designer, Stylisten und Fotografen dafür Mode und Gesellschaft als künstlerische Ausdrucksform und “Körperpolitik” zu verankern statt als bloße Industrie mit einem Gefühl für Zeitgeist.
Hinter den Laufstegen
Die Ausstellung im Museum für Moderne Kunst Frankfurt zeigen die Welt hinter den Laufstegen und erzählen von dem Lebensgefühl in der Dynamik zwischen Identitätsfindung, Individualismus und einem selbstdefinierten Stil einerseits und den Schattenseiten der Industrie andererseits. Zehn Fotografen stehen im Zentrum der Ausstellung, darunter Corinne Day, die Entdeckerin von Kate Moss, Wolfgang Tillmans, Anders Edström, Jürgen Teller oder Nigel Shafran. In ihren Bildern wird die Modewelt dekonstruiert oder das Absurde in ihr entlarvt; ferner gewähren einige Bilder Einblick in das Leben der Models außerhalb der Scheinwerfer. [...mehr]
Der Museumswinter 2010/2011 ist unaufhaltsam in der Frankfurter Museumslandschaft. Anwohner und Touristen können sich auf ein umfangreiches Angebot entlang des Museumsufers und der weiteren Museumsszene Frankfurts freuen. Auch das Archäologische Museum ist dabei mit Objekten aus der Eisenzeit.
In der Sonderausstellung “Fürsten – Feste – Rituale”, die das Archäologische Museum Frankfurt zeigt, wird das Leben vor rund 2.500 Jahren wieder lebendig. Gezeigt wird vor allem Bankettgeschirr, sowie Gürtelbeschläge, Rüstungen, sowie die Rekonstruktion eines Prunkwagens und adeliger Tracht. Die Ausstellung , die am 29. Oktober 2010 eröffnet wird, wird großformatig illustriert; mit moderner Audio- und Videotechnik wird dem Besucher das Leben der ostalpinen Eliten näher gebracht und er begibt sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit Europas.
Die aristokratische Gesellschaft in Vorderasien und Europa im ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zeichnete sich durch Grundbesitz, Zugang zu Rohstoffen und Märkten sowie durch militärische Macht aus. Es entstand eine überregionale Adelskultur, die Homer in der “Ilias” und der “Odyssee” schilderte. Zum Lebensstil gehörten seinerzeit heroisches Kriegertum, Jagdsport, Festgelage, Wettkämpfe, exotischer Luxus, aufwändige Opferpraktiken, ein extensiver Totenkult und elitäre Prestigeobjekte.
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Das Museum für Angewandte Kunst am Frankfurter Museumsufer hat seinen Herbstputz durch und präsentiert jetzt die neu konzipierte Barock-Abteilung.
Monate hat es gedauert, in denen kostbare Objekte aus den Depots geholt und mit ihnen die Vitrinen des Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt neu bestückt wurden. Die Barockabteilung wurde vollkommen überarbeitet und neu konzipiert. Am 17. Oktober 2010 wird Kuratorin Dr. Heidrun Zinnkann interessierten Besuchern die Ausstellung in einer Führung vorstellen.
Die Barockausstellung widmet sich – wie man sich anhand des Namens leicht denken kann – der Epoche des Barock in Europa, die zwischen 1600 und 1770 datiert und als Epoche des Luxus und glanzvollen Festtagskultur gilt. Das Kunstgewerbe verzeichnete in diesem Zeitraum eine Blütezeit, und noch heute steht Barock für Pomp und Prunk; der Bedarf an Repräsentationsobjekten war extrem hoch.
Geographisch orientiert sich die Barockausstellung vor allem an Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Die Auswahl der Objekte lässt außerdem Rückschlüsse auf Neuerungen im Kunsthandwerk der Zeit zu: Trinkgefäße aus unterschiedlichen Materialien verweisen beispielsweise auf die Einführung von Kaffee, Tee und Schokolade im abendländischen Europa. [...mehr]
Fast ist die Satourday-Saison 2010 schon wieder vorbei, aber noch sind zwei Termine für das zweite Satourday 2010-Halbjahr offen: Ende Oktober und Ende November 2010 laden die Frankfurter Museen wieder besonders Kinder ein.
Der Satourday lädt in Frankfurt am letzten Samstag des jeweiligen Monats zum kostenlosen Museumsbesuch ein. Besonders Familien mit Kindern sollen sich von der Aktion angesprochen fühlen; viele Museen und Einrichtungen bieten extra Workshops und Führungen für die Satourdays an, die meist unter einem bestimmten Motto stehen.
In diesem Jahr findet der Satourday noch zwei Mal statt, am 30. Oktober und am 27. November 2010. Das Thema des Oktober Satourday passt zu Halloween: “Die Geister, die ich rief”. Der November-Satourday lockt mit dem Thema “Fantasiewelten”.
An beiden Terminen hat sich die Frankfurter Museumslandschaft wieder eine Wundertüte voll Aktionen ausgedacht, die besonders die Kinder faszinieren werden. Gruselführungen, Bedrucken von T-Shirts mit Monster-Motiven oder das Brauen von Zaubertränken im Palmengarten stehen unter anderem auf dem Satourday-Programm für den Oktober-Termin.
Magisch und voller Fantasie geht es dann Ende November weiter, wenn der Satourday zum Thema “Fantasiewelten” stattfindet. Hier begeben sich Kinder mit ihren Eltern auf Reisen in die ferne Zukunft oder auch in die magische Vergangenheit der Etrusker und Kelten. Im Museum für Angewandte Kunst wird zum Thema Frankfurt in 1000 Jahren eine Fantasiestadt aus Lego gebaut. Alte Legenden und Fabeln werden für Kinder ab 8 Jahren im Archäologischen Museum wieder lebendig, wenn Rudi Gerharz Geschichten erzählt und singt. [...mehr]
Anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2010, bei der Argentinien Gastland ist, zeigt das Museum Judengasse die Ausstellung “Jüdisches Leben in Argentinien” vom 05. Oktober 2010 bis zum 09. Januar 2011.
