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Das neue Jahr beginnt mit einem Resumée des alten, zumindest aus Gründersicht: Wer sich zwischen dem 01.01.2009 und dem 31.12.2009 im Stadtgebiet Frankfurt selbstständig gemacht hat, erfüllt bereits einen Teil der notwendigen Voraussetzungen um an dem Wettbewerb des Gründerpreises 2010 der Stadt Frankfurt teilzunehmen.

Prämiert werden herausragende und erfolgreiche Neugründungen; der Wettbewerb hat sich auf die Fahne geschrieben junge Unternehmen in der Region zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen.

Der Gründerpreis ist mit insgesamt über 30.000 € dotiert und wird seit 2001 von der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Er ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und des Gründernetzes Route A 66, das von der Fachhochschule Frankfurt am Main (Koordination), Johann Wolfgang Goethe-Universität, Hochschule für Gestaltung Offenbach und Fachhochschule Wiesbaden sowie 16 weiteren Partnern getragen wird. Die Bundesregierung unterstützt das Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des EXIST-Programms.

Das Preisgeld verteilt sich wir folgt auf die ersten drei Plätze:    [...mehr]


Auch in diesem Jahr stehen wieder unzählige Abiturienten und Abiturientinnen vor dem Problem, sich an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main bewerben zu wollen, und nicht genau zu wissen, wie dieses Verfahren eigentlich vonstatten geht.

Wer sich für die Uni in Frankfurt bewerben möchte, der sollte sich vorab genau informieren, welche Unterlagen benötigt werden und ob es bestimmte Fristen gibt, die eingehalten werden müssen oder ob man bei bestimmenten Fächern einen Einstellungstest absolvieren muss. Nicht jeder angestrebte Studiengang stellt hierbei die gleichen Bedingungen, so gibt es Studienfächer bei denen es keine Zulassungsbeschränkung gibt, andere wiederum benötigen eine Bewerbung und das schon lange bevor das Semester beginnt. Für einige Studienfächer, wie etwa Sport, Anglistik und Kunst, müssen vorab Eignungstests absolviert werden.

Die Uni Frankfurt bietet eine Vielzahl von Studienfächern

Die Goethe-Universität Frankfurt a.M. bietet ihren zur Zeit 38.000 Studenten die Möglichkeit 170 Studiengänge aus 16 Fachbereichen auswählen zu können.    [...mehr]


Bundesverfassungsgericht Karlsruhe © flickr / Dionysos

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärte die vom hessischen Staathof als rechtmäßig anerkannten Studiengebühren als nicht rechtmäßig.

Das bedeutet, dass das Gesetz im hessischen Staatshof, welches unter der Führung unseres allseits beliebten Ministerpräsidenten Roland Koch zustande gekommen ist, hinfällig ist. Dieses besagte gegen das Mehrheitsvotum des Landtags, dass die Studiengebühren zu 500 Euro in Hessen rechtmäßig sein. Das wurde jetzt auf Bundesebene widerlegt.

Das bedeutet weiterhin, dass alle Studenten, die bis jetzt Studiengebühren in dieser Höhe zahlen mussten, versuchen können, diese wieder zurückzuklagen. In diesen Klagen können sich die Studenten an die Verwaltungsgerichte wenden, weil nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes die Studiengebühren in Hessen nicht nur gegen die hessische Verfassung, sondern gegen Artikel 5 des Grundgesetzes verstoßen.

Bleibt abzuwarten, was die anderen Länder aus dieser Entscheidung machen, für Hessen und Frankfurt bedeutet das erstmal: Studiengebühren adé!

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06.06.2008 (Fr) - 07.06.2008 (Sa) jeweils von 18:30 Uhr bis 05:00 Uhr

Die naturwissenschaftlichen Fachschaften der Uni Campus Riedberg in Frankfurt am Main laden zur langen Nacht der Wissenschaft ein.