Am 05. Oktober 2010 beginnt wieder einmal die Frankfurter Buchmesse. In diesem Jahr ist Argentinien Ehrengast, und natürlich gibt es wieder rund um die Buchmesse 2010 Veranstaltungen und Ausstellungen, die sich mit dem Buch und/oder dem Gastland beschäftigen. Das Museum Judengasse widmet sich in einer Ausstellung vom 05. Oktober bis 09. Januar 2011 dem Thema “Juden in Argentinien”.
Die jüdische Gemeinschaft in Argentinien ist die größte spanischsprechende und die sechstgrößte der Diaspora. Sie hat eine intensive und kreative Lebensweise voller kultureller, institutioneller, sozialer und geistiger Ausdrucksformen entwickelt. Die Ausstellung zeigt Aspekte der jüdischen Präsenz und Geschichte in Argentinien. Themen sind die Einwanderung in die ländlichen Regionen, aber auch der Tango und die Juden, die Entwicklung der jüdischen Kultur in Argentinien, der Holocaust und die Militärdiktatur. [...mehr]
Die Frankfurter Buchmesse 2010 begrüßt, wie mittlerweile nicht mehr neu sein sollte, als Gastland Argentinien. Viele Museen und kulturelle Institutionen der Rhein-Main-Metropole nehmen dies zum Anlass, einen jeweils eigenen Blick auf das Land des Fussballs, des Tangos und des argentinischen Nackensteaks zu werfen. So auch das Museum für Angewandte Kunst mit “Tradición Argentina”.
Ab dem 30. September 2010 beginnt anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2010 im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt die Doppelausstellung “Tradición Argentina – Argentinische Silberschmiedekunst von präkolumbianischer Zeit bis heute” und “Visión Argentina – Argentinisches Produktdesign”.
Beide Ausstellungen wollen dem deutschen Besucher einen Einblick in Kunst und kulturelles Erbe Argentiniens in Architektur, Design, Gesellschaft und Literatur geben. Auf 500qm wird ein Bogen von der Vergangenheit über Gegenwart bis in die Zukunft in argentinischem Kunsthandwerk und Design gespannt.
Die “Tradición Argentina” zeigt die Jahrtausende alte Tradition argentinischer Silberverarbeitung. Silber, lat. Argentum, gab übrigens dem Land einst seinen Namen – die spanischen Eroberer erhofften sich vor allem das von dem Land. Die Geschichte Argentiniens ist entsprechend eng mit der des Silbers verknüpft.
Die Ausstellung “Visión Argentina” geht einen Schritt weiter, von der Tradition zum modernen Produktdesign. Die Tradition des Matetees fungiert hier als Bindeglied zwischen Tradition und zeitgenössischem Design. [...mehr]
Der Oktober 2010 hat gute Chancen das kulturelle Highlight des Jahres zu werden. Auch nach der Buchmesse 2010 bieten die Frankfurter Museen und kulturellen Institutionen ein breites Programm. So auch das Museum für Kommunikation, das sich ab dem 14. Oktober mit nonverbaler Kommunikation beschäftigt.
“Dialog im Stillen” heißt die Ausstellung vom Museum für Kommunikation, die vom 14. Oktober 2010 bis zum 28. Februar 2011 laufen wird und sich mit nonverbaler Kommunikation beschäftigt. Sprachlos – das ist das Motto dieser außergewöhnlichen Ausstellung, denn während des Besuchs wird kein Wort gesprochen, und auch zu hören ist nichts. Die Besucher werden zum Teil der Stille und nehmen gleichzeitig an diesem Experiment der nonverbalen Kommunikation teil. Während der Besucher im Dialogmuseum Frankfurt seines Sehsinns beraubt wird, wird er hier im Museum für Kommunikation gehörlose Mitarbeiter durch schallisolierte Räume geführt. [...mehr]
Eine bisher nie dagewesene Ausstellung zeigt Bilder der expressionistischen Künstlerin und Autodidaktin Else Lasker-Schüler im Jüdischen Museum in Frankfurt.
Bekannt ist die vielseitige Künstlerin Else Lasker-Schüler heute vor allem durch ihr literarisches Werk. Die Kulturgeschichte hat immer wieder versucht sie auf (diese) eine Facette ihres künstlerischen Schaffens zu beschränken, dabei ist sie immer soviel mehr gewesen, viel mehr als nur Dichterin oder Expressionistin. Erstmals würdigt nun eine Ausstellung ihre Malerei. Das Jüdische Museum rückt nun im Rahmen des Kulturfonds Rhein Main-Projekts “eX Phänomen Expressionismus” ihr bildkünstlerisches Werk ins Zentrum.
Die Bilder Lasker-Schülers, die eng mit dem Begründer der Künstlergruppe “Der Blaue Reiter”, Franz Marc, befreundet war, zeigen in ihrer Zweidimensionalität, ihrer Farbigkeit und ihrer Perspektive die Zugehörigkeit zum Expressionismus, dem sich die bereits erwähnte Reihe “eX Phänomen Expressionismus” widmet. Das Projekt läuft seit 2009 und wird sich noch bis 2012 in Werkschauen, Retrospektiven, Konzerten, Filmen und Aufführungen mit dieser Epoche beschäftigen. Lasker-Schülers bildnerisches Werk ist aber auch von Jugendstil, Futurismus und Dada beeinflusst. Die aktuelle Ausstellung stellt diese und weitere Zusammenhänge heraus. [...mehr]