Die “Night of Science” gibt Abiturient/Innen, Student/Innen und Interessierten sowie den Anwohner/Innen des Riedbergs die Chance, zu erfahren, was innovative Naturwissenschaften ausmacht. Das Interesse für Naturwissenschaften soll insbesondere bei Abiturienten geweckt werden. Studenten und Studierten bietet die Night of Science die Möglichkeit Einblicke in diverse naturwissenschaftliche Disziplinen zu erhalten. Interessierte und Anwohner/Innen des Riedbergs können auf relaxte Art die Universität und das “Campusleben” kennenlernen. Die Night of Science bietet für jedermann die Gelegenheit, einen Einblick in die verschiedensten Bereiche der Naturwissenschaft zu bekommen.

In mehr als 30 Vorträgen werden bis zum frühen Morgen neue Erkenntnisse vorgestellt, alltägliche Phänomene erklärt, spannende Experimente gezeigt und fachspezifische Sachverhalte auf einfache Art plausibel dargestellt. Die Night of Science wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm abgerundet. So bietet der Förderverein Biochemie Labor-Führungen zum Thema Forensik an (genaue Informationen dazu wird es am Stand des Fördervereins geben), die Arbeitsgruppe von Prof. Junge wird Versuche zum Thema Geoelektrik durchführen, an einer Tombola werden Bücher verlost, und den ganzen Abend und die Nacht hindurch werden Musik, Essen, Getränke und Möglichkeiten zum geselligen Beisammensitzen angeboten. Wer bis zum nächsten Morgen durchhält, wird mit einem Frühstück und einer Überraschung belohnt.

Parallel zu den Vorträgen der Night of Science wird am Freitag, dem 06. Juni 2008, auch ein Überblick über die naturwissenschaftlichen Studiengänge gegeben. So werden die folgenden Studiengänge der Fachbereiche 11 (Geowissenschaften, Geographie), 13 (Physik), 14 (Biochemie, Chemie und Pharmazie) und 15 (Biowissenschaften) vorgestellt:
Biochemie, Bioinformatik, Biowissenschaften, Biophysik, Chemie, Geographie, Geowissenschaften, Meteorologie, Pharmazie, Physik und Physik der Informationstechnologie.

Diese Vorträge richten sich vor allem an Schüler und Abiturienten, die zum Wintersemester ein Studium beginnen wollen.    [...mehr]


Diesen Artikel der Frankfurter Rundschau fand ich sehr interessant. Es geht darum, dass in der Goethe-Universität islamischen Studenten ein Platz zum Beten bereitet wird. Dieser sei “ein Teil vom Flur, der mit einem Sichtschutz abgetrennt ist.” Das hat die IHG, die Islamische Hochschulgemeinde in Frankfurt, möglich gemacht.

Ist das zu begrüßen? Ich musste mich ehrlich gesagt kurz überwinden, weil ich mir vorgestellt habe, was wäre, wenn man allen Religionen Platz in der Universität verschafft. Da bräuchte es eine Kapelle für Christen, einen Tempel für die Buddhisten.. an meiner Polemik sieht man schon, dass ich von Bedürfnissen bestimmter Religionen nicht allzu viel verstehe.

Trotzdem, die Frage bleibt: Soll man auf die Bedürfnisse der Islamgläubigen an einer deutschen Uni eingehen oder nicht?

Ich denke, mit einem “Teil vom Flur” ist kein ungerechtfertigt großer Aufwand betrieben worden. Außerdem scheint es, zumindest der Rundschau-Artikel stellt das so dar, als müsste ein islamgläubiger Student täglich beten, egal, ob jetzt Platz dafür da ist, oder nicht. Das rechtfertigt meiner Meinung nach die getroffene Lösung, weil sie die Studenten nicht mehr der Öffentlichkeit aussetzt, bei so etwas privatem wie dem Gebet.

Auf der anderen Seite sorgt eine Abgrenzung, und sei sie noch so gering wie ein Sichtschutz zum Beten, natürlich für Misstrauen. Gerade zur Zeit, wo die Medien voller ISLAMGEFAHR (in roten Großbuchstaben) sind, ist es leicht, eine Meldung wie diese in den falschen Hals zu bekommen.

Ich halte diesen Schritt trotzdem für richtig. Integration heißt eben, Kompromisse zu finden.

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